Thema Sex ohne Beziehung

„Wie sollte man als Mann vorgehen, um bei einer Frau diese Bereitschaft abzutasten?“

Ganz einfach.
Grabe die Frau an. Fasziniere sie. Langweile sie nicht.
Bring sie zum Lachen und zum Strahlen.
Mache keine Sprüche, das nervt Frauen und stösst sie ab.
Sprich die Frau an, die Dir gefällt.
Ideal ist beim Skifahren oder im Schwimmbad.
Disco funktioniert so gut wie nie.

„Wie sollte man als Mann vorgehen, um bei einer Frau diese Bereitschaft abzutasten?“
Sprich eine oder die Frau an, die Dir gefällt.

Vor allem keine Sprüche bringen, das nervt Frauen.

Bring sie zum Lachen und fasziniere sie. Langweile sie nicht.
Die besten Orte sind das Schwimmbad oder beim Skifahren.
Disco funktioniert so gut wie nie.
Spiel keine Show vor, sonst lässt sie sich zum Essen einladen und lässt Dich dann sitzen.

Auf mich macht er den Eindruck, dass er sich seine Geschichte eloquent zurechterklärt.

Gruß

Hallo,

Das mittlere Heiratsalter von Frauen liegt in D seit vielen Jahren bei 31. Da du selbst 31 bist und die Objekte deiner Begierde mutmaßlich einige Jahre jünger, liegst du (und lagst du schon lange) also perfekt im richtigen Zeitfenster. Außerdem stehst du als Student im zweiten Durchgang (sorry, du wolltest

hast es aber zuvorderst gepostet) mitten auf einem der in Betracht kommenden optimalen „Märkte“.

Also mutmaßlich doch solche, die dir - wie allen uns besonders interessanten Männern (#) - zugeschnitten sind? Haute Couture natürlich. Prêt-à-porter ist für die Normalos.

Dann könnte man die Problemlage möglicherweise so fokussieren:

Entweder
A) Du bist nicht schnell genug. Was du ja im Großen und Ganzen auch von dir selbst aussagst: Als exzessiver Bedenkenträger - genauer: als Träger von Bedenken, die für ein marktübliches Kennenlern-Szenarium völlig irrelevant sind - hast du mit dem „zu langsam“ ja sogar das Alleinstellungsmerkmal.

Wenn Mann auf dem Schnäppchenmarkt etwas ergattern will, muß Mann früh aufstehen. Mir ging es damals mit Monica Bellucci so (#). Kaum war sie - für mich natürlich wie geschaffen - als Schnäppchen auf dem Markt im Angebot, da hatte sie schon ein Freak (was sonst!) weggeschnappt. Und zwar bloß (warum auch sonst!) weil er näher dran war, hatte er die bessere Chance, ihre

Zehn jahre später, bei Penelope Cruz: dasselbe Theater. Nicht schnell genug. Mit

dazwischenzugrätschen

war nix, aber natürlich nur, weil Ich mich nicht mit Scientology anlegen wollte.

Oder:
B) Zu bedenken wäre Folgendes, obwohl das bei dir laut deiner diversen Selbst-Präsentationen im Thread mutmaßlich kaum Gegenstand der Reflexion sein dürfte (ich erwähne es daher bloß der Vollständigkeit halber): Das „für die ich mich interessiere“ sollte einen manchmal nicht nur beiläufigen Nebengedanken aktivieren. „Bin ich ein Mann, für den sich Frauen, die mich interessieren, interessieren?“ Da die Komponente „Aussehen“ bei dir dabei außer Frage steht:

wäre der Fokus auf ganz andere Persönlichkeitsmerkmale zu richten. Was gibt es da noch so für marktrelevante Dinge, mit denen ein Mann als Mann punkten kann? Was könnte eine Frau an dir interessant finden? So, daß du gegen die unzähligen Konkurrenten, die dir „in der Regel“ die Objekte vor der Nase abgreifen, eine bessere Chance hast? Du fragst ja hier (wohl deine Hauptfrage):

Dazu wäre zu sagen: Wenn eine Frau einen Mann so weit vorgehen läßt, daß er ihre Bereitschaft abtasten kann, dann ist das Szenarium doch schon perfekt. Auch wenn es dem Mann natürlich nur darum geht, sein von ihm befürchtetes Manko

zu beheben. Die Befürchtung

daß sie ihm danach also am Hals hängen könnte, ist ja dann doch eher obsolet.

Die Beziehungsfrage kann Mann dann ja beim Frühstück abklären. Vorausgesetzt, die Frau steht dann noch zur Verfügung.

Oder:
C) Da du „in der Regel“ so pointierst: Frauen, die grundsätzlich schon vergriffen sind, sind genau solche, die dich bevorzugt interessieren. Da du dich in der von dir dargestellten Lebenslage („ich bin recht glücklich mit meinem Leben“) schon seit 10 Jahren befindest, wäre es dann vielleicht empfehlenswert, beim

deine Ball-Technik zu optimieren, damit du keinen Elfmeter mehr riskierst.

Das alles nur mal so als Denkanstöße :smile:

Gruß
Metapher

(#) Disclaimer: Wer hier und da Ironie findet, sollte sie unbedingt heimlich für sich behalten.

Der Eindruck ist sicherlich erlaubt und diesen zu äußern ist etwas anderes als zu insistieren, daß er Bindungsängste hat.

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Hallo Metapher,

vielen Dank für den wirklich vortrefflichen Beitrag. Im Ernst, ich fand Deinen Kommentar sehr amüsant und bewundere Deine Liebe zum Detail. Langsam habe ich doch noch das Gefühl, dass hier ein für mich durchaus lehrreicher Diskussionsfaden entstanden ist. An dieser Stelle schon mal ein großes Dankeschön dafür!

Folgendes möchte ich auf Deinen Beitrag entgegnen:

Was A) meine Schnelligkeit betrifft, ist es eigentlich nicht so, dass ich - gesetzt den Fall, ich treffe auf ein Objekt der Begierde - dann zu langsam bin, sondern ich begegne ebendiesen (wie es mein erbarmungsloses Schicksal wohl so will) immer zu Zeitpunkten, wenn diese bereits fest unter Vertrag stehen. Soll heißen: selbst mit einer hohen Geschwindigkeit könnte ich hier kein Tor schießen!

Weiter ist es ja dann auch keineswegs so, dass besagte Top-Frauen bei vorübergehender Beschäftigungslosigkeit sofort eine öffentliche Stellenausschreibung schalten, auf die ich – wäre ich mit ausreichend Reaktionsgeschwindigkeit begabt - mich zeitnah bewerben könnte, um ins Auswahlverfahren aufgenommen zu werden.

Soll heißen: gefällt mir eine Frau, merke ich das durchaus innerhalb relativer kurzer Zeit. Und leite dann in der Regel auch die nötigen Schritte ein.

Um nun also zu vermeiden, dass mich mein Schicksal weiter am langen Arm verhungern lässt, sollte ich wohl in Betracht ziehen, mich zukünftig ernsthaft für die C-Strategie zu interessieren:

Deinen Rat, meine

nehme ich mir zu Herzen! Wobei mir das Risiko, einen

zu riskieren, inzwischen fast schon egal wäre. Denn mehr als verlieren – sei es entweder durch Fairplay oder durch strafbewehrtes Dazwischengrätschen – kann ich dann ja auch nicht.

Bei besagter Dame habe ich zuletzt zum Beispiel Fairplay walten lassen. Fairplay ist zwar nett, wird aber nicht honoriert. Ergebnis: ich hab das Spiel 2:1 verloren. Ok, mir gelang zwar noch ein ansehnliches Gegentor in der Nachspielzeit, aber das ist nur Ergebniskosmetik. Das Spiel hab ich verloren. Und das ärgert mich jetzt.

LG Majoogily

Sag mal, hat dein Psychoanalyse-Nachschlagewerk eigentlich auch irgendeine Erklärung für beharrliches, korrekturresistentes Wiederholen parat?

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Sorry, Post doppelt, erster Post wurde nicht angezeigt.
Wer keinen Sport mag,
guter Ort ist Bekleidungsgeschäft.
Supermarkt ist uncool. Auch Hotellobby bringts meist nicht.

Ich fürchte, der initiale Fehler war hier der, der Laien regelmäßig passiert und der aber eigentlich ein nogo ist:
Bei aller möglichen Richtigkeit von Vermutungen, wie du sie aufstellst, müssen wir uns immer orientieren am Fragenden.
Selbst, wenn wir es mit Abwehr zu tun haben, muss eine negative Antwort limitierend sein im Sinne dessen, dass wir dort dann nicht weiter machen.
Ich schlage Therapie vor, das Gegenüber signalisiert: „nein“- dann ist da erstmal Schluss.
Es geht ja niemals darum, dass wir Recht haben an solchen Stellen, sondern darum, den anderen zu erfassen und dort abzuholen, wo er ist.
Da müssen wie uns leiten lassen und dazu auch bereit sein.
Einfach schon deswegen, weil es anders gar nicht weiter führt.
Darum müssen wir uns fragen, geht es darum, meine Vorstellungen zu verteidigen, unabhängig davon, ob sie richtig sind oder nicht, oder geht es darum, sich- eher fragend und weniger behauptend- auf das Gegenüber und seine Welt einzulassen und es zu verstehen.
Ohne das Gefühl , verstanden zu werden, kann Entwicklung und eigenes Verstehen nicht geschehen im Dialog.

Darum müssen wir immer uns auch an der Abwehr orientieren und diese respektieren und aber auch in Rechnung stellen, dass wir einfach auch falsch liegen können, im Zweifel ist die Antwort des Gegenübers unsere Grenze.
Zumindest in Gesprächen, wie hier. (Es gibt Gesprächssituationen, in denen es gut ist, ein wenig hartnäckig zu sein, das aber setzt ein stabiles Vertrauensverhältnis voraus und auch hier müssen wir die absolute Grenze erspüren können.)
Wir müssen anerkennen, dass die letztendliche Kompetenz eines Fragenden ihm selber obliegt.
Manchmal liegen wir wirklich falsch, manchmal ist es einfach nicht der richtige Zeitpunkt.
In jedem Fall sind Sätze wie dieser:

ein nogo. Jedenfalls dann, wenn das Ziel ist, wirklich unterstützend zu sein.

Vor diesem Hintergrund erschliesst sich mir völlig die nachfolgende unnötige Eskalation des Gesprächs.

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Ich frage mich schon immer, ob die Qualität eines oberflächlichen F**** wirklich zu vergleichen ist mit dem , was ich gerne Liebe machen nenne und was die Bereitschaft vorraussetzt, sich auf das Gegenüber einzulassen und eine Bindung zumindest nicht von vornherein auszuschliessen.
Sollten nur die Genitalien und nicht auch das Herz beteiligt sein, ist das in meiner Sichtweise nicht weit entfernt von gemeinsamer Selbstbefriedigung.
Mag für Männer aber grundsätzlich einfacher sein, es so zu praktizieren.Ich habe allerdings auch noch keinen Mann getroffen, der den Unterschied nicht erkannt hätte.

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Wie sieht’s mit der Herrentoilette aus?

ps: Du bist sicher nebenberuflich dating-location-tester?

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Da geb ich dir recht! Hast du gut auf den Punkt gebracht!

Es ist eben auch kein Therapieforum.

Grüße, Diva

Nun ja, ganz so amüsant war das gar nicht gemeint. Ironie kommt halt nicht immer punktgenau ins Ziel. Sie setzt das Erkennen einer zweiten semantischen Ebene voraus :smile: Es war Absicht, dein zur Problemsituation gehörendes Vokabular überzeichnend vorzuführen, mit dem du zeigst, daß eine respektvolle Begegnung auf Augenhöhe mit einer Frau in deiner Dramaturgie gar nicht enthalten ist:

"am Markt begehrt, vergriffen, dazwischengrätschen … " Wo sind wir hier? Flohmarkt? Gemüsemarkt? Fußball? (Letztere Metapher greifst du auch noch bereitwillig auf.) Und natürlich dein Highlight „… vorgehen, um bei einer Frau diese Bereitschaft abzutasten?“ mit dem du - mutmaßlich unbeabsichtigt, aber entlarvend - eine volle Breitseite bietest.

Auf die Einleitung über deine „Marktananalyse“ bist du gar nicht eingegangen. Und dann hab ich eigentlich nichts anderes gemacht, als mir deinen Ausdruck

mal - teils ironisch überzogen - unter die Lupe zu nehmen. Unter drei verschiedenen Aspekten sind darin Strategien zu finden, die dich auf direktestem Wege zu dem Erfolg führen,

zu sein. Wie beinahe schon erwartet bist du auf den Aspekt „B)“ gar nicht eingegangen. ("„Bin ich ein Mann, für den sich Frauen, die mich interessieren, interessieren?“). Und „C)“ hast du komplett mißverstanden :slight_smile:

Aber ich will mich nicht wiederholen, deshalb sei es mal dabei belassen.

Gruß
Metapher

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Also ich bitte dich. Da bist du aber schon sehr päpstlich, wenn du das Aufgreifen solcher Metaphern als eine respektlose Vermeidung von Augenhöhe auslegst.

Ich habe ebenjene Metaphern übrigens alle auch schon mal aus den Mündern intelligenter Frauen gehört.
Es schwang dabei so etwas wie ein augenzwinkernder Humor mit - if you know what I mean.

Ich habe den Eindruck, dass geschriebener Text in einem Internetforum sehr anfällig ist für Fehlinterpretationen. Ich kann hier nicht genügend Backups miteinbauen, um sämtliche Missverständnisse auszuschließen. Im Gegenteil scheint zusätzliches Backupmaterial zusätzliche Missverständnisse zu erzeugen.
Ich schieb’s das jetzt mal auf das Medium. Die Schuhe fehlende Augenhöhe und fehlender Respekt zieh ich mir aber nicht an.

Was soll ich dazu sagen? Es kenne genug Frauen, die sich für mich interessieren oder mir Signale gegeben haben, um das Selbstvertrauen zu haben, dass ich in dieser Kategorie in der von mir anvisierten Liga mitspielen kann - nur um die böse chauvinistische Fußballmetapher mal wieder aufzugreifen.

Hihi. Dann bin ich wohl zu doof, um deinen Witz zu verstehen. So be it.

LG Majoogily

Kommt darauf an. In Frankfurt gab’s mal eine Bar (Kleinlaut & Brown, falls es jemanden interessiert), bei der Herren- und Damentoilette nebeneinander lagen und statt eines Spiegels über den Waschbecken ein großes Loch in der Wand war, d.h. man stand sich auf einmal beiderseits des Lochs gegenüber. Das hat sich wiederholt als gute Gelegenheit erwiesen, Kontakte zu knüpfen.

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Das ist ein sehr nachvollziehbarer Einwand. So habe ich darüber noch nie nachgedacht. Vielen Dank!

Wie definiert sich den deiner Auffassung nach ein nicht so blasser Schimmer? Schon mal überlegt, wo du gepostet hast? Das hier überwiegend Laien, die aus ihrer Lebenserfahrung schreiben. Wenn du das nicht willst, bist du zwangsläufig beim Profi. Das willst du aber auch nicht. Wobei Profi hier nicht unbedingt nur heißen soll, Psychotherapeut. Man kann auch zur Paarberatung ohne Beziehung gehen.

Dass hier deine Anfrage von einigen pathologisiert wird, halte ich auch für problematisch. Damit muss man aber leben, wenn man seine Frage in so einem Forum stellt. Genauso müssen die Antwortenden damit leben, dass der Fragesteller derartige Reaktionen von sich weist, wenn sie antworten.

Es ist hier auch weniger das Problem, dass die Menschen von der Sache keinen Schimmer haben, sondern dass sie von dir keinen Schimmer haben oder nach der Anfrage nur einen Hauch von einem Schimmer und das bei den Antworten vergessen.

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Frauen sind in der Regel eher zu Sex bereit, als zu einer Bindung. Wobei, sie verwirrt sind, und Bindung über Freundchaft plus eingehen. Das gestaltet vieles später noch schwerer. Sie verlieren sich alles in bedeutungslosen Sex. Sind blockiert. - Sex kannst Du also ohne Bedenken an jeder Ecke haben. Du musst nur sagen, komm, ich wähle Dich, komm mach das, … und sie sind happy drüber, das sie so „tolerant“ leben. Der Typ der respektvoll daher kommt und sich langsam nähert, wird skeptisch ebäugt. Keine Frau fühlt sich dafür schon bereit. Sie müsste erstmal viele andere „Beziehungen“ aufräumen um dem gerecht zu werden.

Was Dich angeht, Du bist eher bereit zu verzichten, für die richtige. Aber hast eigentlich keine Zeit UND Du ahst auch ansprüche deshalb! Wenn Du die Ansprüche senkst, weil es nur um Sex geht, wärst Du wieder viel offener. Natürlicih heißt das auch, Dich billig her zu geben. Genau das, was Du bei einer Frau nciht mehr willst, selber sein. Und deshalb bist Du blockiert. Du bist Dreißig, und magst viel noch in die zukunft verlegen können.

Ich bin 37. Ich muss jetzt mit Singlemüttern klar kommen. Frauen mit sehr vielen Spuren und ihr unabhängiges leben holt sie ein. Das wird den Frauen jedes mal mit mir erst bewußt. Die Frauen kommen total verausgabt an. Da bleibt wenig um Wertschätzung so wie du sie zeigen würdest für Dich über. Das führ zu ungleichheit und man trift sich cniht mehr auf auegenhöhe. Man teilt auch keine gemeinsame Vergangenheit und was der eine satt hat, will der ander nachholen und umgekehrt. (Und die schöne Doppelmoral nciht vergessen.)

Du kannst deinen Weg nur einmal gehen. Es gibt sachen, da kommt man zu spät, andere kann man immernoch machen. Natürlich kansnt du es anders machen. Lebe mit den konsequenzen, mit deiner Wahl.

Ohne auf das Thema an sich eingehen zu wollen: Beim Lesen deiner Frage hatte ich auch den Eindruck, dass du sehr verkopft, pedantisch, detailgenau, ein wenig umständlich schilderst (z.B. muss man sich doch für ein zweites Studium nicht rechtfertigen). Also kannst du das vielleicht mal generell als Ziel festlegen: ein bisschen mehr aus dem Bauch raus und spontaner, nicht mehr so theoretisch und analytisch leben. Ich weiss, dass das nicht leicht ist, ich bin selber so ein analytischer Typ. Vielleicht kannst du dich von anderen in die andere Richtung mitziehen lassen. Viel Glück auf deinem Weg

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