Tipps zum Abnehmen?

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Hallo allerseits,

  • vor dem Essen eine klare Suppe oder Brühe als Vorspeise oder
    ein kleiner Salat dämpfen der ersten Hunger

Also Suppe plus Hauptgericht halte ich für zu üppig; dann
lieber ein Glas Wasser vor dem Essen trinken und einen Salat
vorweg. Im Gegensatz zu einem Salat sind in einer Brühe zu
wenig Ballaststoffe enthalten.

Ganz weglassen würde ich die Brühe aber nicht! Zwar mag es nicht erforderlich sein, sie zu einem Hauptgericht zu essen, aber Knochenbrühe ist ein herrliches Mittel, um Mineralien zu sich zu nehmen, da in Knochen Kalzium, Magnesium, Eisen und Kalium gespeichert sind. Beim vielen Trinken während der Abnehmphase schwemmt man aber leider Mineralien aus, also sollte man darauf achten, daß eine ausreichende Versorgung gewährleistet ist.

Ich rate also dazu, aus Knochen eine ordentliche Brühe zu kochen (Mineralien sind hitzebeständig, also ruhig lang ziehen lassen!). Diese dann abkühlen lassen und das Fett, das sich oben absetzt, abschöpfen. Die Brühe kann man dann portionsweise einfrieren und bei Bedarf aufwärmen. Das Ergebnis ist ein natürliches, gesundes und kalorienarmes Produkt, das durchaus die Zeit zwischen zwei Mahlzeiten überbrückt (gegen einen absinkenden Zuckerspiegel hilft es natürlich nicht) und gerade im Winter schön wärmt. Und wie gesagt: eine Top-Mineralienquelle!

Na ja, eigentlich sind mit den fünf drei
Hauptmahlzeiten und zwei Snacks gemeint. Außerdem sollte man
hier die Maxime ‚Morgens wie ein König - abends wie ein
Bettler‘ beherzigen.

Das mit der verteufelten Abendmahlzeit gilt nicht für jeden. Genau wie es Frühaufsteher und Langschläfer gibt, kann ich nicht zustimmen, daß immer die Morgenmahlzeit die üppigste sein sollte und dafür abends strikte Zurückhaltung geboten ist. Ich zum Beispiel brauche morgens und tagsüber nicht soviel zu essen (habe aber auch eine Bürotätigkeit, also ist nicht soviel Energiezufuhr erforderlich wie bei jemand, der körperlich schwer arbeitet), aber der Abend kann soooo lang sein! Besonders, da ich eher spät ins Bett gehe. Ich fühle mich am wohlsten, wenn ich meine Hauptmahlzeit abends esse und tagsüber Brot mit magerem Belag, Obst und magerem Joghurt zu mir nehme. So laufe ich nicht Gefahr, um halb elf einen Hungerast zu bekommen und mit einer Leck-mich-ab-morgen-nehme-ich-ab-Haltung den Kühlschrank zu plündern.

Wenn man also seinem natürlichen Hungergefühl zu vertrauen lernt, sollte man in sich reinhorchen, wie man die Mahlzeiten so verteilt, daß man sich insgesamt wohlfühlt.

Ansonsten absolute Zustimmung zu Renees Beitrag.

Gruß
mowei