ich brauch mal wieder Eure Hilfe. Ich verstehe diesen ersten Satz nicht:
„Consider, at each stage of writing the application, which assumptions you are making.“ Danach folt im Zusammenhang: Outside factors, authorisation of measures by public authorities, support from third parties etc are essential for the success of the project.
Absichten haben
Hi Christina!
Beachte, während Du die Bewerbung schreibst, welche Absichten Du verfolgst.
„Consider, at each stage of writing the application, which
assumptions you are making.“ Danach folt im Zusammenhang:
Outside factors, authorisation of measures by public
authorities, support from third parties etc are essential for
the success of the project.
kein Experte, aber vor knapp hundert Jahren in allerlei englischsprachiger VWL-Literatur herumgeblättert:
„Vermutungen“ liegt schon sehr am Rand der Bedeutungen von „assumptions“. In erster Linie sind es Annahmen, to make assumptions = Annahmen treffen, eventuell auch von Annahmen ausgehen. („to go on the assumption that…“). Vermutung bezeichnet schon etwas, was man für wahrscheinlich hält, während beim Treffen einer Annahme keine Aussage darüber gemacht wird, ob sie der Wirklichkeit entspricht oder nicht.
danke für Deine Hilfe. Ich denke aber, vom Zusammenhang her lag Franz mit „Absichten haben“ richtiger. Ich hatte auch erst mit „Annahme“ und „Vermutung“ herumprobiert, aber es passt nicht, weil es um die Planung eines Projekts geht. Annahme und Vermutung ist dann zu wage und genau das soll bei dem Projekt, um das es geht, ausgeschlossen werden.
Aber trotzdem: herzlichen Dank.
aber es passt
nicht, weil es um die Planung eines Projekts geht. Annahme und
Vermutung ist dann zu vage
Findest Du?
Gerade im Zusammenhang „berücksichtigte Rahmenbedingungen“ bei der Planung/-evaluierung eines Projektes ist „Annahme“ der zutreffende, weil a priori neutrale Begriff. Die verfolgte Absicht (intention, purpose, aim, objective) gehört in die Definition der Ziele und kann nicht mit dem Begriff assumption wiedergegeben werden. Im Idealfall decken sich die getroffenen Annahmen vollständig mit der Wirklichkeit; das tut der Verwendung dieses Begriffes keinen Abbruch.
Für den Planenden ist es allerdings von entscheidender Bedeutung, dass er sich der getroffenen Annahmen bewusst ist und diese nicht mit unveränderbar fest stehenden Sachverhalten verwechselt: Egal wie präzise sie ist, kann jede einzelne getroffene Annahme im Projektverlauf eine Stellschraube zum Feinjustieren bieten - unter der Voraussetzung, dass man sich der Variabilität des angenommenen Sachverhaltes bewusst ist.
Lieber Franz,
irgendwann ist einmal der Punkt ereicht, an dem ich mich nicht mehr zurückhalten kann.
Ich beobachte seit einiger Zeit, dass Deine Beitrage zwar von der guten Absicht getragen sind, zu helfen. Aber ich beobachte leider ebenso oft, dass sie eher von Vermutungen ausgehen denn von fundierter Kenntnis.
Solche Antworten tragen dann leider eher zur Verwirrung des Fragestellers bei als zur wirklichen Klärung der Frage.
Das ist jetzt wirklich nicht böse gemeint, denn ich selbst haue oft genug einmal daneben. Also lieber mal die Antwort vor dem Abschicken anhand eines Wörterbuches überprüfen.
Gruß
Eckard
„Consider, at each stage of writing the application, which
assumptions you are making.“ Danach folt im Zusammenhang:
Outside factors, authorisation of measures by public
authorities, support from third parties etc are essential for
the success of the project.
Hallo, Christina,
„Bedenken Sie in jeder Etappe des Schreibens Ihrer(/Ihres) (Anwendung/Bewerbung/Angebotes), welche Annahmen Sie machen(/von welchen Voraussetzungen Sie ausgehen): Externe Faktoren, Genehmigung von Maßnahmen durch öffentliche Behörden, Unterstützung von dritter Seite usw. sind wesentlich für den Erfolg des Projektes.“
Ich hätte nicht gedacht…
…dass meine Frage gleich wieder zu Diskussionen führen würde. Eines möchte ich aber klar stellen: Ich freue mich über jede Antwort, egal, ob sie falsch ist oder nicht. Es geht doch darum, jemandem zu helfen, oder nicht? Die eigentliche Entscheidung, was besser passt, muss der Fragende schließlich immer noch selbst treffen, oder geht es hier um Profilierung? Kennt Ihr den ganzen Text? Nein. Ich versuche nur den Sinn zu treffen, damit ich es verstehe.
Ich habe erst bei LEO geguckt - die Wörter dort haben mich nicht überzeugt - darum habe ich hier gefragt und ich denke über alle Anregungen nach. Bevor hier jetzt der eine den anderen fertig macht, aus welchen Gründen auch immer, möchte ich diesen Thread schließen. Es bekommen alle einen Bewertungspunkt, egal, ob sinnig oder nicht.
Vielen Dank an alle, die mir geholfen haben.
„Bedenken Sie in jeder Etappe des Schreibens Ihrer(/Ihres)
(Anwendung/Bewerbung/Angebotes), welche Annahmen Sie
machen(/von welchen Voraussetzungen Sie ausgehen): Externe
Faktoren, Genehmigung von Maßnahmen durch öffentliche
Behörden, Unterstützung von dritter Seite usw. sind wesentlich
für den Erfolg des Projektes.“
Hallo Eckard,
vielen Dank für Deine Hilfe. In meinem Fall passt tatsächlich eher „von welchen Voraussetzungen Sie ausgehen“.
Hallo Eckard and all other experts!
Wenn man beim Substantiv nicht weiterkommt, schaut man sich einfach das Verb an, und zwar in möglichst vielen Wörterbüchern. Hier kommt ein kleiner Auszug aus meiner Bücherei:
6 Wörterbücher Englisch-Englisch,
2 Wörterbücher Englisch-Französisch
12-bändiges Lexikon
Dictionnaire Hachette
Dictionnaire Larousse
Bildwörterbuch Englisch-Französisch
Wörterbuch Englisch-Tschechisch
Wörterbuch Tschechisch-Französisch
u. v. m.
dem Abschicken anhand eines Wörterbuches überprüfen.
Gruß
Eckard
Und wenn jemand deinen Beitrag als hilfreich findet, bloß weil es sich besser anhört? Da frag ich mich doch.
Da kommen dann solche Übersetzungen dabei raus, die sich für deutsche Ohren gut anhören.
Na, die Deutschen sind ja auf dem besten Weg, sich ihr eigenes Englisch zu basteln.
Was ich manchmal so lese, da stellen sich die Nackenhaare.
Aber mach nur weiter so Franz. Jemand, der so absolut von sich überzeugt ist, dem ist sowieso nicht zu helfen.
In Zukunft werde ich mich hüten deine Ergüsse ernst zu nehmen, bzw. ich werde sie einfach nicht mehr lesen.
Wie sagt meine Freundin immer? ‚let them get on with it!‘
context - no contest!
Hi Minnie!
When you read that someone assumes something then it has several meanings. Wenn z. B. die Notenbank „assumes a cut of the interest rate“, dann beabsichtigt sie das, während Volkswirtschaftler einen Zinssatzrückgang lediglich vermuten oder erwarten.
Have a nice weekend
Franz
Und wenn jemand deinen Beitrag als hilfreich findet, bloß weil
es sich besser anhört? Da frag ich mich doch.
Da kommen dann solche Übersetzungen dabei raus, die sich für
deutsche Ohren gut anhören.
Na, die Deutschen sind ja auf dem besten Weg, sich ihr eigenes
Englisch zu basteln.
Was ich manchmal so lese, da stellen sich die Nackenhaare.
Aber mach nur weiter so Franz. Jemand, der so absolut von sich
überzeugt ist, dem ist sowieso nicht zu helfen.
In Zukunft werde ich mich hüten deine Ergüsse ernst zu nehmen,
bzw. ich werde sie einfach nicht mehr lesen.
Wie sagt meine Freundin immer? ‚let them get on with it!‘
Hi Minnie!
When you read that someone assumes something then it has
several meanings. Wenn z. B. die Notenbank „assumes a cut of
the interest rate“, dann beabsichtigt sie das, während
Volkswirtschaftler einen Zinssatzrückgang lediglich vermuten
oder erwarten.
Have a nice weekend
Franz
Jetzt mal Karten auf den Tisch, Franz!
Woher hast du den obigen, angeblich englischen Satz? Quelle bitte!
Ich bin im übrigen ganz der Meinung von Minnie. Für mich wird w-w-w ad absurdum geführt, wenn Antworten als hilfreich gewertet werden, die definitiv falsch sind. Nicht jeder, der über viele Wörterbücher verfügt, ist auch ein Experte und Wissender in der jeweiligen Sprache. Ich kann mir auch 10 Wörterbücher Japanisch-Deutsch z.B. kaufen und werde trotzdem null Ahnung von Japanisch, wie es wirklich gesprochen und benützt wird, haben.
Mich nervt es schon seit längerer Zeit, dass hier immer öfter Antworten gegeben werden, die einfach falsch sind. Weil ich aber keine Lust habe, mich dann noch in Auseinandersetzungen darüber, warum etwas falsch oder richtig ist, stürzen sollte, werde ich mein Wissen eben wieder für mich behalten und fertig.
Woher hast du den obigen, angeblich englischen Satz? Quelle
bitte!
Hallo Uschi, an diesem verregneten Samstag!
Gute Wörterbücher muss man auf der ganzen Welt sammeln, wie in London, USA, Kanada, Asien. Collins Cobuild English Dictionary of Advanced Learners habe ich aus Kanada, Oxford Advanced Learner’s Dictionary aus Asien, Webster’s unabridged dictionary und Thesaurus aus den USA, Oxford Reference Dictionary aus London.
Any further questions?
FJ
Ich bin im übrigen ganz der Meinung von Minnie. Für mich wird
w-w-w ad absurdum geführt, wenn Antworten als hilfreich
gewertet werden, die definitiv falsch sind. Nicht jeder, der
über viele Wörterbücher verfügt, ist auch ein Experte und
Wissender in der jeweiligen Sprache. Ich kann mir auch 10
Wörterbücher Japanisch-Deutsch z.B. kaufen und werde trotzdem
null Ahnung von Japanisch, wie es wirklich gesprochen und
benützt wird, haben.
Mich nervt es schon seit längerer Zeit, dass hier immer öfter
Antworten gegeben werden, die einfach falsch sind. Weil ich
aber keine Lust habe, mich dann noch in Auseinandersetzungen
darüber, warum etwas falsch oder richtig ist, stürzen sollte,
werde ich mein Wissen eben wieder für mich behalten und
fertig.
Franz, willst Du uns nicht verstehen oder kannst Du nicht?
Gute Wörterbücher muss man auf der ganzen Welt sammeln, wie in London, USA, Kanada, Asien.
Uschi hat völlig klar gemacht, dass die Anzahl und Art der Wörterbücher, die man besitzt, in keinem Zusammenhang steht mit den Kenntnissen, die man in einer Sprache tatsächlich hat. Wenn dies allein genügen würde, müssten Übersetzungscomputer doch längst die Arbeit lebendiger Menschen in diesem Punkt übernommen haben können. Genau das ist aber nicht der Fall, da rein lexikalische Kenntnisse ohne Beachtung von Bezügen und Zusammenhängen nicht genügen. Zurück zur Sache: Dein erstes Posting, nur ein achtlos hingeworfener Wortbrocken, lassen wir mal beiseite. Der Satz schließlich, den Du produziert hast, war bestenfalls unvollständig, man könnte auch sagen falsch. Warum?
aller Wahrscheinlichkeit nach würde der Autor des Textes die Empfängerin im Deutschen siezen, das hast Du falsch übersetzt
„application“ kann sehr viel mehr als „Bewerbung“ heißen; Eckard hat sinnvollerweise mehrere Bedeutungen angegeben
„während Du die Bewerbung schreibst“ vernachlässigt sträflich die im Englischen enthaltene Information, dass der Prozess in mehreren Stufen/Stadien stattfindet
„welche Absichten Du verfolgst“ befindet sich hart an der Grenze zwischen völligem Schwachsinn und schlechter Übersetzung; es geht hier um externe Voraussetzungen und Vorgaben, nicht darum, herauszufinden, was man eigentlich will
Du hast keinen Schaden angerichtet und es kann sich auch niemand beklagen, denn in diesem Forum garantiert zu keinem Zeitpunkt irgendjemand eine richtige Antwort. Mir persönlich wäre es aber zu heikel, Antworten zu einem Thema zu posten, bei dem ich offensichtlich nicht kompetent bin. Mir ist klar, dass Du nicht verzichten willst, Deine Kenntnisse unter Beweis zu stellen, aber bereits jetzt habe ich den Eindruck, dass Du mangels tatsächlicher Ahnung kaum ernst genommen wirst.