Ich weiß es wirklich!! - im Gegensatz zu Baseball-
Spielern!
Sorry, nicht böse sein, aber zu sagen, daß die Anlaufgeschwindigkeit kaum wichtig ist, ist schlichtweg Blödsinn!
Der Anlauf, und die Energie, die damit erzeugt wird (Körper in Bewegung!), soll im Idealfall zum Großteil auf den Speer übertragen weden!
Er dient primär zum „Spannungsaufbau“!
Wenn du genau hinsiehst, bringt der Werfer im vorletzten Schritt die rechte (beim Rechtshänder) Körperseite extrem schnell nach vorne - zuerst das Knie, dann die Hüfte, und zuletzt die Schulter!
Der Wurfarm wird, so lang es geht, verzögert, um eine schon unmenschliche Spannung im Schultergürtel zu erzeugen, die sich im Moment des Wurfs blitzartig entlädt!
Der linke Fuß dient dabei als Widerlager!
Dementsprechend groß muß auch die Beinkraft eines Speerwerfers sein, um innerhalb (fast) eines Schrittes die ganze Wucht des Anlaufs abzufangen!
Wenn ich den Anlauf nur des Rhythmus wegen bräuchte, könnte ich ja auch mit kraftlosen Beinen genau so weit werfen, was aber definitiv unmöglich ist - und wenn man sich diese Typen ansieht, dann weißt du, wovon ich rede!
So weit eine ganz kurze Erklärung!
Da gibts Bücher, die allein den letzten Schritt über 5 Seiten erklären!
Und selbst das ist noch zu wenig!
P.S.: Das was du als Drehung beschreibst, ist in Wirklichkeit nur : zuerst eine extreme Verzögerung der Wurfseite, die dann schlagartig, ohne den Arm, über das Stemmbein gebracht wird, um die ganze Energie voll in den Wurf zu bringen, d.h. um den Speer voll zu treffen, und nicht links oder rechts die Energie daneben vorbei verpuffen zu lassen!
Naja, ich hoffe, geholfen zu haben!
Ciao, Sascha (der Jan Zelesny über alles liebt und bewundert!)