der Tarifvertrag sagt das ich mindestens 173 Stunden haben muss, es gibt Monate da habe ich mehr als 185 Stunden, meine Frage - ist es Rechtens das die Firma mir Stunden kürzen kann ?, ein Grund könnte sein das sie mehr Leute eingestellt haben als sie brauchen, ich arbeite in der Sicherheitsbranche
hallo ,mein tarifvertag sagt aus das ich 173 stunden arbeiten solte weniger müsste die firma dann drauf zahlen , also das ist ja ok ,aber manche monate hat man eben mehr stunden ,und das sieht die firma bei der plahnung ,also streichen sie mir tage einfach raus , so das ich eben nur auf um die 173 stunden komme, ich möchte nur wissen ob die firma das darf, weil alles wird teurer und da ist man ja mal froh wenn man mal bischen mehr kohle verdient
es gibt einen aktuelleren Tarifvertrag, in dem 168 Stunden vereinbart sind: BE-BRA_ETV_2024_0101.pdf. Für alles, was Du darüber hinaus arbeitest, steht Dir ein zusätzlicher Lohn zu.
Ich steige durch deine Darstellung nicht ganz durch. Arbeitest Du tatsächlich mehr Stunden, die Du dann nicht bezahlt bekommst? Oder würdest Du gerne mehr Stunden arbeiten, darfst das aber nicht? Deine Formulierung passt zu beiden Sachverhalten.
Tatsächlich geleistete Arbeit nicht zu bezahlen, geht nur unter sehr eingeschränkten Bedingungen. Arbeitnehmer nicht beliebig so viel arbeiten zu lassen, wie sie es gerne möchten (selbst wenn Arbeit da ist), kann der Arbeitgeber durchaus einschränken/verbieten. Also wenn Du Dir z.B. jenseits der vereinbarten Arbeitszeit noch den an sich freien 31. als Arbeitstag einträgst, an dem Du gerne arbeiten würdest, kann der Arbeitgeber sagen, dass deine Arbeitszeit für den Monat bereits erschöpft ist, und Dir die Arbeit am 31. verweigern.
Nach seinem zweiten Beitrag kommt nur diese Variante für mich in Frage.
Wenn wir von einem Soll von 173 Stunden ausgehen und er in diesem Monat 176 Stunden gearbeitet hat, darf er nächsten Monat nur 170 Stunden arbeiten. Er würde aber gerne noch die Überstunden bezahlt bekommen, statt nächsten Monat weniger zu arbeiten.
ich darf 173 arbeiten, habe 12h schichten und 8 stunden schichten ,wenn sie dienstpalhn machen für einen monat und ich normalerweise ,sagen wir 195 stunden arbeiten würde , ziehen sie mir vorher schon 2 tage ab, immer so das ich grade über die 173 stunden komme , bi uns in berlin ist der mantaltariefvertrag mit 173 stunden
Aus welchem Grund gilt denn der von mir verlinkte Tarifvertrag für Berlin-Brandenburg von 2023 für Dich/Deinen Betrieb nicht? Danach wären nur 168 Stunden zu arbeiten (bei einem inzwischen natürlich viel höheren Gehalt), so dass Dir Dein Arbeitgeber zunächst einmal eine ganze Menge Geld für Überstunden schulden würde (und das auch rückwirkend mindestens für die Jahre 2025 und 2024 - ggfs. auch 2023, wenn damals auch schon ein Tarifvertrag gegolten hat, der weniger als 173 Stunden vorsah).
wie haben arbeitsverträge die nach tarif sind also es steht drin das wir tariflohn bekommen.
ich glaube mich versteht man nicht ich drücke mich warscheinlich nicht richtig aus,
ich will nur wissen ob der Arbeitgeber mir Tage streichen kann einfach so ,weil ich sonnst zufiele stunden habe im Monat , 228 stunden sind erlaubt in der Sicherheit, es gibt einige Kollegen bei uns denen es genau so geht wie mir , sie streichen uns Tage und geben die an andere Kollegen weiter, die dann um die 200 Stunden haben, uns kommt das bald vor wie Mobbing.
Ps.: es sind keine Überstunden es sind die normalen Stunden die im Monat anfallen
ich bin eben kein Jurist ,bin normaler Arbeiter und kenne mich mit den Krahn nun mal nicht aus, sonnst bräuchte ich und andere ja auch keine Hilfe oder so
Bist du in einer Gewerkschaft? Die könnten deine Fragen beantworten.
Mir stinkt zwar, dass allzuviele Leute in keine Gewerkschaft (und dafür keine Beiträge bezahlen)wollen, aber dann auf den selben rechten bestehen, die durch Gewerkschaftsmitglieder hart erkämpft wurden. Trotzdem könnte dir die für dich zuständige Gewerkschaft kulanterweise Auskunft erteilen. Viel Glück.
P S. Merke: ohne Gewerkschaften mit ordentlich vielen Mitgliedern können die Arbeitgeber mit ihren Arbeitern machen, was sie wollen.
Nein, könnten sie nicht. Im Gegensatz zum späten 19. Jahrhundert gibt durchaus Gesetze, die die Rechte der Arbeitnehmer festschreiben und bspw. Arbeitszeiten begrenzen, Mindestlöhne vorsehen, Urlaubsansprüche garantieren usw.
Ich will nicht sagen, dass Gewerkschaften heute überflüssig sind, aber eine etwas differenzierte Betrachtung wäre sinnvoll. Vielleicht nicht gerade in diesem Thread, aber gerne mal in einem anderen zu dem Thema.
Mir stinkt diese Falsch-Behauptung. Das wurde sowohl von Gewerkschaftsmitgliedern wie auch Nicht-Mitglieder erkämpft. Zudem ruhen sich Gewerkschaften viel zu sehr darauf aus. Die letzten 30 Jahre sehe ich eigentlich nur verpasste Chancen.
Und das jährliche Spektakel der Streiks für mehr Gehalt ist auch eher ein liebgewonnenes Ritual. Es wäre deutlich sinnvoller einen Automatismus aufgrund der Preisentwicklung zu vereinbaren. Aber dann würde sehr schnell die Frage der Existenzberechtigung von Gewerkschaften und Arbeitgebervertretern aufkommen.
Und dann sind da noch die Unternehmens-Sanierungen. Am Beispiel Karstadt sieht man sehr schön, dass es den Gewerkschaften primär darum geht, sich selbst auf die Schulter zu klopfen. Es war schon zu Zeiten von Middelhoff klar erkennbar, dass ein größere Umstrukturierung nötig war. U. a. die Gewerkschaften haben dafür gesorgt, dass es stattdessen ein Sterben auf Raten wurde.
Arbeitnehmer benötigen eine starke Vertretung … Gewerkschaften sind es schon lange nicht mehr (und das liegt nicht am Mitglieder-Schwund).
Ich war übrigens mal ein recht atives Gewerkschaftsmitglied … bis ich die rechtliche Unterstützung bzgl. einer übertariflichen Zulage benötigte. Diese Unterstützung wurde mir verweigert, weil Übertarifliches nicht im Sinne der Mitgliedschaft ist.
Bin froh, dass das am Anfang meiner Berufslaufbahn passiert ist. So könnte ich das nach kurzer Phase des Ärgern über verschwendetes Geld+Zeit noch unter Lebenserfahrung abharken.
Seit dem sehe ich das rein pragmatisch. Wer wenig verdient, sollte da wegen der Quasi-Rechtsschutz-very-light Mitglied werden. Allen anderen würde ich dazu raten, das Geld lieber in eine „richtige“ Berufs-Rechtsschutz stecken.
ich bleibe zuhause , und heute habe ich erfahren das einfach festgelegt wurde das unsere abteilung nur 180 stunden in monat maximal arbeiten darf, udnbetriebsrad den wir haben der ist nur proforma da der kümmert sich nicht um die belange de rmitarbeiten
Also mit anderen Worten:
Du wirst für z.B. 180 Stunden eingeteilt.
Du arbeitest 180 Stunden.
Und Du wirst für 180 Stunden bezahlt.
In der Lohnbuchhaltung geht man von 4,35 Wochen pro Monat aus. 180 Stunden pro Monat bedeuten 41,4 Stunden pro Woche. Das scheint mir eine übliche Zahl zu sein. Ich arbeite deutlich weniger.
Was also genau ist Dein Problem? Erhältst Du Stundenlohn? Möchtest Du mehr Stunden arbeiten, um mehr Geld zu bekommen?
Vielleicht wurden die durchschnittlichen 41,4 Stunden pro Woche mit ihm zusammen festgelegt, damit niemand überlastet wird.