Tennis: Wieso immer neue Bälle?

Hallo Experten,

mich beschäftigt beim Tennis schon lange folgende Frage:

Wieso lassen sich die Tennisspieler immer zB 3 Bälle geben, mustern aber gleich wieder einen davon aus und werfen ihn dem Balljungen zurück?

Wo ist der Unterschied zwischen den einzelnen Bällen? Die können doch nicht nach nur ein paar Ballwechseln so zerschlissen sein, dass da schon so gravierende Unterschiede auftreten, oder?

Freundliche Grüße und vielen Dank für Aufklärung!

Jerry

Aberglaube…
Hallo Jerry,
das ist nichts anderes als Aberglaube oder vielleicht noch, um die Nervosität im Spiel zu unterdrücken. Manche lassen sich nur 2, andere vielleicht sogar 5 Bälle geben. Da nach wenigen Aufschlagspielen immer alle Bälle gewechselt werden, können da objektiv keine Unterschiede sein.
Ich glaube, der Nicolas Kiefer lässt sich sogar häufig den Ball geben, mit dem er vorher einen guten Punkt gemacht hat…

Gruß Alex

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Hallo,
glaube ich auch und ist m.M. durchaus weit verbreitet im Sport. Was Gewichtheber teilweise abziehen, grenzt z.B. schon an eine Zwangsneurose *g*.

Gruss
Enno

@ Enno; off topic
Servus Enno !

Kenne das mit dem Aberglauben von vielen Berichten und auch aus der eigenen Praxis. Jetzt die ungemein „wichtige“ Frage: Was kann man denn als Gewichtheber (bin selber keiner) alles an abergläubischen Ritualen aufführen. Bei Fernsehübertragungen sieht man die Jungs und Mädels ja nur - wenn überhaupt - kurz in der Aufwärme, dann ‚raus und die Hantel geht hoch oder nicht. Würd‘ mich einfach nur ‚mal interessieren, was die Leut‘ denn alles so Vodoo-mäßig treiben.

Grüße aus Wien
Helmut

PS: Waunst wüist, auch per Mail, um nicht der fortgesetzten, vorsätzlichen off-topic-Plauderei bezichtigt zu werden.

Hallo,
beim Wettkampf sind die Möglichkeiten meist eingeschränkt. Beim Training ist es z.B. nicht unüblich:
o bestimmte „Lieblingsgewichte/-stangen oder Bänke“ zu haben (letzteres beim Powerlifting).
o extrem auf die Zusammenstellung/Anordnung der Gewichtsscheiben erpischt zu sein (z.B. größere nach innen oder alternierend große/kleine Scheiben).
o Übungen nur in einer bestimmten Himmelsrichtung oder Orientierung zum Übungsraum zu machen.

Beim Wettkampf:
o alle Formen von „Beschwörungen“ und „Gebeten“ bevor es an die Stange geht.
o teilweise gut sichtbar beim „einkreiden“ oder anlegen von Griffhilfen.
o Spezielle Kleidung Schuhe/Dress zu tragen, mit der man früher schon mal erfolgreich war.

Gruss
Enno

Danke! informativ+lustig (owT)
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