Meine Ma ist eine super Vorleserin für Kindergartenkinder. Das tut sie auch mehrmals die Woche bei den 5-6jährigen und selbst Kiddies, die nur TV kennen, werden still und großäugig.
Es gibt nur ein Problem: Sie kann „Kalle Wirsch“, das „Sams“ und „Die kleine Hexe“ (und den Wassermann und das kleine Gespenst etc.) inzwischen schon rückwärts singen.
Ich möchte ihr gerne ein neues Vorlesebuch schenken und am liebsten eines, das etwas moderner ist. Ein moderner Klassiker eben. Ihr als Eltern könnt mir da doch sicher einen Rat geben??
Nicht wirklich modern, aber trotzdem schön: Nils Holgersson von Selma Lagerlöf. Auch einige (wenn auch längst nicht alle) Grimm’schen Märchen sollte man nicht außer acht lassen .
Hi Trilli,
ganz was Nettes, auch noch zum Mitbasteln,
„Ich bin ich“, auch schön: „Irgendwieanders“, auch schön sind die ganzen „Kleiner Bär“-Geschichten,(Der Kleine Bär kommt in den Kindergarten, Der Kleine Bär muß Zähne putzen, Der Kleine Bär bekommt ein Geschwisterchen, Der Kleine Bär kann nicht schlafen) oder „Der große und der kleine Bär“ - schlicht entzückend.
Wenn gewünscht, such’ ich auch die ISBN-Nummern raus
Gruß
Uschi
am liebsten hatte mein Sohn die
Geschichten von Janosch (ich übrigens
auch
Egal welche…die sind alle absolut schön
Also, alle finde ich absolut nicht schön.
Klar, der kleine Tiger, der nach Panama will ist einfach süss, aber andere Gschichten finde ich eher gausam und völlig unschön.
Hallo Vanessa,
ok ich werde mich berichtigen:
alle Geschichten die ich gelesen hab´ …
und das sind nicht wenige…aber ich habe bisher noch keine grausame Janosch-Geschichte gelesen! Welche meinst du damit?
Allerdings kenne ich nur seine Kindergeschichten, die für Erwachsene habe ich noch nicht gelesen.
Gruß,
Maja
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Guten Morgen, Vanessa!
Ja, ich kenne es aus meiner Kinderzeit, aber weiss nicht, ob es überhaupt noch erhältlich ist. Ich erinnere mich noch gut an den Struwwelpeter, der sich Haare und Nägel nicht schneiden lassen wollte.
Dann die Geschichte mit dem Zappelphilip, der nicht ruhig am Tisch sitzen bleiben wollte und immer mit dem Stuhl kippte. Bis er dann umfiel und das Tischtuch und alles drauf mit sich zog.
Da ich in den Niederlanden wohne und selten nach Deutschland komme, weiss ich nicht, ob es dieses Buch noch im Handel gibt (müsste aber noch erhältlich sein). Ich denke, dass dieses Buch zusätzlich auch lehrsam ist.
Viele Grüsse
Simone
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danke erstmal für die Tippps
Vielleicht habe ich mich nicht richtig ausgedrückt, ich suche eine Geschichte mit Spannungsbogen, die über mehrere Wochen vorgelesen werden kann. Die Kinder werden einmal die Woche (in einer Gruppe von ca. 10) versammelt und sollen auch am Beginn der Stunde erzählen, was das letzte Mal passiert ist.
Ich kenne das Buch mit dem kleinen Bären nicht, aber es hört sich so an, als ob die Geschichte in einer halben Stunde vorgelesen ist. Und basteln ist in der Situation auch nicht so passend - was nicht heißen soll, dass das kein tolles Buch ist!
Der STRUWWELPETER ist didaktisch nicht der absolute Glücksgriff (als Kind hatte ich davon jedenfalls Schuldgefühle, zum Beispiel, wenn ich nicht essen wollte - Suppenkasper) und Mädchen kommen da gar nicht vor, ausserdem, wie ihr schon vermutet habt, ist das Buch noch älter als DIE KLEINE HEXE.
JANOSCH-Bücher sind bestimmt schön. Keine Ahnung, aber als Erzieherin wird meine Mutter das sicher kennen.
Welches ist denn das Lieblingsbuch von euren 6-8jährigen?
Also, ich kenne da Buch nicht (meine Eltern haben mich davor bewahrt:wink:, aber ich
erinner mich an einen Thread im Brett Literatur, in dem es eben auch um Kinder- bzw. Jugendbücher ging. Dort war man der einhelligen Meinung, dass der Struwwlpeter arg grausam sei.
Dann schaut euch mal bei Christine Nöstlinger um. Sie hat für wirklich jedes Kindesalter was geschrieben.
Was jetzt direkt für die 6 - 8 jährigen geeignet ist, weiss ich nicht. Aber eure Buchhandlung bestimmt!
Ansonsten, Pünktchen und Anton vielleicht (achso, ja, auch alt…)
Hi Vanessa!
Es mag sein, dass das Buch vielleicht an manchen Stellen grausam ist. Die Tatsache, dass ich das Buch trotzdem in guter Erinnerung habe beweist mir (die in solchen Dingen eigentlich sehr empfindlich ist), dass es für mich doch einen Lehrwert hatte. Davon mal abgesehen - ist das Leben nicht auch manchmal grausam und ich denke, dass Kinder die Tragweite gar nicht fassen können, sondern über die grausamen Sachen oft lachen (Beispiel Tom & Jerry).
Im übrigen habe ich das Gefühl, aufgrund dieses Buches keine schweren psychischen Schäden davongetragen zu haben.
Viele Grüsse
Simone
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Die
Tatsache, dass ich das Buch trotzdem in
guter Erinnerung habe beweist mir (die in
solchen Dingen eigentlich sehr
empfindlich ist), dass es für mich doch
einen Lehrwert hatte.
Oder dass du vergesslich bist *grins* Nein, im Ernst oder es beweist, dass du es vielleicht verdrängt hast? Nur eine Idee, ich will das jetzt aber nicht psychologisieren
Davon mal abgesehen
ist das Leben nicht auch manchmal
grausam
Natürlich.
Ich könnte mir bloss vorstellen, dass (manche) Kinder evtl. doch einen Schock bekommen könnten?
und ich denke, dass Kinder die
Tragweite gar nicht fassen können,
sondern über die grausamen Sachen oft
lachen (Beispiel Tom & Jerry).
*seufz*
Habe ich nie verstanden!
Mir war schon die Biene Maja zu grausam.
Im übrigen habe ich das Gefühl, aufgrund
dieses Buches keine schweren psychischen
Schäden davongetragen zu haben.
Das hat ja auch keiner behauptet.
Dann wären waren ja schliesslich ganze Generationen geschädigt
Aber vielleicht itneressiert dich der Thread ja, der in Literatur lief. Er hiess
‚alte Erinnerungen an Kinderbücher‘
Hallo, Trilli!
Tolle Idee, das mit dem Vorlesen. Ich habe zwei Söhne, 6 und 8, beide lieben die Geschichten von Felix dem Hasen („Briefe von Felix“, „Neue Briefe von Felix“ „Abenteuerliche Briefe von Felix“ - es gibt noch ein viertes, da kenne ich den Titel nicht). Zum Vorlesen haben wir allerdings immer viel Zeit und möglichst einen Atlas und auch ein Lexikon dabei gebraucht, weil viele Sachen Fragen hervorrufen, die dann sofort nachgeschlagen wurden. Vielleicht ist das eine Idee, vorausgesetzt, Deine Ma kennt diese Geschichten noch nicht…
LG
Anja
Die
Tatsache, dass ich das Buch trotzdem in
guter Erinnerung habe beweist mir (die in
solchen Dingen eigentlich sehr
empfindlich ist), dass es für mich doch
einen Lehrwert hatte.
Wir hatten das Buch auch in der Familie. Es übt mit seinen Reimen schon einen gewissen Reiz aus, aber es ist eben schon alt - auch was Ansichten angeht. Ein Mädchen gibt es schon, den Feuerteufel Paulinchen. Meine älteste Schwester hatte allerdings Alpträume von der Geschichte mit dem Daumenabschneiden, weil sie eben Nägel gekaut hat.
Es gab Geschichten in dem Buch, die ich lieber mochte als die anderen, die wollte ich dann auch nur hören. Die mit dem Daumenabschneider habe ich blöd gefunden. Lieber allerdings mochte ich Wilhelm Busch. Den kann ich auch nur weiterempfehlen, wenn das Kind auf Wortspiele steht. Und Märchen standen sowieso immer hoch im Kurs. Da gibt es allerdings vor allem bei den gebrüdern Grimm auch einige sehr grausame, die man weglassen sollte.
Mir war schon die Biene Maja zu grausam.
Oh, meine erste Identifikationsfigur, als ich 3 war. Ich habe sie geliebt.
Hmmh, was gab es den noch so für Literatur außer raupe Nimmersatt und die Wilden Kerle? Kennt ihr „Hilfe, die Hertmanns kommen“? Das habe ich aber später selbst gelesen. Mit 6, da muß ich wirklich überlegen. Wahrscheinlich habe ich lieber gesungen und meine Mutter nach Familiengeschichten gelöchert, die fand ich damals hochspannend.