mache mir im Moment gedanken drüber ob es noch vertretbar ist Thunfisch zu essen. Hab mich mal ein bisschen umgehört und denke, dass es langsam mit der Überfischung wirklich heftig wird. Allerdings möchte ich eigentlich nicht darauf verzichten. Deshalb:
Gibt es die Möglichkeiten Thunfisch aus Quellen zu beziehen, die sich nachhaltigerem Fischfang verschrieben haben? (Stell es mir schwierig vor, denn was ändert es, wenn eine Firma allein die Fanquoten einhält (und selbst die sollen viel zu hoch angesetzt sein)) Oder bleibt nur die Möglichkeit ganz zu verzichten?
Wenn jmd. vom Thema Ahnung hat würd ich mich über Infos freuen! Danke!
Ps. sollte der Beitrag in irgendein „Öko-Spinner-Forum“ gehören, verschiebt ihn dahin.
Als ich im Urlaub „Thunfischpizza“ gegessen habe, fand sich allerdings auf der Speisekarte kein Hinweis darauf, woher der Thunfisch kommt und ob er nach nachhaltigen Methoden gefangen wurde.
Ps. sollte der Beitrag in irgendein „Öko-Spinner-Forum“
gehören, verschiebt ihn dahin.
Na, na, ökologisch denkende Menschen sind zwar immer noch in der Minderheit - aber keine Spinner.
Es gibt ja verschiedene Ansätze daranzugehen, was noch „vertretbar“ ist.
Wenn für dich das Hauptbedenken ist, dass Delphine oder Meeresschildkröten als Beifang sterben, dann würde es ausreichen, dass du auf bestimmte schon erwähnte Siegel oder Zertifizierungen zu achtest (FOS, Friends of the Sea: hier bekommst mit hoher Wahrscheinlichkeit verantwortungsvoll und nachhaltig gefangenen Fisch, laut Wikipedia).
Wenn einem die Überfischung und das Ökosystem Meer allgemein Sorge macht, sollte man sich nur auf Fische (Karpfen, Forellen etc.) aus deutschen Zuchtteichen beschränken (bei Lachs, der im offenen Meer gezüchtet wird, muss man schon genauer hingucken).
Andere setzen sich noch härtere Maßstäbe und verzehren gar kein tierisches Fleisch oder Eiweiß mehr, weil es ihrer Meinung nach anders nicht mehr „vertretbar“ ist. Wenn man bedenkt, dass man für die Produktion von 1 Kilo Rindfleisch in einigen Gebieten der USA 13.000 Kilo Wasser benötigt und sich dabei noch die allgemeine weltweite Ernähungs- und Wasserversorgungssituation vor Augen hält, sollte man seinen eigenen Fleischkonsum schon senken.
Ich selbst habe seit einiger Zeit meinen Konsum von Fleisch/Fisch an nur jedem 2. od. 3. Tag heruntergeschraubt. Ich werde demnächst mal meine Blutwerte testen lassen und eventuell noch weiter reduzieren.
Thunfisch esse ich aber schon seit 15 Jahren nicht mehr.
Hoffe der Denkanstoß wird mir nicht übel genommen^^
Zum Thema einheimische Fischzuchten: Bitte hier genauso wie bei anderer Nutztierhaltung den Tierschutz mit berücksichtigen, ich hatte in o.g. Thread etwas dazu geschrieben.
Wenn man bedenkt, dass man für die Produktion von 1 Kilo Rindfleisch
in einigen Gebieten der USA 13.000 Kilo Wasser benötigt und sich
dabei noch die allgemeine weltweite Ernähungs- und
Wasserversorgungssituation vor Augen hält, sollte man seinen eigenen
Fleischkonsum schon senken.
Problematisch ist wohl eher der Beifang - und der wird zumeist nirgends erwähnt! Auch nicht, dass immer mehr „nutzloser“ Beifang pro kg Speisefisch anfällt. Da kann es schon lauten, dass man sich an die Fangquoten hält und den entsprechenden Speisefisch nicht überfischt. Dass dabei jedoch extrem viel Beifang anfällt, ist viel dramatischer, weil der nicht zur Fang-Quote zählt.
Hi,
ich habe noch nicht alle Antworten im Detail gelesen, doch scheint mir der Hinweis auf das MSC-Siegel noch nicht gefallen zu sein: http://www.msc.org/de
Diese Organisation wurde zwar von dem Lebensmittelriesen Unilever mitbegründet, aber auch vom WWF und ist zumindest bisher auch skandalfrei. Die zu Grunde liegenden Kriterien sind nicht wachsweich und recht nachhaltig gedacht. Kurz, meiner Meinung nach ein Siegel dem man eher Vertrauen schenken kann.
Auf der Homepage gibt´s auch weitere Hinweise zum „richtigen“ Fischkauf.
ich habe noch nicht alle Antworten im Detail gelesen, doch
scheint mir der Hinweis auf das MSC-Siegel noch nicht gefallen
zu sein:
doch, und zwar im Thread im letzten Monat, auf den Diana verwiesen hat.
Die zu Grunde liegenden Kriterien
sind nicht wachsweich und recht nachhaltig gedacht. Kurz,
meiner Meinung nach ein Siegel dem man eher Vertrauen schenken
kann.