These zur Homosexualität

Hi

Homosexualität macht evolutionär durchaus Sinn. Homosexuelle stellen weniger Konkurrenz für andere Linien dar, können aber ihre volle Energie in die Aufzucht der Jungen stecken oder zum wirtschaftlichen Wohl der Gesellschaft beitragen.

So funktioniert das nicht nur bei Erdmännchen, Flamingos und anderen Tieren, sondern auch bei Menschen. Es ist noch nicht viele Jahrzehnte her, dass auch mal ein Onkel oder eine Tante übrig blieben, die nicht heirateten, auf die Kinder aufpassten, ihnen Werte vermittelten, in Notzeiten da waren, und ab und an mal den Onkel Ernst oder die Tante Hilde zwei Dörfer weiter besuchten.

lg
Kate

Hi

Nur noch soviel: H. kommt auch häufig im Tierreich vor, etwa
bei Löwen und Giraffen.

Aber auch scon immer? Vermutlich weiß das keiner.

Natürlich nicht! Erst seit sich die Löwen wie wild überall verbreiten! Sie sind überall! In deinem Garten bestimmt auch schon!

lg
Kate
(wer so eine Vorlage liefert, ist selber Schuld.)

2 „Gefällt mir“

Also ist die Homosexualität doch eine „Krankheit“ - warum
sonst sollte dafür ein „Heilmittel“ entwickelt werden?

Kann es sein, mein Zwitschervögelchen, dass du das mal wieder falsch verstanden hast verstehen wolltest? :smile:

To.i

1 „Gefällt mir“

Natürlich. Damit hast du auch Recht.

In der ARD-Serie Lindenstrafe, zum Beispiel, wird dies seit jeher überproportional thematisiert.

Schwüle Pärchen befassen sich mit der Wartung des Sohnes einer an Aids Verstorbenen und die eine Frau eines lebischen Paares ließ sich von einem unbekannten Samenspender ein Kind setzen.

Ein Homosexueller betätigt sich als Tagesmutter.

Die Rolle und die Figur von „Käthe“ finde ich übrigens gut.

Leider bedienen sich auch die Produzenten der o.g. Serie typischer Klischees, wie z.B. dem stockschwulen Friseur.

hi

Unter Tieren gibt es das Prinzip der „Tanten“ gar nicht so selten: Kinderlose helfen mit bei der Aufzucht des Nachwuchses ihrer Geschwister oder ihren Eltern bei den jüngeren Kindern und helfen somit, nicht nur die Art zu erhalten, sondern auch, ihre eigene Verwandtschaft zu stärken.

Kinderlose Menschen (egal ob Homosexuell oder aus anderen Gründen kinderlos) verwöhnen immer noch gern die Kinder der Verwandtschaft.

Gerade in schweren Zeiten kann es sinnvoll sein, wenn sich viele Erwachsene um ein paar Kinder kümmern bzw. bei der Ernährung helfen - die Kinder haben dann deutlich bessere Chancen, als wenn sich nur die Eltern kümmern.

Was ich damit sagen will: Kinderlosigkeit kann zur Arterhaltung eine Menge beitragen.

Gruss, Sama

Hallo

Glatt weg: Nein. Nach dem heutigen Stand des Wissens wird
vermutet (!), daß eine hormonelle Störung in der Foetalzeit
zur Homosexualität führt.

Ich bin homosexuell und denke, das du in einem Punkt Recht hast, man ist es von Geburt an. Stellt es manchmal aber erst in fortgeschrittenerem Alter fest. Aber ob es eine Hormonstörung ist?

Müsste man das nicht jetzt noch feststellen können?

Die Frage nach dem Sinn ist da einfach
aus philosophischer Sicht nicht statthaft.

Warum nicht?
Vielleicht ist es eine Laune der Natur, oder Gott hat Humor.

Gruss
pue

(Liebe Leute, haltet euren furchtbar korrekten und toleranten
Empörungsaufschrei vorerst noch zurück!)

Genau.

Nunja, das ist kein Empörungsaufschrei, aber hält man sich in der Homosexuellen Szene auf, ist das keine Ausnahmeerscheinug mehr.

Homosexuelle zu entkriminalisieren und schließlich den
Heterosexuellen gleichzustellen.

Und da kann man die Frage stellen, ob zu Recht oder zu
Unrecht.

Wenn dein homosexueller Partner aufgrund einer schweren Krankheit, die
zum Tode führen kann, kein Auskunft,-Besuchsrecht erhälst, weil du kein Verwandter bist, hat die Gleichstellung hier schon eine Berechtigung. Genauso wie die steuerrechtliche Gleichstellung verheirateter Homosexueller. Um 2 Beispiele zu nennen.

Gruss
pue

Hallo

Ziel und Zweck des Lebens ist die Arterhaltung. Die
Reproduktion der Menschen findet durch geschlechtliche
Fortpflanzung statt. Homosexuelle Paare können sich
miteinander nicht fortpflanzen. Damit liegt auf der Hand, dass
Homosexualität doch dem Lebensplan zuwider läuft.

Woher nimmst du das Wissen, das Ziel und Zweck des Lebens die Arterhaltung ist?
Nach deinem Lebensplan läuft Homosexualität zuwider, nicht nach Meinem

Lasst euch dennoch nichts einreden:
Homosexualität ist die Ausnahme und vor der
Reproduktionsaufgabe gesehen keineswegs „normal“.

Was nicht der Masse entspricht ist für die meisten Menschen nicht „normal“

Und

keinesfalls sind Homosexuelle bessere oder in irgendeiner Form
besondere Menschen, die sich immerzu mit ihrer sexuellen
Vorliebe schmücken dürfen müssen können.

Wer sagt, das wir besonders sind?
Kennst du Homosexuelle die sich damit schmücken? Ich kenne keinen.

Und sie sollen so leben und lieben dürfen, wie sie möchten und
dürfen deswegen nicht benachteiligt und verfolgt werden.

Benachteiligt werden wir leider immer noch häufig.

Gruss
pue

Hallo,

oder Gott hat Humor.:

diese These sollte man vielleicht mal seinen Vertretern und Anhängern unterbreiten. Vielleicht würden sie dann anders mit dem Thema Homosexualität umgehen.
Also diese Ursache schließe ich aus :wink:

Gruß

2 „Gefällt mir“

Hallo,

eine interessante Frage.
Ich vermute mal du gehörst genau wie ich zu den Leuten, die vieles hinterfragen, einfach wissen wollen warum.

Geht mir auch so, diese Frage hab ich mir noch nie gestellt.

Sicher ist, dass die Natur einiges gegen Überbevölkerung getan hat:

bei Wölfen darf sich nur das ranghöchste Weibchen aus dem Rudel paaren,
viele Fische sind so klein, dass nur ein Bruchteil überlebt,
es gibt Haiarten, da frisst ein Ungeborener Hai alle Geschwister auf

Wie und wo da die Homosexualtiät mit reinspielt kann ich dir leider nicht sagen. Es gibt in Hamburg im Zoo ein homo Pinguinpärchen, also geben tut es das sicher schon immer und überall.

Vielleicht hilft es dir weiter wenn du alle Aspekte zusammen betrachtest:
Die Überlebensrate
die Anzahl der Nachkommen
die Auswahl wer Nachkommen bekommt
und eben die homo bzw heterosexualität

da fällt mir noch ein: Schwertträger kommen alle weiblich zur Welt, bei „Männermangel“ wechselt ein Weibchen das Geschlecht, sind mit Sicherheit nicht die einzigen, bei denen sowas funktioniert.
Zwitter gibt es ja auch noch.

Viel Spass beim Forschen.

Gruß
Kati

Nicht die Spinnen vergessen. Da gibt es erst Sex und dann wird das Männchen von seiner Partnerin gefressen.

Hallo L.B.

es gibt zu jedem Zustand ( nicht Personenbezogen) in dieser Welt einen Gegenpol.

hell - dunkel
oben - unten
rechts - links

der Gegenpol zu Heterosexuell ist Homosexuell, also völlig normal.

Gruss
pue

Hallo

oder Gott hat Humor.:

diese These sollte man vielleicht mal seinen Vertretern und
Anhängern unterbreiten. Vielleicht würden sie dann anders mit
dem Thema Homosexualität umgehen.
Also diese Ursache schließe ich aus :wink:

Ach ja, Gott hat laut dieser Vertreter und Anhänger ja keinen Humor :wink:

Gruss
pue

Die Theorie war längere Zeit eine untersuchte These. Ich glaube, mittlerweile wurde sie aber von anderen Thesen abgelöst, die anerkannter sind. Zum Bespiel die Nesthelfer-Theorie, die besagt, dass homosexuelle Mitglieder in einer Gruppe (auch in der Tierwelt), die hetesexuellen Mitglieder beim Aufzug des Nachwuchs unterstützen und Homosexualität daher auch nicht ausstirbt, da sie zum Überleben der Starken beiträgt.

Bei der von Ihnen genannten These müssten ja prozentual mehr Homosexuelle auftreten, wenn es zur Überbevölkerung kommt. Das ist aber nicht der Fall. Der Anteil von Homosexuellen ist etwa gleichbleibend.

Hi ho,

Ein Gerät mit der Energieklasse mind. AAA kostet in
Anschaffung, Unterhalt und Wartung nur einen Bruchteil des
Endbetrages, den die Anschaffung, Unterhalt und Wartung eines
Eheweibs auffordert.

hm, ich schätze wenn man Glück hat erwischt man ein Eheweib, das ein wenig mehr kann :smile:
Ob das den Aufpreis rechtfertigt? Wer weiss…

Cheers,
Herb

Hallo

Die Theorie war längere Zeit eine untersuchte These. Ich
glaube, mittlerweile wurde sie aber von anderen Thesen
abgelöst, die anerkannter sind. Zum Bespiel die
Nesthelfer-Theorie, die besagt, dass homosexuelle Mitglieder
in einer Gruppe (auch in der Tierwelt), die hetesexuellen
Mitglieder beim Aufzug des Nachwuchs unterstützen und
Homosexualität daher auch nicht ausstirbt, da sie zum
Überleben der Starken beiträgt.

Aus diesem Grund ist man homosexuell? Das mag in der Tierwelt vielleicht zutreffen, aber in der menschlichen Gesellschaft wohl eher nicht.

Und wer sind dieser These nach die Stärkeren?

Der Anteil von Homosexuellen ist etwa

gleichbleibend.

Tatsächlich?

Gruss
pue

Hi ho,

Lasst die Begrüßung weg, dauernd muss ich die Zeilen löschen.
Oder sagt ihr nach jedem Satz zu eurem Gesprächspartner auch
wieder „hallo“?

hrmpf.

Lassen wir sie doch
einfach so wie sie sind und akzeptieren es. Leider gibt es in
unserer modernen Gesellschaft immer noch Mitmenschen die damit
nicht zurecht kommen. Sollten wir nicht endlich mit den
Vorurteilen aufräumen?

Eine Störung muss u. U. behandelt werden. Aber auch darum geht
es hier nicht.

Wieso denkst Du, den Leuten erklären zu müssen, worum es hier geht?

PS: Ich habe selber eine Tochter die lesbisch ist und habe
mich noch nie nach dem Warum gefragt.
Es ist wie es ist.

Bevor du das nächste Mal etwas schreibst, lies bitte die Frage
genau. Deine Antwort trifft das Thema leider gar nicht. Da ich
aber nur die genannte These diskutieren will, alles andere
wurde schon oft genug zerkaut, möchte ich den Strang an dieser
Stelle nicht weiterführen.

Dann führe ihn doch nicht weiter. Wenn andere das tun, was geht das Dich an? Bist Du hier der Hausherr?

Entspann Dich, sonst lesen wir in genau diesem Brett noch mehr von Dir…

Herb

2 „Gefällt mir“

Hallo Sonnenschein

so habe ich diese Sache noch nie betrachtet, aber ist das
nicht vollkommen egal. Homosexuelle sind nicht weniger
glücklich oder unglücklich als andere. Lassen wir sie doch
einfach so wie sie sind und akzeptieren es. Leider gibt es in
unserer modernen Gesellschaft immer noch Mitmenschen die damit
nicht zurecht kommen. Sollten wir nicht endlich mit den
Vorurteilen aufräumen?

das wäre schön, wenn man mit den Vorurteilen aufräumen konnte.
Ich erfahre immer wieder am eigenen Leib, das es noch viele Menschen
gibt, die mich abartig finden. Leider muß ich sagen, das es vor allem
Gläubige sind und das obwohl selbst die Kirche uns eine kirchliche
Trauung zugesteht.

PS: Ich habe selber eine Tochter die lesbisch ist und habe
mich noch nie nach dem Warum gefragt.
Es ist wie es ist.

Das ist erstaunlich, viele Eltern fragen sich, ob sie in der Erziehung
einen fehler gemacht haben, ob sie falschen Umgang zugelassen haben, oder ob es in der Familie schonmal vorgekommen ist.

Viele Eltern schämen sich in ihrem Umfeld zugeben zu müssen das ihr
Kind homosexuell ist.

Selbst ich habe nach Gründen für meine Homosexualität gesucht. Es aber aufgegeben. Wie du schon sagst, es ist wie es ist. Muß alles immer einen Grund haben?!

Gruss
pue

Sonnenschein58

es gibt zu jedem Zustand ( nicht Personenbezogen) in dieser
Welt einen Gegenpol.

hell - dunkel
oben - unten
rechts - links

der Gegenpol zu Heterosexuell ist Homosexuell, also völlig
normal.

Vielen fehlt hier das philosophische Basiswissen, man merkt’s. Die H. hat keinen Zweck, sie ist. Und damit hört es auf. Alles andere wird hinein gekalauert.
Ich zeige es Ihnen gerne an Ihren eigenen Beispielen:
hell - (dunkel) - nicht hell (also Zwielicht, Dämmerlicht
oben - (unten) - seitlich
rechts - (links) - in der Mitte
Heterosexuell - (Homosexuell) - Bisexuell, gar kein Geschlecht.

Ganz verrückt wird es bei denjenigen, die einen Sinn in die Evolution legen, obwohl die doch gar keinen Sinn hat.
Speziell der Gedanke, die H. sei wichtig für die Brutpflege: Da wirft also in der Savanne eine Antilope ein Kitz, und schon kommt der homosexuelle Bock angerannt und kämpft auf Leben und Tod mit dem Leoparden, der es verspachteln will.
Auch Arterhaltung kann nicht „Sinn“ der Evolution sein: Wieviele Arten sind schon verschwunden, ohne daß wir Menschen daran „schuld“ waren, weil es uns nämlich noch gar nicht gab.

(Und jetzt erzähl mir mal noch einer, daß dieses Thema nicht ins Philosophiebrett gehört!)

1 „Gefällt mir“

Hi

Biologisch ist der Mensch immernoch ein Tier. Die Evolution schert sich einen Dreck um unsere Kultur.

Und:
Es heißt nicht des „Stärkeren“ sondern des „Fitteren“.

Und der Fittere wäre in so einem Fall eben das Kalb/Junge das die Familie hat, sie sich am intensivsten um es kümmert, so dass es gut ernährt, sicher und am besten auf das Leben vorbereitet ist, um selbst eine starke Familie zu gründen.

Dass das Antilopenbeispiel etwas weiter unten an den Haaren herbeigezogen ist, muss man nicht weiter betonen. Bevorteilung ist kein Holzhammer. Auch würde nicht „irgendeine“ Antilope angerannt kommen (wobei ich nicht weiß inwieweit Homosexualität bei Antilopen erforscht ist. Bei Wasserbüffeln z.B. verteidigt die GANZE HERDE auch durchaus EIN Kalb und macht dabei ein Löwenrudel(!) platt, hat also eher was mit Herdentrieb zu tun).

Wenn dann, wäre es ein Bruder oder eine Schwester. Sonst hat man ja nichts vom Überleben des Kalbs. Es geht nicht um die Erhaltung der „Art“ an sich, davon haben Tiere kein Konzept. Es geht um die eigenen Gene, und die sind bei Geschwistern eng genug.

lg
Kate

1 „Gefällt mir“