Theol Kueng:2TstJhre Antijud durch Christl.Kirche

Hallo Gernot,
etwas späte Antwort, aber sie kommt …

  1. Das gesamte Christentum ist durch und durch intolerant. …
    … Diese Intoleranz bekamen im mittelater und auch danach
    alle Nichtchristen zu spüren.

Diese Aussagen sind ja nicht neu. Goethe, Nietzsche, Arno Schmidt und eine Kontroverse aus der letzten Zeit von dem Berkiner Philosophen Schnädelbach („Die sieben Todsünden des Christentums“) - das ist nur eine sehr kurze Liste derer, die sich an den Taten die im Namen des Christentums begangen wurden, gerieben haben.
Die dann bei Dir folgende Liste der Völkermorde, Versklavungen ist noch reichlich unvollständig, will ich hier nicht fortsetzen.
Ob das gesamte Christentum nun durch und durch intolerant ist, d.h. ob all das wegen Christentums geschehen ist - darüber kann man lange streiten, das ist Ansichtssache, Philosophie und vielleicht schwer beweisbar.
ABER: Es ist trotz des Christentums geschehen! Und das wiegt für mich mindestens so schwer!
Gruss, Stucki

Hallo Stucki,

sich doch, es sind nicht alle Christen so, zum Glück.

Aber der Papst aals vorgeblicher Stellvertreter Christi hat die Kreuzzüge initiert und er hat die Sache guthegeußen und die Beteiligten gesegnet. Und sein Chef hat NICHT wiedersprochen. Das gibt mir zu denken.
Und auch die Protestanten haben Hexen verbrannt und die Bischhöfe haben es gutgeheißen.

Das kann nur zweierlei bedeuten:
Enztweder sind die, die das sein Wort verkünden und deuten eben Scharlatane und erzählen etwas anders, als er wirklich will, was soll mir dann die ofizielle Kirche?
Oder er hat es so gemeint, dann kann er mich mal kreuzweise. Dann gehe ich freiwillig in die Hölle, die sind dort wenigstens ehrlich.

Gernot Geyer

doch kommentar wie es scheint

Nein, die Wörter „die Juden“ (als Verallgemeinerung) ist
genauso dumm wie „die Deutschen“.
außerdem ging es in diesem Threed um die Zeit Luthers und dass
amn luther nicht aus der heutigen Sicht sehen sollte.

in diesem medium gibt es das beliebte „das habe ich so nicht
gemeint“ nicht.

du schriebst weiter oben als antwort auf die frage, ob die kirche
sich bei den juden formell entschuldige sollte:

Um dann anschließend auf Wiedetgutmachung für 2000 Jahre
verklagt zu werden? Wiedetgutmachung in klingender Münze
natürlich!

nu? wie kommst du drauf?

weiter unterstellst du mir, daß es mir nur ums geld ginge.
warum? mir geht es wie jedem menschen nicht nur um geld,
aber auch um geld, nämlich, weil man es zum leben braucht.
oder arbeitest du nicht? wohnst nicht? ißt nicht?

Aus
welchen Gründen auch immer, damals durften nun mal die
Christen kein Geld veleihen.

so unerheblich ist der grund aber nicht: die christen haben es
den juden verboten, dem handwerk nachzugehen und ärgerten sich
dann, wenn sie dann auf andere weise ihren weg machten.

weiters: was soll der quatsch wegen körperlicher arbeit? schon
mal was von dienstleistungen gehört? was war mit lehrern und
geistlichen? haben die etwa körperlich gearbeitet??
kreditgeben ist auch eine dienstleistung. sogar eine wichtige.
ohne die würde es fast keine neuen unternehmen und somit keine
arbeitsplätze geben. das wird sicher damals schon nicht anders
gewesen sein.

Also haben das als einträgliches
Geschäft die „Nichtchristen“ gemacht.

na und? heißt das, daß jetzt jeder bankbesitzer oder händler
geldgierig ist? weißt du, was für ein harter job es ist, ein
geschäft zu haben? die ganze verantwortung, die unsicherheit,
12stunden-tage, die bank, die einem im nacken sitzt, lästige
kunden, die am wochenende anrufen, und niemals urlaub?

Geh bitte auch von der
Schulbildung der damaligen Bevölkerung aus. Ich habe 2 Bände
"Weltgeschichte " von 1780. wenn Du die ließt, schüttelst Du
nur noch den Kopf.

was hat das damit zu tun? daß keiner lesen und schreiben konnte,
war auch die schuld der christen. willst du das als
entschuldigung für religiöse raserei gegen juden (und frauen,
moslems etc. genauso) heranziehen? jüdische analphabeten gab es
übrigens niemals.

Da hast Du mich falsch verstanden und ich Dich: ich war immer
der Meinung, Du würdest in Wien studieren. Na, ja, man sollte
sich immer die Visitenkarte ansehen.

tue ich eigentlich ja auch. dort bin ich inskribiert und schreibe
meine diplomarbeit. leben tue ich aber hier.

Ich wohne in Süddeutschland (Nordbalkan)

aha und österreich ist dann der balkan? ohweh, was hattest du in
geographie für eine note? die dinger heißen alpen!

Frege nebenbei: wie hält man die Hitze in Israel im August
aus?

mit klimaanlagen natürlich, wie sonst?

Nur die Entfernung! Und die etwas bleihaltige Luft. Die lässt
einen immer so husten!

hä? bleihaltige luft? verstehe ich nicht. wirklich nicht.

gruß und schönes wochenende!

Nochmal kurz Luther
Hallöchen,

… ich glaube, meine Antwort ist auch recht lang geworden…

… macht im Prinzip nichts, würde auch gerne ausführlich antworten, ABER: Auf meinem Schreibtisch liegt noch so viel Unbearbeitetes. Also nichts für ungut, dass ich’s hier ein bisschen abbreche - es gibt sicher noch diverse Gelegenheiten hier in diesem Brett.
Nur noch Folgendes kurz.
Du sagtest

Auch erklärt er die Vorwürfe gegen Juden (Ritualmorde

an Kindern, …

…Brunnenvergiftungen und was es sonst noch so gab)
für haltlos.

Er wusste, dass diese Vorwürfe haltlos sind! Trotzdem hat er sie dann in einem Pamphlet „Von den Juden und ihren Lügen“ im Jahre 1543 wider besseres Wissen erneut wieder gegeben (ebenfalls aus Heinrich August Winklers „Deutsche Geschichte“).

Lassen wir’s dabei, was gut ist, soll man sagen, was schlect ist, soll man nicht verschweigen. Auf solche Persönlichkeiten können wir heute wohl (versuchen) einigermaßen neutral zu blicken und zu urteilen.
Gruss, Stucki

die frage ist nicht, was christliche mission immanent
betrachtet
werden soll (das ist sache der theologen), sondern an welchen
punkt aus mission/propaganda geistiger hausfriedensbruch wird.

Hi lehitraot :smile:

Der Auftrag Jesu, der gerne als Missions befehl bezeichnet wird, lautet eigentlich nur, dass wir weitererzählen sollen, woran wir glauben. Was der Einzelne mit dieser Info macht, ist nicht unser Problem.

Was mich so verwundert ist, dass die „Gute Nachricht“ (= Evangelium) oft negativ aufgenommen wird. Liegt es möglicherweise daran, dass die Nachricht, die verbreitet wird, nicht so gut ist? Dann macht der Erzähler etwas falsch :wink:

Gruss Harald

Was mich so verwundert ist, dass die „Gute Nachricht“ (=
Evangelium) oft negativ aufgenommen wird. Liegt es
möglicherweise daran, dass die Nachricht, die verbreitet wird,
nicht so gut ist? Dann macht der Erzähler etwas falsch :wink:

nicht alle glauben an das, woran du glaubst. das mußt du auch einsehen. sonst gäbe es ja nur eine religion…

nicht alle glauben an das, woran du glaubst. das mußt du auch
einsehen. sonst gäbe es ja nur eine religion…

nicht dass wir auch noch aneinander vorbeireden.

Ich meinte nicht, dass jeder glauben soll, was ich glaube.
Ich denke nur, dass eine gute Nachricht doch allgemein als gut gelten sollte.

Gruss Harald

Ich meinte nicht, dass jeder glauben soll, was ich glaube.
Ich denke nur, dass eine gute Nachricht doch allgemein
als gut gelten sollte.

kann sein, daß eine nachricht gut ist.

die wichtigere frage ist aber:

ist sie auch WAHR?

da sind wir eben wieder beim glauben. die einen meinen ja, die anderen nein.

Hi,
das war nicht der Ausgangspunkt.
Ob Du mir glaubst oder nicht, bleibt Deine Entscheidung.
Aber warum fühlst Du Dich belästigt, wenn Dir jemand eine gute Nachricht überbringt?

Gruss Harald

[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]

Aber warum fühlst Du Dich belästigt, wenn Dir jemand eine gute
Nachricht überbringt?

weil es eine manipulation ist.

LOL o.T.

-)