Suche nach KfZ - Werkstatt

Halo Autofreunde,

meine Opel-Werkstatt hat dichtgemacht und ich bin auf der Suche nach einer Neuen, alledings ist keine Opelwerkstatt in meiner Nähe, wohl aber verschiedene Freie Hinterhofwerkstätten, die mich bis vor Jahren eigentlich gut bedient haben, bei meinem jetzigen Schlitten scheint der Laptop das wichtigste Werkzeug zu sein, daher habe ich Zweifel, ob hier eine freie Werkstatt zurecht kommt . Frage: Inwieweit kann man „freien“ Werkstätten vertrauen, mit den verschiedenen Automarken klarzukommen? Ich weiß, das ist eine Frage der Qualität des Meisters und des Personals, ich frage daher grundsätzlich: Sind diese Werkstätten prinzipiell in der Lage, moderne Autos zu warten, haben sie Zugang zu den speziellen Einstelldaten und Informationen usw. Klar, dass die Marken-Werkstätten von ihren Stammhäusern das Know how über ihre einzelnen Modelle geliefert bekommen, aber wie können sich die Freien informieren? Als die Autos noch von Schlossern gebaut wurden, konnte sicherlich noch gepröbelt werden, bis die Maschine wieder lief. Bei den heutigen Elektronikschlitten geht das Improvisieren wohl nicht mehr so einfach…

Danke für Eure Erfahrungen!

Wolfgang D.

Hallo Wolfgang

meine Opel-Werkstatt hat dichtgemacht und ich bin auf der
Suche nach einer Neuen, alledings ist keine Opelwerkstatt in
meiner Nähe, wohl aber verschiedene Freie
Hinterhofwerkstätten, die mich bis vor Jahren eigentlich gut
bedient haben,

Das ist doch schon was
bei meinem jetzigen Schlitten scheint der

Laptop das wichtigste Werkzeug zu sein, daher habe ich
Zweifel, ob hier eine freie Werkstatt zurecht kommt .

Das kann man dort erfragen.
Frage:

Inwieweit kann man „freien“ Werkstätten vertrauen, mit den
verschiedenen Automarken klarzukommen? Ich weiß, das ist eine
Frage der Qualität des Meisters und des Personals, ich frage

Das kannst Du herausfinden.

daher grundsätzlich: Sind diese Werkstätten prinzipiell in der
Lage, moderne Autos zu warten, haben sie Zugang zu den
speziellen Einstelldaten und Informationen usw.

Auch das musst Du bei der Werkstatt Deiner Wahl erfragen.

Klar, dass die
Marken-Werkstätten von ihren Stammhäusern das Know how über
ihre einzelnen Modelle geliefert bekommen, aber wie können
sich die Freien informieren? Als die Autos noch von Schlossern
gebaut wurden, konnte sicherlich noch gepröbelt werden, bis
die Maschine wieder lief. Bei den heutigen Elektronikschlitten
geht das Improvisieren wohl nicht mehr so einfach…

Wie die einschlägigen Untersuchungen diverser Institute ergaben, sind die freien Werkstätten mitunter besser als die Markenvertreter.
Wie Du selbst schon festgestellt hast, kommt es nicht auf den Namen an, sondern wer darin arbeitet und welcher Wissens Stand vorliegt.
Gute freie Autoschrauber haben Kontakte in alle Richtungen und auch alle erforderlichen Daten und Einrichtungen.
Such einen solchen, und Du hast Freude.

Gruß
Rochus

bei meinem jetzigen Schlitten scheint der
Laptop das wichtigste Werkzeug zu sein, daher habe ich
Zweifel, ob hier eine freie Werkstatt zurechtkommt .

Auch die freien Werkstätten werden von einem Kfz. Meister geführt und werden, wenn sie Lehrlinge ausbilden in der Handwerkskammer geführt.
Wenn es also Probleme geben sollte, schlichtet die Handwerkskammer.

Inwieweit kann man „freien“ Werkstätten vertrauen, …….

Mit freien Werkstätten habe ich gute bis sehr gute Erfahrungen gemacht. Das hängt aber sicher auch damit zusammen, das ich dem Meister / Besitzer vorab die Frage stelle ob er sich mit der Auto (Marke) auskennt und woher er die neuesten technischen Infos bekommt. Kommen die Antworten nicht glaubhaft rüber, suche ich eine weitere Werkstatt auf.
Denn Zugang zu Einstelldaten und Informationen erhalten die Werkstätten über den PC wenn sie sich, was in aller Regel so ist, in einer Art Genossenschaft zusammengeschlossen haben.

Hallo Wolfgang

Ich habe gute Erfahrungen mit freien, kleinen Werkstätten gemacht. Zum PC: Ein modernes Diagnosegerät sollte aber bei den heutigen Fahrzeugen schon zur Verfügung stehen. Mein Schrauber hat so ein Teil von Bosch mit Software von allen möglichen Fabrikaten. Das war natürlich sehr teuer, aber er kann mein Auto dort einstöpseln, gibt Fabrikat und Typ ein und so Fehler auslesen. Das so eine ausgestattete Werkstatt nicht mehr für 15 Euro die Stunde arbeiten kann sollte einem auch klar sein :smile:

Gruß elmore

Hallo Wolfgang,

Diagnosegeräte gibt es von verschiedenen Herstellern frei zu kaufen. Sie sind ausgestattet mit Software und passender Steckverbindung für sämtliche halbwegs gängige Fahrzeugtypen. Also keine Angst, auch die freie Werkstatt hat vollen Zugriff auf den Bordcomputer.

Gruß
schubtil

Hallo Wolfgang

Die Elektronik ist im großen und ganzen dazu da, die Fehler auszulesen. Dazu haben in der Regel auch die freien Werkstätten die notwendige Hard- und Software, da sie ohne auch nicht mehr arbeiten können. Einen guten Handwerker ersetzt aber die Elektronik auch nicht. Ich habe mit freien Werkstätten sehr gute erfahrungen gemacht, da freie Mechaniker nicht den Tunnelblick haben wie Markengebundene. Ein Vertragsschrauber arbeitet halt sein Programm planmäßig herunter. Ein freier Schrauber muß sich mit dem Problem an sich auseinandersetzen und hat von daher in der Regel ein umfangreicheres Fachwissen, da er nicht nur weiß wie es bei Opel sondern auch bei anderen Herstellern funktioniert. Freie Werkstätten haben halt keine Bindung an bestimmte Arbeitszeiten für bestimmte Arbeiten, von daher sind die Preise manchmal nicht ganz kalkulierbar.

Horst

Hi,

man sollte erst dann eine freie Werkstatt aufsuchen, wenn das Auto außerhalb der Garantiezeit ist und auch eventuelle Kulanzregelungen auf Grund des Fz-Alters nicht mehr greifen.
Im schlimmsten Fall könnte es sonst relativ teuer werden, wenn nämlich der Fz-Hersteller eine möglicherweise übliche Kulanzregelung ablehnt, weil das Fz nicht bei einem Vertragspartner gewartet wurde.

WoDi

Hallo!

Ich selbst habe auch so eine freie Hinterhofwerkstatt.

Mit meinem Diagnoselaptop kann ich schon einiges machen, aber nicht alles.

Hauptsächlich hab ich mich auf VW spezialisiert, da kann ich fast alles, das ist hier bei uns auch die dominierende Automarke.

Ansonsten läuft das so ab, dass ich 95% selbst hinbekomme, die restlichen 5% schaffe ich dann in die entsprechende Vertragswerkstatt.

Übrigens hat sich eine Art Wirtschaftszweig entwickelt, der freie Werkstätten mit Teilen beliefert. Die haben natürlich auch Angst, dass ihr Geschäft den Bach runter geht… Wenn jetzt keine freie Werkstatt mehr die modernen Autos reparieren kann, verkaufen die nichts mehr.

Deshalb wird den Werkstätten Software ganz billig zur Verfügung gestellt,
und auch ständig kostenlose Schulungen / Lehrgänge organisiert.

Zusammengefasst würde ich mal sagen, dass eine freie Werkstatt, die hochwertige Ersazteile verbaut, schon OK ist.
Gerade bei Opel kann es sein, dass die nachbau-Auspuffe besser sind, als die Originalen. Und wenn es mal klemmt, sollte die Werkstatt auch so ehrlich sein, und sagen, dass sie es selbst nicht hinbekommen.
Dann kann man immer noch überlegen, wie es weitergeht,
entweder organisiert die Werkstatt das, oder der Fahrzeughalter selbst.

Grüße, Steffen!

Hallo :wink:

Ich selber arbeite in einer Freien „hinterhof“ Werkstatt und wir haben die Nötigen Diagnosegeräte, damit kann man so ziehmlich jedes Fahrzeug auslesen^^

Wenn du in NRW (nähe Köln/essen) Wohnst kann ich dir ja mal die adresse der Werkstatt geben:wink:

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Hi,

man sollte erst dann eine freie Werkstatt aufsuchen, wenn das
Auto außerhalb der Garantiezeit ist und auch eventuelle
Kulanzregelungen auf Grund des Fz-Alters nicht mehr greifen.
Im schlimmsten Fall könnte es sonst relativ teuer werden, wenn
nämlich der Fz-Hersteller eine möglicherweise übliche
Kulanzregelung ablehnt, weil das Fz nicht bei einem
Vertragspartner gewartet wurde.

Das stimmt schon, nur bei VW ist das sowieso egal, weil es dort so gut wie keine Kulanz gibt und die Inspektionen bei den Vertragswerkstätten oft so teuer sind, dass man einen evtl. Kulanzanteil vorher beim Service 3mal mitbezahlt hat…

Mein Tip: Peugeot bei einer NL kaufen. Die Marke ist meiner Erfahrung nach ausgesprochen kulant und die Autos in den für den normalen Kunden relevanten Punkten nicht schlechter als VW.
Kosten liegen im Vergleich bei 60-75%.

Gruß,
M.

Das stimmt schon, nur bei VW ist das sowieso egal, weil es
dort so gut wie keine Kulanz gibt und die Inspektionen bei den
Vertragswerkstätten oft so teuer sind, dass man einen evtl.
Kulanzanteil vorher beim Service 3mal mitbezahlt hat…

Auch durch ständige Wiederholungen wird nicht richtiger, was du da von dir gibst.
Was du unter Inspektionen verstehst, ist sattsam bekannt und falsch.

Mein Tip: Peugeot bei einer NL kaufen. Die Marke ist meiner
Erfahrung nach ausgesprochen kulant

Peugeot 307, 4.5 Jahre alt, ca. 52.000 km, alle Inspektionen beim Vertragspartner. Zahnriemen gerissen, Motor platt. Peugeot: „Auf Grund des Fz-Alters und der Laufleistung kommt eine Kulanzregelung leider nicht in Betracht.“
Ok, nach Einschaltung eines Anwalts ging’s dann doch noch. Peugeot hat 70% übernommen. Zeitdauer des Verfahrens: ca. 1.5 Jahre.

und die Autos in den für
den normalen Kunden relevanten Punkten nicht schlechter als
VW.
Kosten liegen im Vergleich bei 60-75%.

Nein.

WoDi