Tempo30-Zonen-Antrag

Hallo Experten,

hat jemand Erfahrungen mit der Beantragung einer Tempo-30-Zone und Aufhebung des Vorfahrtsstraßenstatus für „seine“ Straße gemacht. Habe dies vor einem Jahr versucht und bin kläglich an einem zweiseitigen Antwortbrief gescheitert.
Gibt es bestimmte Voraussetzungen, Formulierungen, Tricks etc. die eventuelle Erfolgsaussichten verbessern könnten. Kennt jemand entsprechende Bürgerberatungen oder ähnliches?
Fakten: 5 m breite Hauptsammelstraße in reiner Wohngegend, Park gegenüber, zwei Schulen + ein Kindergarten in ca. 1 km Entfernung, Möglichkeiten der Umfahrung durch Hauptstraßen gegeben.

Hallo Michael,

erkundige Dich, ob es bei euch einen Verkehrsausschuß der Stadt gibt und wer da Mitglied ist. Dort reichst Du Deine Anregungen dann am besten ein.
Andreas

Hallo,

habe noch so im Hinterkopf, daß einige 30er Zonen in der letzten Zeit wieder in 50er Zonen „zurückbenannt“ wurden.
Der Hintergrund war, daß es eindeutige Bestimmungen (max. Straßenbreite, Wohngebiet u.s.w.) gibt, die von vielen 30er Zonen nicht erfüllt wurden.
Bei einer 5m breiten Straße wirst Du da wohl schlechte Karten haben.

Meine persönliche Meinung hierzu ist, daß das auch gut so ist, denn Städte flächendeckend als Zone 30 auszuweisen wäre die logische Konsequenz, würde man Deinem Gesuch entsprechen. Schließlich muß gleiches Recht für alle gelten, wenn man sich nicht mehr um die einschlägigen Bestimmungen kümmern will.
Und Zone 30 überall in den Städten ist für mich absolut indiskutabel.

Vielleicht solltet Ihr eher eine Ampel vor der Schule und dem Kindergarten beantragen. Das geht nämlich meisten durch bei den Verkehrsausschüssen und macht auch wirklich Sinn.

Gruß,

Mathias

[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]

Hallo,

habe noch so im Hinterkopf, daß einige 30er Zonen in der
letzten Zeit wieder in 50er Zonen „zurückbenannt“ wurden.
Der Hintergrund war, daß es eindeutige Bestimmungen (max.
Straßenbreite, Wohngebiet u.s.w.) gibt, die von vielen 30er
Zonen nicht erfüllt wurden.
Bei einer 5m breiten Straße wirst Du da wohl schlechte Karten
haben.

Das war bis vor kurzem tatsächlich so. Gegenwärtig sollten jedoch die Chancen besser stehen, da Gemeindan ja sogar die Möglichkeit haben, im ganzen Gebiet Tempo 30 als Regelgeschwindigkeit zu definieren und die Hauptstraßen, auf denen 50 gefahren werden darf, einzeln ausweisen. 3.00. Versuch doch mal, mit dem VCD oder dem ADFC Kontakt aufzunehmen, falls die in Deinem Ort vertreten sind.

Meine persönliche Meinung hierzu ist, daß das auch gut so ist,
denn Städte flächendeckend als Zone 30 auszuweisen wäre die
logische Konsequenz, würde man Deinem Gesuch entsprechen.

Siehe oben.

Schließlich muß gleiches Recht für alle gelten, wenn man sich
nicht mehr um die einschlägigen Bestimmungen kümmern will.
Und Zone 30 überall in den Städten ist für mich absolut
indiskutabel.

Warum? Einen Weg zurückzulegen, der z.B. 5 km lang ist, dauert bei Tempo 50 km/h 6 min (60 min/10) bei Tempo 30 km/h 10 min (60 min/6). Dieser Zietgewinn sollte kein Menschenleben, die ja durch die Tempoverringerung geschützt werden sollen, wert sein.

Vielleicht solltet Ihr eher eine Ampel vor der Schule und dem
Kindergarten beantragen. Das geht nämlich meisten durch bei
den Verkehrsausschüssen und macht auch wirklich Sinn.

???
Im übrigen müßte vor Schule und Kindergarten sowieso Tempo 30 gelten, so habe ich das zumindestens bei meinem Führerschein machen gelernt.

Kairn

Hallo Karin!

O.K., ziehen wir´s durch!
Diese Grundsatzdiskussion ist immer wieder interessant.

habe noch so im Hinterkopf, daß einige 30er Zonen in der
letzten Zeit wieder in 50er Zonen „zurückbenannt“ wurden.
Der Hintergrund war, daß es eindeutige Bestimmungen (max.
Straßenbreite, Wohngebiet u.s.w.) gibt, die von vielen 30er
Zonen nicht erfüllt wurden.
Bei einer 5m breiten Straße wirst Du da wohl schlechte Karten
haben.

Das war bis vor kurzem tatsächlich so. Gegenwärtig sollten
jedoch die Chancen besser stehen, da Gemeindan ja sogar die
Möglichkeit haben, im ganzen Gebiet Tempo 30 als
Regelgeschwindigkeit zu definieren und die Hauptstraßen, auf
denen 50 gefahren werden darf, einzeln ausweisen. 3.00.
Versuch doch mal, mit dem VCD oder dem ADFC Kontakt
aufzunehmen, falls die in Deinem Ort vertreten sind.

Was sind das für Gruppierungen? Könntest Du die Namen bitte mal ausschreiben? Bei mir hakt´s gerade irgendwie. Danke.

Meine persönliche Meinung hierzu ist, daß das auch gut so ist,
denn Städte flächendeckend als Zone 30 auszuweisen wäre die
logische Konsequenz, würde man Deinem Gesuch entsprechen.

Siehe oben.

Schließlich muß gleiches Recht für alle gelten, wenn man sich
nicht mehr um die einschlägigen Bestimmungen kümmern will.
Und Zone 30 überall in den Städten ist für mich absolut
indiskutabel.

Warum? Einen Weg zurückzulegen, der z.B. 5 km lang ist, dauert
bei Tempo 50 km/h 6 min (60 min/10) bei Tempo 30 km/h 10 min
(60 min/6). Dieser Zietgewinn sollte kein Menschenleben, die
ja durch die Tempoverringerung geschützt werden sollen, wert
sein.

Ich habe mit dieser Aussage insofern ein Problem, als daß damit alle, die in der Stadt schneller als 30 fahren, zu potentiellen Kindermördern abgestempet werden.
Ich fahre in der Stadt grundsätzlich um die 70, in der 30er Zone allerdings ca. 40 (aus Angst vor Blitzern). Dieser Unterschied ist schon größer. Ist zwar keine hochoffizielle Rechnung, bei vielen Autofahrern geht sie aber auf. Wohlgemerkt hatte ich noch keinen einzigen Unfall, der auf überhöhte Geschwindigkeit zurückzuführen ist. An Orten wie Schulen, Spielplätzen, Altenheimen fahre ich langsam, ansonsten fahre ich zügig.

1.) Niedrigeres Tempo bedeutet nicht immer mehr Sicherheit, da oft die Gefahr des Einschlafens droht (sh. USA) und, was in der Stadt wohl eher relevant ist, die Leute unaufmerksamer fahren, da ja jeder denkt, bei 30 kann sowieso nichts passieren.

2.) Eine derartige Reglementierung sollte eingängig sein. D.h., der Autofahrer muß einen Sinn hinter der 30er Regelung erkennen. Sonst hält er sich nicht daran und der gewünschte Effekt ist dahin.
Wenn jemand nach einem „Gas weg, Schule“-Schild geblitzt wird, wird er sich schämen und bezalen. In Zukunft wird er dort nie wieder zu schnell fahren.
Wenn jemand auf einer 4-spurigen Straße, die als Zone 30 ausgewiesen ist, geblitzt wird, kauft er sich einen Radarwarner.

Soll heißen: Zone 30 in der Nähe von Schulen und in reinen Wohngebieten mit engen Straßen ist kein Thema. Das akzeptiert jeder.
Aber eine Stadt wie München komplett in eine 30er Zone umzuwandeln ist lächerlich. Kein Mensch würde auf der Wasserburger Landtraße oder der Forstenrieder Allee 30 fahren. Warum auch?
Ich weiß, jetzt kommt der Ruf nach Reglementierung, Blitzanlagen u.s.w.
Helfen kann das nicht, denn wo die Dinger stehen spricht sich rum und 1 Meter hinter der Blitzanlage wird in den 2. Gang geschaltet und Vollgas gegeben. Habe ich oft genug beobachtet.
Das hilft dann keinem mehr, da die besondere Signalwirkung der 30er regelung somit verwässert würde und keiner mehr an Schulen u.s.w. großartig aufpassen würde, weil, wir hatten es schon mal weiter oben, jeder denkt, bei 30 könne sowieso nichts passieren.

Wie so oft zählt hier m.E. ein gerüttelt Maß an Regelungen i.V.m. Vernunft aller Beteiligten.

Man sollte immer bedenken, daß es auch Leute gibt, die auch noch zu anderen Zwecken auf der Starße sind als Kinder in die Schule zu fahren und in den nächsten Supermarkt zu gondeln.

Vielleicht solltet Ihr eher eine Ampel vor der Schule und dem
Kindergarten beantragen. Das geht nämlich meisten durch bei
den Verkehrsausschüssen und macht auch wirklich Sinn.

???
Im übrigen müßte vor Schule und Kindergarten sowieso Tempo 30
gelten, so habe ich das zumindestens bei meinem Führerschein
machen gelernt.

Kann ich nicht unterschreiben.
Diese Regelung kenne ich nicht.
Ich denke, das sollte selbstverständlich sein. Und das kann es nur, wenn die Sache eingängig ist, s.o.

Gruß,

Mathias

Hallo Karin,

Das war bis vor kurzem tatsächlich so. Gegenwärtig sollten
jedoch die Chancen besser stehen, da Gemeindan ja sogar die
Möglichkeit haben, im ganzen Gebiet Tempo 30 als
Regelgeschwindigkeit zu definieren und die Hauptstraßen, auf
denen 50 gefahren werden darf, einzeln ausweisen.

meines Wissens ist dieser Vorstoß der Politik - auch meiner Meinung nach zu Recht - gescheitert. In der ersten Antwort sind die Gründe eigentlich gut dargelegt, will ich nicht nochmal wiederholen.

Warum? Einen Weg zurückzulegen, der z.B. 5 km lang ist, dauert
bei Tempo 50 km/h 6 min (60 min/10) bei Tempo 30 km/h 10 min
(60 min/6).

Bei 5km soll man ja Fahrrad fahren, oder :wink: ?
Zum zweiten ist die Rechnung falsch, denn bei 50km/h HÖCHST(!)geschwindigkeit erreicht man in der Stadt eine Durchschnittsgeschwindigkeit von etwa 30km/h, bei 30Km/h (max) wäre das ein Durchschnitt vonvielleicht 15km/h. Nun setze ich einfach mal meinen Arbeitsweg vom Rande bis zum Zentrum an, das sind 14km. Z.Zt. brauche ich 30min., das wären dann bei durchgehend 30 eine Stunde. Täglich 2 mal (die öffentlichen sind auch nicht schneller…).

Dieser Zeitgewinn sollte kein Menschenleben, die
ja durch die Tempoverringerung geschützt werden sollen, wert
sein.

Der von mir errechnete sicher auch nicht, aber es gibt ernstzunehmene Statistiken, die besagen, der Rückgang der Unfälle ist in kleinen 30er Zonen sehr viel höher als in weit ausgebreiteten.

Gruß,
micha

P.S. Es gilt nicht 30 vor Schulen und Kindergärten, es gilt angemessene Geschwindigkeit. Das kann um Mitternacht 60 sein, zur Hofpause aber auch 20 oder weniger.

Hallo Karin,

Das war bis vor kurzem tatsächlich so. Gegenwärtig sollten
jedoch die Chancen besser stehen, da Gemeindan ja sogar die
Möglichkeit haben, im ganzen Gebiet Tempo 30 als
Regelgeschwindigkeit zu definieren und die Hauptstraßen, auf
denen 50 gefahren werden darf, einzeln ausweisen.

meines Wissens ist dieser Vorstoß der Politik - auch meiner
Meinung nach zu Recht - gescheitert. In der ersten Antwort
sind die Gründe eigentlich gut dargelegt, will ich nicht
nochmal wiederholen.

Ich habe in meiner Verkehrsarbeit für den ADFC noch nicht gelesen, daß die Änderung StVO, die ja erst 1997 wirksam wurde, weider zurückgenommen worden wäre. Was Du vermutlich meinst: Es haben bisher keine Gemeinden davon Gebrauch gemacht. Da dies eine Kann-Vorschfit für die Gemeinden ist, sieht es natürlich wie „zurückgenommen“ aus.

Warum? Einen Weg zurückzulegen, der z.B. 5 km lang ist, dauert
bei Tempo 50 km/h 6 min (60 min/10) bei Tempo 30 km/h 10 min
(60 min/6).

Bei 5km soll man ja Fahrrad fahren, oder :wink: ?

Ich tue das sowieso, auch für meinen Arbeitsweg von ca. 10 km/h, es soll jedoch noch Leute geben, die schweres Werkzeug usw. befördern müssen, denen möchte ich nicht von Haus aus einen Fahrrad-Anhänger verordnen. Die Zahl bezihet sich auf die Länge der Wege, die den meisten Anteil an einzelnen Wegen innerhalb von geschlossenen Ortschaften ausmachen. Den Wechsel des Verkehrsmittels kann ich Dir gerne auch weiterempfehlen.

Zum zweiten ist die Rechnung falsch, denn bei 50km/h
HÖCHST(!)geschwindigkeit erreicht man in der Stadt eine
Durchschnittsgeschwindigkeit von etwa 30km/h, bei 30Km/h (max)
wäre das ein Durchschnitt vonvielleicht 15km/h. Nun setze ich
einfach mal meinen Arbeitsweg vom Rande bis zum Zentrum an,
das sind 14km. Z.Zt. brauche ich 30min., das wären dann bei
durchgehend 30 eine Stunde. Täglich 2 mal (die öffentlichen
sind auch nicht schneller…).

Und du wohnst in einer Gegend, wo es keine Staus im Berufsverkehr gibt? Kommst Du überhaupt irgendwo auf Tempo 50?

Dieser Zeitgewinn sollte kein Menschenleben, die
ja durch die Tempoverringerung geschützt werden sollen, wert
sein.

Der von mir errechnete sicher auch nicht, aber es gibt
ernstzunehmene Statistiken, die besagen, der Rückgang der
Unfälle ist in kleinen 30er Zonen sehr viel höher als in weit
ausgebreiteten.

Stets begründet damit, daß AutofahrerInnen ja nicht gewußt hätten, daß sie nicht schneller fahren dürfen. Wenn sie sich jedoch vergewissern müssen, daß schneller zu fahren erlaubt ist, statt sich zu überzeugen, daß sie doch besser langsamer fahren sollten, dann fällt dieses Argument ja flach.

Gruß, Karin

Hallo Karin!

O.K., ziehen wir´s durch!
Diese Grundsatzdiskussion ist immer wieder interessant.

Du tust so, als hätte ich damit angefangen.

habe noch so im Hinterkopf, daß einige 30er Zonen in der
letzten Zeit wieder in 50er Zonen „zurückbenannt“ wurden.
Der Hintergrund war, daß es eindeutige Bestimmungen (max.
Straßenbreite, Wohngebiet u.s.w.) gibt, die von vielen 30er
Zonen nicht erfüllt wurden.
Bei einer 5m breiten Straße wirst Du da wohl schlechte Karten
haben.

Das war bis vor kurzem tatsächlich so. Gegenwärtig sollten
jedoch die Chancen besser stehen, da Gemeindan ja sogar die
Möglichkeit haben, im ganzen Gebiet Tempo 30 als
Regelgeschwindigkeit zu definieren und die Hauptstraßen, auf
denen 50 gefahren werden darf, einzeln ausweisen. 3.00.
Versuch doch mal, mit dem VCD oder dem ADFC Kontakt
aufzunehmen, falls die in Deinem Ort vertreten sind.

Was sind das für Gruppierungen? Könntest Du die Namen bitte
mal ausschreiben? Bei mir hakt´s gerade irgendwie. Danke.

Am besten doch gleich mit Links, dann kannst Du Dich aus erster Hand informieren:

http://www.verkehrsclub-deutschland.de
http://www.adfc.de

Meine persönliche Meinung hierzu ist, daß das auch gut so ist,
denn Städte flächendeckend als Zone 30 auszuweisen wäre die
logische Konsequenz, würde man Deinem Gesuch entsprechen.

Siehe oben.

Schließlich muß gleiches Recht für alle gelten, wenn man sich
nicht mehr um die einschlägigen Bestimmungen kümmern will.
Und Zone 30 überall in den Städten ist für mich absolut
indiskutabel.

Warum? Einen Weg zurückzulegen, der z.B. 5 km lang ist, dauert
bei Tempo 50 km/h 6 min (60 min/10) bei Tempo 30 km/h 10 min
(60 min/6). Dieser Zietgewinn sollte kein Menschenleben, die
ja durch die Tempoverringerung geschützt werden sollen, wert
sein.

Ich habe mit dieser Aussage insofern ein Problem, als daß
damit alle, die in der Stadt schneller als 30 fahren, zu
potentiellen Kindermördern abgestempet werden.

Und? Übrigens, nicht nur Kinder, auch ältere Leute, oder wer gerade unterwegs ist und den Kopf voll Sorgen hat, ist dadurch besser geschützt.

Ich fahre in der Stadt grundsätzlich um die 70, in der 30er
Zone allerdings ca. 40 (aus Angst vor Blitzern).

Also, die StVO ist für Dich sowieso nur ein Amüsierpapier.

Wohlgemerkt hatte ich noch keinen einzigen Unfall, der auf
überhöhte Geschwindigkeit zurückzuführen ist.

Falls Du nicht überhaupt unfallfrei gefahren bist, dann frag doch mal die Polizei, was sie dazu meint. Ich habe (als Radlrein) noch nie etwas anderes gehört als: Da hätten Sie halt langsamer fahren müssen.

An Orten wie
Schulen,

Laut dem ersten Posting geht es um eine Straße mit Schule und Kindergarten.

1.) Niedrigeres Tempo bedeutet nicht immer mehr Sicherheit, da
oft die Gefahr des Einschlafens droht (sh. USA)

und in der BRD sind die Städte ja auch so weitläufig und langweilig und kaum Fußgänger auf der Straße wie in den USA.

und, was in der Stadt wohl eher relevant ist, die Leute :unaufmerksamer fahren, da ja jeder denkt, bei 30 kann sowieso :nichts passieren.

Falls Du die Fußgänger meinst, die unaufmerksamer werden: Da liegst Du mit Beckstein auf einer Linie. Der meint auch, daß die in der Tempo 30 Zone unaufmerksamen Kinder an den Unfällen schuld sind und nicht die zu schnell fahrenden Autofahrer.

2.) Eine derartige Reglementierung sollte eingängig sein.
D.h., der Autofahrer muß einen Sinn hinter der 30er Regelung
erkennen. Sonst hält er sich nicht daran und der gewünschte
Effekt ist dahin.

Tja, und wenn Du gerade den Sinn nicht siehst? Wozu gibt es denn eigentlich überhaupt Verkehrsregeln, wenn es auf die Einsicht des Einzelnen ankommt. Als Radlerin darf ich mir auch nicht selber aussuchen, ob ich gerade auf dem von Fußgängern überlaufenen Radweg (wenn er ausgeschildert ist) oder auf der gerade zu Zeit fast autoleeren Straße fahren darf.

Wenn jemand nach einem „Gas weg, Schule“-Schild geblitzt wird,
wird er sich schämen und bezalen.

Habe ich schon anders erlebt. Also bitte keine Verallgemeinerungen.

In Zukunft wird er dort nie wieder zu schnell fahren.

Wenn er nicht gerade leider unaufmerksam war.

Wenn jemand auf einer 4-spurigen Straße, die als Zone 30
ausgewiesen ist, geblitzt wird, kauft er sich einen
Radarwarner.

Der ist illegal.

Aber eine Stadt wie München komplett in eine 30er Zone
umzuwandeln ist lächerlich. Kein Mensch würde auf der
Wasserburger Landtraße oder der Forstenrieder Allee 30 fahren.
Warum auch?

Bitte die Bestimmung mit Verstand lesen: Es ist der Stadt München nicht verboten, Straßen wie Wasserburger Landtraße oder der Forstenrieder Allee als Tempo 50 oder (wie z.B. die Einsteinstr. ab Leuchtenbergring) sogar mit Tempo 60 auszuweisen. Nur: Ohne diese Ausweisung dürfte keiner schneller fahren.

Das hilft dann keinem mehr, da die besondere Signalwirkung der
30er regelung somit verwässert würde und keiner mehr an
Schulen u.s.w. großartig aufpassen würde, weil, wir hatten es
schon mal weiter oben, jeder denkt, bei 30 könne sowieso
nichts passieren.

Also, Du meinst doch die Autofahrer: Ja die müßten ja erst mal konsequent 30 fahren, bevor sie glauben dürfen, daß da nichts passieren kann… Daher kann ich Deiner Schlußfolgerung leider nicht folgen. Selber hast Du es ja wohl noch nicht ausprobiert, wenn Du in Tempo30-Zonen konsequent 40 fährst…

Man sollte immer bedenken, daß es auch Leute gibt, die auch
noch zu anderen Zwecken auf der Starße sind als Kinder in die
Schule zu fahren und in den nächsten Supermarkt zu gondeln.

Und wie schön wäre es, wenn nur die 30 % mit dem Auto auf der Straße wären, die wirklich fahren müssen.

Ich denke, das sollte selbstverständlich sein. Und das kann es
nur, wenn die Sache eingängig ist, s.o.

Traumtänzer! Inzwischen ist der Verkehrsraum vor der Schule und Kindertagesstätte Klenzestr. 48 umgebaut, aber bevor das so war, war das Gasgeben bei Gelb an der Kreuzung Fraunhoferstr., morgens, aber auch gerne am Nachmittag, wenn immer wieder Kinder aus Kindergarten und Hort heimgehen wollten, gang und gäbe.

Karin

Hallo Karin,

Ich habe in meiner Verkehrsarbeit für den ADFC noch nicht
gelesen, daß die Änderung StVO, die ja erst 1997 wirksam
wurde, weider zurückgenommen worden wäre.

Richtig, aber es gab einen Vorstoß von rot-grün(also mehr von Grün),diese kann- zur Normregelung zu machen, so das die Gemeinden die Nicht-Einführung hätten begründen müssen.

Den Wechsel
des Verkehrsmittels kann ich Dir gerne auch weiterempfehlen.

mach ich auch ab und an, aber ich habe keine Lust, durchnässt wegen Regen oder Hitze bzw. mit abgefrorenen Fingern auf Arbeit zu landen - also ist der Esel die Schönwettervariante. Zeige mir ein Fahrrad mit Dach und Heizung, dann überleg ich mir das *grins*

Und du wohnst in einer Gegend, wo es keine Staus im
Berufsverkehr gibt? Kommst Du überhaupt irgendwo auf Tempo 50?

Doch, gibts alles, eben deswegen sinkt die Durchschnittsgeschwindigkeit ja weit unter die Höchstgeschwindigkeit - es gibt aber auch Stellen, wo ich 60 fahren kann (hochoffiziell mit rotumrandetem Schild und den Ziffern 6 und 0 in richtiger Reihenfolge :wink: )

…Stets begründet damit, daß AutofahrerInnen ja nicht gewußt
hätten, daß sie nicht schneller fahren dürfen.

Nein, meist begründet damit, das sich an Regelungen umso weniger Menschen halten, desto mehr sie hinter der Regelung Willkür statt Sinnhaftigkeit sehen. Und, mit Verlaub, eine 4spurige Straße kann man problemlos mit 50 durchgehen lassen, solange keine zusätzlichen Gefährdungspotentiale vorhanden sind. Wenn sie sich dann aber einmal über Regeln hinwegsetzen, tun es viele dann generell - also auch dort, wo 30 dringend notwendig ist. Diese menschlichen Eigenschaften kann man zwar bedauern, aber in absehbarer Zeit kaum verändern.

Gruß,
Micha

Hallo Micha,

Den Wechsel
des Verkehrsmittels kann ich Dir gerne auch weiterempfehlen.

mach ich auch ab und an, aber ich habe keine Lust, durchnässt
wegen Regen oder Hitze bzw. mit abgefrorenen Fingern auf
Arbeit zu landen - also ist der Esel die Schönwettervariante.

Zeige mir ein Fahrrad mit Dach und Heizung, dann überleg ich
mir das *grins*

Tja, also ich bin dieses Jahr (2001) erst einmal nicht mit dem Rad in der Arbeit gewesen, und das wegen einer Panne. Wenn’s kalt ist, bin ich mir selber die beste Heizung (natürlich ordentlich warm angezogen, damit meine selbstproduzierte Wärme nicht vom Wind davongeblasen wird).
Statt Dach (das es im übrigen wirklich gibt, schau Dir mal das neue Fahrrad des OB Christian Ude hier in München an) hab’ ich halt regenfeste Kleidung, und meine Finger sind regelmäßig wärmer als die so mancher Kollegin, die ihr Auto über Nacht auf der Straße stehen hat und die Kiste in den paar Kilometern (um die 4) in die Arbeit nicht richtig warm kriegt, wenn ich hier mir dem Rad ankomme.

Nur verstehe ich Deine Definition von Schöwetter nicht so recht, wenn Du Hitze auch ausschließt. Wenns heiß ist, hab’ ich Radlerklamotten an und zieh mich in der Arbeit um.

…Stets begründet damit, daß AutofahrerInnen ja nicht gewußt
hätten, daß sie nicht schneller fahren dürfen.

Nein, meist begründet damit, das sich an Regelungen umso
weniger Menschen halten, desto mehr sie hinter der Regelung
Willkür statt Sinnhaftigkeit sehen. Und, mit Verlaub, eine
4spurige Straße kann man problemlos mit 50 durchgehen lassen,
solange keine zusätzlichen Gefährdungspotentiale vorhanden
sind.

Zur den breiten Straßen lies doch bitte mal durch, was ich auf Mathias’ Posting geschrieben habe.

Im übrigen ist das Argument „Nicht gewußt“ tatsächlich das Argument, das mir in einschlägigen Diskussionen mit realen autofahrenden Menschen am häufigsten begegnet.

Gruß, Karin

Hi Karin!

Du tust so, als hätte ich damit angefangen.

War nicht so gemeint.

habe noch so im Hinterkopf, daß einige 30er Zonen in der
letzten Zeit wieder in 50er Zonen „zurückbenannt“ wurden.
Der Hintergrund war, daß es eindeutige Bestimmungen (max.
Straßenbreite, Wohngebiet u.s.w.) gibt, die von vielen 30er
Zonen nicht erfüllt wurden.
Bei einer 5m breiten Straße wirst Du da wohl schlechte Karten
haben.

Das war bis vor kurzem tatsächlich so. Gegenwärtig sollten
jedoch die Chancen besser stehen, da Gemeindan ja sogar die
Möglichkeit haben, im ganzen Gebiet Tempo 30 als
Regelgeschwindigkeit zu definieren und die Hauptstraßen, auf
denen 50 gefahren werden darf, einzeln ausweisen. 3.00.
Versuch doch mal, mit dem VCD oder dem ADFC Kontakt
aufzunehmen, falls die in Deinem Ort vertreten sind.

Was sind das für Gruppierungen? Könntest Du die Namen bitte
mal ausschreiben? Bei mir hakt´s gerade irgendwie. Danke.

Am besten doch gleich mit Links, dann kannst Du Dich aus
erster Hand informieren:

http://www.verkehrsclub-deutschland.de
http://www.adfc.de

Danke Dir.

Meine persönliche Meinung hierzu ist, daß das auch gut so ist,
denn Städte flächendeckend als Zone 30 auszuweisen wäre die
logische Konsequenz, würde man Deinem Gesuch entsprechen.

Siehe oben.

Schließlich muß gleiches Recht für alle gelten, wenn man sich
nicht mehr um die einschlägigen Bestimmungen kümmern will.
Und Zone 30 überall in den Städten ist für mich absolut
indiskutabel.

Warum? Einen Weg zurückzulegen, der z.B. 5 km lang ist, dauert
bei Tempo 50 km/h 6 min (60 min/10) bei Tempo 30 km/h 10 min
(60 min/6). Dieser Zietgewinn sollte kein Menschenleben, die
ja durch die Tempoverringerung geschützt werden sollen, wert
sein.

Ich habe mit dieser Aussage insofern ein Problem, als daß
damit alle, die in der Stadt schneller als 30 fahren, zu
potentiellen Kindermördern abgestempet werden.

Und? Übrigens, nicht nur Kinder, auch ältere Leute, oder wer
gerade unterwegs ist und den Kopf voll Sorgen hat, ist dadurch
besser geschützt.

Das ist nicht ursächlich richtig wie ich weiter unten bereits versucht habe, darzustellen.

Ich fahre mit 70 immer noch aufmerksamer und sicherer als manche Leute mit 30. Warum wohl? Weil ich bei 70 aufpassen MUß!

Ich fahre in der Stadt grundsätzlich um die 70, in der 30er
Zone allerdings ca. 40 (aus Angst vor Blitzern).

Also, die StVO ist für Dich sowieso nur ein Amüsierpapier.

Genau.
Ich überhole rechts auf der Autobahn und gebe sofort nach mir bekannten, fest installierten Blitzern wieder Vollgas (außer es sind Kinder oder Alte in der Nähe).
Ich fahre grundsätzlich 20 Km/h zu schnell, überhole 30-Fahrer in der Zone 30 und hupe sofort, wenn vor mir jemand abbiegt, ohne zu blinken.

Wohlgemerkt hatte ich noch keinen einzigen Unfall, der auf
überhöhte Geschwindigkeit zurückzuführen ist.

Falls Du nicht überhaupt unfallfrei gefahren bist, dann frag
doch mal die Polizei, was sie dazu meint. Ich habe (als
Radlrein) noch nie etwas anderes gehört als: Da hätten Sie
halt langsamer fahren müssen.

Ist mir egal. Ich fahre sowieso besser als die.

An Orten wie
Schulen,

Laut dem ersten Posting geht es um eine Straße mit Schule und
Kindergarten.

Ich habe ja auch nichts gegen den „Antrag“ oben. Das ist schon o.k.
Ich kann nur diese generelle Regelungswut nicht haben.

1.) Niedrigeres Tempo bedeutet nicht immer mehr Sicherheit, da
oft die Gefahr des Einschlafens droht (sh. USA)

und in der BRD sind die Städte ja auch so weitläufig und
langweilig und kaum Fußgänger auf der Straße wie in den USA.

Kommt eben drauf an. In den meisten Wohngebieten haben wir bereits Zone 30, was o.k. ist, und auf Hauptstraßen lehne ich das eben ab.
Ich kenne einige Hauptstraßen in Städten, die 10 Km lang geradeaus führen, 4-spurig sind und alle 500m eine Fußgängerampel haben. Da braucht kein Mensch langsamer als 60 zu fahren.

und, was in der Stadt wohl eher relevant ist, die Leute :unaufmerksamer fahren, da ja jeder denkt, bei 30 kann sowieso :nichts passieren.

Falls Du die Fußgänger meinst, die unaufmerksamer werden: Da
liegst Du mit Beckstein auf einer Linie. Der meint auch, daß
die in der Tempo 30 Zone unaufmerksamen Kinder an den Unfällen
schuld sind und nicht die zu schnell fahrenden Autofahrer.

Ich meinte damit die Autofahrer.
Laß doch diese dämlichen Wortspielchen sein. Das langweilt.

2.) Eine derartige Reglementierung sollte eingängig sein.
D.h., der Autofahrer muß einen Sinn hinter der 30er Regelung
erkennen. Sonst hält er sich nicht daran und der gewünschte
Effekt ist dahin.

Tja, und wenn Du gerade den Sinn nicht siehst? Wozu gibt es
denn eigentlich überhaupt Verkehrsregeln, wenn es auf die
Einsicht des Einzelnen ankommt. Als Radlerin darf ich mir auch
nicht selber aussuchen, ob ich gerade auf dem von Fußgängern
überlaufenen Radweg (wenn er ausgeschildert ist) oder auf der
gerade zu Zeit fast autoleeren Straße fahren darf.

Radler haben auch auf der Straße nix verloren.
Und wenn ich den Sinn nicht sehe, schalte ich den Radarwarner ein und gebe Gas. Fertig.

Wenn jemand nach einem „Gas weg, Schule“-Schild geblitzt wird,
wird er sich schämen und bezalen.

Habe ich schon anders erlebt. Also bitte keine
Verallgemeinerungen.

Ich habe das auch schon anders erlebt.
Oft sind das Mütter, die ihre Kinder gerade in die Schule gebracht hatten(!). Nach dem Motto: das eigene ist ja jetzt sicher aufgehoben.
Wie oft schleuderte vor meiner alten Wohnung eine völlig überforderte Mami im dicken Jeep über die „Rechts-vor-Links-Kreuzung“ ohne auch nur im Ansatz in der Lage zu sein, den Wagen im Notfall noch abbremsen zu können.
Ich wohnte an einer Grundschule.
Da bin selbst ich langsam gefahren und wurde nicht selten von Frauen (zu 99,99%) angehupt, die dann 15 Meter weiter ihre Gören an der Schule aussteigen ließen.

In Zukunft wird er dort nie wieder zu schnell fahren.

Wenn er nicht gerade leider unaufmerksam war.

s.o.

Wenn jemand auf einer 4-spurigen Straße, die als Zone 30
ausgewiesen ist, geblitzt wird, kauft er sich einen
Radarwarner.

Der ist illegal.

Na und?
Ohne den würde ich schon seit 5 Jahren zu Fuß gehen.
Fahr doch mal die A8/A9/A7 im Alltag.
120 Km/h und nix los. Das ist ein gutes Beispiel für eine nicht eingängige Geschwindigkeitsbegrenzung.

Aber eine Stadt wie München komplett in eine 30er Zone
umzuwandeln ist lächerlich. Kein Mensch würde auf der
Wasserburger Landtraße oder der Forstenrieder Allee 30 fahren.
Warum auch?

Bitte die Bestimmung mit Verstand lesen: Es ist der Stadt
München nicht verboten, Straßen wie Wasserburger Landtraße
oder der Forstenrieder Allee als Tempo 50 oder (wie z.B. die
Einsteinstr. ab Leuchtenbergring) sogar mit Tempo 60
auszuweisen.

Das ist vorbei. Ist jetzt alles 50, soweit ich gesehen habe.
Da geht es schon los. Wehret den Anfängen!

Nur: Ohne diese Ausweisung dürfte keiner
schneller fahren.

Wie oft würde man denn wohl noch eine derartige Ausweisung finden?

Das hilft dann keinem mehr, da die besondere Signalwirkung der
30er regelung somit verwässert würde und keiner mehr an
Schulen u.s.w. großartig aufpassen würde, weil, wir hatten es
schon mal weiter oben, jeder denkt, bei 30 könne sowieso
nichts passieren.

Also, Du meinst doch die Autofahrer: Ja die müßten ja erst mal
konsequent 30 fahren, bevor sie glauben dürfen, daß da nichts
passieren kann… Daher kann ich Deiner Schlußfolgerung leider
nicht folgen. Selber hast Du es ja wohl noch nicht
ausprobiert, wenn Du in Tempo30-Zonen konsequent 40 fährst…

Meine früheren Autos sarben bei

Hi,

Tja, also ich bin dieses Jahr (2001) erst einmal nicht mit dem
Rad in der Arbeit gewesen, und das wegen einer Panne. Wenn’s
kalt ist, bin ich mir selber die beste Heizung (natürlich
ordentlich warm angezogen, damit meine selbstproduzierte Wärme
nicht vom Wind davongeblasen wird).

Da hab ich das Problem, das es bei mir schön bergauf-bergab geht, wenn mir bergab nicht kalt ist, schwitz ich bergauf…

Statt Dach (das es im übrigen wirklich gibt, schau Dir mal das
neue Fahrrad des OB Christian Ude hier in München an) hab’ ich
halt regenfeste Kleidung, und meine Finger sind regelmäßig
wärmer als die so mancher Kollegin, die ihr Auto über Nacht
auf der Straße stehen hat und die Kiste in den paar Kilometern
(um die 4) in die Arbeit nicht richtig warm kriegt, wenn ich
hier mir dem Rad ankomme.

nun, dafür gibts Standheizungen (die sind übrigens wirklich eine teuflisch angenehme Sache…)

Nur verstehe ich Deine Definition von Schöwetter nicht so
recht, wenn Du Hitze auch ausschließt. Wenns heiß ist, hab’
ich Radlerklamotten an und zieh mich in der Arbeit um.

dat geht hier nicht so einfach…

Zur den breiten Straßen lies doch bitte mal durch, was ich auf
Mathias’ Posting geschrieben habe.

wie gesagt, wenn breite Straße und KEINE zusätzliche Gefährdung ist 30 nicht nachvollziehbar, und genau wie Du Mathias einen Traumtänzer genannt hast: viele Städte setzen 30er-Schilder mit Zeitbeschränkung vor Schulen ein, ich gehe jede Wette ein, das bei generell 30 alle um Mitternacht mit 30 durch die Gegend fahren müssten, selbst wenn noch nicht mal jemand in der Nähe ist, der sich im Schlaf gestört fühlen könnte.
Weil da dann eben kein Mensch ein Schild hinstellen würde!

Was mich wundert, ist das bisher noch niemand auf 40km/h gekommen ist - meine ich durchaus ernst. Ich halte das für einen gangbaren Kompromiss. Generell 40, vor besonders gefährdeten Stellen 30 und wenn ausgewiesen halt schneller. Erstens mindert es generell die Gefahr, zweitens verhindert es nicht die besondere Aufmerksamkeit in (dann ja klein zu haltenden ) 30er-Bereichen und drittens ist es viel günstiger für PKW und Anwohner, weil man niedertourig und leise im 3. Gang fahren kann, während man bei 30 den 2. braucht - mehr krach, mehr Verbrauch und mehr Abgase.
Gruß,
Micha

Hi,

wie gesagt, wenn breite Straße und KEINE zusätzliche
Gefährdung ist 30 nicht nachvollziehbar, und genau wie Du
Mathias einen Traumtänzer genannt hast: viele Städte setzen
30er-Schilder mit Zeitbeschränkung vor Schulen ein, ich gehe
jede Wette ein, das bei generell 30 alle um Mitternacht mit 30
durch die Gegend fahren müssten, selbst wenn noch nicht mal
jemand in der Nähe ist, der sich im Schlaf gestört fühlen
könnte.

Da hast Du aber den falschen Teil gelesen: Tempo 50 und höher kann auf wichtigen und großen Einfallstraßen erlaubt werden, ist ein wesentlicher Bestandteil der von mir angesprochenen Regelung.

Was mich wundert, ist das bisher noch niemand auf 40km/h
gekommen ist - meine ich durchaus ernst. Ich halte das für
einen gangbaren Kompromiss.

Gibt es in Gemeinden im Münchner Umland durchaus.

Gruß, Karin

Tja, und wenn Du gerade den Sinn nicht siehst? Wozu gibt es
denn eigentlich überhaupt Verkehrsregeln, wenn es auf die
Einsicht des Einzelnen ankommt. Als Radlerin darf ich mir auch
nicht selber aussuchen, ob ich gerade auf dem von Fußgängern
überlaufenen Radweg (wenn er ausgeschildert ist) oder auf der
gerade zu Zeit fast autoleeren Straße fahren darf.

Radler haben auch auf der Straße nix verloren.
Und wenn ich den Sinn nicht sehe, schalte ich den Radarwarner
ein und gebe Gas. Fertig.

Da muß ich Dich leider korrigieren: Radverkehr ist Fahrverkehr. Ein Radler ist drei- bis fünfmal so schnell (je nach Kondition) wie ein Fußgänger und hat damit eher auf den „Gehwegverbreiterungen“, die in der StVO Radwege genannt werden, nichts verloren.

Dagegen ist das Geschwindigkeitsverhältnis zum Autoverkehr bei ca. 1/3 bis etwa die Hälfte für „normale“ Straßen, oder die Hälfte bis fast gleich schnell für Tempo 30-Zonen, da passen diese Verkehrsmittel sehr viel besser auf gleiche Fahrbahnen.

Ich habe das auch schon anders erlebt.
Oft sind das Mütter, die ihre Kinder gerade in die Schule
gebracht hatten(!). Nach dem Motto: das eigene ist ja jetzt
sicher aufgehoben.

Die Mama-Taxis sind schon ein Problem für sich, aber das paßt überhaupt nicht hierher. Ich glaube, auf den Presse-Seiten des ADFC findest Du da einen wunderschönen Kommentar zu. Der Artikel müßte „Stoppt die Mama-Taxis“ heißen.

Ohne den würde ich schon seit 5 Jahren zu Fuß gehen.

Das wäre ja super!!!

Fahr doch mal die A8/A9/A7 im Alltag.

Ich fahre leider seit ca. 17 Jahren nicht mehr aktiv Auto, und passiv nur noch ganz selten, d.h. wenn ich wirklich nicht Rad oder öffentliche fahren kann.

Das ist vorbei. Ist jetzt alles 50, soweit ich gesehen habe.
Da geht es schon los. Wehret den Anfängen!

Also ich habe das 60er Schild in der Einsteinstraße heute noch hängen gesehen. Ich komm’ nämlich auf meinem Weg in die Arbeit dort mit dem Rad vorbei. Vielleicht hast Du Dir nur zu gut abgewöhnt, auf Verkehrsschilder zu achten?

Nur: Ohne diese Ausweisung dürfte keiner
schneller fahren.

Richtig, und kann nicht mehr behaupten, er oder sie hätte nicht gemerkt, daß 30 angesagt ist.

Wie oft würde man denn wohl noch eine derartige Ausweisung
finden?

Das hängt von der Ordnungsbehörde in der jeweiligen Gemeinde ab.

Meine früheren Autos sarben bei

Hi,

Gibt es in Gemeinden im Münchner Umland durchaus.

ich meinte als generelle Regelung. 50 mögen viele „Grünere“ nicht, 30 mögen viele „Andersfarbige“ nicht, warum nimmt man nicht einfach die Mitte?

gruß,
Micha

Hallo Karin!

Tja, und wenn Du gerade den Sinn nicht siehst? Wozu gibt es
denn eigentlich überhaupt Verkehrsregeln, wenn es auf die
Einsicht des Einzelnen ankommt. Als Radlerin darf ich mir auch
nicht selber aussuchen, ob ich gerade auf dem von Fußgängern
überlaufenen Radweg (wenn er ausgeschildert ist) oder auf der
gerade zu Zeit fast autoleeren Straße fahren darf.

Radler haben auch auf der Straße nix verloren.
Und wenn ich den Sinn nicht sehe, schalte ich den Radarwarner
ein und gebe Gas. Fertig.

Da muß ich Dich leider korrigieren: Radverkehr ist
Fahrverkehr. Ein Radler ist drei- bis fünfmal so schnell (je
nach Kondition) wie ein Fußgänger und hat damit eher auf den
„Gehwegverbreiterungen“, die in der StVO Radwege genannt
werden, nichts verloren.

Dagegen ist das Geschwindigkeitsverhältnis zum Autoverkehr bei
ca. 1/3 bis etwa die Hälfte für „normale“ Straßen, oder die
Hälfte bis fast gleich schnell für Tempo 30-Zonen, da passen
diese Verkehrsmittel sehr viel besser auf gleiche Fahrbahnen.

Sehe ich anders.
Radler behindern den Autoverkehr, also sollen sie auf dem Gehweg fahren. Wen interessiert das mathematische Verhältnis der Geschwindigkeitsunterschiede?
Ginge es danach, dürfte auch kein LKW mehr die Autobahn benutzen.

Ich habe das auch schon anders erlebt.
Oft sind das Mütter, die ihre Kinder gerade in die Schule
gebracht hatten(!). Nach dem Motto: das eigene ist ja jetzt
sicher aufgehoben.

Die Mama-Taxis sind schon ein Problem für sich, aber das paßt
überhaupt nicht hierher. Ich glaube, auf den Presse-Seiten des
ADFC findest Du da einen wunderschönen Kommentar zu. Der
Artikel müßte „Stoppt die Mama-Taxis“ heißen.

Oh, das passt genau hierher.
Schließlich beurtelst Du hier ja auch mein Verhalten im Straßenverkehr.

Ohne den würde ich schon seit 5 Jahren zu Fuß gehen.

Das wäre ja super!!!

Glaube ich kaum.
Ohne meine Steuern gäbe es vielleicht den einen oder anderen Radweg weniger…

Fahr doch mal die A8/A9/A7 im Alltag.

Ich fahre leider seit ca. 17 Jahren nicht mehr aktiv Auto, und
passiv nur noch ganz selten, d.h. wenn ich wirklich nicht Rad
oder öffentliche fahren kann.

Daher weht der Wind!
Deshalb hältst Du Dich für moralisch über mir positioniert.
Schon kapiert…

Das ist vorbei. Ist jetzt alles 50, soweit ich gesehen habe.
Da geht es schon los. Wehret den Anfängen!

Also ich habe das 60er Schild in der Einsteinstraße heute noch
hängen gesehen. Ich komm’ nämlich auf meinem Weg in die Arbeit
dort mit dem Rad vorbei. Vielleicht hast Du Dir nur zu gut
abgewöhnt, auf Verkehrsschilder zu achten?

Das auch.
Dort fahre ich nicht so oft.

Nur: Ohne diese Ausweisung dürfte keiner
schneller fahren.

Richtig, und kann nicht mehr behaupten, er oder sie hätte
nicht gemerkt, daß 30 angesagt ist.

Du hast Dir selbst geantwortet.

Wie oft würde man denn wohl noch eine derartige Ausweisung
finden?

Das hängt von der Ordnungsbehörde in der jeweiligen Gemeinde
ab.

Klingelt´s?

Meine früheren Autos sarben bei

heißt ausgeschrieben Bundesministerium für Verkehr.
Karin

[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]

Hallo Mathias,

Sehe ich anders.
Radler behindern den Autoverkehr, also sollen sie auf dem
Gehweg fahren. Wen interessiert das mathematische Verhältnis
der Geschwindigkeitsunterschiede?
Ginge es danach, dürfte auch kein LKW mehr die Autobahn
benutzen.

Straßen sind entgegen der landläufigen Meinung nicht ausschließlich für den Autoverkehr gebaut.

Die Mama-Taxis sind schon ein Problem für sich, aber das paßt
überhaupt nicht hierher. Ich glaube, auf den Presse-Seiten des
ADFC findest Du da einen wunderschönen Kommentar zu. Der
Artikel müßte „Stoppt die Mama-Taxis“ heißen.

Oh, das passt genau hierher.
Schließlich beurtelst Du hier ja auch mein Verhalten im
Straßenverkehr.

Diese Bemerkung habe ich leider nicht verstanden.

Ohne den würde ich schon seit 5 Jahren zu Fuß gehen.

Das wäre ja super!!!

Glaube ich kaum.
Ohne meine Steuern gäbe es vielleicht den einen oder anderen
Radweg weniger…

Oh, wie schön, wieder mehr Grund, auf der Straße zu fahren. Ich suche mir meine Wege schon lange viel lieber auf ruhigen Nebenstraßen, die keinen haben.

Fahr doch mal die A8/A9/A7 im Alltag.

Ich fahre leider seit ca. 17 Jahren nicht mehr aktiv Auto, und
passiv nur noch ganz selten, d.h. wenn ich wirklich nicht Rad
oder öffentliche fahren kann.

Daher weht der Wind!
Deshalb hältst Du Dich für moralisch über mir positioniert.
Schon kapiert…

Also die moralische Wertung bringst Du hier ein. Daß Autofahrer doch immer so empfindlich reagieren müssen, wenn ihnen jemand erzählt, er oder sie kommt völlig ohne Auto aus…

Das ist vorbei. Ist jetzt alles 50, soweit ich gesehen habe.
Da geht es schon los. Wehret den Anfängen!

Also ich habe das 60er Schild in der Einsteinstraße heute noch
hängen gesehen. Ich komm’ nämlich auf meinem Weg in die Arbeit
dort mit dem Rad vorbei. Vielleicht hast Du Dir nur zu gut
abgewöhnt, auf Verkehrsschilder zu achten?

Das auch.
Dort fahre ich nicht so oft.

Aber Verallgemeinerungen zu „nicht mehr vorhanden“ schreiben…

Nur: Ohne diese Ausweisung dürfte keiner
schneller fahren.

Richtig, und kann nicht mehr behaupten, er oder sie hätte
nicht gemerkt, daß 30 angesagt ist.

Du hast Dir selbst geantwortet.

Was habe ich mir selber geantwortet? Ich bin (implizit) nur auf die Begründungen in den Urteilen zum Aufheben einer Tempo 30-Zonenregelung eingegangen. In mindestens einem von diesen hat der Richter die Aufhebung damit begründet, der Autofahrer hätte ja nicht wissen können, daß…

Wenn hingegen die Regelung so ist, daß innerorts nur 30 gefahren werden darf, es sei denn, daß höhere Geschwindigkeit erlaubt ist, dann gilt diese Begründung einfach nicht mehr.

Wie oft würde man denn wohl noch eine derartige Ausweisung
finden?

Das hängt von der Ordnungsbehörde in der jeweiligen Gemeinde
ab.

Klingelt´s?

Bei wem? Bei Dir im Hirn?

Eindeutig Konstruktionsfehler

Nein, die wurden in besseren Zeiten gebaut.

???

Asche auf mein Haupt!

Lieber Aufmerksamkeit auf die Straße.

Dann hast Du auch als Radler keine Probleme mehr, außer mit
anderen Radlern. Aber dann kannst Du ja Tempo 5 auf Radwegen
einführen…

Diese Bemerkung habe ich übrigens beim letzten Mal übersehen. Sie beweist, wie wenig Du vom Radfahren verstehst. Unter ca 7 km/h ist das Fahrrad kaum zu beherrschen. Deshalb sollen ja Radfahrer nicht so irrisinnig dicht am Fußgängerverkehr geführt werden.

Ich fahre da immer nur abends. Und dann sogar langsam, da ich
dann eh meistens betrunken bin.

Noch ein gutes Beispiel zu meinem oben aufgeführten Eindruck
von Dir.

Wußte ich´s doch, daß Du das noch nicht einmal hinterfragen
würdest.

Was soll ich da noch hinterfragen, ich kenne genug Besoffenfahrer, die sich auch noch damit brüsten, mit wieviel Bier/Wein intus sie noch fahren können. Da glaube ich jedem, der sich selber outet, daß er/sie sich alkoholisiert ans Steuer setzt.

Nur wenn der Führerschein weg soll, dann ist das Gejammere groß: "Brauche ich doch beruflich, etc.

Wie fühlt es sich an, perfekt zu sein?

Weiß ich nicht. Schließlich basiert z.B. mein Entschluß, nicht mehr Auto zu fahren, unter anderem auf der Erkenntnis meiner Schwäche, daß ich nicht ausreichend auf die Schwächeren im Straßenraum Rücksicht nehmen kann.

Ich würde es wirklich gerne wissen…

Also, in Sachen Autoverkehr weißt Du es doch. Da bist Du ja nach eigenem Bekunden so absolut fehlerfrei, daß Du Dich nicht einmal mehr an die geltenden Gesetze zu halten brauchst.

Übrigens: ich bin in den letzten 5 Jahren nicht mehr betrunken
gefahren.

Oben stand es anders.

Karin

Hallo Karin!

Sehe ich anders.
Radler behindern den Autoverkehr, also sollen sie auf dem
Gehweg fahren. Wen interessiert das mathematische Verhältnis
der Geschwindigkeitsunterschiede?
Ginge es danach, dürfte auch kein LKW mehr die Autobahn
benutzen.

Straßen sind entgegen der landläufigen Meinung nicht
ausschließlich für den Autoverkehr gebaut.

Ich weiß das ja.
Trotzdem finde ich das nicht in Ordnung.

Die Mama-Taxis sind schon ein Problem für sich, aber das paßt
überhaupt nicht hierher. Ich glaube, auf den Presse-Seiten des
ADFC findest Du da einen wunderschönen Kommentar zu. Der
Artikel müßte „Stoppt die Mama-Taxis“ heißen.

Oh, das passt genau hierher.
Schließlich beurtelst Du hier ja auch mein Verhalten im
Straßenverkehr.

Diese Bemerkung habe ich leider nicht verstanden.

Jetzt steht sie auch ohne Bezug im Raume. Sieh mal weiter oben nach, dann wird es klarer.

Ohne den würde ich schon seit 5 Jahren zu Fuß gehen.

Das wäre ja super!!!

Glaube ich kaum.
Ohne meine Steuern gäbe es vielleicht den einen oder anderen
Radweg weniger…

Oh, wie schön, wieder mehr Grund, auf der Straße zu fahren.
Ich suche mir meine Wege schon lange viel lieber auf ruhigen
Nebenstraßen, die keinen haben.

Das ist ja auch o.k.
Glaubst Du, ich fahre kein Fahrrad?
Aber es ist schon etwas gegenseitige Rücksichtnahme gefagt. Auch von den Radlern.

Fahr doch mal die A8/A9/A7 im Alltag.

Ich fahre leider seit ca. 17 Jahren nicht mehr aktiv Auto, und
passiv nur noch ganz selten, d.h. wenn ich wirklich nicht Rad
oder öffentliche fahren kann.

Daher weht der Wind!
Deshalb hältst Du Dich für moralisch über mir positioniert.
Schon kapiert…

Also die moralische Wertung bringst Du hier ein. Daß
Autofahrer doch immer so empfindlich reagieren müssen, wenn
ihnen jemand erzählt, er oder sie kommt völlig ohne Auto
aus…

…weil das nicht stimmt.
Ohne Autos/Laster würdest Du keine Post erhalten, Dein Supermarkt wäre leer, Dein Arbeitsplatz wäre höchstwahrscheinlich weg und die Radwege würden verwahrlosen, da die Kfz_Steuer für deren Erhaltung fehlt…

Als erzähle mir bitte nicht, Du würdest ohne Auto auskommen.

Vielleicht fährst Du selber nicht, das war´s dann aber schon.

Das ist vorbei. Ist jetzt alles 50, soweit ich gesehen habe.
Da geht es schon los. Wehret den Anfängen!

Also ich habe das 60er Schild in der Einsteinstraße heute noch
hängen gesehen. Ich komm’ nämlich auf meinem Weg in die Arbeit
dort mit dem Rad vorbei. Vielleicht hast Du Dir nur zu gut
abgewöhnt, auf Verkehrsschilder zu achten?

Das auch.
Dort fahre ich nicht so oft.

Aber Verallgemeinerungen zu „nicht mehr vorhanden“
schreiben…

Asche auf mein Haupt!
Außerdem schrieb ich „meines Wissens…“

Nur: Ohne diese Ausweisung dürfte keiner
schneller fahren.

Richtig, und kann nicht mehr behaupten, er oder sie hätte
nicht gemerkt, daß 30 angesagt ist.

Du hast Dir selbst geantwortet.

Was habe ich mir selber geantwortet? Ich bin (implizit) nur
auf die Begründungen in den Urteilen zum Aufheben einer Tempo
30-Zonenregelung eingegangen. In mindestens einem von diesen
hat der Richter die Aufhebung damit begründet, der Autofahrer
hätte ja nicht wissen können, daß…

Ach so.

Wenn hingegen die Regelung so ist, daß innerorts nur 30
gefahren werden darf, es sei denn, daß höhere Geschwindigkeit
erlaubt ist, dann gilt diese Begründung einfach nicht mehr.

Das wäre äußerst ärgerlich.
Mal wieder ein juristischer Winkelzug zur Aushölung der persönlichen Freiheit und Mobilität der Bundesbürger. Wehret den Anfängen!

Wie oft würde man denn wohl noch eine derartige Ausweisung
finden?

Das hängt von der Ordnungsbehörde in der jeweiligen Gemeinde
ab.

Klingelt´s?

Bei wem? Bei Dir im Hirn?

Auch da.

Eindeutig Konstruktionsfehler

Nein, die wurden in besseren Zeiten gebaut.

???

Alte, schnelle Vergaserfahrzeuge, die erst ab 100 ordentlich laufen.
Echte Autos eben!
Da Du aber nicht selber fährst, wirst Du es nicht verstehen, daß so etwas eine gewisse Faszination auf mich ausübt.
Ich mag alte Technik.
Nur leider ist das politisch nicht korrekt.

Dann hast Du auch als Radler keine Probleme mehr, außer mit
anderen Radlern. Aber dann kannst Du ja Tempo 5 auf Radwegen
einführen…

Diese Bemerkung habe ich übrigens beim letzten Mal übersehen.
Sie beweist, wie wenig Du vom Radfahren verstehst. Unter ca 7
km/h ist das Fahrrad kaum zu beherrschen. Deshalb sollen ja
Radfahrer nicht so irrisinnig dicht am Fußgängerverkehr
geführt werden.

Schon klar.
Ich fahre im Sommer sehr viel mit dem Rad.

Ich fahre da immer nur abends. Und dann sogar langsam, da ich
dann eh meistens betrunken bin.

Noch ein gutes Beispiel zu meinem oben aufgeführten Eindruck
von Dir.

Wußte ich´s doch, daß Du das noch nicht einmal hinterfragen
würdest.

Was soll ich da noch hinterfragen, ich kenne genug
Besoffenfahrer, die sich auch noch damit brüsten, mit wieviel
Bier/Wein intus sie noch fahren können. Da glaube ich jedem,
der sich selber outet, daß er/sie sich alkoholisiert ans
Steuer setzt.

Nur wenn der Führerschein weg soll, dann ist das Gejammere
groß: "Brauche ich doch beruflich, etc.

Du hast ja recht.

Wie fühlt es sich an, perfekt zu sein?

Weiß ich nicht. Schließlich basiert z.B. mein Entschluß, nicht
mehr Auto zu fahren, unter anderem auf der Erkenntnis meiner
Schwäche, daß ich nicht ausreichend auf die Schwächeren im
Straßenraum Rücksicht nehmen kann.

Wie ich sagte, perfekt…

Ich würde es wirklich gerne wissen…

Also, in Sachen Autoverkehr weißt Du es doch. Da bist Du ja
nach eigenem Bekunden so absolut fehlerfrei, daß Du Dich nicht
einmal mehr an die geltenden Gesetze zu halten brauchst.

Ich interpretiere sie nur weitläufiger. Prinzipiell halte auch ich mich an die Regeln.

Übrigens: ich bin in den letzten 5 Jahren nicht mehr betrunken
gefahren.

Oben stand es anders.

Wollte etwas reizen.

Ich halte davon auch nichts.
Ich denke ganz ehrlich, ein relativ ordentlicher Fahrer zu sein. Und das geht nur nüchtern. Ich rauche ja noch nicht mal…

Gruß,

Mathias

Straßen sind entgegen der landläufigen Meinung nicht
ausschließlich für den Autoverkehr gebaut.

Ich weiß das ja.
Trotzdem finde ich das nicht in Ordnung.

Glaubst Du, ich fahre kein Fahrrad?

Im Prinzip kann ich mir das nach Deinen Äußerungen nicht vorstellen.

Aber es ist schon etwas gegenseitige Rücksichtnahme gefagt.
Auch von den Radlern.

Zusammen mit den Zitaten, die ich am Anfang des Artikels (die beiden ersten Absätze) stehengelassen habe: Wie definierst Du gegenseitig? Und wie Rücksichtnahme. Oder haben Radler so sehr auf Autofahrer Rücksicht zu nehmen, daß sie bitteschön so rücksichtsvoll sein mögen, nicht auf der Straße zu fahren, auf der Du unterwegs bist?

Also die moralische Wertung bringst Du hier ein. Daß
Autofahrer doch immer so empfindlich reagieren müssen, wenn
ihnen jemand erzählt, er oder sie kommt völlig ohne Auto
aus…

…weil das nicht stimmt.
Ohne Autos/Laster würdest Du keine Post erhalten, Dein
Supermarkt wäre leer, Dein Arbeitsplatz wäre
höchstwahrscheinlich weg und die Radwege würden verwahrlosen,
da die Kfz_Steuer für deren Erhaltung fehlt…

Gut, ich habe mich mißverständlich ausgedrückt: Ich komme ohne eigenes Auto aus, d.h. ich verstelle keinen Platz, sei es in einer Garage oder im öffentlichen STraßenraum nur dafür, daß ich jedesmal, wenn ich mich von einem Ort zum anderen bewegen möchte, eine ganze Blechkiste um mich herum mitführen kann. Und zum Thema Radwege: Die müssten logischerweise von der KFZ-Steuer bezahlt werden, in einem früheren Posting hast Du ja selber zugegeben, daß Radwege dazu da sind, daß Autofahrer auf der Straße nicht von Radlern gestört werden. Die größte Verwahrlosung von Radwegen (habe ich erst kürzlich wieder in der Grillparzerstr. beobachten können) entsteht dadurch, daß diese Wege, die von der Gesamtkonstruktion her nicht für tonnenschwere Autos dimensioniert werden, regelmäßig mit von Autofahrern z.B. zum kurzen Anhalten mit 2 bis 4 Rädern belastet werden, wodurch die wunderschönen Sprünge in Längsrichtung entstehen. Auf unbefestigten (sog. wassergebundenen) Oberflächen gilt für die Schläglöcher ähnliches.

Als erzähle mir bitte nicht, Du würdest ohne Auto auskommen.

genauere Spezifizierung siehe oben.

Das wäre äußerst ärgerlich.
Mal wieder ein juristischer Winkelzug zur Aushölung der
persönlichen Freiheit und Mobilität der Bundesbürger. Wehret
den Anfängen!

Hältst Du „im Stau stehen“ für Mobilität?

Karin