Hallo Micha,
ich glaube, Du solltest ein wenig auf den Teppich
zurückkehren.
hab nachgeschaut, extra für dich : Bin mit beiden Füßen auf dem Teppich *fg*
Mal im Ernst Micha…soetwas regt mich tierisch auf.
Zugegebenermaßen regte es mich noch mehr auf, als ich in den Postings von Mario immer wieder erkannte, dass er das alles eine riesen Sauerei findet…vor allem aber erst einmal seine Kohle zurück haben möchte.
Er prangert an…dann wird ihm ein Vorwurf gemacht, überigens nicht nur von mir, und er stellt sich selber kein bißchen in Frage.
Der böse böse Tierarzt, der arme Mario und dann, im Nebensatz, ist auch mal die Katze erwähnt.
Ich habe zwar selbst kein Haustier, aber viele Freunde und
Bekannte haben eines. Meiner Meinung nach zeugt es durchaus
von viel Verantwortung, diese erheblichen Kosten für die Katze
aufzubringen, ich würde Deine Vorwürfe nachvollziehen können,
wenn sie einfach eingeschläfert worden wäre. Andere hätten
sich eine neue Katze gekauft (um nicht missverstanden zu
werden: das ist nicht meine Haltung, nur meine Erfahrung
dazu).
Wir sprechen hier aber weder von anderen noch von Theorien.
Wir sprechen von Mario und seiner Katze.
Eine kurze Umfrage unter den Tierbesitzern ergab:
Keiner(!) wusste, das die Viechter eine Halskrause bekommen,
80% hätten sich auf den Tierarzt verlassen, der muss auf die
Risiken hinweisen.
Oh Shit…na dann.
Mensch, dass mit diesem Trichter weiß ich ja sogar, als Nicht-Tierbesitzerin.
Aber es geht eben auch gar nicht um deine Freunde oder mich.
Obwohl ich es schon ein bißchen verwunderlich finde, dass tatsächlich 80% nichts davon wußten…ähm…waren das 10 Leute, die du gefragt hast *gg*…ich meine, das würde mich sehr beruhigen.
Diese Trichter sind ja nun wirklich bekannt.
Fast alle meinen, spätestens wenn der Tierarzt weiss, das eine
Nachtschicht angesagt ist, muss er darauf hinweisen, das dies
ungünstig ist.
Stimmt…meine ich auch.
Hat er aber nicht getan.
Und ich meine eben auch, dass es mir schon mein normaler Menschenverstand sagt, wie ich mich dann am besten zu verhalten habe. Mein Instinkt sagt mir das…der Instinkt eines Katzenhalters sollte das dann wohl erst recht sagen.
Also, denk vielleicht mal drüber nach, das nicht jeder in der
Lage ist, sein Leben komplett auf die Katze einzustellen, auch
wenn es in dem Fall vielleicht nötig gewesen wäre.
Du, dann ist dieser Mensch als Tierhalter schlicht nicht geeignet.
Ich möchte ehrlich nicht wissen, was für Schmerzen diese Katze aushalten mußte…dann noch mal zum Arzt und die ganze Prozedur vorher…armes Tier ! Da sollte Mensch es dem Tier dann schon so angnehm wie irgend möglich machen.
„Da hättest
Du eben freinehmen müssen“ halte ich schon fast für zynisch.
Nein, war nicht zynisch gemeint…ist meine Überzeugung und fertig.
Es gibt Arbeitgeber, da kannst Du dann das wiederkommen
einsparen - ob das der Katze dann zu gute käme, wage ich zu
bezweifeln - vom Halter ganz abgesehen. Zumal Mario noch in
der Probezeit sein dürfte, wenn er erst kurz am Orte ist.
Es gibt in solchen Fällen Schleichwege oder eben Alternativen.
Als Tierhalter habe ich verdammt noch mal eine Pflicht zu erfüllen.
Und vor allem sollte ich mich mal ein wenig mit der Thematik auseinandersetzen…dann passiert soetwas auch nicht.
Sich jetzt hinzustellen und auf den mistigen Tierarzt zu schimpfen erachte ich für wenig sinnvoll. Der Tierarzt hat seinen Job gemacht. Die OP ist gut gelaufen…hätte Mario ihn explizit gefragt, was er jetzt zu tun hat und hätte er sich vorher mal ein paar Minuten mit diesem Thema beschäftigt, wäre der Katze eine Menge erspart geblieben. Nun zahlt er eben teures Lehrgeld. Ich bin sicher, kein Gericht wird ihm Recht geben.
Greetings,
Vanessa
)