Terrasse fliesen- Feuchtigkeit

Hallo, ich möchte meine Terrasse (Altbau) gegen Feuchtigkeit abdichten und neu verfliesen.

Nach entsprechender Untergrundvorbehandlung habe ich gestern Entkoppelungsbahnen auf die Fläche (vlieskaschierte Kunststoffbahnen) geklebt. In der Nacht und heute hat es dann fast nur geregnet. Die Stöße sowie die Sockel wollte ich heute nach dem Erhärten abdichten- die Aktion fiel leider ins Wasser.

Meine Frage: Wie lange wird es ungefähr dauern bis ich mit dem Versiegeln fortfahren kann? Von oben kann man es fühlen wenn man das Vlies berührt, aber wie sieht es von unten aus?

Kann, vorausgesetzt die Versiegelung erfolgt zu früh die Restfeuchte doch noch in irgendeiner Form nach aussen entweichen (durch die Mauerwand…)?

Bitte beim Hersteller nachfragen,ich würde mit den weiteren Arbeiten lieber einen Tag mehr als weniger warten.

Der Hersteller müßte auch die Diffusionsfähigkeit des Materials kennen und entsprechende Erfahrungswerte haben.
Viel Erfolg und
GUTES WETTER!!!

Schlecht über die Niederschlags- bzw. Feuchtigkeitsmenge ohne Messungen eine Aussage zu machen. Grundsätzlich sollten aber die Verarbeirungshinweise des Herstellers beachtet werden - und der wird wahrscheinlich einen trockenen Untergrund verschreiben. Was kann passieren? Die Feuchtigkeit versucht nach oben zu steigen und durch eine spätere Sonneneinstrahlung entsteht Dampfdruck, also stellenweise Blasen. Darauf geklebte Fliesen können sich lösen … oder auf Riesel verlegte Platten können über die Belastung der Blasen zu Unrichtigkeit führen.
Ist die Terrasse unterkellert diffundiert die Feuchtigkeit langsam nach unten durch -will ja eigentlich nach oben- und kann dann abgelüftet werden, wenn nicht dann könnten Stockflecken entstehen.
Frohes Schaffen…

Hallo Ronnybaer,

Sonne scheint auf die Fliesen und erwärmt diese, die Wärme verteilt sich auch nach unten, das Wasser/die Nässe dehnt sich aus und wandelt sich gasförmig um dabei geschieht u. a. eine Volumenvergrößerung und der Wasserdampf will sich mit der Umgebung ausgleichen und der „Dampfzug fährt los“ der Dampf will aus der fast gesättigten Umgebung sich mit der trockeneren Umgebung ausgleichen.
Sie müssen die zu belegende Fläche vor Nässe schützen - durch Zelt o. ä. damit keine Nässe mehr eintreten kann, der zu belegende Boden muß auf ca. ‚Zementestriche: 2,0 CM-%,
calciumsulfatgebundene Estriche: 0,5 CM-% oder beheizte calciumsulfat-gebundene Estriche: 0,3 CM-%‘
abtrocknen - werden Fliesen auf noch nicht ausreichend trockene Unter-gründe verlegt oder gelangt nachträglich Feuchtigkeit unter die verlegten Fliesen, kann dies den Gesamtaufbau des Bodens schädigen und im Extremfall eine Komplettsan-ierung inkl. Estrichaustausch erforder-lich machen. Ist mit sogenannter nachschiebender Feuchtigkeit zu rechnen, sollte eine separate Feuchtigkeitsabdichtung durchgeführt werden, es muß also zuvor der Unter-bau ausreichend getrocknet werden, denn die Sommersonde heizt die Fläche auf und der Dampfdrucktopf fängt das Pfeifen an - die Fliesen der Aufbau fliegt weg!
Die Restfeuchte wird sich sicherlich auch auf/in trockenere Bereiche verteilen und event. dort für Schäden sorgen.
Also erst mal trocknen und dann abdichten und im Trockenen den weiteren Aufbau vornehmen - wie lang das Trocknen dauern wird - frag Petrus.
Man/Sie können auch nicht Feuchtigkeit fühlen - die kann man/Sie nur messen. Das trocknen kann bei kalter Luft in einer Woche erfolgen - wenn kein Wasser von oben dazukommt!
unabhängige Bauherren Beratung
ubbmartinsprenger ät t-onlinepunktde

Leider kann ich nicht -ohne es zu sehen - antworten.

das ist immer schwer zu sagen , wann kann es weiter gehn. In solchen fällen benutzen wir ein Meßgerät zum feststellen der Restfeuchte. Es kommt auch darauf an, welches Produkt man benutzt zum versiegeln. Auf den Gebinde steht ja immer die empfohlene Restfeuchte des Bauwerkes drauf.
Sicherlich kann Restfeuchte ( wenn sie sehr gering ist) im Baukörper irgendwann verdunsten, aber bei zu viel Restfeuchte besteht die Gefahr das die Versiegelung wieder hoch kommt.
Auf jedenfall würde ich das BAuwerk vor erneuter Nässe schützen, aber so das noch genug Luft ran kommt , so dass die Restfeuchte abziehen kann (verdunnsten).
Bei 2 K Wasser basierten Produkten ist eine Restfeuchte nicht so bedenklich. Ich würde an deiner stelle kontakt mit dem Hersteller aufnehmen, den Fall schildern und mich beraten lassen, da der Hersteller immer am besten weiß, was geht, und wat net geht.
Tut mir leid wenn ich an dieser Stelle nicht mehr für dich tun konnte. Bis bald

Hallo auch,
super Frage! Das kommt natürlich auch darauf an, wie stark das Gefälle in dem Bereich ist(das Wasser gut ablaufen kann), die Temperatur und Luftfeuchtigkeit - damit es wieder schnell abtrocknen kann!
Ich würde einen Heißluftfön holen, den Bereich damit trocknen und direkt verkleben. Der Rest der Feuchtigkeit sollte durch Gemäuer und Beton sich verflüchtigen ohne Schäden zu verursachen.
MfG
Klausi

Hallo und vielen Dank für den Tip.
Habe eben mit dem Hersteller telefoniert. Also: die Entkoppelungsbahn an sich ist völlig dicht (Diffussionsfähigkeit gleich null. Das eingedrungene Wasser kann also nicht entweichen ( ausser durch die
kleinen Anschlußfugen an den Bahnen. Bei Frost gibt es sicherlich Ärger.

Was denken Sie? Bekommt man evtl. eingetretenes Wasser noch irgendwie durch Trocknung heraus oder ist es einfacher die Matten auszutauschen? Leider waren sie sehr teuer, nur wenn es nicht anders geht dann müssen wir in den sauren Apfel beißen.

Oder kann das Wasser noch über den darunter liegenden Wohnraum bzw. das Mauerwerk abdünsten?

Viele Grüße aus dem Nachbarort Rellingen!

Hallo, ronnybaer,
eine Beantwortung deiner Fragen erfordert für mich nähere Angaben zum Untergrundaufbau.
Ist die T. ebenerdig oder liegt diese höher? Welche Größe?
Was wird mit dem Wasseranfall auf den späteren Fliesenboden?
Schade, dass du die T. nicht mit Folie abdecken konntest. Der Regen war ja angekündigt.-

MfG. Ruefe

Hallo und vielen Dank für die ausführlichen Infos.

Der Untergrund war vor der Verlegung trocken. Ca. 8 Std. nach der Verlegung begann es zu regnen.

Unter der Terrasse befindet sich ein Wohnraum. Dieser wird beheizt sowie ausreichend belüftet.

Laut Hersteller diffundieren die Bahnen nicht. Ausschließlich durch die noch nicht versiegelten Randfugen wird Wasser eingetreten sein.

Die verlegten Bahnen haben je eine Fläche von 5 qm (5x1m). 4 Bahnen sind mit einer kleinen Fuge aneinandergereiht. Wie weit wird Ihrer Meinung nach die Feuchtigkeit an einem Tag unter den abgebundenen Kleber gelangt sein? Kann man es tatsächlich wieder völlig trocknen oder ist eher ein Austausch der Matten sinnvoll?

Freue mich auf Ihre Meinung.
Viele Grüsse

Hallo Herr Sprenger,

recht herzlichen Dank für die eindrucksvoll beschriebenen Abläufe.

Auf den „Dampfzug“ möchte ich nicht springen.

Genau gesagt ist es eine Sanierung der Terrasse die ich nicht durch eine neue Sanierung ersetzen möchte. Die Kosten sind jetzt schon erheblich, aber besser von Grund auf anständig als nur kosmetisch verschönert.

Eine Regenabschirmung besteht nun, da es anscheinend die nächsten Tage auch regnen wird.

Die Matten (5x1m), vier Stück davon habe ich auf den trockenen anständig vorbereiteten Untergrund verklebt. Die Fugen konnte ich leider nicht mehr versiegeln. 8 Stunden später begann es zu regnen.

Die Matten sind wasserundurchlässig. Das bedeutet, dass das Wasser durch die Fugen eingedrungen ist und sich somit unterhalb der Matten ausweiten konnte. Inwiefern kann ich nicht beurteilen.

Was meinen Sie: Verdunstet das Wasser unter den Matten überhaupt wieder (durch die Außenwände oder das darunterliegende Stockwerk) oder ist ein Austausch der Matten sinnvoller?

Hallo ronnybaer,
was sind das für Matten??? Hersteller? Art? Diffusionswert???
Alles was Wasser in tropfbarflüssiger Form abhält ist meist auch zumindest diffusionsbremsend??? also kann ich aktuell nicht wissen ob etwas dadurch trocknen kann.
Wer hat womit gemessen daß „es“ trocken ist??? wieviel Restfeuchte???
Sie lesen viele Fragezeichen, ich denke mal das es ca. 4-8 Wochen dauern wird bis das eingedrungene Wasser, wieviel ist z. B. an den Nahtstellen eingedrungen?
Wenn das Stockwerk darunter wirklich trocken ist und warm kann wintertags es durchaus nach unten wegtrocknen. Das Wasser trocknet normalerweise über den Weg des Ausgleichs, also da wo es trockener ist will das Wasser üblicherweise hin, egal ob oben, rechts oder sonstwo irgendwo 60% Nässe und daneben 20% wo will das Wasser wohl hin? Sommertags ist es über den Fliesen/Platten wärmer, die Luft kann mehr Feuchtigkeit aufnehmen also mit Volldampf (Dampfdruck) nach oben egalob das was im Weg ist - weggesprengt und der Weg ist frei! Ich vermute dass es sinvoller sein wird die Matten wegzunehmen und dem Wasser den Weg frei zu machen zu verschwinden, der zu abzudichtende Boden sollte unter 5% Wasser haben, dann erst neu abdichten = verkleben, aber mit nem systemrelevanten Voranstrich, Kleber und Abdichtung, diese event. verschrauben oder mit Auflast versehen, denn der Wind der da nachher drüberstreicht kann nen ordentliches Sogpotenzial haben und Fliesen „einfach“ anheben und die Bahn gleich mit. Man = Sie kann im Internet bei z. B. Bauder o. ä. nachlesen was auf welcher Bahn denn verlegt werden kann, ein Gefälle von knapp 1,5% sollte man/Sie schon versuchen hinzukriegen denn sonst steht das Niederschlagswasser tagelang auf der Kellerdecke und die trägt normal max 250 kg/m² also Abdichtung + Fliesen + Wasser = immer kleiner als max Last und den Menschen der da sitzt inkl. Stuhl nicht vergessen + die Flasch. Wenn da nen Kellerraum drunter ist sollte man/Sie die Decke wärmedämmen damit es Wintertags in der Decke nicht zum Tauwasserausfall kommen kann denn das gibt häßliche Flecken.
tschöööö

Mit einer solchen Ausführung habe ich auch noch keine Erfahrungen. Man muss den Gesamtaufbau kennen, um einigermassen begründete Aussagen machen zu können. Gibt es unter der Terrasse beheitze Räume? Unbeheizte Räume? Ist die Terrasse starken Temperaturschwankungen ausgesetzt? Sonneneinstrahlung ? Frost? Welche Abdichtung soll über die Entkoppelungsbahnen kommen? Heiss geklebt? Welcher Belag? Keramik oder Naturstein oder Estrich? Dass die Restfeuchte über angrenzende Bauteile entweichen kann, ist wahrscheinlich. Aber es wird sehr lange dauern. Ist das kontrollierbar?
Ich wünsche Ihnen, dass Sie noch brauchbare Hinweise bekommen und Erfolg haben mit Ihrer Sanierung.

Hallo,
also wenn es meine Terrasse wäre:
Ich würde so lange wie möglich damit warten und es dann aber riskieren, ohne Abriss.
Vor allem jetzt erstmal vor weiterer Feuchtigkeit schützen (Plane mit doppelseitigem Klebeband verschließen).
Wieviel Wasser kann denn schon unterseitig im Vlies sein…
…und oberseitig kann man es ja trocknen.
Unterseitig kann der Beton/ Estrich ja auch Wasser aufnehmen!
Selbstverständlich findet auch Diffusion von oben nach unten statt (von warm zu kalt).
So muß z. B. bei Tiefkühlhäusern die Dampfsperre immer oben (auf der Dämmung) liegen, damit die Dämmung nicht durch Diffusionsfeuchte naß wird!
Wichtig ist nur, daß keine Wasserpfützen unter dem PVC- Vließ sind, kann man ja durch Begehen prüfen.
Wenn doch: aufschneiden, trocknen und dannStreifen drüber.
Frage:
Wo in aller Welt ist denn die Dämmung?
SCHÖNES WETTER nochmals,

Grüße aus Pinneberg

PS.: Natürlich alles ohne Gewähr!!
Aber der Hersteller muß sich natürlich gegen alle Regressansprüche absichern und agiert jetzt (wo gekauft und bezahlt ist) logischerweise vorsichtig…

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Hallo, das müsste ich sehen um die Frage zu beantworten. Ich kann dem auch nicht ganz folgen, handelt es sich bei den „Entkopplungsbahnen“ eventuell um Abdichtungsbahnen?
Grüße Klaus

Hallo Herr Schäfer,

Sie beruhigen mich und geben Hoffnung! Danke!

die Matten sind nun oberseitig fast trocken.

Es handelt sich hierbei um 3mm dicke Noppenbahnen aus Kunststoff. Pro Quadratmeter sind 2500 Noppen mit einem Durchmesser von 15 mm angeordnet.

Die Matten habe ich im Butteringverfahren verlegt und angedrückt. Ich bin die Fläche eben abgegangen und konnte keine Wasserpfützen oder ähnliche Hohlräume entdecken.
Alles sitzt fest.

Aufgefallen ist mir, dass die Nähte noch etwas feucht sind. Kann es sein dass das Vlies eine ähnliche Funktion wie ein Kerzendocht aufweist? Somit könnte Trocknung stattfinden.

Eine weitere Auffälligkeit: Die Matten trocknen unterschiedlich schnell. Während am oberen Gefällerand keine Feuchtigkeit mehr ist sind sie am unteren Ende des Gefälles noch naß. Dieser Zustand kann allerdings auch mit dem Sonnenstand zusammenhängen. Oder sickert die Feuchtigkeit mit dem Gefälle wenn dies der einfachste Weg ist?

Wasserpfützen unter den Matten schließe ich eigentlich aus, da der Untergrund ziemlich plan war.

Ich habe heute ein Stück Bahn (20x20cm) entfernt und druntergeschaut: Alle Noppen waren geschmeidig im Fliesenkleber verankert. Hohlräume konnte ich keine entdecken, ebenso wenig Wasser in sichtbarer Form (Tropfen o.ä.).

Das Kleberbett fühlte sich allerdings noch etwas feucht an. Kann diese Feuchtigkeit aus dem Fliesenkleber selbst kommen der noch nicht durchgetrocknet ist weil die Matten eben wenig Fläche zum Abtrocknen bieten?

Wohin entweicht den die Feuchtigkeit aus dem Fliesenkleber an sich im Normalfall? Man hört immer nur durch chemische Reaktion. Wird das Wasser etwa in einen festen Stoff umgewandelt? Oder wie kann man sich das vorstellen?

Eine Frage habe ich noch zum Wasser: Persönlich vermute ich dass die Fläche zwar feucht, aber nicht nass ist. Wasser hat eine ungemeine Sprengkraft. Ist Ihrer Meinung nach die Kraft der Wassermenge im Fliesenkleber bzw. im Vlies ausreichend um ernsthafte Schäden am Gebäude anzurichten (durch Dampfdruck oder Frost)?

Ich frage dies weil ich (vorausgesetzt Sie würden es auch tun) die Fläche am Wochenende abdichten würde. Am Montag soll es stürmisch werden. Da könnte die Folie wegfliegen.

Den Aufbau des Balkons kennt eigentlich niemand so genau (Altbau eben).

Wir vermuten eine gegossene Betondecke, auf der Bitumenbahnen verlegt wurden und danach der Estrich verlegt wurde. Dieser wurde mit Kunststoffarbe beschichtet. Eine Dampfsperre gibt es wohl auch, jedenfalls konnten wir Reste der Folie ausfindig machen.

Der Wohnraum unter der Terrasse ist bis auf eine Stelle dicht (an dieser gibt es einen Flecken bei Dauerregen (nach Wochen Regenzeit- also nicht sofort).

Wir vermuten den Wassereintritt durch einen Riß, dieser wurde zwischenzeitlich fachmännisch verschlossen.

Viele Grüße!

Sorry, da kann ich nicht weiter helfen.

Die Antwort kann nur ein Fachmann für Fliesenverlegung beantworten, ich selbst bin dazu leider nicht in der Lage.

Hallo,
war am WE nicht im Hause und konnte deswegen leider nicht antworten.
Die Fachfragen über die chem. Reaktion des Klebers etc. möchte ich lieber dem Hersteller überlassen.
Die Grundsätze jeder Sanierung müssen immer sein:
Prüfen, was für ein Aufbau liegt mir überhaubt vor.
Es mag zwar sein, daß die Abdichtung nun dicht ist, was ich hoffe, aber wo ist die Dämmung?? (meine Frage vom 10.9.)
Ich habe es so verstanden, daß unter der Terrasse ein Wohnraum ist…
viele Grüße aus Pinneberg

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Guten Abend Herr Schäfer!
nun verunsichern Sie mich ein wenig. Sprechen wir von Wärmedämmung? Darüber dachten wir nach, da die maximal mögliche Aufbauhöhe bei ca. 10 cm liegt haben wir das Thema schnell fallen gelassen, da man uns sagte dass nur stärkere Styroporplatten eine entsprechende Wirkung versprechen. Der darunter liegende Raum wird u.a. durch einen Kamin beheizt,

Zudem ist das ganze Haus (vom Dach ausgenommen) sehr schlecht oder überhaupt nicht isoliert. Meinen Sie es würde dennoch etwas bringen?

Der darunter liegende Wohnraum ist nicht unser Eigentum (wobei: 20qm Styropor kosten auch nicht die Welt).

Noch kurz zu den Matten:
Text des Verkäufers:
Zur Entkopplung und Abdichtung von Fliesenböden im Innen-, und Außenbereich. Neueste Ausführung mit beidseitiger Vlieskaschierung. Unser Produkt ist geprüft auf Haftzug und Rissüberbrückung von der TBU Greven.

Hergestellt aus Polyäthylen Folie mit tiefgezogenen runden Vertiefungen. Beide Seiten sind mit einem Vlies kaschiert (beschichtet). Dieses dient zur optimalen Verankerung im Fliesenkleber. Durch die offenen Luftkanäle auf der Unterseite erfolgt ein Dampfdruckausgleich unterhalb der Abdichtungsbahn.

Die Entkopplungsmatte Novo AE NT fungiert als Ausgleichsschicht im Bodenaufbau. Mögliche Spannungsrisse des Untergrundes werden über die Noppen-Vliesverbindung und die Noppenstruktur ausgeglichen. Diese werden nicht in den Bodenbelag übertragen.

Auch bei starker punktueller Beanspruchung beweist die AE NT eine noch bessere Spannungsausgleich-Qualität.
—Ende der Aussage–

Die Matten sind oberseitig nun vollkommen trocken. Nachts decke ich sie nun mit einer anständigen Folie ab, da das Wetter momentan recht unbeständig ist. Nach dem Aufdecken sind dann Tautropfen auf der Folieninnenseite sowie starke Feuchtigkeit auf den Matten zu erkennen, die aber schnell verschwinden. Die Fläche ist nach ca. 1 Std. trocken. Denken Sie man kann auf diese Weise die Feuchtigkeit auch unterhalb der Matten loswerden?

Theoritisch müsste die Sache doch vollständig durchgetrocknet sein, wenn ich (vorausgesetzt abgedichtete Folie auf dem Fussboden) nach dem Entfernen nach einem Tag keine Feuchtigkeit in Form von Tröpfchen oder Dampf mehr vorfinde. Liege ich mit der Annahme richtig?

Ihnen einen erholsamen Abend!