Tips gesucht:2 Hunde trainieren

Hallo!

Eine Frage an die Hundebesitzer und Trainer!
Habt ihr ein paar Trick fuer mich wie man am geschicktesten 2 Hunde trainieren kann.
Der eine (Grand Griffon Vendeen) ist 4 Jahre alt und kann fast nichts, hat ne Menge Basisuebungen noetig und kann draussen auch nicht von der Leine der andere (Coconutretriever :wink: 1 Jahr) ist draussen irre schnell abgelenkt.
Wenn ich drinnen uebe laufen sie sich entweder in die Quere inclusief Streit um die Belohnungshaeppchen (unten ist nur ein Wohnzimmer, nach oben sollen sie nicht) oder der jeweilige Hund der weggesperrt ist faengt an zu jaulen.
Es gaebe noch viel mehr zu erzaehlen aber darum gehts grad nicht. :smile:

Bin fuer alle Ideen dankbar.
Ciao, Salma

Hallo!
Also ich habe nur einen Hund, d.h. ich kenne mich nicht so gut mit Trainingsmethoden für zwei Hunde aus. Aber auf jeden Fall solltest du schauen, dass du das mit der Eifersucht hin kriegst. Da gibt es Spiele, die für zwei oder mehrere Hunde gedacht sind. Mit solchen Spielen lernen die Hunde mit ihrer Eifersucht umzugehen. Wenn sie das spielerisch gelernt haben, dann erst kannst du mit richtigem Training anfangen. Das Training sollte dann auch so sein, dass du beide richtig miteinbeziehst, evtl sogar dir „Kunststücke“ überlegst, bei denen beide gleichzeitig was machen, also den anderen dazu brauchen. So werden sie zu einem richtigen Team.
Liebe Grüße, Anna

Hallo,

ich denke mal das das wichtigste ist, das beide Hunde dich als Chef akzeptieren müssen. Was sie ja scheinbar nicht tun, den sonnst würden sie sich in deiner gegenwart nicht streiten.
Normalerweise kann man mit zwei Hunden sehr gut zusammen arbeiten, die Hunde wissen ganz genau wer mit Lob oder Tadel gemeint ist. Sie können für den Fall das man mit Klicker arbeitet sogar erkennen für wen gerade geklickt wurde.
Da deine Hunde ja scheinbar noch im „roh“ zustand sind, also nichts können, denke ich kommst du schneller zum erfolg wenn du mit beiden getrennt trainierst. Vieleicht kann ja jemand auf den einen aufpassen während du mit dem anderen trainierst? Du kannst auch während des Trainings den einen irgendwo anbinden wo er euch sieht, gib ihm zur Ablenkung was zum Kauen. Sprich den Hund den du meinst deutlich vor jedem Kommando mit dem Namen an such dir einen Begriff anstelle des Namens wenn du beide meinst (zb. Hunde). Bringe Ihnen bei alleine ohne den anderen zu bleiben. Arbeite erst mit beiden zusammen wenn jeder einzelne das Kommando sicher beherrscht. Arbeite anfangs nur mit beiden zusammen wenn du auch sicher bist das sie dir ihre Aufmerksamkeit schenken, sonnst bist du mit dem einen beschäftigt der gerade nicht hört und in der Zeit macht dann der andere auch schon wieder was er will. Außerdem lernen Hunde auch unterschiedlich schnell, während der eine ein Kommando sehr schnell lernt braucht der zweite vieleicht länger und während du dich dann intensiver mit dem der länger braucht beschäftigst wird dem zweiten langweilig und er kommt schon wieder auf dumme gedanken die den anderen eventuell sogar noch ablenken.
Ansonsten würde ich so vorgehen wie man einen einzelnen Hund erzieht.

Magret

Hallo,

Aber auf jeden Fall solltest du schauen, dass du das mit der Eifersucht :hin kriegst.

Eifersucht ist ein rein menschliches verhalten. Hunde fühlen so etwas nicht. Die Hunde werden aufhören „Eifersüchtig“ zu sein wenn die Ruderstruktur geklärt wird und das geht nicht wenn man versucht die Hunde zu gemeinsamen spielen oder tricks zu bringen. Der Mensch muss vorgeben das er der Chef ist und die Hunde werden ganz von alleine Ihre Streitigkeiten einstellen. Solange die Stelle des Chefs nicht besetzt ist werden die Hunde weiterhin untereinander versuchen die Stelle zu besetzen.

Magret

Hallo!

Erstmal eine Frage: wie lange hast du diese Hunde denn schon? Sind sie gleichzeitig zu dir gekommen oder einer früher und der andere danach?

Es ist natürlich schwierig, wenn beide Hunde noch relativ unerzogen sind. So hast du’s doppelt schwer. Aber wie bereits gesagt wurde, ist hier Einzeltraining angesagt. Du wirst nie beiden Hunden genügend Aufmerksamkeit schenken können beim Training und auch nicht die nötige Ruhe reinbringen, wenn du dich um beide gleichzeitig kümmern musst.
Dies zum Grundsätzlichen.

Bei mir war es so, dass zum fast 12 Jahre alten, fertig ausgebildeten und (abgesehen vom altersbedingten, „selektiven Hören“) folgsamen Rüden ein 2-jährigen Jungrüde dazu kam, der noch nie in seinem Leben irgendwas lernen konnte und somit gar nichts konnte.
Ich trainiere mit beiden auch auf dem Hundeplatz und mache Hundesport. Hier habe ich immer zuerst mit dem Altrüden gearbeitet und hab den „Kleinen“ zuschauen lassen. So hat der auch aktzeptiert, zu warten und „zurückzustecken“. Der Große wurde so in seiner Position im Rudel gestärkt, weil er nicht plötzlich links liegen gelassen wurde.
Danach kommt der Kleine dran und der Große hat Pause - dieser zeigte sehr wohl auch Interesse daran, dass ich mit dem Kleinen was machte, bei ihm äußerte sich dies aber eher darin, dass er sich bei der Arbeit noch mehr anstrengte und sich wieder mehr in’s Zeug legte um mir zu Gefallen. Also ein Vorteil für mich :wink:
Der Kleine, neu hinzugekommen, regte sich zu Anfangs sehr auf, wenn ich mit dem Großen gearbeitet hab. Auf dem Hundeplatz hab ich das ignoriert, bis er es von selbst eingestellt hat. Zuhause wird es von mir vehement unterbunden. Hat zwei, drei Wochen gedauert, mittlerweile kein Thema mehr.

Ein weiterer Vorteil ist, dass Hunde durch Zusehen und Abgucken lernen. Das bedeutet, kann der eine etwas, wird es der andere schneller lernen. Gutes wie Schlechtes. Du musst hier also auch aufpassen. Daher wäre es auch gut, dass du zumindest am Anfang bis beide Hunde besseren Gehorsam zeigen, mit beiden extra spazieren gehst, d. h. immer nur mit einem. So kannst du dich auf diesen speziell konzentrieren und mit ihm gezielt arbeiten, ohne dass dich der Zweithund ablenkt.
Erst wenn zumindest der Grundgehorsam da ist, du dir also sicher bist, dass beide zuverlässig auf Ruf kommen, kannst du die Spaziergänge zusammenlegen.

Für kleine Übungen zu Hause (im Wohnzimmer *g*) halte ich es so, dass ich einen der beiden auf „Platz“ lege und mit dem andern was mach, dann umgekehrt. Es wurde bereits gesagt und trifft auch zu, dass die Hunde genau wissen, wer wann gemeint ist und für wen welches Kommando gilt. Du musst nur klar unterscheiden, entweder mit dem Namen vor dem Kommando oder Blickkontakt nur mit dem Hund, der gerade gemeint ist.
So entkommst du auch der „Futterfalle“, denn so bekommt nur einer das Leckerlie, während der andere warten muß. Beim Leckerlie austeilen, bin ich auch heute noch vorsichtig, denn dies ist immer eine etwas heiklere Situation.

Sind die Grundfragen für die Erziehung geklärt oder brauchst du auch hier Tipps?

Sandra

Du brauchst Ausdauer und Geduld
Hallo Salma,

trainiere sie auf jeden Fall einzeln. Und wundere Dich nicht, wenn ein Hund vermeintlich „klüger“ ist als der andere und schneller lernt.

Uns ist folgendes passiert: Wir haben einen Golden Retriever und haben dann nach ca. 1 1/2 Jahren einen Griechischen Laufhund dazugekauft. Wir wunderten uns, dass der GL viel schneller „gelernt“ hat. Hat er aber gar nicht. Als ich ihn mal bei einem Ausritt alleine mitgenommen habe, stellte sich heraus, dass er einfach immer das gemacht hat, was sein „Hundekollege“ bei den Kommandos gemacht hat. Daraufhin stand bei ihm die Ausbildung erst mal ganz vorne…

Du kannst Dir auch Kommandos überlgen, die nicht so gebräuchlich sind. Ich habe meinen Hunden z. B. das Kommando „auf den Bürgersteig“ beigebracht. Dies machst Du folgendermaßen: Immer, wenn ein Hund die Straße betritt, ziehst Du ihn zurück und gibst das Kommando. Wenn Du dann die Straße überqueren möchtest, lässt Du ihn am Bürgersteig „Sitz“ machen und sagst z. B. „auf die andere Seite“. IdR genügt ein Wort, mehr können Hunde nicht verknüpfen.

Aber allgemein:

Habt ihr ein paar Trick fuer mich wie man am geschicktesten 2
Hunde trainieren kann.

Auf jeden Fall immer einzeln. Fang mit einfachen Sachen wie Sitz, Platz, bei Fuß an.

und kann draussen
auch nicht von der Leine

Kauf Dir eine Suchleine für die Jagdausbildung oder nimm ein langes Seil. Steck Dir geschnittene Fleischwurst in einer Tüte in die Tasche, wenn Du rausgehst. Die Hunde riechen das durch die Hose. Halte sie bei Fuß, indem Du sie links gehen lässt (so hast Du die rechte Hand z. B. für Einkäufe oder ähnliches frei), die Leine in der rechten Hand (nur während der Ausbildung) hältst und mit der linken den Hund streichelst und in Abständen ein Stück Fleischwurst gibst. Irgendwann reduzierst Du die Gaben (nachdem er verstanden hat, worum es geht), bis es ganz ohne geht.

der andere (Coconutretriever :wink: 1
Jahr) ist draussen irre schnell abgelenkt.

Wenn die Grundbefehle drin sind, funktionieren sie in jeder Situation. Anstatt ihn zu Dir zu rufen, lass ihn Sitz oder Platz machen. Arbeite auch hier mit Fleischwurst.

Wenn ich drinnen uebe laufen sie sich entweder in die Quere
inclusief Streit

Wie gesagt, niemals zusammen trainieren. Höchstens zu Übungszwecken, folgendermaßen: einen lässt Du Sitz oder Platz machen, dann arbeites Du mit dem andern weiter. Rufst ihn zu Dir, gehst mit ihm an dem anderen vorbei…

Wichtig ist, dass sich die Namen der Hunde hierbei deutlich unterscheiden.

um die Belohnungshaeppchen (unten ist nur ein
Wohnzimmer, nach oben sollen sie nicht) oder der jeweilige
Hund der weggesperrt ist faengt an zu jaulen.

Dann bezieh ihn ruhig dahingehend mit ein, dass einer immer Platz macht und der andere läuft.

Trainingsintervalle immer kurz halten. Beide Hunde belohnen. Lass sie dazu nebeneinander Sitzen und gebe Ihnen abwechselnd was. Jeder Hund sollte hierbei mindestens 2x was kriegen, also Hund1, Hund2, wieder Hund1, Hund2 u.s.w.

LG und viel Geduld,

Wassernixe

Hallo!

HAllo auch!

Erstmal eine Frage: wie lange hast du diese Hunde denn schon?
Sind sie gleichzeitig zu dir gekommen oder einer früher und
der andere danach?

Tja, der Kleine ist jetzt 9 Monate bei mir, habe ihn ( sie) damals halbverhungert und reudig von der Strasse aufgelesen (Inselhund). Wo ich wohnte gab es sowas wie Welpenkurse und Hundeschulen nicht und obwohl ich zig Buecher zur Hundeerziehung gelesen habe sind mir dennoch Fehler unterlaufen. Zum Beispiel an der Leine laufen hat sie erst sehr spaet gelernt da das dort einfach nie notwenig war. Sie folgte uns einfach ueberall hin. Spaeter dachte sie wahrscheinlich wir folgen ihr. Tja…Ansonsetn kann sie schon viel, Apportieren, Sitz, Bleib, Komm, Rolle, auf alles springen was ich anweise, Pfoetchen *g* , High FIve…Naja, was mal eben so macht.
Der andere ist der Hund meines Freundes der wegen dessen langen Ausladsaufenthaltes meistens bei seinen Eltern war. Dort hat der den Chef raushaengen lassen und das hat hier natuerlich Probleme gegeben. Der Hund ist sehr unsicher, aengstlich vor vielen Dingen und hat auch schon mehrmals gebissen. Mich nicht.
Die beiden haben sich mittlerweile gut arrangiert, spielen, es gibt keinen Streit, ich denke das die Huendin die dominantere von den beiden ist.

Es ist natürlich schwierig, wenn beide Hunde noch relativ
unerzogen sind. So hast du’s doppelt schwer. Aber wie bereits
gesagt wurde, ist hier Einzeltraining angesagt. Du wirst nie
beiden Hunden genügend Aufmerksamkeit schenken können beim
Training und auch nicht die nötige Ruhe reinbringen, wenn du
dich um beide gleichzeitig kümmern musst.
Dies zum Grundsätzlichen.

Ja, ich denke auch das das am effizientesten ist

Bei mir war es so, dass zum fast 12 Jahre alten, fertig
ausgebildeten und (abgesehen vom altersbedingten, „selektiven
Hören“) folgsamen Rüden ein 2-jährigen Jungrüde dazu kam, der
noch nie in seinem Leben irgendwas lernen konnte und somit gar
nichts konnte.
Ich trainiere mit beiden auch auf dem Hundeplatz und mache
Hundesport. Hier habe ich immer zuerst mit dem Altrüden
gearbeitet und hab den „Kleinen“ zuschauen lassen. So hat der
auch aktzeptiert, zu warten und „zurückzustecken“. Der Große
wurde so in seiner Position im Rudel gestärkt, weil er nicht
plötzlich links liegen gelassen wurde.
Danach kommt der Kleine dran und der Große hat Pause - dieser
zeigte sehr wohl auch Interesse daran, dass ich mit dem
Kleinen was machte, bei ihm äußerte sich dies aber eher darin,
dass er sich bei der Arbeit noch mehr anstrengte und sich
wieder mehr in’s Zeug legte um mir zu Gefallen. Also ein
Vorteil für mich :wink:

Klasse, ist ja interessant. Ich muss mal fragen wann man bei uns frei ueben kann, im Moment mache ich mit der kleinen einen Kurs. Der Grosse geht dann mit meinen Freund spazieren.

Der Kleine, neu hinzugekommen, regte sich zu Anfangs sehr auf,
wenn ich mit dem Großen gearbeitet hab. Auf dem Hundeplatz hab
ich das ignoriert, bis er es von selbst eingestellt hat.
Zuhause wird es von mir vehement unterbunden. Hat zwei, drei
Wochen gedauert, mittlerweile kein Thema mehr.

Wie exakt hast du das unterbunden?

Ein weiterer Vorteil ist, dass Hunde durch Zusehen und
Abgucken lernen. Das bedeutet, kann der eine etwas, wird es
der andere schneller lernen. Gutes wie Schlechtes. Du musst
hier also auch aufpassen. Daher wäre es auch gut, dass du
zumindest am Anfang bis beide Hunde besseren Gehorsam zeigen,
mit beiden extra spazieren gehst, d. h. immer nur mit einem.
So kannst du dich auf diesen speziell konzentrieren und mit
ihm gezielt arbeiten, ohne dass dich der Zweithund ablenkt.
Erst wenn zumindest der Grundgehorsam da ist, du dir also
sicher bist, dass beide zuverlässig auf Ruf kommen, kannst du
die Spaziergänge zusammenlegen.

Tja, die Frage des zusammen oder getrennt laufens hatte ich im Hundeverein mal vorgelegt da die Huendin sich immer wenn wir zusammen laufen tierisch aufregt ( aggressief bellt) wenn ander Hunde vorbeikommen. Wenn ich mit ihr alleine laufe macht sie das nicht.
Der Trainer dort meinte weiterhin zusammen laufen.

Im Moment halten wir es so das wir 2 Mal alle zusammen laufen und einmal getrennt. Das ist dann entspannter und die Hunde kriegen mehr Zuwendung.

Für kleine Übungen zu Hause (im Wohnzimmer *g*) halte ich es
so, dass ich einen der beiden auf „Platz“ lege und mit dem
andern was mach, dann umgekehrt. Es wurde bereits gesagt und
trifft auch zu, dass die Hunde genau wissen, wer wann gemeint
ist und für wen welches Kommando gilt.

Tja, leider habe ich meinen Hund immer Didi gerufen, abkuerzung von Delilah. Der Grosse heisst Nicky. Nicky und Didi ist sehr unguensig, jetzt muss ich meinen Hund mit Delilah ansprechen. Hppf…Naja, habs mir selber ausgesucht. :smile:

Du musst nur klar
unterscheiden, entweder mit dem Namen vor dem Kommando oder
Blickkontakt nur mit dem Hund, der gerade gemeint ist.
So entkommst du auch der „Futterfalle“, denn so bekommt nur
einer das Leckerlie, während der andere warten muß. Beim
Leckerlie austeilen, bin ich auch heute noch vorsichtig, denn
dies ist immer eine etwas heiklere Situation.

Ja, da bin ich auch sehr vorsichtig. Ich habe allerdings schon gemerkt das es in letzter Zeit besser geworden ist.

Sind die Grundfragen für die Erziehung geklärt oder brauchst
du auch hier Tipps?

Im Prinzip schon denke ich. Aber bestimmt hab ich noch mal die ein oder andere Frage.
Lieben Dank schonmal fuer die ausfuerliche Antwort.
Salma

Ohh jaaa…OMMMM…:wink:

Hallo!

Uns ist folgendes passiert: Wir haben einen Golden Retriever
und haben dann nach ca. 1 1/2 Jahren einen Griechischen
Laufhund dazugekauft. Wir wunderten uns, dass der GL viel
schneller „gelernt“ hat. Hat er aber gar nicht. Als ich ihn
mal bei einem Ausritt alleine mitgenommen habe, stellte sich
heraus, dass er einfach immer das gemacht hat, was sein
„Hundekollege“ bei den Kommandos gemacht hat. Daraufhin stand
bei ihm die Ausbildung erst mal ganz vorne…

Wie praktisch. Also ich sehe schon das der grosse die Kommandos recht flott annimmt. Vielleicht hat das ja etwas damit zu tutn dass er sich was abschaut. Schoen waers. :smile: Wenn er sich das geklaeffe mal nicht abschaut. :smile:

Du kannst Dir auch Kommandos überlgen, die nicht so
gebräuchlich sind. Ich habe meinen Hunden z. B. das Kommando
„auf den Bürgersteig“ beigebracht. Dies machst Du
folgendermaßen: Immer, wenn ein Hund die Straße betritt,
ziehst Du ihn zurück und gibst das Kommando. Wenn Du dann die
Straße überqueren möchtest, lässt Du ihn am Bürgersteig „Sitz“
machen und sagst z. B. „auf die andere Seite“. IdR genügt ein
Wort, mehr können Hunde nicht verknüpfen.

Ja, das klappt schon gut bei uns. (mit der kleinen)

Kauf Dir eine Suchleine für die Jagdausbildung oder nimm ein
langes Seil. Steck Dir geschnittene Fleischwurst in einer Tüte
in die Tasche, wenn Du rausgehst. Die Hunde riechen das durch
die Hose. Halte sie bei Fuß, indem Du sie links gehen lässt
(so hast Du die rechte Hand z. B. für Einkäufe oder ähnliches
frei), die Leine in der rechten Hand (nur während der
Ausbildung) hältst und mit der linken den Hund streichelst und
in Abständen ein Stück Fleischwurst gibst. Irgendwann
reduzierst Du die Gaben (nachdem er verstanden hat, worum es
geht), bis es ganz ohne geht.

Ja, die lange Leine ist super, wir gebracuhen sie Haupsaechtlich wenn wir zum Strand gehen.
Zum Motivieren gibts Frolics, da sind sie beide scharf drauf. Natuerlich gibts zur Hauptmahlzeit hochwertiges Futter.

der andere (Coconutretriever :wink: 1
Jahr) ist draussen irre schnell abgelenkt.

Wenn die Grundbefehle drin sind, funktionieren sie in jeder
Situation. Anstatt ihn zu Dir zu rufen, lass ihn Sitz oder
Platz machen. Arbeite auch hier mit Fleischwurst.

Wenn ich drinnen uebe laufen sie sich entweder in die Quere
inclusief Streit

Wie gesagt, niemals zusammen trainieren. Höchstens zu
Übungszwecken, folgendermaßen: einen lässt Du Sitz oder Platz
machen, dann arbeites Du mit dem andern weiter. Rufst ihn zu
Dir, gehst mit ihm an dem anderen vorbei…

Wichtig ist, dass sich die Namen der Hunde hierbei deutlich
unterscheiden.

um die Belohnungshaeppchen (unten ist nur ein
Wohnzimmer, nach oben sollen sie nicht) oder der jeweilige
Hund der weggesperrt ist faengt an zu jaulen.

Dann bezieh ihn ruhig dahingehend mit ein, dass einer immer
Platz macht und der andere läuft.

Das werde wir einfach immer wieder versuchen. Irgendwann wirds dann ja wohl klappen.

Trainingsintervalle immer kurz halten. Beide Hunde belohnen.
Lass sie dazu nebeneinander Sitzen und gebe Ihnen abwechselnd
was. Jeder Hund sollte hierbei mindestens 2x was kriegen, also
Hund1, Hund2, wieder Hund1, Hund2 u.s.w.

LG und viel Geduld,

Wassernixe

Liebe Grusse und herzlichen Dank fuer die vielen Tips

Hallo Magret!

Hallo,

ich denke mal das das wichtigste ist, das beide Hunde dich als
Chef akzeptieren müssen. Was sie ja scheinbar nicht tun, den
sonnst würden sie sich in deiner gegenwart nicht streiten.

Das passt schon, es ist nur der Futterneid der sie dann mal nacheinander schnappen laesst wenn sie sich in die Quere laufe.

Normalerweise kann man mit zwei Hunden sehr gut zusammen
arbeiten, die Hunde wissen ganz genau wer mit Lob oder Tadel
gemeint ist. Sie können für den Fall das man mit Klicker
arbeitet sogar erkennen für wen gerade geklickt wurde.
Da deine Hunde ja scheinbar noch im „roh“ zustand sind, also
nichts können, denke ich kommst du schneller zum erfolg wenn
du mit beiden getrennt trainierst. Vieleicht kann ja jemand
auf den einen aufpassen während du mit dem anderen trainierst?
Du kannst auch während des Trainings den einen irgendwo
anbinden wo er euch sieht, gib ihm zur Ablenkung was zum
Kauen.

Das mit dem Kauen werde ich demnaechst sicher testen. Haette ich auch selber drauf kommen koennen. Sie sind beide ganz versenn auf Rawhide Kauteile.

Lieben Dank fuer deine Ideen.
Ciao,Salma

Lieben Dank …
fuer eure Antworten (noch mehr sachdienstliche Hinweise sind immer willkommen, :smile:)

Ich habe hier zwei Filmchen von den beiden Rackern, dann koennt ihr euch auch ein Bild machen.
Die Kleine zergert solange…
http://www.youtube.com/watch?v=6e0G4lP_7Zo

bis der Grosse aufgibt.:smile:
http://www.youtube.com/watch?v=sMczjHmOzVQ

Ciao,
Salma

Tja, der Kleine ist jetzt 9 Monate bei mir, habe ihn ( sie)
damals halbverhungert und reudig von der Strasse aufgelesen
(Inselhund). Wo ich wohnte gab es sowas wie Welpenkurse und
Hundeschulen nicht und obwohl ich zig Buecher zur
Hundeerziehung gelesen habe sind mir dennoch Fehler
unterlaufen. Zum Beispiel an der Leine laufen hat sie erst
sehr spaet gelernt da das dort einfach nie notwenig war. Sie
folgte uns einfach ueberall hin. Spaeter dachte sie
wahrscheinlich wir folgen ihr. Tja…Ansonsetn kann sie schon
viel, Apportieren, Sitz, Bleib, Komm, Rolle, auf alles
springen was ich anweise, Pfoetchen *g* , High FIve…Naja,
was mal eben so macht.:

Na, das ist ja schon was! Das solltest du auf jeden Fall beibehalten - ihr allen möglichen „Blödsinn“ *g* zu lernen! Das hält sie geistig fit, sie „lernt das Lernen“ bei Übungen an die du stressfrei rangehst (weil nicht tragisch, wenn sie’s nicht gleich kann) und außerdem stärkt so etwas ungemein die Bindung!

Der andere ist der Hund meines Freundes der wegen dessen
langen Ausladsaufenthaltes meistens bei seinen Eltern war.
Dort hat der den Chef raushaengen lassen und das hat hier
natuerlich Probleme gegeben. Der Hund ist sehr unsicher,
aengstlich vor vielen Dingen und hat auch schon mehrmals
gebissen. Mich nicht.
Die beiden haben sich mittlerweile gut arrangiert, spielen, es
gibt keinen Streit, ich denke das die Huendin die dominantere
von den beiden ist.:

Man könnte also sagen, dass der Rüde der arbeitsaufwändigere Hund ist, wenn ich dich richtig verstehe? Gibt es bei der Hündin in dieser Richtung auch Auffälligkeiten? Wäre bei einem Straßenhund ja nicht verwunderlich (ich spreche aus eigener Erfahrung…).
Dies sind Dinge, die du mit viel Geduld rausbringen kannst. Hier brauchst du aber wirklich die Ruhe, um mit ihm alleine arbeiten zu können, denn gerade bei solchen Verhaltensauffälligkeiten wie sie der Rüde zeigt, kommt es so enorm auf dein Verhalten an, du musst dich ruhig und souverän verhalten um ihm die benötigte Stütze zu sein. Wenn du dann die Hündin dabei hast, wirst du diese innere Ruhe nicht aufbringen können - was die Fortschritte des Rüden wieder hemmen wird!

Klasse, ist ja interessant. Ich muss mal fragen wann man bei
uns frei ueben kann, im Moment mache ich mit der kleinen einen
Kurs. Der Grosse geht dann mit meinen Freund spazieren.:

Wäre es vielleicht möglich, den Kurs aufzuteilen - auf beide Hunde? Ich nehme an, der Kurs ist einmal wöchentlich, eine Möglichkeit wäre doch, eine Woche die Hündin, die nächste der Rüde usw.
So kannst du den Kurs voll ausnützen und beide Hunde haben was davon.

Der Kleine, neu hinzugekommen, regte sich zu Anfangs sehr auf,
wenn ich mit dem Großen gearbeitet hab. Auf dem Hundeplatz hab
ich das ignoriert, bis er es von selbst eingestellt hat.
Zuhause wird es von mir vehement unterbunden. Hat zwei, drei
Wochen gedauert, mittlerweile kein Thema mehr.

Wie exakt hast du das unterbunden?:

Nun, ich habe immer klar gemacht, wer grade dran ist. Wie schon beschrieben, habe ich einen der beiden in einiger Entfernung abgelegt und ihn zusehen lassen. Anfangs ist der kleine immer aufgestanden und hergelaufen, manchmal auch richtig aggressiv gegen den Großen vorgegangen (der aufgrund seines Alters dies mit einer arroganten Gelassenheit ignoriert hat *g*).
Dies war eine Sache „des längeren Atems“. Bedeutet: ich hab ihn immer kommentarlos vom Großen weggenommen und ihn auf den selben Fleck wieder abgelegt. So lange bis er es geschafft hatte liegen zu bleiben, bis ich die Übung mit dem Großen beendet hatte. Anfangs kam es auch schon vor, dass ich das 10 oder 15 Mal machen musste. Wenn er dann aber liegen geblieben ist, gab’s natürlich viiiiiel Lob und Leckerlies - und dann war er dran und der Große musste warten.
Das erfordert Geduld und Durchhaltevermögen - hat sich aber gelohnt. Nach 'ner Woche intensiven Trainings hatte ich ihn dann soweit, dass er zwar brav liegen blieb, aber immer sauer wurde, wenn der Große ein Leckerlie bekam und er nicht. Dies waren auch die Situationen, in denen er den Großen aggressiv anging. Da bin ich dann vehementer geworden, bin mit fester Stimme dazwischen und hab ihn sofort neben dem Großen auf „Platz“ geschickt. Ich habe sein Verhalten also unterbrochen und in dem Moment, wo er auf mein Kommando hörte und sich legte, gab’s ein Leckerli.
Dies dauerte dann noch ca. 2 Wochen bis es ganz funktionierte.

Am Hundeplatz wurde sein Gebell und Geschimpfe einfach von mir „überhört“. Wichtig natürlich, ich bin erst zu ihm hin, wenn er gerade nicht bellte, ansonsten bestätigt man den Hund falsch!

Tja, die Frage des zusammen oder getrennt laufens hatte ich im
Hundeverein mal vorgelegt da die Huendin sich immer wenn wir
zusammen laufen tierisch aufregt ( aggressief bellt) wenn
ander Hunde vorbeikommen. Wenn ich mit ihr alleine laufe macht
sie das nicht.
Der Trainer dort meinte weiterhin zusammen laufen.:

Keine gute Idee, in Anbetracht des ohnehin schon angst-aggressiven Verhaltens des Rüden. Wenn die Hündin Radau macht, wenn andere Hunde kommen, versetzt das den Rüden in Alarmbereitschaft, so lernt er nur - andere Hunde sind was Schlimmes.
Dies ist aber in meinen Augen eine Gehorsamssache der Hündin. Sie hat andere Hunde einfach nicht anzubellen, denn wenn Gefahr drohen sollte, bist DU dafür zuständig - nicht sie! Ich würde ihr dies sofort untersagen, sonst wird es zur Gewohnheit oder der Rüde wird „angesteckt“ durch ihr Verhalten.
Wenn sie das macht, versuch erst sie mit Leckerlies abzulenken und zu bestätigen, wenn sie sich ordentlich anderen Hunden gegenüber verhält. Ein klares und festes „Aus“ oder „Nein“ (je nachdem welches Kommando sie kennt") wenn sie bellt und ein sofortiges (!) Lob wenn sie aufhört, sollte auf Dauer Erfolg bringen. Da sie es nur macht, wenn der Rüde dabei ist, ist das Verhalten noch nicht so gefestigt und hat auch andere Gründe. Somit musst du das natürlich üben wenn der Rüde dabei ist. Würde ich an deiner Stelle aber vorerst vermeiden und erst machen, wenn der Rüde etwas gefestigt ist.

Tja, leider habe ich meinen Hund immer Didi gerufen,
abkuerzung von Delilah. Der Grosse heisst Nicky. Nicky und
Didi ist sehr unguensig, jetzt muss ich meinen Hund mit
Delilah ansprechen. Hppf…Naja, habs mir selber ausgesucht. :smile::

Nun, ist ja auch nicht zwingend die Unterscheidung mit dem Namen zu machen. Blickkontakt zu dem Hund, der gemeint ist, hilft mindestens so gut.

Beim
Leckerlie austeilen, bin ich auch heute noch vorsichtig, denn
dies ist immer eine etwas heiklere Situation.

Ja, da bin ich auch sehr vorsichtig. Ich habe allerdings schon
gemerkt das es in letzter Zeit besser geworden ist.:

Futterneid zu Anfang ist auch natürlich. Vor Allem wenn ein ehemaliger Straßenhund dabei ist, die ohnehin sehr gierig und verteidigungsbereit sind, was ihr Fressen angeht.
Dies ist aber auch eine Sache, bei der DU zu entscheiden hast, wer wann was kriegt - und da darf der andere auch nicht „motzen“.
Wie fütterst du sie? In getrennten Räumen und zu unterschiedlichen Zeiten oder gleichzeitig nebeneinander? Gibt es da Probleme?

Lieben Dank schonmal fuer die ausfuerliche Antwort.
Salma

Nichts zu danken!

LG
Sandra

Hi,

Du kannst Dir auch Kommandos überlgen, die nicht so
gebräuchlich sind. Ich habe meinen Hunden z. B. das Kommando
„auf den Bürgersteig“ beigebracht. Dies machst Du
folgendermaßen: Immer, wenn ein Hund die Straße betritt,
ziehst Du ihn zurück und gibst das Kommando. Wenn Du dann die
Straße überqueren möchtest, lässt Du ihn am Bürgersteig „Sitz“
machen und sagst z. B. „auf die andere Seite“. IdR genügt ein
Wort, mehr können Hunde nicht verknüpfen.

„auf die andere Seite“ sind schon 4 Wörter…

Nora hat ein „Steh“ am Straßenrand beigebracht bekommen (brauche ich mittlerweile nicht mehr zu sagen, sie bleibt von allein an der Straße stehen) und dann ein „Los“.

Gruß,

Anja

Hallo nochmal,

Na, das ist ja schon was! Das solltest du auf jeden Fall
beibehalten - ihr allen möglichen „Blödsinn“ *g* zu lernen!
Das hält sie geistig fit, sie „lernt das Lernen“ bei Übungen
an die du stressfrei rangehst (weil nicht tragisch, wenn sie’s
nicht gleich kann) und außerdem stärkt so etwas ungemein die
Bindung!

Ja, genau darum mach ichs auch. Ausserdem steigert das enorm den, ich nenne es mal Ohwiesuessfaktor. :smile:Praktisch bei nicht so grossen Hundeliebhabern.

Man könnte also sagen, dass der Rüde der arbeitsaufwändigere
Hund ist, wenn ich dich richtig verstehe? Gibt es bei der
Hündin in dieser Richtung auch Auffälligkeiten? Wäre bei einem
Straßenhund ja nicht verwunderlich (ich spreche aus eigener
Erfahrung…).

Tja, sie hat schlechte Erfahrungen mit den locals da gemacht und ging da dementsprechend unfreundlich und misstrauisch mit um. Ist hier aber schon viel besser geworden.

Dies sind Dinge, die du mit viel Geduld rausbringen kannst.
Hier brauchst du aber wirklich die Ruhe, um mit ihm alleine
arbeiten zu können, denn gerade bei solchen
Verhaltensauffälligkeiten wie sie der Rüde zeigt, kommt es so
enorm auf dein Verhalten an, du musst dich ruhig und souverän
verhalten um ihm die benötigte Stütze zu sein. Wenn du dann
die Hündin dabei hast, wirst du diese innere Ruhe nicht
aufbringen können - was die Fortschritte des Rüden wieder
hemmen wird!

Ja, das ist war. Die kleine kann einen schon sehr ablenken. Zum Gluck haben wir beide gerade Ferien und viel zeit zum ueben.

Wäre es vielleicht möglich, den Kurs aufzuteilen - auf beide
Hunde? Ich nehme an, der Kurs ist einmal wöchentlich, eine
Möglichkeit wäre doch, eine Woche die Hündin, die nächste der
Rüde usw.
So kannst du den Kurs voll ausnützen und beide Hunde haben was
davon.

Muesste man mal nachfragen, leider hat die Hundeschule im moment auch Ferien und wir fangen erst am 20. August wieder an. Bis dahin sind wir auf uns alleine angewiesen.

:Hat zwei, drei

Wochen gedauert, mittlerweile kein Thema mehr.

Ja, es sind keine Meisterhunde vom Himmel gefallen. Wenn man noch nicht soo viel Erfahrung hat erwartet man vielleicht auch einfach zuviel zu schnell. :smile:

Nun, ich habe immer klar gemacht, wer grade dran ist. Wie
schon beschrieben, habe ich einen der beiden in einiger
Entfernung abgelegt und ihn zusehen lassen. Anfangs ist der
kleine immer aufgestanden und hergelaufen, manchmal auch
richtig aggressiv gegen den Großen vorgegangen (der aufgrund
seines Alters dies mit einer arroganten Gelassenheit ignoriert
hat *g*).
Dies war eine Sache „des längeren Atems“. Bedeutet: ich hab
ihn immer kommentarlos vom Großen weggenommen und ihn auf den
selben Fleck wieder abgelegt. So lange bis er es geschafft
hatte liegen zu bleiben, bis ich die Übung mit dem Großen
beendet hatte. Anfangs kam es auch schon vor, dass ich das 10
oder 15 Mal machen musste. Wenn er dann aber liegen geblieben
ist, gab’s natürlich viiiiiel Lob und Leckerlies - und dann
war er dran und der Große musste warten.
Das erfordert Geduld und Durchhaltevermögen - hat sich aber
gelohnt. Nach 'ner Woche intensiven Trainings hatte ich ihn
dann soweit, dass er zwar brav liegen blieb, aber immer sauer
wurde, wenn der Große ein Leckerlie bekam und er nicht. Dies
waren auch die Situationen, in denen er den Großen aggressiv
anging. Da bin ich dann vehementer geworden, bin mit fester
Stimme dazwischen und hab ihn sofort neben dem Großen auf
„Platz“ geschickt. Ich habe sein Verhalten also unterbrochen
und in dem Moment, wo er auf mein Kommando hörte und sich
legte, gab’s ein Leckerli.
Dies dauerte dann noch ca. 2 Wochen bis es ganz funktionierte.

Ok, das werde ich so mal versuchen.

Am Hundeplatz wurde sein Gebell und Geschimpfe einfach von mir
„überhört“. Wichtig natürlich, ich bin erst zu ihm hin, wenn
er gerade nicht bellte, ansonsten bestätigt man den Hund
falsch!

Logisch.:smile:

Keine gute Idee, in Anbetracht des ohnehin schon
angst-aggressiven Verhaltens des Rüden. Wenn die Hündin Radau
macht, wenn andere Hunde kommen, versetzt das den Rüden in
Alarmbereitschaft, so lernt er nur - andere Hunde sind was
Schlimmes.

Ja, das wollen wir natuerlich nicht.

Dies ist aber in meinen Augen eine Gehorsamssache der Hündin.
Sie hat andere Hunde einfach nicht anzubellen, denn wenn
Gefahr drohen sollte, bist DU dafür zuständig - nicht sie! Ich
würde ihr dies sofort untersagen, sonst wird es zur Gewohnheit
oder der Rüde wird „angesteckt“ durch ihr Verhalten.
Wenn sie das macht, versuch erst sie mit Leckerlies abzulenken
und zu bestätigen, wenn sie sich ordentlich anderen Hunden
gegenüber verhält. Ein klares und festes „Aus“ oder „Nein“ (je
nachdem welches Kommando sie kennt") wenn sie bellt und ein
sofortiges (!) Lob wenn sie aufhört, sollte auf Dauer Erfolg
bringen. Da sie es nur macht, wenn der Rüde dabei ist, ist das
Verhalten noch nicht so gefestigt und hat auch andere Gründe.
Somit musst du das natürlich üben wenn der Rüde dabei ist.
Würde ich an deiner Stelle aber vorerst vermeiden und erst
machen, wenn der Rüde etwas gefestigt ist.

So mache ich es schon, funktioniert nur leider total nicht. Es ist als ob sie durchknallt und rot sieht. Rufenn Leckerchen, Nein, anstupsen hat so gut wie keinen Effekt. Es ist sehr entmutigend. Nachts, abends ist es am schlimmsten. Ich denke ich werde fuers erste abends wieder alleine rausgehen.

Futterneid zu Anfang ist auch natürlich. Vor Allem wenn ein
ehemaliger Straßenhund dabei ist, die ohnehin sehr gierig und
verteidigungsbereit sind, was ihr Fressen angeht.

Ohh ja!!

Wie fütterst du sie? In getrennten Räumen und zu
unterschiedlichen Zeiten oder gleichzeitig nebeneinander? Gibt
es da Probleme?

Keine Probleme, beide kriegen gleichzeitig ihr Futter in verschiedenen Ecken und wenn einer mal eher fertig ist respektiert er auch das der andere noch frisst.

So, jetzt mache ich mich aber auf den weg.
Ciao,
Salma

Hallo

ein Wort, mehr können Hunde nicht verknüpfen.

„auf die andere Seite“ sind schon 4 Wörter…

Ich weiß, trotzdem sage ich immer alle. Habs mir angewöhnt, als ich mit 14 meinen ersten eigenen Hund bekommen habe. Seit dem benutze ich den ganzen Satz.

Nora hat ein „Steh“ am Straßenrand beigebracht bekommen

„Steh“ benutze ich für verschiedene Situationen, in denen die Hunde einfach nicht weitergehen sollen.

(brauche ich mittlerweile nicht mehr zu sagen, sie bleibt von
allein an der Straße stehen)

Meine auch.

und dann ein „Los“.

Ich benutze „Lauf“, wenn sie vorher Sitz oder Platz gemacht haben.

An der Strasse habe ich andere Kommandos, weil es schon mal passiert ist, das ein Hund bei „Lauf“ gleich mit über die Strasse geschossen ist. So wissen sie, dass sie zwar weiterlaufen dürfen, gehen aber trotzdem nicht auf die Strasse.

Gruß,

Wassernixe

[MOD: überflüssiges Vollzitat gelöscht]

So mache ich es schon, funktioniert nur leider total nicht. Es
ist als ob sie durchknallt und rot sieht. Rufenn Leckerchen,
Nein, anstupsen hat so gut wie keinen Effekt. Es ist sehr
entmutigend. Nachts, abends ist es am schlimmsten. Ich denke
ich werde fuers erste abends wieder alleine rausgehen.:

Wie genau sieht so eine Situation denn aus? Laufen beide Hunde frei oder beide an der Leine? Was macht sie denn ganz genau, wenn euch ein anderer Hund entgegen kommt? Geht sie sofort drauf los - also so forsch und aggressiv, dass es auch schon zu Beißereien gekommen ist? Oder bellt sie „nur“ und dreht dabei hoch? Was macht der Rüde?
Wie verhält sie sich, wenn der andere Hund in dieser Situation auf sie zu kommt - und wie, wenn er auf den Rüden zugeht?
Nimmt die Hündin Kontakt zum Rüden auf, während sie den andern Hund verbellt - im Sinne von Blickkontakt, kurzes Hinlaufen oder Ähnliches?
Wie verhält sie sich, wenn ihr alleine unterwegs seid, anderen Hunden gegenüber?

Grundsätzlich ist natürlich mit der Ablenk-Methode bei einem Hund, der sich so hochschaukelt, dass er nichts mehr mitkriegt, nicht viel zu machen. Da brauchst du etwas, was sie raus reißt, was sie erschreckt, damit sie dich überhaupt wieder wahrnimmt bzw. kurz mal von ihrem „Bellobjekt“ los lässt.
Hier kann ich dir eine Rütteldose empfehlen. Ja ja, ich weiß, seit Tiernanny & Co ist sie mit einem bitteren Beigeschmack belegt und wahrscheinlich zerfleischen mich hier gleich einige. Aber für solche Situationen halte ich große Stücke darauf. Es muß ja keine Rütteldose sein, im Grunde reicht irgendetwas, irgendein Geräusch, das laut genug ist um den tobenden Hund zu übertönen und wirklich auch eine Schreckwirkung auf den Hund hat.
Ziel ist, den Hund kurz zu erschrecken, damit er für eine Sekunde aufhört zu bellen und sich in Richtung des Geräusches dreht. In dieser Sekunde versuche ich den Hund mit einem Leckerchen (muß natürlich ein besonders schmackhaftes Stück sein und der Hund sollte natürlich vorher nicht unbedingt gefüttert worden sein) abzulenken, vom „Herd des Feuers“ wegzubringen. Klappt mit ein wenig Übung sehr gut (vorausgesetzt der Hund steht auf Futter, Alternative wäre auch Spielzeug).

Am allerbesten ist natürlich, wenn du sie schon BEVOR sie mit dem Radau anfängt, ablenkst und aus der Situation nimmst. Schon wenn du einen anderen Hund siehst, deine gleich ranrufen und ablenken. Wenn sie sich erstmal so reingesteigert hat, ist es natürlich schwierig, da noch mit ihr „in Kontakt zu treten“.

Keine Probleme, beide kriegen gleichzeitig ihr Futter in
verschiedenen Ecken und wenn einer mal eher fertig ist
respektiert er auch das der andere noch frisst.

Dann sollte das auch beim Training mit der Zeit besser werden.

LG
Sandra

Hallo Sandra!

Mit Rütteldose oder auch etwas anderem den Hund in dem unerwünschten Verhalten unterbrechen ist zunächst mal schön. Aber dann doch bitte nicht einfach fürs Erschrecken und Kucken ein Leckerli geben, sondern eben die kurze Unterbrechung dafür nutzen, dem Hund sofort ein Alternativverhalten anzubieten („Sitz“, „Platz“, …) und DIESES dann belohnen!

Und für Salma:
Anbellen und Austicken gegenüber anderen Hunden ist vor allem ein Dominanzverhalten DIR gegenüber (denn nach Außen hin ist ganz klar der Rudelführer für die Entscheidung „Flucht, Angriff, Begrüssen oder Ignorieren“ verantwortlich. Das schrieb auch glaub ich schon jemand anders.) Diese nimmt sie Dir in dem Moment ab. Am wirkungsvollsten ist hier oft, die ganze Situation komplett zu „ignorieren“ und in unvermindertem Tempo ungerührt weitergehen (so die Kräfteverhältnisse das zulassen). Das signalisiert: Ich bin hier der Chef und dieser andere Hund ist für unser Rudel überhaupt keine Bedrohung. Und da ich eben der Chef bin, interessiert es mich auch nicht, daß Du das anders siehst - wer bin ich denn, daß ich wegen Dir mein Tempo oder meine Richtung ändere. Diese demonstrierte eigene Selbstsicherheit kann in manchen Fällen reichen, dem eigenen Hund zu vermitteln, daß er Dir, dem Rudelführer, voll vertrauen kann und nicht mehr meint, selbst Rudelführer spielen zu wollen.

Ansonsten gilt gerade auch in solchen Fällen: Überprüfen, wo der Hund vielleicht in ganz unwichtigen Situationen noch die Führerposition einnimmt und dieses einstellen, dann erübrigen sich die großen Knackpunkte auch oft von selbst (z.B. nicht ins Bett oder auf die Couch lassen - erhöhte Positionen sind ein Privileg des Rudelführers; Leckerchen gibt es wirklich nur für absolvierte Übungen und nicht mal eben zwischendurch, schon gar nicht, wenn der Hund bettelt (denn er „bettelt“ nicht: In der Regel starrt er einen ziemlich penetrant an, was hochgradig dominant ist! Mach auch unterwegs Übungen wie Sitz, Platz, Bleib - Das erhöht generell die Aufmerksamkeit Dir gegenüber, was wiederum Unterordnung bedeutet. … Und und und…

Beide Hunde müssen lernen, daß Aufmerksamkeit Dir gegenüber viel wichtiger und bei entsprechender Reaktion von Dir auch lohnenswerter ist, als die Aufmerksamkeit untereinander!

Greetz, Inka!

Hi Inka,
auch dir erstmal vieln Denk fuer dein input.

Mit Rütteldose oder auch etwas anderem den Hund in dem
unerwünschten Verhalten unterbrechen ist zunächst mal schön.
Aber dann doch bitte nicht einfach fürs Erschrecken und Kucken
ein Leckerli geben, sondern eben die kurze Unterbrechung dafür
nutzen, dem Hund sofort ein Alternativverhalten anzubieten
(„Sitz“, „Platz“, …) und DIESES dann belohnen!

Zur Ruetteldose habe ich bisher noch nicht gegriffen, die Hundenanny (?) hab ich nie gesehen uebrigens.

Und für Salma:
Anbellen und Austicken gegenüber anderen Hunden ist vor allem
ein Dominanzverhalten DIR gegenüber (denn nach Außen hin ist
ganz klar der Rudelführer für die Entscheidung „Flucht,
Angriff, Begrüssen oder Ignorieren“ verantwortlich.

War mir bewusst. Die Frage ist nur WARUm macht sie das wenn wir alle zusammen laufen. Bin ich mit ihr alleine macht sie keine Probleme.

Das
schrieb auch glaub ich schon jemand anders.) Diese nimmt sie
Dir in dem Moment ab. Am wirkungsvollsten ist hier oft, die
ganze Situation komplett zu „ignorieren“ und in unvermindertem
Tempo ungerührt weitergehen (so die Kräfteverhältnisse das
zulassen). Das signalisiert: Ich bin hier der Chef und dieser
andere Hund ist für unser Rudel überhaupt keine Bedrohung. Und
da ich eben der Chef bin, interessiert es mich auch nicht, daß
Du das anders siehst - wer bin ich denn, daß ich wegen Dir
mein Tempo oder meine Richtung ändere. Diese demonstrierte
eigene Selbstsicherheit kann in manchen Fällen reichen, dem
eigenen Hund zu vermitteln, daß er Dir, dem Rudelführer, voll
vertrauen kann und nicht mehr meint, selbst Rudelführer
spielen zu wollen.

Ansonsten gilt gerade auch in solchen Fällen: Überprüfen, wo
der Hund vielleicht in ganz unwichtigen Situationen noch die
Führerposition einnimmt und dieses einstellen, dann erübrigen
sich die großen Knackpunkte auch oft von selbst (z.B. nicht
ins Bett oder auf die Couch lassen - erhöhte Positionen sind
ein Privileg des Rudelführers; Leckerchen gibt es wirklich nur
für absolvierte Übungen und nicht mal eben zwischendurch,
schon gar nicht, wenn der Hund bettelt (denn er „bettelt“
nicht: In der Regel starrt er einen ziemlich penetrant an, was
hochgradig dominant ist! Mach auch unterwegs Übungen wie Sitz,
Platz, Bleib - Das erhöht generell die Aufmerksamkeit Dir
gegenüber, was wiederum Unterordnung bedeutet. … Und und
und…

Oh, nein, da war ich noch nie erpressbar. :smile: Fressen gibts auch nur fuer Arbeit. Auch unterwegs wird immer mal wieder geuebt.
Ich werde mich melden wenn ich das Raetsel geloest habe.
Ciao,
Salma

Hallo Salma!

Um im Beisein beider Hunde mit nur einem in Ruhe arbeiten zu können, solltest Du im einfachsten Fall den jeweils anderen am Baum anbinden oder in einem anderen Zimmer ablegen.
Das Bellen/Jaulen könnte sich durch Ignoranz von Deiner Seite nach einer Weile von selbst geben (Ignoranz ist auch eine (oft sogar sehr wirkungsvolle) Form der Dominanz.) Allerdings bedeutet dies natürlich für den anderen Hund und für Dich gleich eine erhöhte Schwierigkeitsstufe, weil er u.U. abgelenkt wird und Du Dich noch mehr als Chef beweisen mußt, um seine Aufmerksamkeit zu bekommen.

Wenn Dir das zu plump ist oder die Nachbarn sich beschweren:
Für draußen: Nicht gleich die Superübungsrunden mit einem Hund starten, sondern beiden erstmal beibringen, zuverlässig liegen zu bleiben, auch wenn der andere abgerufen wird. Und das zunächst nur ganz kurz und gleich loben, wenn es klappt und erstmal nichts anderes in dem Moment machen. Wenn das funktioniert langsam die Zeit ausdehnen. Dann die erste kleine Übung mit einem Hund machen (Männchen, Sitz, irgendwas) und dann zur Belohnung für den anderen, daß er (hoffentlich) schön liegen geblieben ist, mit diesem spielen oder üben und den ersten ablegen. So nach und nach dann die jeweilige Übungszeit ausdehnen, bis Du dann jeweils eine längere Zeit am Stück trainieren kannst und der andere liegen bleibt. Aber wie gesagt, nicht alles auf einmal wollen sondern schon die kleinen erfolgreichen Zwischenschritte loben, dann werden automatisch größere draus.

Für drinnen: Auch klein anfangen. Also nicht wesperren und dann gleich mal eine halbe Stunde mit dem anderen Hund trainieren, sondern kleine Erfolgserlebnisse loben: Wegsperren, kurz warten, gleich wieder Tür auf, loben. Dann mal länger. Dann mal kurz mit dem anderen Hund spielen/üben. Tür auf, loben. Hunde tauschen. Bis Du auch hier die Zeit ausdehnen kannst.

Grundsätzlich: Ungeübte Hunde haben am Anfang kaum für länger als 5 Min Kondition sich zu konzentrieren. Also lieber nach zwei Minuten eine kleine Übungssequenz mit einem Erfolgserlebnis beenden und am nächsten Tag oder in zwei Stunden weitermachen, als nach einer viertel Stunde und mit einem unkonzentrierten frustrierten Hund abzubrechen. Auch „Hochleistungs“-Hunde habe ich kaum länger als eine halbe Stunde bei konzentrierter Arbeit erlebt.

Sollte ein Entwicklungsschritt nicht klappen oder vorher Gelerntes durcheinanderbringen - nicht scheuen, wieder einen Schritt zurückzugehen und die einfachereren Dinge erstmal wieder festigen oder die Übungsdauer wieder verkürzen.

Viel Spaß weiter mit Deinen beiden!

Hi Anna!

Lieben Dank fuer deine Ideen.

Das
Training sollte dann auch so sein, dass du beide richtig
miteinbeziehst, evtl sogar dir „Kunststücke“ überlegst, bei
denen beide gleichzeitig was machen, also den anderen dazu
brauchen. So werden sie zu einem richtigen Team.

Haha, so weit sind wir noch lange nicht, vor allem der Grosse muss erstmal noch alleine viel lernen. Aber wenn er soweit ist ist das sicher eine nette Idee! Ich sehe den „Stan und olli“ Act schon vor mir! :smile:

Liebe Gruesse,
Salma

Hallo Sandra!

Mit Rütteldose oder auch etwas anderem den Hund in dem
unerwünschten Verhalten unterbrechen ist zunächst mal schön.
Aber dann doch bitte nicht einfach fürs Erschrecken und Kucken
ein Leckerli geben, sondern eben die kurze Unterbrechung dafür
nutzen, dem Hund sofort ein Alternativverhalten anzubieten
(„Sitz“, „Platz“, …) und DIESES dann belohnen!

Ich hatte geschrieben, den Hund im Moment des Schrecks ABZULENKEN, das bedeutet ihn erstmal auf mich aufmerksam machen, damit er mich überhaupt wahr nimmt. Dann erst kann man ihn WEGLOCKEN mit dem Leckerchen, ich habe nicht gesagt dass er für den Schreck ein Leckerchen braucht - wäre wohl auch unlogisch!
Dass ich ihn nur für etwas bestätige, was ich dann haben will, sollte klar sein, habe das wohl nicht ausdrücklich erklärt.