Könnte die Homosexualität im genetischen Programm der Menschheit vorgegeben sein, um nach Erreichen einer relativ hohen Zahl an Menschen die Fruchtbarkeit zu begrenzen, um die Überbevölkerung zu vermeiden?
Was meint ihr dazu?
Hallo,
dann müsste diese genetische Notbremse doch in Ländern wie Indien und China längst gegriffen haben. Die Weltbevölkerung wächst und vor allem dort, wo sich die Menschen nicht aus eigenem Antrieb ernähren können.
Ich denke, Homosexualität ist eine Ausnahmeerscheinung. (Liebe Leute, haltet euren furchtbar korrekten und toleranten Empörungsaufschrei vorerst noch zurück!)
Ziel und Zweck des Lebens ist die Arterhaltung. Die Reproduktion der Menschen findet durch geschlechtliche Fortpflanzung statt. Homosexuelle Paare können sich miteinander nicht fortpflanzen. Damit liegt auf der Hand, dass Homosexualität doch dem Lebensplan zuwider läuft.
Die Strafgesetzgebung bis in’s letzte Jahrhundert hinein fußte auf dieser Tatsache und sanktionierte homosexuelle Handlungen somit.
Die Aufklärung und die sexuelle Befreiung in den 1960er Jahren führte in der abendländischen Welt schließlich in einem Jahrzehnte andauernden Prozess in mehreren Schritten dazu, Homosexuelle zu entkriminalisieren und schließlich den Heterosexuellen gleichzustellen.
Lasst euch dennoch nichts einreden:
Homosexualität ist die Ausnahme und vor der Reproduktionsaufgabe gesehen keineswegs „normal“. Und keinesfalls sind Homosexuelle bessere oder in irgendeiner Form besondere Menschen, die sich immerzu mit ihrer sexuellen Vorliebe schmücken dürfen müssen können.
Und sie sollen so leben und lieben dürfen, wie sie möchten und dürfen deswegen nicht benachteiligt und verfolgt werden.
Das sind Leute wie wir alle. Mit einem Ausnahmeverhalten. Wie Vegetarier Ausnahmen darstellen, Scientologymitglieder, Männer, die eine Fliege bevorzugen anstatt einer Krawatte, oder Hausfrauen, die Elektrische Geschirrspüler zu verwenden ablehnen.
To.i
Guten Tag,
so habe ich diese Sache noch nie betrachtet, aber ist das nicht vollkommen egal. Homosexuelle sind nicht weniger glücklich oder unglücklich als andere. Lassen wir sie doch einfach so wie sie sind und akzeptieren es. Leider gibt es in unserer modernen Gesellschaft immer noch Mitmenschen die damit nicht zurecht kommen. Sollten wir nicht endlich mit den Vorurteilen aufräumen?
PS: Ich habe selber eine Tochter die lesbisch ist und habe mich noch nie nach dem Warum gefragt.
Es ist wie es ist.
Sonnenschein58
Könnte die Homosexualität im genetischen Programm der
Menschheit vorgegeben sein, um nach Erreichen einer relativ
hohen Zahl an Menschen die Fruchtbarkeit zu begrenzen,
Glatt weg: Nein. Nach dem heutigen Stand des Wissens wird vermutet (!), daß eine hormonelle Störung in der Foetalzeit zur Homosexualität führt.
Weitere Angaben können innerhalb dieses Forums wohl nicht gemacht werden, die oben aufgeworfene Frage ist eine soziologische und keine medizinische.
Nur noch soviel: H. kommt auch häufig im Tierreich vor, etwa bei Löwen und Giraffen. Die Frage nach dem Sinn ist da einfach aus philosophischer Sicht nicht statthaft.
Hi,
Ziel und Zweck des Lebens ist die Arterhaltung.
auch wenns wie Klugscheissen aussieht: Das Leben hat keinen Plan. Die Evolution auch nicht. Wenn sich das Leben in eine Richtung entwickelt, dann weil das in diesem Zeitraum vorteilhaft war.
Aber ein Plan liegt definitiv nicht vor. Das würde eine Entität voraussetzen, die den Plan entwickelt. Und diese Entität lässt sich nicht nachweisen.
Gruss,
Herb
Glatt weg: Nein. Nach dem heutigen Stand des Wissens wird
vermutet (!), daß eine hormonelle Störung in der Foetalzeit
zur Homosexualität führt.
welche Art von Störung? Zuviel oder zuwenig welches Hormon? Und: Woher kommt die Hormonstörung?
Weitere Angaben können innerhalb dieses Forums wohl nicht
gemacht werden, die oben aufgeworfene Frage ist eine
soziologische und keine medizinische.
Sie stand ja auch im Philosophiebrett und wurde von Mod hierher verschoben, womit ich nicht wirklich einverstanden bin.
Nur noch soviel: H. kommt auch häufig im Tierreich vor, etwa
bei Löwen und Giraffen.
Aber auch scon immer? Vermutlich weiß das keiner.
Die Frage nach dem Sinn ist da einfach
aus philosophischer Sicht nicht statthaft.
Wie kommst du zu dieser seltsamen Annahme? Fragen sind immer statthaft. Und mir ging es eher um die Ursache der H.
Hi,
Ziel und Zweck des Lebens ist die Arterhaltung.
auch wenns wie Klugscheissen aussieht: Das Leben hat keinen
Plan.
Doch einen Zweck und einen Sinn.
Die Evolution auch nicht. Wenn sich das Leben in eine
Richtung entwickelt, dann weil das in diesem Zeitraum
vorteilhaft war.
Und die Entwicklung war auf die Bedingung gestellt, dass es zwei Sorten von Menschen gibt, die etwas zusammenstecken müssen (muss man sich so vorstellen, wie wenn du in deinen elektrischen Radioapparat den Stecker von der Antenne reinsteckst - passt genau rein.) und dann Körperflüssigkeit aus einem Mensch in den anderen wandern, sodass aus einem 2-Komponenten-Verfahren ein neues Lebewesen entstehen kann.
Aber ein Plan liegt definitiv nicht vor. Das würde eine
Entität voraussetzen, die den Plan entwickelt. Und diese
Entität lässt sich nicht nachweisen.
Das ist nicht der Kern und zielt an der Absicht der Ausgangsfrage ohnedies meilenweit vorbei. Diese Behauptung wird somit zurückgewiesen.
Ich bin Atheist - Gott sei Dank!
Und: Woher kommt die Hormonstörung?
Wenn man das wüsste, hätte die Forschung bestimmt schon ein Heilmittel gefunden!
Wie kommst du zu dieser seltsamen Annahme? Fragen sind immer
statthaft. Und mir ging es eher um die Ursache der H.
Das sehe ich auch so. Es darf keine Fragverbote geben.
Lasst die Begrüßung weg, dauernd muss ich die Zeilen löschen. Oder sagt ihr nach jedem Satz zu eurem Gesprächspartner auch wieder „hallo“?
so habe ich diese Sache noch nie betrachtet, aber ist das
nicht vollkommen egal.
nein, ist es nicht.
Homosexuelle sind nicht weniger
glücklich oder unglücklich als andere.
Das ist aber auch nicht die Frage.
Lassen wir sie doch
einfach so wie sie sind und akzeptieren es. Leider gibt es in
unserer modernen Gesellschaft immer noch Mitmenschen die damit
nicht zurecht kommen. Sollten wir nicht endlich mit den
Vorurteilen aufräumen?
Eine Störung muss u. U. behandelt werden. Aber auch darum geht es hier nicht.
PS: Ich habe selber eine Tochter die lesbisch ist und habe
mich noch nie nach dem Warum gefragt.
Es ist wie es ist.
Bevor du das nächste Mal etwas schreibst, lies bitte die Frage genau. Deine Antwort trifft das Thema leider gar nicht. Da ich aber nur die genannte These diskutieren will, alles andere wurde schon oft genug zerkaut, möchte ich den Strang an dieser Stelle nicht weiterführen.
Lasst die Begrüßung weg, dauernd muss ich die Zeilen löschen. Oder sagt ihr nach jedem Satz zu eurem Gesprächspartner auch wieder „hallo“?
dann müsste diese genetische Notbremse doch in Ländern wie
Indien und China längst gegriffen haben. Die Weltbevölkerung
wächst und vor allem dort, wo sich die Menschen nicht aus
eigenem Antrieb ernähren können.
Das ist ein gutes Argument!
Ich denke, Homosexualität ist eine Ausnahmeerscheinung.
Genau.
(Liebe Leute, haltet euren furchtbar korrekten und toleranten
Empörungsaufschrei vorerst noch zurück!)
Genau.
Ziel und Zweck des Lebens ist die Arterhaltung. Die
Reproduktion der Menschen findet durch geschlechtliche
Fortpflanzung statt. Homosexuelle Paare können sich
miteinander nicht fortpflanzen. Damit liegt auf der Hand, dass
Homosexualität doch dem Lebensplan zuwider läuft.
aber ob die Sexualität nur aus Fortpflanzung besteht? Immerhin gibt es auch Gefühle dabei und körperliche Empfindungen.
Nur Arterhalt: Sex mit möglichst vielen, möglichst oft. Da ist kein Platz für Zärtlichkeit oder Bindung.
Die Strafgesetzgebung bis in’s letzte Jahrhundert hinein fußte
auf dieser Tatsache und sanktionierte homosexuelle Handlungen
somit.
Homosexuelle zu entkriminalisieren und schließlich den
Heterosexuellen gleichzustellen.
Und da kann man die Frage stellen, ob zu Recht oder zu Unrecht.
Lasst euch dennoch nichts einreden:
Homosexualität ist die Ausnahme und vor der
Reproduktionsaufgabe gesehen keineswegs „normal“.
Richtig.
Und
keinesfalls sind Homosexuelle bessere oder in irgendeiner Form
besondere Menschen, die sich immerzu mit ihrer sexuellen
Vorliebe schmücken dürfen/müssen/können.
Dieses Schmücken kann nämlich auch intolerant und nervig sein…
Und sie sollen so leben und lieben dürfen, wie sie möchten und
dürfen deswegen nicht benachteiligt und verfolgt werden.
Aber wo fängt die Benachteiligung an? Aber auch das soll hier nicht diskutiert werden, da es nur um die Anfangsthese geht.
Das sind Leute wie wir alle. Mit einem Ausnahmeverhalten. Wie
Vegetarier Ausnahmen darstellen,
Scientologymitglieder,
Halt, das sind Kriminelle.
Männer, die eine Fliege bevorzugen anstatt einer Krawatte,
sind abnormal: Normale Männer bevorzugen „ohne alles“
oder Hausfrauen, die Elektrische Geschirrspüler zu verwenden
ablehnen.
Wozu auch? Die Hausfrau ist der billigste Arbeitssklave. Wozu dann teure Maschinen =:smile:
Lasst die Begrüßung weg, dauernd muss ich die Zeilen löschen. Oder sagt ihr nach jedem Satz zu eurem Gesprächspartner auch wieder „hallo“?
auch wenns wie Klugscheissen aussieht:
Ne, ist eher Dummschwätzen
Das Leben hat keinen Plan.
Kann man als Atheist vielleicht so sehen, ist aber nicht Thema.
Die Evolution auch nicht. Wenn sich das Leben in eine
Richtung entwickelt, dann weil das in diesem Zeitraum
vorteilhaft war.
oder ist entwickelt worden , ist aber auch nicht Thema.
Aber ein Plan liegt definitiv nicht vor. Das würde eine
Entität voraussetzen, die den Plan entwickelt.
Die kann es doch geben.
Und diese
Entität lässt sich nicht nachweisen.
Und wie kannst du beweisen, dass es sie nicht gibt?. Nicht beweisbar heißt nicht, dass es nicht so sein kann.
Aber: THEMA VERFEHLT. Nicht weiterdiskutieren, sonst gibt es hier das totale Chaos. Das gehört zu Reli oder Philo…
Hi,
Ziel und Zweck des Lebens ist die Arterhaltung.
auch wenns wie Klugscheissen aussieht: Das Leben hat keinen
Plan.Doch einen Zweck und einen Sinn.
Die Evolution auch nicht. Wenn sich das Leben in eine
Richtung entwickelt, dann weil das in diesem Zeitraum
vorteilhaft war.Und die Entwicklung war auf die Bedingung gestellt, dass es
zwei Sorten von Menschen gibt, die etwas zusammenstecken
müssen (muss man sich so vorstellen, wie wenn du in deinen
elektrischen Radioapparat den Stecker von der Antenne
reinsteckst - passt genau rein.) und dann Körperflüssigkeit
aus einem Mensch in den anderen wandern, sodass aus einem
2-Komponenten-Verfahren ein neues Lebewesen entstehen kann.
und wenn ich der Schöpfer wäre, hätte ich die Fortpflanzung durch Zellteilung vorgesehen. Geht schneller.
Warum heißt es Fort pflanzung , wo wir doch keine Pflanzen sind?
Aber ein Plan liegt definitiv nicht vor. Das würde eine
Entität voraussetzen, die den Plan entwickelt. Und diese
Entität lässt sich nicht nachweisen.Das ist nicht der Kern und zielt an der Absicht der
Ausgangsfrage ohnedies meilenweit vorbei. Diese Behauptung
wird somit zurückgewiesen.Ich bin Atheist - Gott sei Dank!
Steht alles nicht zur Debatte. Aber allein die Komplexität der Welt deutet auff die Ordnung durch einen großen Verstand hin. Das deutet auf einen Schöpfergott.
OMGd
Fort-pflanzung heisst es weil die Betonung auf Fort wie weg, woanders hin liegen sollte… im Sinne von Gaia… piss off human…
Aber allein die Komplexität der
Welt deutet auff die Ordnung durch einen großen Verstand hin.
Das deutet auf einen Schöpfergott.
Naja. Wenn ich mir manche Menschen so anschaue, muss der Schöpfergott ab und zu mal auch mächtig aus dem Weinfass geschöpft haben, beim Menschen Schöpfen.
Lasst die Begrüßung weg, dauernd muss ich die Zeilen löschen.
Ich grüße so viel und so oft, wie ich will-
Scientologymitglieder,
Halt, das sind Kriminelle.
Das ist eine sehr aus dem Fenster gelehnte Behauptung, die früher auch Homosexuellen, Zeugen Jehovas, und vor 2.000 Jahren sogar Christenmenschen angesagt wurde!
Scientologen pauschal zu kriminalisieren dürfte jederlei Halt entbehren!
Männer, die eine Fliege bevorzugen anstatt einer Krawatte,
sind abnormal: Normale Männer bevorzugen „ohne alles“
Meine Güte, das waren doch nur Beispiele.
Zwischenabsatzgruß.
oder Hausfrauen, die Elektrische Geschirrspüler zu verwenden
ablehnen.Wozu auch? Die Hausfrau ist der billigste Arbeitssklave. Wozu
dann teure Maschinen =:smile:
Hallo (Neuabsatzgruß)
Ein Gerät mit der Energieklasse mind. AAA kostet in Anschaffung, Unterhalt und Wartung nur einen Bruchteil des Endbetrages, den die Anschaffung, Unterhalt und Wartung eines Eheweibs auffordert.
Gruß
To.i
könnte auch ein riesiger Ausschuss bei der Produktion sein 
Hallo
Nach meiner Meinung:
Überwiegend wird die Lehrmeinung vertreten, das genetische Programme aus der Evolution entstanden sind, das heißt z.B. aus verschiedenen Aspekten des genetischen Überlebenskampfes.
Ob und welche Ordnungsfunktionen auf die Evolution Auswirkung hatten, ist nur teilweise erforscht.
Geradezu mörderisch fahrlässg ist es, auf die ordnende Wirkung des Verstandes zu verzichten, und sich stattdessen auf eine Selbstorientierung der lustorientierten Triebe zu verlassen.
Deine Frage kann überhaupt nur durch bestimmte sexuelle Propagandaanteile der Kirche und verschiedener anderer Gruppierungen entstehen.
Es ist praktisch so, das bei den meisten Tieren die Vermehrung völlig unbegrenzt stattfindet, und das erst Vorgänge wie Nahrungsmangel, Populationen von Raubtieren, Krankheiten oder Selbstzerstörung(Kriege bei Menschen, Kannibalismus(oder ähnliches) oder Unfruchtbarkeit durch Stress) zu einer Hemmung der Vermehrung führen.
MfG
Matthias
Hi Tokei,
Und: Woher kommt die Hormonstörung?
Wenn man das wüsste, hätte die Forschung bestimmt schon ein
Heilmittel gefunden!
Also ist die Homosexualität doch eine „Krankheit“ - warum sonst sollte dafür ein „Heilmittel“ entwickelt werden?
Gruß,
Anja
Wie kommst du zu dieser seltsamen Annahme? Fragen sind immer
statthaft. Und mir ging es eher um die Ursache der H.
Ich denke, wir verstehen uns hier miß, wie auch die anderen Reaktionen gezeigt haben.
Die Unstatthaftigkeit einer Frage liegt in der Sache selbst - weil das Ding eben so ist- und nicht im politischen.
Beispiel: Warum haben wir wie alle Säuger nur 4 Extremitäten und nicht sechs? Es ist eben so ud man kann keinen Sinn hineinlegen. Solche Fragen gehören zum Basiswissen des Philosophieunterrichts an einem Gymnasium.
Anders ausgedrückt: Fragen können Sie natürlich immer. Bis die Philosophen Ihnen intellektuell auf Maul hauen.