Tempolimit und Telefon

Hallo,

in manchen Teilbereichen kommt bei mir das Gefühl hoch, daß Gesetze nicht nur nach den Grundsätzen der Notwendigkeit sondern nach der erreichbaren Publicity gemacht werden. Beispiele sind die neue Handyverordnung und die Tempolimits.

Ich darf mich im Auto auf eine CD mit einem Sprachkurs konzentrieren, ein schwieriges Musikstück hören, per Freisprecheinrichtung ein schwieriges Geschäftstelefonat führen oder die Scheidung mit meiner Frau besprechen. Natürlich weiß ich, daß im Falle eines Unfalles dies alles zu meinen Ungunsten ausgelegt werden kann aber 60 DM Spende an die Polizei brauche ich nicht locker zu machen.

Sollte ich aber auf dem Nachhauseweg kurz zum Handy greifen und sagen „Hallo, bin gerade weggefahren, kommen in 30 Minuten“, ein Satz der mich nicht geistig überfordert und die Nummer ist in der Kurzwahl, dann spende ich 60 DM falls mich die Polizei sieht.

Wo ist die Logik ? Kann mir das einer erklären ?

Ich fahre mit meinem hervorragenden Auto (BMW 525 d) sämtliche Systeme (Airbags, ABS) an Bord bei herrlichem Wetter auf einer gut ausgebauten Landstraße mit 130 - 140 km / h. Außer mir ist keiner zu sehen, außer einem versteckten Auto mit einem Radargerät. Das Teil blitzt und ich zahle 100 - 200 DM + diverse Punkte und vielleicht läßt mich der gute Vater Staat sogar 4 Wochen zu Fuß marschieren.

Ein anderer Autofahrer fährt bei schlechtem Wetter mit einem zehn Jahre alten Fiesta ohne irgendeinen Airbag, ohne Abs mit Reifen von gerade noch 2 mm und unausgeschlafen mit 100 km /h dieselbe Strecke. Der bezahlt nichts weil er brav war.

Mich würde interessieren - wer gefährdet sich und die Umwelt mehr ? Und warum lassen wir Bürger uns immer so pauschal von irgendwelchen Politikern über einen Kamm scheren ? Was denkt sich eigentlich ein Richter bei so einem Urteil ?

Natürlich ist mir klar, daß Recht haben und Recht kriegen zwei wesentlich unterschiedliche Dinge sind aber irgendwie finde ich das Ganze langsam übertrieben.

Ich fahre bei jedem Schulbus Schrittempo und der Schülerlotse auf meinem Arbeitsweg kennt mich weil ich schon von weitem halte wenn ich Kinder sehe, in der Ortschaft fahre ich nie über 60 km/h und ich blinke oder hupe auf der Autobahn keinen an.

Und wenn ich oben beschriebenen „Fehler“ begehe, kann mir der Gesetzgeber meine Existenz ruinieren weil ich beruflich auf die Fahrerlaubnis angewiesen bin. Also der Staat entwickelt aus meiner Sicht hier sadistische Züge.

Gruß Helmut

Ohne Dich angrefen zu wollen…
Hallo,

Ich darf mich im Auto auf eine CD mit einem Sprachkurs
konzentrieren, ein schwieriges Musikstück hören, per
Freisprecheinrichtung ein schwieriges Geschäftstelefonat
führen oder die Scheidung mit meiner Frau besprechen.
Natürlich weiß ich, daß im Falle eines Unfalles dies alles zu
meinen Ungunsten ausgelegt werden kann aber 60 DM Spende an
die Polizei brauche ich nicht locker zu machen.

Weil Du bei all diesen Sachen beide Hände am Lenkrad hast (zumindest haben kannst) ???

Sollte ich aber auf dem Nachhauseweg kurz zum Handy greifen
und sagen „Hallo, bin gerade weggefahren, kommen in 30
Minuten“, ein Satz der mich nicht geistig überfordert und die
Nummer ist in der Kurzwahl, dann spende ich 60 DM falls mich
die Polizei sieht.

Sorry, ich halte 60DM für ca. 90% zu wenig! Was lenkt denn mehr ab? Ein wichtigen Geschäftsgespräch über Freisprecheinrichtung (die gibt es übrigens schon für rund 20 DM) oder mit dem Mobilteil in der Hand?!

Wo ist die Logik ? Kann mir das einer erklären ?

Versuche ich gerade…

Ich fahre mit meinem hervorragenden Auto (BMW 525 d) sämtliche
Systeme (Airbags, ABS) an Bord bei herrlichem Wetter auf einer
gut ausgebauten Landstraße mit 130 - 140 km / h. Außer mir ist
keiner zu sehen, außer einem versteckten Auto mit einem
Radargerät. Das Teil blitzt und ich zahle 100 - 200 DM +
diverse Punkte und vielleicht läßt mich der gute Vater Staat
sogar 4 Wochen zu Fuß marschieren.

Absolut zurecht! Landstraßen sind in der Regel einspurig je Fahrtrichtung (sind sie mehrspurig entfält die 100 km/h-Grenze).
Also sind sie schlicht nicht ausgebaut für diese Geschwindigkeiten!

Ein anderer Autofahrer fährt bei schlechtem Wetter mit einem
zehn Jahre alten Fiesta ohne irgendeinen Airbag, ohne Abs mit
Reifen von gerade noch 2 mm und unausgeschlafen mit 100 km /h
dieselbe Strecke. Der bezahlt nichts weil er brav war.

Möchtest Du jetzt JEDEN Autofahrer anhalten und überprüfen, wie ausgeschlafen er ist?!

Mich würde interessieren - wer gefährdet sich und die Umwelt
mehr ? Und warum lassen wir Bürger uns immer so pauschal von
irgendwelchen Politikern über einen Kamm scheren ? Was denkt
sich eigentlich ein Richter bei so einem Urteil ?

Die Sache mit der Pauschalität ist sicher nicht verkehrt - nur, wenn es schlagartig keine Limits mehr gäbe: Das Fahrverhalten der meisten Autofahrer würde sich imho nicht ändern. Aber die, die dann rasen wie die Wilden, wären Gefährdung genug - auch für noch so ausgeschlafene, fitte (gibt es das Wort?), in tollen Autos fahrenden (bist Du bisher IMMER nur tolle Autos gefahren?) Verkehrsteilnehmer…

Natürlich ist mir klar, daß Recht haben und Recht kriegen zwei
wesentlich unterschiedliche Dinge sind aber irgendwie finde
ich das Ganze langsam übertrieben.

Ich finde es eigentlich noch viel zu human hier in unserer Bananenrepublik. Fahr doch mal in den Staaten 40 km/h zu schnell. Dann dürftest Du die Nacht mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit nicht an einem Ort verbringen, der Dir gefällt…

Es müssen nun mal Regeln im Verkehr sein, an die man sich halten muss - ansonsten hast Du das Chaos!

Ich fahre bei jedem Schulbus Schrittempo

und bei normalen Linienbussen?

und der Schülerlotse
auf meinem Arbeitsweg kennt mich weil ich schon von weitem
halte wenn ich Kinder sehe, in der Ortschaft fahre ich nie
über 60 km/h

…wo 50 km/h erlaubt und weniger empfohlen sind

und ich blinke oder hupe auf der Autobahn keinen
an.

Das wäre nicht mal verboten…

Und wenn ich oben beschriebenen „Fehler“ begehe, kann mir der
Gesetzgeber meine Existenz ruinieren weil ich beruflich auf
die Fahrerlaubnis angewiesen bin. Also der Staat entwickelt
aus meiner Sicht hier sadistische Züge.

Sorry, aber ich verstehe das Gejammer nicht! Wenn man sich weitestgehend an die Regeln hält, zahlt man auch nicht und muss nicht um seinen Lappen bangen…

Da ist die Lösung nun weiß Gott kein Problem!

Gruß
Guido, dem vorgestern beinahe ein telefonierender BMW-Fahrer (keine Wertung!) in den Kinderwagen gefahren wäre - und sich dann noch aufregte, weil ich ihm mit der flachen Hand aufs Dach gehämmert habe…

Moin Helmut,

ich könnt jetzt sagen, halt Dich an die Regeln, dann zahlst Du auch nicht und Dein Job ist wegen Führerscheinentzug auch nicht in Gefahr… tue ich aber nicht, ich rege mich auch über solche Sachen auf… wenn Leute fahren wie die Bekloppten (drängeln, rechts überholen und dann in die nicht vorhandene Lücke rein und die dahinter steigen in die Eisen, bei Rot über die Ampel, Fußgängerüberwege nicht beachten… die Liste ist lang…), meistens mit Fahrzeugen, die sicherheitstechnisch als eher fragwürdig durchgehen und meist auch rein fahrtechnisch keine Ahnung haben… aber wehe, ich fahre mal 10 km/h zu schnell, dann kann ich aber sicher sein, Post zu kriegen…
Das Problem ist, das Regeln aufgestellt werden in der Meinung, sie helfen. Tun sie auch, aber so manche Anwendung verkehrt sie ins Gegenteil, Tempolimits zum Beispiel, die können sinnvoll sein an Stellen, wo Gefahr besteht, aber sie mutieren zu reiner Gängelei, wenn auf topfebener Strecke und drei Spuren Tempo hundert gilt. Zum Glück werden solche Limits immer öfter rechtlich angefochten und dann überprüft. Mit dem Ergebnis, dass oftmals das Limit wieder aufgehoben wird. Da sollte man mal fragen, wer hatte die Idee und warum und wie ist er haftbar zu machen für entstandenen Schaden? Denn das ist im Endeffekt Nötigung, für die man als Normalfahrer ordentlich zur Kasse gebeten wird…

Allzeits gute Fahrt
Toralf

Hi!

Da ich dieses Thema liebe, möchte ich mich mit Eurer Erlaubnis auch einmischen.

Ich darf mich im Auto auf eine CD mit einem Sprachkurs
konzentrieren, ein schwieriges Musikstück hören, per
Freisprecheinrichtung ein schwieriges Geschäftstelefonat
führen oder die Scheidung mit meiner Frau besprechen.
Natürlich weiß ich, daß im Falle eines Unfalles dies alles zu
meinen Ungunsten ausgelegt werden kann aber 60 DM Spende an
die Polizei brauche ich nicht locker zu machen.

Weil Du bei all diesen Sachen beide Hände am Lenkrad hast
(zumindest haben kannst) ???

Wer braucht das?
Ich fahre auch ab und an 190-200 mit einer Hand am Lenkrad.
Immer eine Frage des Fahrverhaltens des Autos.
Eine alte S-Klasse (W140) konnte man bei einem Reifenplatzer mit einer Hand fangen.
Schade, daß es diese Autos nicht mehr zu kaufen gibt.

Ich habe ca. 6 Jahre und 400.000 km lang unfallfrei im Auto mit dem Handy telefoniert, was das Zeug hält. Bis vor einem Jahr habe ich dabei sogar noch geraucht.

Alles eine Frage der Übung.

Sollte ich aber auf dem Nachhauseweg kurz zum Handy greifen
und sagen „Hallo, bin gerade weggefahren, kommen in 30
Minuten“, ein Satz der mich nicht geistig überfordert und die
Nummer ist in der Kurzwahl, dann spende ich 60 DM falls mich
die Polizei sieht.

Sorry, ich halte 60DM für ca. 90% zu wenig! Was lenkt denn
mehr ab? Ein wichtigen Geschäftsgespräch über
Freisprecheinrichtung (die gibt es übrigens schon für rund 20
DM) oder mit dem Mobilteil in der Hand?!

Klar. Warum denn nicht gleich 200% mehr? Und einen Finger abhacken…

Mit einer 20 DM-Freisprechanlage verstehst Du ab 60 Km/h nichts mehr. Ich nutze mittlerweile ein sehr modernes, ausgereiftes System und muß ab 200 den Hörer auch in die Hand nehmen, da man nichts mehr versteht.

Ich fahre mit meinem hervorragenden Auto (BMW 525 d) sämtliche
Systeme (Airbags, ABS) an Bord bei herrlichem Wetter auf einer
gut ausgebauten Landstraße mit 130 - 140 km / h. Außer mir ist
keiner zu sehen, außer einem versteckten Auto mit einem
Radargerät. Das Teil blitzt und ich zahle 100 - 200 DM +
diverse Punkte und vielleicht läßt mich der gute Vater Staat
sogar 4 Wochen zu Fuß marschieren.

Absolut zurecht! Landstraßen sind in der Regel einspurig je
Fahrtrichtung (sind sie mehrspurig entfält die 100
km/h-Grenze).
Also sind sie schlicht nicht ausgebaut für diese
Geschwindigkeiten!

Das ist eine rein subjektive Einschätzung Deinerseits.
Der u.g. Fofi-Pilot ist mit 100 gut dabei.
Helmut oder auch ich allerdings fahren (sicherlich) viel und mit ordentlichen Autos. Wo ist da das Problem bei 160 auf der Landstraße?
Der Verschleiß und der Benzinverbrauch steigen an, aber das ist wohl mein Problem.

Ein anderer Autofahrer fährt bei schlechtem Wetter mit einem
zehn Jahre alten Fiesta ohne irgendeinen Airbag, ohne Abs mit
Reifen von gerade noch 2 mm und unausgeschlafen mit 100 km /h
dieselbe Strecke. Der bezahlt nichts weil er brav war.

Möchtest Du jetzt JEDEN Autofahrer anhalten und überprüfen,
wie ausgeschlafen er ist?!

Nein, aber den Bürgern etwas mehr Eigenverantwortung zugestehen wäre vielleicht nicht schlecht.
Und dabei denke ich nur an variable Geschweindigkeitsbegrenzungen für Tag und Nacht. Ein völliges Aufheben derselben geht natürlich nicht. Dafür sind 90% der Fahrer zu dämlich.

Mich würde interessieren - wer gefährdet sich und die Umwelt
mehr ? Und warum lassen wir Bürger uns immer so pauschal von
irgendwelchen Politikern über einen Kamm scheren ? Was denkt
sich eigentlich ein Richter bei so einem Urteil ?

Die Sache mit der Pauschalität ist sicher nicht verkehrt -
nur, wenn es schlagartig keine Limits mehr gäbe: Das
Fahrverhalten der meisten Autofahrer würde sich imho nicht
ändern. Aber die, die dann rasen wie die Wilden, wären
Gefährdung genug - auch für noch so ausgeschlafene, fitte
(gibt es das Wort?), in tollen Autos fahrenden (bist Du bisher
IMMER nur tolle Autos gefahren?) Verkehrsteilnehmer…

Ich persönlich hatte, auch zu Studentenzeiten, immer technisch einwandfreie Autos.
Und da waren Schlitten wie ein alter Bully ohne Heizung dabei.
Wir sollten den TÜV im Jahreszyklus prüfen lassen und Airbags, ABS und ESP als obligatorisch für Neuzulassungen einführen, anstatt in Greding auf einer 3-spurigen Autobahn 100 Km/h-Schilder aufzustellen.

Natürlich ist mir klar, daß Recht haben und Recht kriegen zwei
wesentlich unterschiedliche Dinge sind aber irgendwie finde
ich das Ganze langsam übertrieben.

Ich finde es eigentlich noch viel zu human hier in unserer
Bananenrepublik. Fahr doch mal in den Staaten 40 km/h zu
schnell. Dann dürftest Du die Nacht mit an Sicherheit
grenzender Wahrscheinlichkeit nicht an einem Ort verbringen,
der Dir gefällt…

Gott sind die toll da.
Mal in Montana gewesen?
Dort gibt es seit kurzem kein Speed-Limit mehr und da kein Mensch dort an höhere Geschwindigkeiten als 90 gewöhnt ist, passieren dort die schlimmsten Unfälle.
Das kommt davon, wenn man Leute jahrelang entmündigt und sie dann wieder „frei lässt“.
Außerdem leben 1/3 aller deutschen Arbeitnehmer mittelbar oder unmittelbar von der Kfz-Industrie.
Und hier stellt man nunmal ordentliche und oft schnelle Autos her, die die Leute dann auch fahren dürfen sollen!

Es müssen nun mal Regeln im Verkehr sein, an die man sich
halten muss - ansonsten hast Du das Chaos!

Klar.
Das bestreitet niemand.
Aber man muß staatliche Regeln ab und an auch hinterfragen, denn der willfährige Wohnblock-Kommunist, zu dem Trittin mich machen möchte, werde ich sicherlich nicht werden.

Ich fahre bei jedem Schulbus Schrittempo

und bei normalen Linienbussen?

Mit 60 vorbei. Wozu gibt es die Haltebuchten?

und der Schülerlotse
auf meinem Arbeitsweg kennt mich weil ich schon von weitem
halte wenn ich Kinder sehe, in der Ortschaft fahre ich nie
über 60 km/h

…wo 50 km/h erlaubt und weniger empfohlen sind

Ich fahre da 70. Aber aufmerksam, mit einem technisch perfekt gepflegten und topmodernen Wagen und ich sehe ab und an auch mal auf die Uhr.
Bei Schulschluß etwas langsamer, nachts etwas schneller.
Und schon hagelt es Strafen, da ein mündiger, mitdenkender Bürger hier nicht mehr gefragt ist.

und ich blinke oder hupe auf der Autobahn keinen
an.

Das wäre nicht mal verboten…

Echt?
Finde ich gut, denn da für mich alles unterhalb von 160 Km/h auf der linken Autobahnspur vollkommen indiskutabel ist, benutze ich doch ab und an mal die Lichthupe.
Das gilt natürlich nicht für Leute, deren Fahrzeug nicht schneller fahren kann, als die anliegende Geschwindigkeit.

Und wenn ich oben beschriebenen „Fehler“ begehe, kann mir der
Gesetzgeber meine Existenz ruinieren weil ich beruflich auf
die Fahrerlaubnis angewiesen bin. Also der Staat entwickelt
aus meiner Sicht hier sadistische Züge.

Sorry, aber ich verstehe das Gejammer nicht! Wenn man sich
weitestgehend an die Regeln hält, zahlt man auch nicht und
muss nicht um seinen Lappen bangen…

Wie gesagt: ein mündiger, selbständiger Mensch hinterfragt Regeln auch ab und an.
Viele dieser Regeln könnten nämlich überflüssig sein…

Da ist die Lösung nun weiß Gott kein Problem!

Gruß
Guido, dem vorgestern beinahe ein telefonierender BMW-Fahrer
(keine Wertung!) in den Kinderwagen gefahren wäre - und sich
dann noch aufregte, weil ich ihm mit der flachen Hand aufs
Dach gehämmert habe…

So was passiert. Gut, daß niemand zu Schden gekommen ist.
Mit einem Telefonverbot im Auto wirst Du solche Situationen allerdings nicht verhindern können?

Gruß,

Mathias

P.S.: wie kann es passieren, daß ein Auto fast in einen Kinderwagen fährt?
Ich kriege immer zuviel, wenn ich mit Handy telefonierende Mamis völlig dupelig einen Kinderwagen vor sich her zwischen zwei parkenden Autos auf die Straße schieben sehe. Der Wagen steht schon halb auf der Straße, da kommt dann Mutti auch mal zum Vorschein und sieht mal nach, ob auf einer 4-spurigen Hauptverkehrsstraße nicht doch vielleich ein Auto angefahren kommt…

Mitdenken hilft manchmal…

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Hallo Guido

Weil Du bei all diesen Sachen beide Hände am Lenkrad hast
(zumindest haben kannst) ???

Beide Hände am Lenkrad ist ja schön, hilft sicher weiter, aber das Hauptproblem ist, und das werden auch Freisprecheinrichtungen nicht ändern, dass beim Telefonieren (zumindest bei ernsten Themen) oder beim erwähnten Hören einer Sprachschulungskassette der Fahrer geistig abgelenkt wird. Ist wissenschaftlich nachgewiesen, dass dann nur noch etwa 30% der Aufmerksamkeit dem Verkehr gelten. Da helfen dann auch keine zwei Hände mehr…

Es müssen nun mal Regeln im Verkehr sein, an die man sich
halten muss - ansonsten hast Du das Chaos!

Stimme ich Dir zu, nur muß gewährleistet werden, das diese Regeln ordentlich angewendet werden und nicht jeder Politiker sein eigenes Tempolimit aufbauen darf, wo es ihm gefällt. Es wurden in letzter Zeit sehr viele Überprüfungen durchgeführt, nachdem sich Leute über Limits an einigen Stellen beschwert haben… und siehe da, die Limits wurden als ungerechtfertigt wieder entfernt. Das sind dich die Probleme, wenn ungerechtfertigt etwas limitiert wird, halten sich Leute nicht daran und das führt dazu, dass auch in wirklich kritischen Gegenden, wo das Limit einen Sinn macht, einfach drauf los gefahren wird…

Guido, dem vorgestern beinahe ein telefonierender BMW-Fahrer
(keine Wertung!) in den Kinderwagen gefahren wäre - und sich
dann noch aufregte, weil ich ihm mit der flachen Hand aufs
Dach gehämmert habe…

Abgesehen davon, dass ich Deine Reaktion verstehen kann, ich möchte auch kein Auto im Kinderwagen geparkt wissen, kann Dich eine solche Reaktion schnell vor den Kadi bringen wegen Sachbeschädigung. Denn wenn ein anderer einen Fehler macht, berechtigt es noch lange keinen anderen Selbstjustiz zu begehen (sagt man in diesem Falle begehen?). Deswegen wäre in einem solchen Falle anzeigen die einzige Chance, denn selbst ein ausgestreckter Zeigefinger oder ähnliche Sympatiebekundungen können zu Deinem Nachteil enden… so von wegen Beleidigung.

Gruß
Toralf

Ist das jetzt Provokation…
Hi,

…oder denkst du wirklich so?
Als Satire käme dein Posting gut an.
Das Autofahren spaltet wie bekannt die Nation.
Aber wir alle müssen dabei bedenken, dass

  1. Autos gefährliche Maschinen sind und jedes Jahr über 10.000
    Menschen im Straßenverkehr sterben. Du oder ich, wir könnten
    die nächsten sein.
  2. Ein Auto bei einer Geschwindigkeit über 100 km/h in Not-
    situationen nicht mehr beherrscht wird und ab 150 km/h jede
    außergewöhnliche Situation reines Glück ist, wenn man diese
    überlebt.

Fast alle Länder dieser Erde haben dies erkannt und in ihren Straßenverkehrsgesetzen umgesetzt. Nur in Deutschland darf man noch Gas geben ohne Ende.
Dabei wissen die Fachleute, dass eine Begrenzung auf 130 km/h Höchstgeschwindigkeit 20% weniger Unfalltote bedeutet.
Bisher war die Autolobby (Industrie, ADAC) so stark, dass sie ihre Interessen dem Gmeinwohl übergestülpt haben.

Ich halte es für unverantwortlich, bei 200 km/h noch zu telefonieren. Genauso gefährlich ist das Rauchen am Steuer (das Anzünden einer Zigarette hat schon manchem Autofahrer das Leben gekostet).
Und mit mehr als 100 km/h über Landstraßen zu fliegen und Spaß zu haben hört oft dann auf, wenn seitlich ein Traktor auf das Auto trifft oder ein Reh aus dem Gebüsch springt. Dann ist das Spaß-Fahren zu ende.
Das schlimmste aber ist, dass meistens andere betroffen sind, die unter der Raserei einiger zu leiden haben. Kinder und alte Menschen, die nicht so schnell reagieren können und andere Verkehrsteilnehmer, die von entgegen kommmenden Rasern beim Überholen totgefahren werden.
Angesichts dieser Erfahrungen sollte man nicht damit prahlen, mit 200 km/h zu fahren, hierbei zu rauchen und die andere Hand zum Telefonieren zu benutzen.
Gruß,
Francesco

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nur schade…

Guido, dem vorgestern beinahe ein telefonierender BMW-Fahrer
(keine Wertung!) in den Kinderwagen gefahren wäre - und sich
dann noch aufregte, weil ich ihm mit der flachen Hand aufs
Dach gehämmert habe…

das du keinen Hammer dabei hattest ;o)))

Hi!

Hi!

Da ich dieses Thema liebe, möchte ich mich mit Eurer Erlaubnis
auch einmischen.

Ich auch, vor allem Dank Fahrern wie Dir ;o)))

Weil Du bei all diesen Sachen beide Hände am Lenkrad hast
(zumindest haben kannst) ???

Wer braucht das?
Ich fahre auch ab und an 190-200 mit einer Hand am Lenkrad.
Immer eine Frage des Fahrverhaltens des Autos.

Auch beim besten Auto kann was passieren, das das Auto ausbricht und bei Tempo 200 bist du dann Matsche!

Ich habe ca. 6 Jahre und 400.000 km lang unfallfrei im Auto
mit dem Handy telefoniert, was das Zeug hält. Bis vor einem
Jahr habe ich dabei sogar noch geraucht.

Alles eine Frage der Übung.

Sicher der Übung, aber im Verkehr gehört ne Menge Portion Glück dazu…ich hatte leider schon Unfälle, wo ich NULL CHANCE hatte…

Sorry, ich halte 60DM für ca. 90% zu wenig! Was lenkt denn
mehr ab? Ein wichtigen Geschäftsgespräch über
Freisprecheinrichtung (die gibt es übrigens schon für rund 20
DM) oder mit dem Mobilteil in der Hand?!

Klar. Warum denn nicht gleich 200% mehr? Und einen Finger
abhacken…

OK… der Teil war übertrieben ;o)))

Mit einer 20 DM-Freisprechanlage verstehst Du ab 60 Km/h
nichts mehr. Ich nutze mittlerweile ein sehr modernes,
ausgereiftes System und muß ab 200 den Hörer auch in die Hand
nehmen, da man nichts mehr versteht.

und damit gehörst du für mich aus dem VErkehr gezogen… sorry, aber bei dem Tempo zu telefonieren (eingeschränkt gültig bei völlig freier Autobahn) grenzt für mich an Selbstmord

Absolut zurecht! Landstraßen sind in der Regel einspurig je
Fahrtrichtung (sind sie mehrspurig entfält die 100
km/h-Grenze).
Also sind sie schlicht nicht ausgebaut für diese
Geschwindigkeiten!

Das ist eine rein subjektive Einschätzung Deinerseits.
Der u.g. Fofi-Pilot ist mit 100 gut dabei.

Tja…das nennt man glaube ich „typisch Deutscher Fahrer“! Es gibt in Deutschland keine schlechten Fahrer, sondern nur Profis am Steuer…

Helmut oder auch ich allerdings fahren (sicherlich) viel und
mit ordentlichen Autos. Wo ist da das Problem bei 160 auf der
Landstraße?

Vielleicht ist das Problem, daß jährlich tausende sich zu Tode fahren, weil sie ja auch so super Fahrer sind und deswegen ja gern zu schnell fahren können???

Ein anderer Autofahrer fährt bei schlechtem Wetter mit einem
zehn Jahre alten Fiesta ohne irgendeinen Airbag, ohne Abs mit
Reifen von gerade noch 2 mm und unausgeschlafen mit 100 km /h
dieselbe Strecke. Der bezahlt nichts weil er brav war.

Klar… wir führen ab jetzt für jede Automarke gestaffelte Geschwindigkeitsgrenzen ein ;o))))

Es muß nunmal ne klare Regel geben, wobei man wenn überhaupt nur streiten kann,ob die bei 100 sein sollte oder höher/niedriger

Nein, aber den Bürgern etwas mehr Eigenverantwortung
zugestehen wäre vielleicht nicht schlecht.

Und dabei denke ich nur an variable
Geschweindigkeitsbegrenzungen für Tag und Nacht.

Dann müßten in Autos noch Helligkeitsmesser eingebaut werden ;o))

Ein völliges
Aufheben derselben geht natürlich nicht. Dafür sind 90% der
Fahrer zu dämlich.

Stellt sich die Frage zu welcher Gruppe du gehörst ;o)))

Ich persönlich hatte, auch zu Studentenzeiten, immer technisch
einwandfreie Autos.
Und da waren Schlitten wie ein alter Bully ohne Heizung dabei.

mein alter „geiler“ R4 war immer noch der Beste ;o)))

Wir sollten den TÜV im Jahreszyklus prüfen lassen und Airbags,
ABS und ESP als obligatorisch für Neuzulassungen einführen,
anstatt in Greding auf einer 3-spurigen Autobahn 100
Km/h-Schilder aufzustellen.

YEP

Ich fahre bei jedem Schulbus Schrittempo

und bei normalen Linienbussen?

Mit 60 vorbei. Wozu gibt es die Haltebuchten?

Ich hoffe, du hast keine Kinder…

Ich fahre da 70. Aber aufmerksam, mit einem technisch perfekt
gepflegten und topmodernen Wagen und ich sehe ab und an auch
mal auf die Uhr.
Bei Schulschluß etwas langsamer, nachts etwas schneller.
Und schon hagelt es Strafen, da ein mündiger, mitdenkender
Bürger hier nicht mehr gefragt ist.

nur scheint mir, daß du etwas einseitig zu Deinen Gunsten denkst…

und ich blinke oder hupe auf der Autobahn keinen
an.

Das wäre nicht mal verboten…

Echt?

ein bisserl schon ;o)))

Finde ich gut, denn da für mich alles unterhalb von 160 Km/h
auf der linken Autobahnspur vollkommen indiskutabel ist,
benutze ich doch ab und an mal die Lichthupe.
Das gilt natürlich nicht für Leute, deren Fahrzeug nicht
schneller fahren kann, als die anliegende Geschwindigkeit.

Machs bei mir und du bist deinen Lappen los!!!

Und wenn ich oben beschriebenen „Fehler“ begehe, kann mir der
Gesetzgeber meine Existenz ruinieren weil ich beruflich auf
die Fahrerlaubnis angewiesen bin. Also der Staat entwickelt
aus meiner Sicht hier sadistische Züge.

Sorry, aber ich verstehe das Gejammer nicht! Wenn man sich
weitestgehend an die Regeln hält, zahlt man auch nicht und
muss nicht um seinen Lappen bangen…

Wie gesagt: ein mündiger, selbständiger Mensch hinterfragt
Regeln auch ab und an.
Viele dieser Regeln könnten nämlich überflüssig sein…

Richtig, aber dann kann man sie ändern lassen. Abgesehen davon interessiert es nunmal überhaupt nicht, ob Du Regeln für sinnvoll hältst, sondern was die Allgemeinheit dazu sagt - GOTT SEI DANK ;o)

Gruß
Guido, dem vorgestern beinahe ein telefonierender BMW-Fahrer
(keine Wertung!) in den Kinderwagen gefahren wäre - und sich
dann noch aufregte, weil ich ihm mit der flachen Hand aufs
Dach gehämmert habe…

So was passiert. Gut, daß niemand zu Schden gekommen ist.
Mit einem Telefonverbot im Auto wirst Du solche Situationen
allerdings nicht verhindern können?

aber die Anzahl einschränken!!!

P.S.: wie kann es passieren, daß ein Auto fast in einen
Kinderwagen fährt?
Ich kriege immer zuviel, wenn ich mit Handy telefonierende
Mamis völlig dupelig einen Kinderwagen vor sich her zwischen
zwei parkenden Autos auf die Straße schieben sehe. Der Wagen
steht schon halb auf der Straße, da kommt dann Mutti auch mal
zum Vorschein und sieht mal nach, ob auf einer 4-spurigen
Hauptverkehrsstraße nicht doch vielleich ein Auto angefahren
kommt…

auch bei Fußgängern gibt es halt Idioten ;o))

Bernd

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Das macht fassungslos…
Hallo Mathias,

Dein Beitrag zu diesem Thread lässt mich jeden Tag erneut dankbar sein, an dem es nicht zu einer unfreiwilligen Konfrontation zu einem Verkehrsteilnehmer (oder sollte man lieber sagen Verkehrsdespoten) wie Dir kommt…

Sehr selten ist mir bisher ein solches Mass an Selbstgefälligkeit, Selbstüberschätzung, völlige Negierung der täglichen Gefahren im Strassenverkehr und dabei unsäglicher Intoleranz gegenüber anderen Verkehrsteilnehmern untergekommen.

Ich fahre beruflich 75.000 km im Jahr, bin aber auch Radfahrer und Fussgänger und in jeder dieser Situationen verpflichtet mich mit Umsicht im Verkehr zu bewegen.

Bei Deiner Einstellung kann ich Dir nur wünschen, dass Du Dich nie, nie vor Gericht wegen eines Verkehrsdeliktes verantworten musst. Denn solltest Du dort Gleiches äussern wie in Deinem vorgenannten Beitrag - würde man Dir sicher, wenn es die gesetzliche Handhabung erlauben würde - den Führerschein auf Lebenszeit entziehen…IMHO völlig zu Recht!

Mitdenken hilft manchmal…

und wenn Du das getan hättest, wäre es nie zu Deinem Beitrag in diesem Forum gekommen…

Eve*

2 „Gefällt mir“

Beides
Hi Mathias,

auf der einen Seite hast Du Recht, was das Verantwortungsgefühl und das Bewusstsein auch der Fussgänger und der den Autos Unterlegenen angeht. Auf der anderen Seite hättest Du Dir jedes Kommentar sparen können, was das Fahren oberhalb des Limits und unterhalb der Holzkiste betrifft. Dein Statement u.a. mit dem Schulbuss ist wirklich erschreckend!

Nichts gegen Leute, die der Meinung sind, ihr Geschoss zu beherrschen und im Strassenverkehr den vollen Durchblick zu haben, aber hier bist Du doch ein bissel zu „schnell gefahren“…

Ich wünsch Dir immer unfallfreie Fahrt und kein zermanschtes Schulkind unter der Achse.

CIAo

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Selbstverständlich!
Hallo,

Eine alte S-Klasse (W140) konnte man bei einem Reifenplatzer
mit einer Hand fangen.

Sag mal, glaubst Du das wirklich? Das kann ich mir nicht vorstellen…

Ich habe ca. 6 Jahre und 400.000 km lang unfallfrei im Auto
mit dem Handy telefoniert, was das Zeug hält. Bis vor einem
Jahr habe ich dabei sogar noch geraucht.
Alles eine Frage der Übung.

Na, dann solltest Du lieber mal Deinem Schutzengel danken. Der macht offensichtlich Überstunden.

Mit einer 20 DM-Freisprechanlage verstehst Du ab 60 Km/h
nichts mehr. Ich nutze mittlerweile ein sehr modernes,
ausgereiftes System und muß ab 200 den Hörer auch in die Hand
nehmen, da man nichts mehr versteht.

Ab 200 sollte man am besten überhaupt nichts mehr verstehen können, egal ob mit oder ohne Freisprechanlage. Dann würde auch keiner mehr auf die dumme Idee kommen, bei dem Tempo telefonieren zu wollen.

Helmut oder auch ich allerdings fahren (sicherlich) viel und
mit ordentlichen Autos. Wo ist da das Problem bei 160 auf der
Landstraße?
Der Verschleiß und der Benzinverbrauch steigen an, aber das
ist wohl mein Problem.

Schon mal was von Anhalteweg gehört? Der ist bei 160 ca. doppelt so lang wie bei hundert.

Nein, aber den Bürgern etwas mehr Eigenverantwortung
zugestehen wäre vielleicht nicht schlecht.

Leider haben viele Bürger die nicht. Und Dein Posting ist ja wohl das beste Beispiel dafür. Von Verantwortung ist da nicht viel zu sehen.

Und dabei denke ich nur an variable
Geschweindigkeitsbegrenzungen für Tag und Nacht. Ein völliges
Aufheben derselben geht natürlich nicht. Dafür sind 90% der
Fahrer zu dämlich.

Ja ja. Bei Umfragen stufen sich regelmäßig mindestens 2/3 der Fahrer als „gut bis sehr gut“ ein. Man fragt sich echt, wo die Normalverteilung her kommt…

Außerdem leben 1/3 aller deutschen Arbeitnehmer mittelbar oder
unmittelbar von der Kfz-Industrie.
Und hier stellt man nunmal ordentliche und oft schnelle Autos
her, die die Leute dann auch fahren dürfen sollen!

Dürfen sie ja auch. Aber ordentlich.

und bei normalen Linienbussen?

Mit 60 vorbei. Wozu gibt es die Haltebuchten?

Bist Du wirklich so naiv oder willst Du doch nur provozieren?

Echt?
Finde ich gut, denn da für mich alles unterhalb von 160 Km/h
auf der linken Autobahnspur vollkommen indiskutabel ist,
benutze ich doch ab und an mal die Lichthupe.

Früher bin ich in solchen Fällen ja absichtlich länger da geblieben. Inzwischen bin ich allerdings etwas abgeklärter und mache solchen Blödsinn nicht mehr. Allerdings weiß ich nicht, was Du Dir davon versprichst? Mir ist jedenfalls völlig egal, ob Du lichthupst, hupst oder einen Tobsuchtsanfall kriegst: ich beende meinen Überholvorgang planmäßig, egal was Du tust.

P.S.: wie kann es passieren, daß ein Auto fast in einen
Kinderwagen fährt?

Da gab es doch kürzlich noch einen Fall, wo ein viel zu schneller Fahrer eine Familie an einer Bushaltestelle mitgenommen hat. Ohne daß jemand auf die Straße gelaufen wäre. Das war bestimmt auch einer der „guten Fahrer“ mit gepflegtem Auto und topfit…jedenfalls, wenn man ihn fünf Minuten davor gefragt hätte…

Mitdenken ist wichtig, allerdings. Und je schneller man ist, desto mehr sollte man denken.

Gruß Kubi

2 „Gefällt mir“

Hi!

Eine alte S-Klasse (W140) konnte man bei einem Reifenplatzer
mit einer Hand fangen.

Sag mal, glaubst Du das wirklich? Das kann ich mir nicht
vorstellen…

Ist mir bei gut 200 auf der Brennerautobahn passiert.
Mit einem leichten schütteln im Lenkrad und etwas erhöhtem Geräuschpegel rollte ich auf den Standstreifen.

Ich habe ca. 6 Jahre und 400.000 km lang unfallfrei im Auto
mit dem Handy telefoniert, was das Zeug hält. Bis vor einem
Jahr habe ich dabei sogar noch geraucht.
Alles eine Frage der Übung.

Na, dann solltest Du lieber mal Deinem Schutzengel danken. Der
macht offensichtlich Überstunden.

Dem geht es gut, seit ich ca. 2 Jahre nach meinem bestandenen Führerschein aufgehört habe, nach dem Genuß von Alkohol zu fahren.

Mit einer 20 DM-Freisprechanlage verstehst Du ab 60 Km/h
nichts mehr. Ich nutze mittlerweile ein sehr modernes,
ausgereiftes System und muß ab 200 den Hörer auch in die Hand
nehmen, da man nichts mehr versteht.

Ab 200 sollte man am besten überhaupt nichts mehr verstehen
können, egal ob mit oder ohne Freisprechanlage. Dann würde
auch keiner mehr auf die dumme Idee kommen, bei dem Tempo
telefonieren zu wollen.

Alles eine Frage der Übung, wie gesagt.
Nur weil Du ein weniger geübter Fahrer bist, muß ich mich doch nicht an Deinem Könnensstand orientieren.

Helmut oder auch ich allerdings fahren (sicherlich) viel und
mit ordentlichen Autos. Wo ist da das Problem bei 160 auf der
Landstraße?
Der Verschleiß und der Benzinverbrauch steigen an, aber das
ist wohl mein Problem.

Schon mal was von Anhalteweg gehört? Der ist bei 160 ca.
doppelt so lang wie bei hundert.

Der ist bei 160 mit einem ordentlichen Auto kürzer als bei 100 mit einer Keksdose.

Nein, aber den Bürgern etwas mehr Eigenverantwortung
zugestehen wäre vielleicht nicht schlecht.

Leider haben viele Bürger die nicht. Und Dein Posting ist ja
wohl das beste Beispiel dafür. Von Verantwortung ist da nicht
viel zu sehen.

Nur weil ich mich nicht an die von vielleicht total unfähigen Leuten willkürlich angesetzten Limits halten möchte, bin ich verantwortungslos?
Mein Wagen ist immer technisch tipptopp. Ich fahre nie betrunken. Wenn ich müde werde, halte ich an und ruhe mich aus.
Ich kenne fast jede Situation, in die man auf der Straße kommen kann und lerne aus meinen Fehlern (müde fahren z.B.).
Ich bin technisch versiert und erkenne frühzeitig Probleme eines Fahrzeuges und kann darauf korrekt reagieren.
Ich bin verantwortungslos???
Mann, ich fahre mit 180 auf der Landstraße sicherer als die meisten anderen mit 80. Ud zwar weil ich nicht nur hinter dem Lenkrad, sondern auch schon vor Fahrtantritt wach bin.

Und dabei denke ich nur an variable
Geschweindigkeitsbegrenzungen für Tag und Nacht. Ein völliges
Aufheben derselben geht natürlich nicht. Dafür sind 90% der
Fahrer zu dämlich.

Ja ja. Bei Umfragen stufen sich regelmäßig mindestens 2/3 der
Fahrer als „gut bis sehr gut“ ein. Man fragt sich echt, wo die
Normalverteilung her kommt…

Keine Ahnung.
Ich treffe wie gesagt zumeist 90% unfähige Fahrer an.

Außerdem leben 1/3 aller deutschen Arbeitnehmer mittelbar oder
unmittelbar von der Kfz-Industrie.
Und hier stellt man nunmal ordentliche und oft schnelle Autos
her, die die Leute dann auch fahren dürfen sollen!

Dürfen sie ja auch. Aber ordentlich.

Klar. Aber für mich ist ordentlich eben eher zügig.

und bei normalen Linienbussen?

Mit 60 vorbei. Wozu gibt es die Haltebuchten?

Bist Du wirklich so naiv oder willst Du doch nur provozieren?

Das war natürlich eine Provokation.
Natürlich nehme ich Rücksicht auf andere Verkehrsteilnehmer.

Echt?
Finde ich gut, denn da für mich alles unterhalb von 160 Km/h
auf der linken Autobahnspur vollkommen indiskutabel ist,
benutze ich doch ab und an mal die Lichthupe.

Früher bin ich in solchen Fällen ja absichtlich länger da
geblieben. Inzwischen bin ich allerdings etwas abgeklärter und
mache solchen Blödsinn nicht mehr. Allerdings weiß ich nicht,
was Du Dir davon versprichst? Mir ist jedenfalls völlig egal,
ob Du lichthupst, hupst oder einen Tobsuchtsanfall kriegst:
ich beende meinen Überholvorgang planmäßig, egal was Du tust.

Wenn Du nur überholst, wirst Du von mir niemals Agressionen erfahren.
Die Definition von Überholen ist m.E. ähnlich wie: Beschleunigen und an einem anderen Verkehrsteilnehmer vorbeifahren.
Der Knackpunkt ist hier das Wort „Beschleunigen“.

Was mich eher stört, sind notorische Linksfahrer.

P.S.: wie kann es passieren, daß ein Auto fast in einen
Kinderwagen fährt?

Da gab es doch kürzlich noch einen Fall, wo ein viel zu
schneller Fahrer eine Familie an einer Bushaltestelle
mitgenommen hat. Ohne daß jemand auf die Straße gelaufen wäre.
Das war bestimmt auch einer der „guten Fahrer“ mit gepflegtem
Auto und topfit…jedenfalls, wenn man ihn fünf Minuten davor
gefragt hätte…

Das war ein Idiot.
Warum sonst fährt er Leute um?

Mitdenken ist wichtig, allerdings. Und je schneller man ist,
desto mehr sollte man denken.

Klar.
Da ich mich dazu durchaus in der Lage sehe, etwas schneller zu fahren (aber natürlich nie schneller, als ich denken kann), komme ich klar.

Gruß,

Mathias

Hi Eve!

Dein Beitrag zu diesem Thread lässt mich jeden Tag erneut
dankbar sein, an dem es nicht zu einer unfreiwilligen
Konfrontation zu einem Verkehrsteilnehmer (oder sollte man
lieber sagen Verkehrsdespoten) wie Dir kommt…

Konfrontationen gibt es nur, wenn gewisse Meinungsfaschisten versuchen, ihr vermeintliches Gutmenschentum anderen aufzuzwingen.
Ich tue niemandem etwas. Ich fahre nur gerne etwas fixer. Daß ich deshalb gleich ein Verkehrsdespot sein soll…

Sehr selten ist mir bisher ein solches Mass an
Selbstgefälligkeit, Selbstüberschätzung, völlige Negierung der
täglichen Gefahren im Strassenverkehr und dabei unsäglicher
Intoleranz gegenüber anderen Verkehrsteilnehmern
untergekommen.

Naja, dann rage ich neben Dir wenigstens durch diese Eigenschaften heraus.
Du bist ganz einfach so gut, daß ich das sonst vielleicht gar nicht aushalten könnte.

Ich fahre beruflich 75.000 km im Jahr, bin aber auch Radfahrer
und Fussgänger und in jeder dieser Situationen verpflichtet
mich mit Umsicht im Verkehr zu bewegen.

Sagte ich etwas anderes?

Bei Deiner Einstellung kann ich Dir nur wünschen, dass Du Dich
nie, nie vor Gericht wegen eines Verkehrsdeliktes verantworten
musst. Denn solltest Du dort Gleiches äussern wie in Deinem
vorgenannten Beitrag - würde man Dir sicher, wenn es die
gesetzliche Handhabung erlauben würde - den Führerschein auf
Lebenszeit entziehen…IMHO völlig zu Recht!

Für wie dämlich hältst Du mich eigentlich?
Jetzt bin ich wirklich langsam beleidigt.

Mitdenken hilft manchmal…

und wenn Du das getan hättest, wäre es nie zu Deinem Beitrag
in diesem Forum gekommen…

Wie gesagt, ich bin einfach nicht so gut wie Du es bist.

Aber meine Unfall- und Strafzettelstatistik gibt mir recht.

Wo bleibt eigentlich der üblichste und langweiligste aller Vorwürfe?
Na?
Kommst Du noch drauf?

Grüße,
Mathias

Hi Bernd!

Da ich dieses Thema liebe, möchte ich mich mit Eurer Erlaubnis
auch einmischen.

Ich auch, vor allem Dank Fahrern wie Dir ;o)))

Hilfe, ich bin eine Randgruppe!!

Weil Du bei all diesen Sachen beide Hände am Lenkrad hast
(zumindest haben kannst) ???

Wer braucht das?
Ich fahre auch ab und an 190-200 mit einer Hand am Lenkrad.
Immer eine Frage des Fahrverhaltens des Autos.

Auch beim besten Auto kann was passieren, das das Auto
ausbricht und bei Tempo 200 bist du dann Matsche!

Wie machen das die Leute nur, die unfall- oder kriegsbedingt nur noch einen Arm haben?

Ich habe ca. 6 Jahre und 400.000 km lang unfallfrei im Auto
mit dem Handy telefoniert, was das Zeug hält. Bis vor einem
Jahr habe ich dabei sogar noch geraucht.

Alles eine Frage der Übung.

Sicher der Übung, aber im Verkehr gehört ne Menge Portion
Glück dazu…ich hatte leider schon Unfälle, wo ich NULL
CHANCE hatte…

Eine kleine Chance hattest Du wohl doch, sonst würde ich Dein Posting hier nicht lesen.
Freut mich auch, denn schlimme Unfälle gibt es genug.

Sorry, ich halte 60DM für ca. 90% zu wenig! Was lenkt denn
mehr ab? Ein wichtigen Geschäftsgespräch über
Freisprecheinrichtung (die gibt es übrigens schon für rund 20
DM) oder mit dem Mobilteil in der Hand?!

Klar. Warum denn nicht gleich 200% mehr? Und einen Finger
abhacken…

OK… der Teil war übertrieben ;o)))

O.K. Bei mir auch.

Mit einer 20 DM-Freisprechanlage verstehst Du ab 60 Km/h
nichts mehr. Ich nutze mittlerweile ein sehr modernes,
ausgereiftes System und muß ab 200 den Hörer auch in die Hand
nehmen, da man nichts mehr versteht.

und damit gehörst du für mich aus dem VErkehr gezogen…
sorry, aber bei dem Tempo zu telefonieren (eingeschränkt
gültig bei völlig freier Autobahn) grenzt für mich an
Selbstmord

Für Dich. Nicht für mich.
Woher nimmst Du das Recht, mich aus dem Verkehr ziehen zu wollen und Dich damit über mich zu stellen?
Ich denke, daß ich so sehr sicher unterwegs bin.
Wenn Du Dich unsicher fühlst bei einem Telefonat während der Fahrt, dann schalte doch das Telefon aus. Aber was bitte geht es Dich an, wenn ich telefoniere?

Absolut zurecht! Landstraßen sind in der Regel einspurig je
Fahrtrichtung (sind sie mehrspurig entfält die 100
km/h-Grenze).
Also sind sie schlicht nicht ausgebaut für diese
Geschwindigkeiten!

Das ist eine rein subjektive Einschätzung Deinerseits.
Der u.g. Fofi-Pilot ist mit 100 gut dabei.

Tja…das nennt man glaube ich „typisch Deutscher Fahrer“! Es
gibt in Deutschland keine schlechten Fahrer, sondern nur
Profis am Steuer…

Nein, es sind auf D´s Straßen 90% Idioten unterwegs.

Helmut oder auch ich allerdings fahren (sicherlich) viel und
mit ordentlichen Autos. Wo ist da das Problem bei 160 auf der
Landstraße?

Vielleicht ist das Problem, daß jährlich tausende sich zu Tode
fahren, weil sie ja auch so super Fahrer sind und deswegen ja
gern zu schnell fahren können???

Das ist deren Selbstüberschätzungsproblem.
Nicht meines.
So leid es mir auch für die Leute tut.

Ein anderer Autofahrer fährt bei schlechtem Wetter mit einem
zehn Jahre alten Fiesta ohne irgendeinen Airbag, ohne Abs mit
Reifen von gerade noch 2 mm und unausgeschlafen mit 100 km /h
dieselbe Strecke. Der bezahlt nichts weil er brav war.

Klar… wir führen ab jetzt für jede Automarke gestaffelte
Geschwindigkeitsgrenzen ein ;o))))

Nein, aber vielleicht eine jährliche TÜV-Prüfung und strengere Regeln dafür.

Es muß nunmal ne klare Regel geben, wobei man wenn überhaupt
nur streiten kann,ob die bei 100 sein sollte oder
höher/niedriger

Natürlich höher. Das ist keine Diskussion wert.
130 auf Landstraßen und 160 auf Autobahnen.
Das würde Sinn machen.
Vielleicht lachst Du jetzt, aber die Autos werden immer schneller.
Mit 100er Limits verärgert man heute ja sogar schon Renault Twingo Fahrer.

Nein, aber den Bürgern etwas mehr Eigenverantwortung
zugestehen wäre vielleicht nicht schlecht.

Und dabei denke ich nur an variable
Geschweindigkeitsbegrenzungen für Tag und Nacht.

Dann müßten in Autos noch Helligkeitsmesser eingebaut werden
;o))

Sorry, deser Kommentar war nicht besonders clever von Dir.
Wie wäre es mit der sinnvollen Nutzung der ohnehin vorhandenen Verkehrsleitanzeigen auf den Autobahnen?

Ein völliges
Aufheben derselben geht natürlich nicht. Dafür sind 90% der
Fahrer zu dämlich.

Stellt sich die Frage zu welcher Gruppe du gehörst ;o)))

Kannst Du Dir meine Antwort nicht denken?

Ich persönlich hatte, auch zu Studentenzeiten, immer technisch
einwandfreie Autos.
Und da waren Schlitten wie ein alter Bully ohne Heizung dabei.

mein alter „geiler“ R4 war immer noch der Beste ;o)))

Nein, denn der hatte sicher keinen Kühlschrank und keine „Mädchenfalle“ (das gute Futura-Bett in voller Wagenbreite)!

Wir sollten den TÜV im Jahreszyklus prüfen lassen und Airbags,
ABS und ESP als obligatorisch für Neuzulassungen einführen,
anstatt in Greding auf einer 3-spurigen Autobahn 100
Km/h-Schilder aufzustellen.

YEP

Ich fahre bei jedem Schulbus Schrittempo

und bei normalen Linienbussen?

Mit 60 vorbei. Wozu gibt es die Haltebuchten?

Ich hoffe, du hast keine Kinder…

Leider nein.

Ich fahre da 70. Aber aufmerksam, mit einem technisch perfekt
gepflegten und topmodernen Wagen und ich sehe ab und an auch
mal auf die Uhr.
Bei Schulschluß etwas langsamer, nachts etwas schneller.
Und schon hagelt es Strafen, da ein mündiger, mitdenkender
Bürger hier nicht mehr gefragt ist.

nur scheint mir, daß du etwas einseitig zu Deinen Gunsten
denkst…

Das tut jeder.
Ich jedenfalls fahre weiterhin zügig und denke etwas nach.
Das hat bisher ganz gut geklappt und wird es wohl auch weiterhin.

und ich blinke oder hupe auf der Autobahn keinen
an.

Das wäre nicht mal verboten…

Echt?

ein bisserl schon ;o)))

Dachte ich´s mir doch!

Finde ich gut, denn da für mich alles unterhalb von 160 Km/h
auf der linken Autobahnspur vollkommen indiskutabel ist,
benutze ich doch ab und an mal die Lichthupe.
Das gilt natürlich nicht für Leute, deren Fahrzeug nicht
schneller fahren kann, als die anliegende Geschwindigkeit.

Machs bei mir und du bist deinen Lappen los!!!

Ich lach mich tot!
Glücklicherweise sind Hilfssherriffs hier nicht gefragt.
Den Lappen entziehen Richter. Und zwar nur unbeteiligte.
Falls Du einer von diesen superpfiffigen Typen mit der Videokamera auf der Hutablage bist, sei beruhigt. Ich arbeite viel mit Sony und kenne immer die neuesten Maschinchen - und ich habe ein Auge dafür.
Daß Anzeigen, auch zwei gegen einen, in meinem Falle relativ haltlos sind, ist wohl nichts neues.
Also was soll das?

Bleib also locker, denn diese großkotzige, selbstgerechte Anzeigerei haben schon 6 andere vor Dir probiert und sie haben alle nur Geld ausgegeben.

Und wenn ich oben beschriebenen „Fehler“ begehe, kann mir der
Gesetzgeber meine Existenz ruinieren weil ich beruflich auf
die Fahrerlaubnis angewiesen bin. Also der Staat entwickelt
aus meiner Sicht hier sadistische Züge.

Sorry, aber ich verstehe das Gejammer nicht! Wenn man sich
weitestgehend an die Regeln hält, zahlt man auch nicht und
muss nicht um seinen Lappen bangen…

Wie gesagt: ein mündiger, selbständiger Mensch hinterfragt
Regeln auch ab und an.
Viele dieser Regeln könnten nämlich überflüssig sein…

Richtig, aber dann kann man sie ändern lassen. Abgesehen davon
interessiert es nunmal überhaupt nicht, ob Du Regeln für
sinnvoll hältst, sondern was die Allgemeinheit dazu sagt -
GOTT SEI DANK ;o)

…und das ist mir ab und an relativ egal.
Passt ja wieder.

Wie legitimierst Du eigentlich die Behauptung, die Allgemeinheit sei hinter DIr?

Gruß
Guido, dem vorgestern beinahe ein telefonierender BMW-Fahrer
(keine Wertung!) in den Kinderwagen gefahren wäre - und sich
dann noch aufregte, weil ich ihm mit der flachen Hand aufs
Dach gehämmert habe…

So was passiert. Gut, daß niemand zu Schden gekommen ist.
Mit einem Telefonverbot im Auto wirst Du solche Situationen
allerdings nicht verhindern können?

aber die Anzahl einschränken!!!

Das halte ich für ein Gerücht. Ist alles Übungssache.
Ich würde eher mal darüber nachdenken den Leuten nahe zu legen, ihre Navigationssysteme nur im Stand zu bedienen.
Einige Leute in diesem Land sind noch in der lage dazu, mit einer Hand zu telefonieren. Aber ein Navi während der Fahrt umzuprogrammieren, das muß nicht wirklich sein.

P.S.: wie kann es passieren, daß ein Auto fast in einen
Kinderwagen fährt?
Ich kriege immer zuviel, wenn ich mit Handy telefonierende
Mamis völlig dupelig einen Kinderwagen vor sich her zwischen
zwei parkenden Autos auf die Straße schieben sehe. Der Wagen
steht schon halb auf der Straße, da kommt dann Mutti auch mal
zum Vorschein und sieht mal nach, ob auf einer 4-spurigen
Hauptverkehrsstraße nicht doch vielleich ein Auto angefahren
kommt…

auch bei Fußgängern gibt es halt Idioten ;o))

Klar. Nur stört es mich, daß im Falle eines derartigen Unfalles niemand danach fragt, was sich denn die Mami eigentlich dabei gedacht hatte.

Gruß,

Mathias

Genau!!!..und noch viel mehr!

Wer braucht das?
Ich fahre auch ab und an 190-200 mit einer Hand am Lenkrad.
Immer eine Frage des Fahrverhaltens des Autos.
Eine alte S-Klasse (W140) konnte man bei einem Reifenplatzer
mit einer Hand fangen.
Schade, daß es diese Autos nicht mehr zu kaufen gibt.

Ich plädiere deshalb dafür, dass ab sofort nur noch „ordentliche“ Autos auf der Autobahn fahren dürfen, d.h. Mercedes (E-Klasse aufwärts), BMW (5er aufwärts), Porsche (alle) und ansonsten nur noch Autos, die nicht älter als 2 Jahre sind und mehr als 180 PS haben.

Ich habe ca. 6 Jahre und 400.000 km lang unfallfrei im Auto
mit dem Handy telefoniert, was das Zeug hält. Bis vor einem
Jahr habe ich dabei sogar noch geraucht.

Ich plädiere des weiteren dafür, dass für die Fahrer obiger Autos keinerlei Einschränkungen gelten (Handy, Tempolimit, Überholverbot etc.).

Alles eine Frage der Übung.

Mit einer 20 DM-Freisprechanlage verstehst Du ab 60 Km/h
nichts mehr. Ich nutze mittlerweile ein sehr modernes,
ausgereiftes System und muß ab 200 den Hörer auch in die Hand
nehmen, da man nichts mehr versteht.

Ich plädiere des weiteren dafür, dass für solche wichtigen Leute darüber hinaus noch ein 2. Handy im Auto erlaubt wird, damit unaufschiebbare Gespräche simultan mit beiden Ohren geführt werden können. Ja mei, was man(n) braucht, braucht man(n) halt.

Das ist eine rein subjektive Einschätzung Deinerseits.
Der u.g. Fofi-Pilot ist mit 100 gut dabei.
Helmut oder auch ich allerdings fahren (sicherlich) viel und
mit ordentlichen Autos. Wo ist da das Problem bei 160 auf der
Landstraße?

Ich plädiere außerdem dafür, dass sich auch auf Landstraßen nur in Notfällen andere Autos als die oben genannten bewegen dürfen. Sobald jedoch im Rückspiegel ein Auto der privilegierten Gruppe auftaucht, hat der so genannte Fofi-Pilot sein Fahrzeug unverzüglich an den Seitenstreifen (oder notfalls auch in den Straßengraben) zu lenken und dem wichtigeren Fahrzeug die Vorfahrt zu gewähren.

Der Verschleiß und der Benzinverbrauch steigen an, aber das
ist wohl mein Problem.

Ich plädiere dafür, dass die genannte Fahrzeuggruppe Steuerermäßigungen auf Benzin erhält. Außerdem kann jedes dieser Fahrzeuge innerhalb von 3 Jahren komplett steuerlich abgeschrieben werden (auch für Privatpersonen). Denn diese Personen halten unsere Wirtschaft am laufen!

Nein, aber den Bürgern etwas mehr Eigenverantwortung
zugestehen wäre vielleicht nicht schlecht.
Und dabei denke ich nur an variable
Geschweindigkeitsbegrenzungen für Tag und Nacht. Ein völliges
Aufheben derselben geht natürlich nicht. Dafür sind 90% der
Fahrer zu dämlich.

Ich plädiere dafür, dass jeder Fahrer eines unterprivilegierten Fahrzeugs sich halbjährlich einem Intelligenztest und einem Fahrtest zu unterziehen hat. Beim Fahrtest ist insbesondere die Fähigkeit zu überprüfen, ob der Fahrer bei Maximalgeschwindigkeit noch beidhändig telefonieren kann. Diesen Tests müssen sich nur die Fahrer/innen der unterprivilegierten Fahrzeuggruppe unterziehen.

Ich persönlich hatte, auch zu Studentenzeiten, immer technisch
einwandfreie Autos.
Und da waren Schlitten wie ein alter Bully ohne Heizung dabei.
Wir sollten den TÜV im Jahreszyklus prüfen lassen und Airbags,
ABS und ESP als obligatorisch für Neuzulassungen einführen,
anstatt in Greding auf einer 3-spurigen Autobahn 100
Km/h-Schilder aufzustellen.

Ich plädiere dafür, dass jeder Fahrer, der die oben genannten Kriterien erfüllt, das Recht bekommt, auf einem Autobahnabschnitt seiner Wahl eine Mindestgeschwindigkeit festzusetzen. Als unteres Limit gilt dabei 160 km/h. Nach oben sind keine Einschränkungen vorgegeben.

Und schließlich und endlich plädiere ich ausdrücklich dafür, Mathias zum Verkehrsminister zu ernennen, damit endlich ordentliche Verhältnisse auf Deutschlands Straßen herrschen!

Uschi

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Hi Francesco!

…oder denkst du wirklich so?

teils, teils

Als Satire käme dein Posting gut an.

Sorry, ist mir zu arrogant.

Das Autofahren spaltet wie bekannt die Nation.
Aber wir alle müssen dabei bedenken, dass

  1. Autos gefährliche Maschinen sind und jedes Jahr über 10.000
    Menschen im Straßenverkehr sterben. Du oder ich, wir
    könnten
    die nächsten sein.

Tough luck.
Das kann niemand wissen.

  1. Ein Auto bei einer Geschwindigkeit über 100 km/h in Not-
    situationen nicht mehr beherrscht wird und ab 150 km/h jede
    außergewöhnliche Situation reines Glück ist, wenn man diese
    überlebt.

Das ist Deine Ansicht. Sei Dir unbenommen.
Vielleicht trifft sie auch für den Stadtverkehr zu, aber ansonsten muß ich das Statement für mich leider ablehnen.

Fast alle Länder dieser Erde haben dies erkannt und in ihren
Straßenverkehrsgesetzen umgesetzt. Nur in Deutschland darf man
noch Gas geben ohne Ende.

…und in den USA, zum Teil, wieder.

Dabei wissen die Fachleute, dass eine Begrenzung auf 130 km/h
Höchstgeschwindigkeit 20% weniger Unfalltote bedeutet.

Das ist nicht stichhaltig.

Bisher war die Autolobby (Industrie, ADAC) so stark, dass sie
ihre Interessen dem Gmeinwohl übergestülpt haben.

Und hoffentlich bleibt sie es auch, denn Deine Ansicht von Allgemeinwohl muß ich nicht unbedingt teilen, oder?

Ich halte es für unverantwortlich, bei 200 km/h noch zu
telefonieren. Genauso gefährlich ist das Rauchen am Steuer
(das Anzünden einer Zigarette hat schon manchem Autofahrer das
Leben gekostet).

Ja, Lungenkrebs ist eine heikle Sache.
Ich rauche nicht mehr, daher sehe ich der Thematik nun gelassen entgegen.

Und mit mehr als 100 km/h über Landstraßen zu fliegen und Spaß
zu haben hört oft dann auf, wenn seitlich ein Traktor auf das
Auto trifft oder ein Reh aus dem Gebüsch springt. Dann ist das
Spaß-Fahren zu ende.

Das kann auch mit 80 passieren.
Fahre ich schneller, bin ich vielleicht vorbei, bevor der Traktor oder das Reh kommen… :smile:

Das schlimmste aber ist, dass meistens andere betroffen sind,
die unter der Raserei einiger zu leiden haben. Kinder und alte
Menschen, die nicht so schnell reagieren können und andere
Verkehrsteilnehmer, die von entgegen kommmenden Rasern beim
Überholen totgefahren werden.
Angesichts dieser Erfahrungen sollte man nicht damit prahlen,
mit 200 km/h zu fahren, hierbei zu rauchen und die andere Hand
zum Telefonieren zu benutzen.

Habe ich geprahlt?

Ich habe nur geschrieben, daß ich das so gemacht habe, nun allerdings nicht mehr rauche und eine Freisprechanlage benutze, soweit möglich.

Gruß,
Mathias

unsere freiwillige feuerwehr…

Mann, ich fahre mit 180 auf der Landstraße sicherer als die
meisten anderen mit 80.

…freut sich jetzt schon darauf, dich von der hundertjährigen
esche bei „kap horn“ (so nennt sich die überraschungskurve auf
der L 111) sorgsam abzukratzen. da haben schon viele, die deiner
meinung waren(!), den löffel bzw. das handy abgegeben.
aber ja, der baum ist schuld…

gib gummi & bis denn,
frank

Der u.g. Fofi-Pilot ist mit 100 gut dabei.
Helmut oder auch ich allerdings fahren (sicherlich) viel und
mit ordentlichen Autos. Wo ist da das Problem bei 160 auf der
Landstraße?
Der Verschleiß und der Benzinverbrauch steigen an, aber das
ist wohl mein Problem.

Das Problem ist, dass, anders als auf einer Autobahn, auf einer Landstraße auch unvorhergesehen Kinder, Tiere, Trecker, etc. etc. auftauchen können. Und dann?

Gott sind die toll da.
Mal in Montana gewesen?
Dort gibt es seit kurzem kein Speed-Limit mehr und da kein
Mensch dort an höhere Geschwindigkeiten als 90 gewöhnt ist,
passieren dort die schlimmsten Unfälle.
Das kommt davon, wenn man Leute jahrelang entmündigt und sie
dann wieder „frei lässt“.

Das spricht doch nur dafür, die Geschwindigkeitsbegrenzung wieder einzuführen.

Mit 60 vorbei. Wozu gibt es die Haltebuchten?

Ich fahre da 70. Aber aufmerksam, mit einem technisch perfekt
gepflegten und topmodernen Wagen und ich sehe ab und an auch
mal auf die Uhr.

Und wenn ein Kind hinter bzw. vor dem Bus auf die Straße läuft? Was nützt da die Haltebucht?

Finde ich gut, denn da für mich alles unterhalb von 160 Km/h
auf der linken Autobahnspur vollkommen indiskutabel ist,

Was bist du für ein arrogantes *********! (Die Sternchen habe ich selbst gemacht, kein MOD, aber du weißt bestimmt, was ich meine).

Gruß
Guido, dem vorgestern beinahe ein telefonierender BMW-Fahrer
(keine Wertung!) in den Kinderwagen gefahren wäre - und sich
dann noch aufregte, weil ich ihm mit der flachen Hand aufs
Dach gehämmert habe…

So was passiert. Gut, daß niemand zu Schden gekommen ist.

Sowas passiert aber eher bei zu hoher Geschwindigkeit!

P.S.: wie kann es passieren, daß ein Auto fast in einen
Kinderwagen fährt?
Ich kriege immer zuviel, wenn ich mit Handy telefonierende
Mamis völlig dupelig einen Kinderwagen vor sich her zwischen
zwei parkenden Autos auf die Straße schieben sehe. Der Wagen
steht schon halb auf der Straße, da kommt dann Mutti auch mal
zum Vorschein und sieht mal nach, ob auf einer 4-spurigen
Hauptverkehrsstraße nicht doch vielleich ein Auto angefahren
kommt…

Mitdenken hilft manchmal…

Da hast du sicherlich recht. Aber das ist kein Argument dafür, schneller bzw. mit Handy am Ohr fahren zu dürfen.

K.

Dafür würde ich dir glatt 5 Sterne geben…
Aber leider geht ja nur einer!

-))

K.

Erkläre das mal den Familienangehörigen…
… denen du irgendwann noch in diesem Leben das Kind
über den Haufen fahren wirst, wenn du so weiterfährst !

Für mich heißt Verantwortung, das ich mich im Falle eines
gravierenden Unfalls nachher nicht dafür schämen müßte durch
vorsätzliche Regelverletzung diesen mutwillig
verursacht zu haben. Oder könntest du dann noch ruhig schlafen ?

Werde einfach mal erwachsen !

Gruss
Kay

Sag bescheid wenn du im Raum Bremen unterwegs bist damit ich
meine Kinder von der Straße holen kann !

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