Tcpa

Hallo Experten

Was haltet ihr von der „Trusted Computing Platform Alliance“ und deren zukünftigen Plänen? Denkt ihr an eine totale Überwachung des PC-Nutzers, was durch den Einbau TPM-Chipsätzen erfolgen könnte.
Was hält ihr von dem Digital Rights Management, was Bill Gates ja scheinbar mit seinem neuen Betriebssystem „Windows Longhorn“ anstrebt.
Falls noch jemand nichts von TCPA gehört hat, kann ja mal hier vorbeischauen:
http://moon.hipjoint.de/tcpa-palladium-faq-de.html

Gefahr? Realisierbar?
Ich würde mich über eure Meinungen freuen.

èl Curto

Gefahr? Realisierbar?

Zu beidem: Ja.
Natürlich werden die Rechner damit zu besseren Spielkonsolen degradiert, aber die breite Masse wills ja so - schließlich soll ja alles einfach und sicher sein. Damit sind wir wieder dort, wo die Computer begonnen haben - Priester (früher Operatoren, heute die Informationsindustrie) bestimmen, wer ins Allerheiligste darf - dh wer was auf seinem Rechner machen darf.
Programmieren zu können gilt dann schon als ebenso verdächtig, wie heute Interesse am Basteln von Bomben.

Für mich sind die Konsequenzen klar, mein Ausstieg aus der Windows-Welt ist beschlossene Sache, und bevor es keine TCPA-freie Hardware mehr gibt, kommt halt noch ein neuer Rechner ins Haus - der sollte schon einige Zeit halten.
Vielleicht kommt es eh anders: Wenn es sich für irgendeinen Fernost-Laden, der nicht den „Datenherren“ gehört, rechnet, wird es auch weiterhin TCPA-freie Hardware geben.

DRM hingegen halte ich für einen Papiertiger, solange es nicht möglich ist, die menschlichen Sinnesorgane mit Kryptographie-Modulen auszustatten, wird Information immer eine gewisse Tendenz zur Selbstreplikation zeigen. Traurig daran ist nur, daß gewisse Unternehmen offenbar mehr Zeit, Geld und Hirn in den Schutz ihrer Information, als in die Schaffung derselben stecken.

LG
Stuffi

Hallo!

Das Thema hatten wir vor einigen Wochen schonmal ziemlich ausführlich durchgekaut…

Ich persönlich stehe auf dem Standpunkt: wenn dieser Blödsinn tatsächlich Standard werden sollte, dann war halt mein derzeitiger Rechner der letzte unter Windows - und viele andere sehen das ähnlich.

Angeblich soll es ja auch noch andere - brauchbarere - Betriebssysteme geben…
(btw: gibt es eigentlich eine auch e-mule-Version für Linux? Vielleicht sollte ich meinen Zweitrechner dann bei Gelegenheit schon mal umstellen)

Schönen Gruß,
Robert

Ich persönlich stehe auf dem Standpunkt: wenn dieser Blödsinn
tatsächlich Standard werden sollte

… dann ist die Welt um ein gutes Stück Freiheit ärmer. Wie es ausgerechnet Firmen wie Microsoft hinbekommen wollen, „nun plötzlich“ Sicherheit zu erfinden, finde ich interessant. Diese Firma ist vor allem duch Fehler- und Lückenhafte Inplementationen bekannt, mich würde wunder, wenn findige Leute da nicht iene Lücke finden (Siehe auch: Linux auf der X-Box…)

Für den breiten Markt dürfte es aber hauptsächlich relevant zur Sicherung des Quasi-Monopols sein, diese Pläne zur Gängelung des Users (minderwertige Softweare, mutierende Dateiformate, lausige Standards) dürften weitaus erfolgreicher sein als das in der Werbung verkündte Ziel der „Sicherheit“.

dann war halt mein
derzeitiger Rechner der letzte unter Windows - und viele
andere sehen das ähnlich.

Angeblich soll es ja auch noch andere - brauchbarere -
Betriebssysteme geben…

Entschuldigt meine deutlichen Worte (und das ist nicht auf Dich speziell gemünzt, Robert): „Hätte“, „würde“, „sollte“ ist alles nettes Geschwafel. Die Fakten sind da: Eine Firma, die ihre Ziele nur wenig klausuliert in werbewürgsames Gedöns verkleidet. Ein Haufen äußerst brachbarer und kompatibler (unixartiger) Betriebssysteme auf der anderen Seite.

Wenn Euch die Intentionen von Microsoft nicht passen, beginnt mit dem Wechsel jetzt. Alles andere ist mitleiderheischendes Gewimmere, aber völlig uninteressant.

Die Umstellung auf ein anderes System ist echt Arbeit und nicht im Vorbeighen erledigt. Wenn Microsoft nun seine Intentionen preis gibt, ist die Umstellung in der Regel noch schaffbar bis zu dem Zeitpunkt, wo die Gängelung in Software umgesetzt wird.

Wer jetzt nicht umstellt, darf in ein, zwei Jahren gerne regelmäßig seinen Obulus nach Redmond überweisen und sich mit merkwürdigen Ausnahmefehlern herumärgern und damit den Support von Microsoft belämmern. Wer sich dann aber darüber beschwert, stelt sich ein totales Armutszeugis aus.

Kurz: Die Ziele von TCPA dürften klar sein: ob sie in der kompromißlosigkeit verwirklicht werden, sei dahingestellt, die Absichten dahinter geben mir aber genug Grund zu einer Ablehnung von praktisch allem, was mit „Redmond“ zu tun hat.

(btw: gibt es eigentlich eine auch e-mule-Version für Linux?

http://sourceforge.net/projects/lmule/
http://freshmeat.net/browse/251/?topic_id=251

Vielleicht sollte ich meinen Zweitrechner dann bei Gelegenheit
schon mal umstellen)

Mach es JETZT. „Nachher“ kommt irgendwas dazwischen und die Zeit reicht nicht mehr.

Knoppix ist zum hineinriechen ganz nett, für Weitergehendes Geschmackssache…

Sebastian

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Hallo Sebastian

dann war halt mein
derzeitiger Rechner der letzte unter Windows - und viele
andere sehen das ähnlich.

Angeblich soll es ja auch noch andere - brauchbarere -
Betriebssysteme geben…

Entschuldigt meine deutlichen Worte (und das ist nicht auf
Dich speziell gemünzt, Robert): „Hätte“, „würde“, „sollte“ ist
alles nettes Geschwafel. Die Fakten sind da: Eine Firma, die
ihre Ziele nur wenig klausuliert in werbewürgsames Gedöns
verkleidet. Ein Haufen äußerst brachbarer und kompatibler
(unixartiger) Betriebssysteme auf der anderen Seite.

Sorry, ich hatte ein :wink: vergessen - natürlich WEISS ich, daß Linux sicherer und (in kundiger Hand) stabiler ist.
Aber ich fahre halt -z.T. aus Bequemlichkeit- noch immer unter Windows - wie wohl die meisten anderen user auch.

Die Umstellung auf ein anderes System ist echt Arbeit und
nicht im Vorbeighen erledigt. Wenn Microsoft nun seine
Intentionen preis gibt, ist die Umstellung in der Regel noch
schaffbar bis zu dem Zeitpunkt, wo die Gängelung in Software
umgesetzt wird.

Hmm, das begreif ich jetzt wieder nicht so ganz - ich HABE meinen Rechner und mein Betriebssystem doch - meines Erachtens kann da auch Billyboy nichts dran ändern und drehen, daß es plötzlich nicht mehr funktioniert…?

Und verdienen tut er auch nichts mehr daran, schließlich ist es ja schon bezahlt.

(btw: gibt es eigentlich eine auch e-mule-Version für Linux?

http://sourceforge.net/projects/lmule/
http://freshmeat.net/browse/251/?topic_id=251

Danke für den Tip :smile:

Vielleicht sollte ich meinen Zweitrechner dann bei Gelegenheit
schon mal umstellen)

Mach es JETZT. „Nachher“ kommt irgendwas dazwischen und
die Zeit reicht nicht mehr.

Versteh ich immer noch nicht - siehe oben: was ich hab das hab ich, da fingert doch niemand mehr dran rum?

Aber ich hatte tatsächlich vor, diesen Zweitrechner mal umzustellen. Auf dem läuft eigentlich nur eMule oder Kazaa, da wärs erstens nicht so schlimm wenn er mal ne Zeitlang nicht funktioniert und ich habe zweitens was zum Üben…

Aber kann ich denn in mein Windows-Netzwerk auch einen einzelnen Linux-Rechner einbinden?
Meinen Hauptrechner kann ich nicht so ohne weiteres umstellen, weil meine ganzen Spiele auf Windows angewiesen sind.
Und den Rechner meiner Frau kann ich ebenfalls nicht umstellen - da würde sie mir den Kopf abreißen!

Knoppix ist zum hineinriechen ganz nett, für Weitergehendes
Geschmackssache…

Hmmm, gibt es irgendwo auch noch eine Anleitung „Linux für Deppen“ oder etwas ähnliches?
Wär vielleicht das richtige für mich…

Schönen Gruß,
Robert

[…]
Für den breiten Markt dürfte es aber hauptsächlich relevant
zur Sicherung des Quasi-Monopols sein, diese Pläne zur
Gängelung des Users (minderwertige Softweare, mutierende
Dateiformate, lausige Standards) dürften weitaus erfolgreicher
sein als das in der Werbung verkündte Ziel der „Sicherheit“.

Solange der „gemeine User“ nicht bereit ist, die Augen zu öffnen und auch mal links und rechts von Aldi-PCs, Windows etc. zu schauen, wird sich daran auch nichts ändern.

Wenn Euch die Intentionen von Microsoft nicht passen, beginnt
mit dem Wechsel jetzt. Alles andere ist
mitleiderheischendes Gewimmere, aber völlig uninteressant.

Full Ack. Für die „erste“ Zeit (in der auch ich mich noch befinde, wobei das Starten von Windows immer seltener wird) tuts ja auch ein Rechner mit zwei oder mehreren unterschieldichen Betriebssystemen (wobei Windows hier in jeder Version als eins gilt). So fällt das Umgewöhnen relativ leicht

Die Umstellung auf ein anderes System ist echt Arbeit und
nicht im Vorbeighen erledigt. Wenn Microsoft nun seine
Intentionen preis gibt, ist die Umstellung in der Regel noch
schaffbar bis zu dem Zeitpunkt, wo die Gängelung in Software
umgesetzt wird.

Ich denke, sie ist gut machbar - ein wenig Geduld und Willen vorausgestzt. Die heutigen Linux-Distributionen sind sehr anwenderfreundlich, so dass rein optisch kein völliges Neuland betreten wird (meint: Klick & Run). Vom Anschaffungspreis mal ganz zu schweigen.

Wer jetzt nicht umstellt, darf in ein, zwei Jahren gerne
regelmäßig seinen Obulus nach Redmond überweisen und sich mit
merkwürdigen Ausnahmefehlern herumärgern und damit den Support
von Microsoft belämmern. Wer sich dann aber darüber
beschwert, stelt sich ein totales Armutszeugis aus.

Full Ack.

[…]

Vielleicht sollte ich meinen Zweitrechner dann bei Gelegenheit
schon mal umstellen)

Mach es JETZT. „Nachher“ kommt irgendwas dazwischen und
die Zeit reicht nicht mehr.

Wie gesagt, es geht auch auf einem Rechner, solange man über genügend Kapazitäten verfügt (und das ist wohl heutzutage kein Thema mehr).

Gruß,
Macky

Wenn Euch die Intentionen von Microsoft nicht passen, beginnt
mit dem Wechsel jetzt. Alles andere ist
mitleiderheischendes Gewimmere, aber völlig uninteressant.

solange gimp kein photoshop ersetzen kann,
solange openoffice bei krusen word-dokumenten abschmiert oder unwahre inhalte anzeigt,
solange ich keine authoringsoftware wie flash, acrobat oder aehnliches auf linux nutzen kann
solange softwareprojekte bei version 0.5 beta liegengelassen werden
solange ich fuer ein programm keine „setup.exe“ und eine „uninstall.exe“ habe
solange nicht software auf professionellem standard geschrieben wird.
solange wird linux keine alternative fuer den desktop sein.

die linuxgemeinde war innovativ im netzwerkbereich. und dort hat es zum. fuer mich seine daseinsberechtiung, und dort nutze ich es.

und die linuxgemeinde war innovativ, wenn es um kleine coole programme ging, aber mehr koennen die strukturen nciht leisten.

im bereich anwendersoftware war linux nie innovativ, dort ging es immer nur darum bestehende software frei verfuegbar zu machen, und bei 80% sind die entwickler stehen geblieben. und die linuxgemeinde kann es auch gar nciht leisten. wem will man zumuten fuer lau hochwertige produkte zu entwickeln? am ende muss jeder selbst sehen, wo er seine kroeten verdient.

ja, ich habe bauchschmerzen, wenn ich xp installiere, aber solange es zum „good enough“ keine alternative gibt…

keine ahnung, an der stelle waere noch mehr zu sagen, aber irgendwie… vielleich ist es ja wirklich so, dass die linuxgemeinde 'nen kommunismus will und noch cniht geschnallt hat, dass der bloss eine idee war.

Die Umstellung auf ein anderes System ist echt Arbeit und
nicht im Vorbeighen erledigt. Wenn Microsoft nun seine
Intentionen preis gibt, ist die Umstellung in der Regel noch
schaffbar bis zu dem Zeitpunkt, wo die Gängelung in Software
umgesetzt wird.

Hmm, das begreif ich jetzt wieder nicht so ganz - ich HABE
meinen Rechner und mein Betriebssystem doch - meines Erachtens
kann da auch Billyboy nichts dran ändern und drehen, daß es
plötzlich nicht mehr funktioniert…?

Zur Zeit ist das nicht zu erwarten: es läuft lediglich die Unterstützung aus: keine sicherheitsupdates, keine aktualisierten Treiber falls Du mal neue Hardware willst. Word „erfindet“ ein neues Dateiformat, irgendwann wirst Du faktisch zum Update gezwungen.

Und verdienen tut er auch nichts mehr daran, schließlich ist
es ja schon bezahlt.

Letztlich sorgst Du dafür, daß „MS-Standards“ etabliert bleiben: Das massenhafte Raubkopieren von Word im Privatbereich hat einen wesentlichen Anteil daran, daß Word zu einem „Standard“ geworden ist, um den man nur noch schwer herumkommt…

Aber ich hatte tatsächlich vor, diesen Zweitrechner mal
umzustellen. Auf dem läuft eigentlich nur eMule oder Kazaa, da
wärs erstens nicht so schlimm wenn er mal ne Zeitlang nicht
funktioniert und ich habe zweitens was zum Üben…

Mach es.

Aber kann ich denn in mein Windows-Netzwerk auch einen
einzelnen Linux-Rechner einbinden?

Ja, das iost gut möglich.

Knoppix ist zum hineinriechen ganz nett, für Weitergehendes
Geschmackssache…

Hmmm, gibt es irgendwo auch noch eine Anleitung „Linux für
Deppen“ oder etwas ähnliches?
Wär vielleicht das richtige für mich…

Es gibt unzählige Mengen an Dokus. Hm… Es gibt soviele Aspekte: die bloße Insdtallation ist recht simpel, die interessanten Dinge spielen sich nachher als konkretes Problem ab…

Mittels der mitgelieferten Doku sowie Google bekommt man 99% der Probleme gelöst. Konkrete Fragen ggfs. bevorzugt.

Sebastian

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Full Ack. Für die „erste“ Zeit (in der auch ich mich noch
befinde, wobei das Starten von Windows immer seltener wird)
tuts ja auch ein Rechner mit zwei oder mehreren
unterschieldichen Betriebssystemen (wobei Windows hier in
jeder Version als eins gilt). So fällt das Umgewöhnen relativ
leicht

Ja, ich hatte Linux auch zunächst parallel installiert (und Windows immer seltener gebootet…

Die Umstellung auf ein anderes System ist echt Arbeit und
nicht im Vorbeighen erledigt. Wenn Microsoft nun seine
Intentionen preis gibt, ist die Umstellung in der Regel noch
schaffbar bis zu dem Zeitpunkt, wo die Gängelung in Software
umgesetzt wird.

Ich denke, sie ist gut machbar - ein wenig Geduld und Willen
vorausgestzt. Die heutigen Linux-Distributionen sind sehr
anwenderfreundlich, so dass rein optisch kein völliges Neuland
betreten wird (meint: Klick & Run).

Ja, aber für eine sinnvolle Administration sind soch weitere Kenntnisse der Konzepte wichtig. Die Installation ist in der tat recht simpel… (vernünftige Hardware vorausgesetzt).

Sebastian

Wenn Euch die Intentionen von Microsoft nicht passen, beginnt
mit dem Wechsel jetzt. Alles andere ist
mitleiderheischendes Gewimmere, aber völlig uninteressant.

solange gimp kein photoshop ersetzen kann,

Wann hast du zuletzt Adobe nach einer Photoshop-Version für Linux gefragt?

solange openoffice bei krusen word-dokumenten abschmiert oder
unwahre inhalte anzeigt,

Wo ist as Word-Format offengelegt? Garnicht? Oh, uns sowas willst Du nutzen? Schau’ mal ins Brett „Textverarbeitung“ um zu sehen, wieviel Probleme Word mit Word-Dateien hat…

solange ich keine authoringsoftware wie flash,

Kenne ich nicht.

acrobat oder
aehnliches auf linux nutzen kann

Irgendwie brauche ich das alles nicht. Mache ich was falsch? Oder ist LaTeX ein Ersatz?

solange softwareprojekte bei version 0.5 beta liegengelassen
werden

Die Regel ist: alpha-Software unter Unix läuft nicht instabiler als Release-Kandidaten unter Windows.

solange ich fuer ein programm keine „setup.exe“ und eine
„uninstall.exe“ habe

rpm ist Dir bekannt? Damit kann man – im Gegensatz zu vielen „setup.exe“ Programme lückenlos aus dem System entfernen.

solange nicht software auf professionellem standard
geschrieben wird.

Was ist „professioneller Standard“? Sowas wie Word? LOL!

solange wird linux keine alternative fuer den desktop sein.

Mit der Nachfrage wird der Markt kommen. Ich bin mir da sehr sicher, daß demnächsrt viel kommerzielle Software portiert wird. (meine persönliche Einschätzung).

und die linuxgemeinde war innovativ, wenn es um kleine coole
programme ging, aber mehr koennen die strukturen nciht
leisten.

Soso. Wa sagst Du u Mozilla? OpenOffice? Gnome/KDE?

im bereich anwendersoftware

Was willst Du konkret an Dingen machen?

war linux nie innovativ, dort ging
es immer nur darum bestehende software frei verfuegbar zu
machen, und bei 80% sind die entwickler stehen geblieben. und
die linuxgemeinde kann es auch gar nciht leisten. wem will man
zumuten fuer lau hochwertige produkte zu entwickeln? am ende
muss jeder selbst sehen, wo er seine kroeten verdient.

Auch wenn ich da eher andere Ansicht bin: es gibt zunehmend kommerielle Software: bislang nicht wahnsinnig viel, zugegeben. Ich will sie aber nicht und zumindest meine Anforderungen werden von der vorhandenen Software besser erfüllt als den Kram, den ich so unter Windows kenne…

keine ahnung, an der stelle waere noch mehr zu sagen, aber
irgendwie… vielleich ist es ja wirklich so, dass die
linuxgemeinde 'nen kommunismus will und noch cniht geschnallt
hat, dass der bloss eine idee war.

Was für ein langweiliges Klischee. Und so unverstanden, scheint mir…

Die Idee ist, mit Qualität Geld zu verdienen und nicht mit Machtmißbrauch. Parallelen zu politischen Strömungen mag und kann ich da nicht finden.

Sebastian

Hallo zusammen,

Hmm, das begreif ich jetzt wieder nicht so ganz - ich HABE
meinen Rechner und mein Betriebssystem doch - meines Erachtens
kann da auch Billyboy nichts dran ändern und drehen, daß es
plötzlich nicht mehr funktioniert…?

Zur Zeit ist das nicht zu erwarten: es läuft lediglich die
Unterstützung aus: keine sicherheitsupdates, keine
aktualisierten Treiber falls Du mal neue Hardware willst. Word
„erfindet“ ein neues Dateiformat, irgendwann wirst Du faktisch
zum Update gezwungen.

TCPA ist viel schlimmer! Das von Dir Beschriebene gibts ja bereits ganz ohne Fritz-Chip und Longhorn. Hier geht es viel weiter. Abgesehen davon, dass Du „nicht vertrauenswürdige“ Betriebssysteme mit TCPA überhaupt nicht mehr wirst booten können – es sei denn im „non trusted mode“ – wirst Du auch Dateien, die von nicht vertrauenswürdigen Anwendungen wie z.B. Open Office oder einer älteren Word-Version erzeugt wurden, gar nicht mehr öffnen können.

Software wie CloneCD wird natürlich nie und nimmer bei Microsoft als „trustworty“ eingestuft werden. Und schließlich soll die Liste der vertrauenswüridigen Software von Microsoft verwaltet werden. Na herzlichen Glückwunsch.

TCPA gehört meiner Meinung nach gesetzlich verboten! Ein findiger Anwalt könnte sicher etliche Hebelpunkte finden. Datenschutz z.B.

Da in den USA aber über ein Gesetz nachgedacht wird, TCPA gesetztlich vorzuschreiben, darf man sich hier schonmal ne Runde Sorgen machen. Denn wenn die Knallköppe jenseits des Atlantik das Gesetz durchbringen, dann wird es natürlich mit zwei Jahren verzögerung auch in Europa eingeführt. Siehe DMCA und das neue Copyright-Gesetz

Lustig könnte es auch für alle nicht-Windows Nutzer werden, wenn es dann Hackern gelingen sollte, auf den Microsoft-TCPA-Servern Windows selbst als unsichere Anwendung einzutragen. Dann bootet weltweit keine Windows-Büchse mehr.

Aber zum Glück sind die Leute bei Microsoft ja unglaubliche Sicherheits-Experten, die dafür sorgen, dass so etwas auf gar keinen Fall passieren kann.

Gruß

Fritze

solange gimp kein photoshop ersetzen kann,

Wieviele der „Millionen Photoshop-User“ haben eigentlich eine Lizenz bei Adobe erworben? Und wieviele Leute habens einfach installiert (mit Serial aus dem Netz) und verwenden ihn als trendigeren Irfan-View-Ersatz?

solange openoffice bei krusen word-dokumenten abschmiert oder
unwahre inhalte anzeigt,

Das ist nicht die Schuld von OO.

solange ich keine authoringsoftware wie flash, acrobat oder
aehnliches auf linux nutzen kann

Wofür flash (außer für Witz-Filmchen), wozu Acrobat, wenn OO auch PDFs machen kann?

solange softwareprojekte bei version 0.5 beta liegengelassen
werden

Wenn sie Dir wichtig sind, mach sie weiter, außerdem: Ist Windows schon darüber hinaus? :wink:

solange ich fuer ein programm keine „setup.exe“ und eine
„uninstall.exe“ habe

Genau diese „Einfachheit“ verursacht viele Problem von Windows.

solange nicht software auf professionellem standard
geschrieben wird.
solange wird linux keine alternative fuer den desktop sein.

Da könntest Du auch Windows einsetzen - und trotzdem wirds nicht wahr.

keine ahnung, an der stelle waere noch mehr zu sagen, aber
irgendwie… vielleich ist es ja wirklich so, dass die
linuxgemeinde 'nen kommunismus will und noch cniht geschnallt
hat, dass der bloss eine idee war.

Geh bitte, das ist jetzt nicht Dein Ernst.

LG
Stuffi

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Wenn ich mir die Diskussion so anschaue, seit ihr ja alle davon überzeugt, dass die Pläne der TCPA in Zukunft verwirklicht werden.

Irgendwie kann ich mir dass aber nicht so ganz vorstellen. Vielleicht gibt es ja einen User-Aufschrei, der Mircosoft daran hindert seine Pläne zu durchzuführen.

Naja, wahrscheinlich bloße Träumereien…

èl Curto

solange gimp kein photoshop ersetzen kann,

Wieviele der „Millionen Photoshop-User“ haben eigentlich eine
Lizenz bei Adobe erworben? Und wieviele Leute habens einfach
installiert (mit Serial aus dem Netz) und verwenden ihn als
trendigeren Irfan-View-Ersatz?

wo ist das ein argument fuer den produktiveinsatz?

solange openoffice bei krusen word-dokumenten abschmiert oder
unwahre inhalte anzeigt,

Das ist nicht die Schuld von OO.

mag sein, ist aber auch cniht die frage

solange ich keine authoringsoftware wie flash, acrobat oder
aehnliches auf linux nutzen kann

Wofür flash (außer für Witz-Filmchen), wozu Acrobat, wenn OO
auch PDFs machen kann?

oo kann kein pdf erzeugen, nur ps ueber nen postscript-drucker. und ghostscript ist eben keine alternative zum acrobat

solange softwareprojekte bei version 0.5 beta liegengelassen
werden

Wenn sie Dir wichtig sind, mach sie weiter, außerdem:

naja, eigentlich wollte ich ja mit dem system arbeiten.

Ist Windows schon darüber hinaus? :wink:

-)

solange ich fuer ein programm keine „setup.exe“ und eine
„uninstall.exe“ habe

Genau diese „Einfachheit“ verursacht viele Problem von
Windows.

aber diese „einfachheit“ sorgt dafuer dass software vertrieben werden kann.

Auch wenn ich da eher andere Ansicht bin: es gibt zunehmend
kommerielle Software: bislang nicht wahnsinnig viel,
zugegeben.

aber das ist der punkt, der gegen eine breitflaechigen einsatz spricht.
relativierst du jetzt bitte deinen satz:

Wenn Euch die Intentionen von Microsoft nicht passen, beginnt
mit dem Wechsel jetzt. Alles andere ist mitleiderheischendes
Gewimmere, aber völlig uninteressant.

Ich will sie aber nicht und zumindest meine
Anforderungen werden von der vorhandenen Software besser
erfüllt als den Kram, den ich so unter Windows kenne…

gut fuer dich

Auch wenn ich da eher andere Ansicht bin: es gibt zunehmend
kommerielle Software: bislang nicht wahnsinnig viel,
zugegeben.

aber das ist der punkt, der gegen eine breitflaechigen einsatz
spricht.

Ein Argument wäre: ich kann ein gegebenes Problem nicht lösen. Also: wie lautet es (und wieviel Prozenz der User haben es, immerhin sprichst Du von „breitflächigem Einsatz“)?

relativierst du jetzt bitte deinen satz:

Wenn Euch die Intentionen von Microsoft nicht passen, beginnt
mit dem Wechsel jetzt. Alles andere ist mitleiderheischendes
Gewimmere, aber völlig uninteressant.

Ich sehe noch keinen Anlaß.

Ich will sie aber nicht und zumindest meine
Anforderungen werden von der vorhandenen Software besser
erfüllt als den Kram, den ich so unter Windows kenne…

gut fuer dich

Ja.

BTW: Ich arbeite auch unter Windows, kenne das System durchaus etwas.

Sebastian

Irgendwie kann ich mir dass aber nicht so ganz vorstellen.
Vielleicht gibt es ja einen User-Aufschrei, der Mircosoft
daran hindert seine Pläne zu durchzuführen.

Die User schreien dan ganzen Tag, wie ätzend Windows ist. Das nützt nichts.

Mittlerweile (nachdem das Phänomen „Linux“ geleugnet wurde) jault Microsoft wie ein getroffener Hund.

Wer wechselt, trifft den Laden nicht auf taubem Ohr…

Sebastian

solange ich keine authoringsoftware wie flash, acrobat oder
aehnliches auf linux nutzen kann

Wofür flash (außer für Witz-Filmchen), wozu Acrobat, wenn OO
auch PDFs machen kann?

oo kann kein pdf erzeugen, nur ps ueber nen
postscript-drucker. und ghostscript ist eben keine alternative
zum acrobat

Mit der Version 1.1 kann OO direkt pdf erzeugen. In den früheren Versionen geht’s nicht nur via ps und ghostscript, sondern, da OO in Ggsatz zu MSOffice wohldefinierte xml-Dokumente erzeugt, auch per apache::fop. Eine wesentlich elegantere Methode, als der Einsatz von Acrobat. Allerdings für den Feld-, Wald- und Wiesenbenutzer nicht geeignet.

Dank fop und xml mach ich aus Datenbankinhalten ohne sonstige Hilfsmittel direkt die wunderschönsten pdf-Dokumente. Lieferscheine, Rechnungen, halt alles, was man im professionellen Bereich tagtäglich an Dokumenten braucht. Versuch sowas mal mit Microschrott-Produkten hinzubekommen.

Du hast recht, mit VBA geht das schon auch. Bis zum nächsten Office-Release, wo du schon wieder alles umschreiben darfst.

Gruss,
Schorsch

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ja, ich habe bauchschmerzen, wenn ich xp installiere, aber
solange es zum „good enough“ keine alternative gibt…

Es gibt seit dem 23. Januar 1984 eine Alternative zum „Good Enough“, und zwar das „Deutlich besser“: Apple Macintosh. Mit Photoshop. Flash. Authoring-Software. Microsoft Office. Acrobat. Und vielen Sachen aus der Unix-Welt inclusive 0.5beta.

Natürlich gibt es auf dem Mac auch keine setup.exe oder uninstall.exe, weil man dort so etwas Kompliziertes nicht benötigt (ja! Sowas geht deutlich einfacher!). Du solltest dir mal die MS-Office-Installation auf einem Mac ansehen, danach willst du kein setup.exe mehr.

Was Programmversionen wie 0.5beta angeht: ich arbeite seit 1990 mit Unix und ich habe dort gelernt, dass die Versionsnummer erstmal gar nichts aussagt. Möglicherweise haben die Typen ja mit 0.0.1 angefangen. Und mir ist noch nie eine beta abgestürzt. Noch nie. Aber MS-Office schon oft. Oder Director. Dort sollte alpha dranstehen!

Stefan

Es gibt seit dem 23. Januar 1984 eine Alternative zum „Good
Enough“, und zwar das „Deutlich besser“: Apple Macintosh. Mit
Photoshop. Flash. Authoring-Software. Microsoft Office.

Ich würde nicht MS-Office nehmen. Das Fild-Format ist völlig undefiniert geschweige denn dokumentiert.

Ein Datennirvana. Weg damit.

http://www.podval.org/~sds/data.html
http://ricardo.ecn.wfu.edu/~cottrell/wp.html

Sebastian