Ein Nein begreifen die Kinder wenn sie noch klein sind
Ja, manchmal begreift er es. Manchmal nicht. Aber immer öfter. Ohne Klapse. Ich lasse ihm da seine Zeit.
Nur, wenn es vorher genau wusste, dass es dies nicht tun darf,
wirklich nur dann. Das er es nicht tun darf, bzw das Nein,
schnallt er wahrscheinlich schon, wenn nicht, dann auch keinen
klaps.
Naja, es ist eigentlich allseits bekannt, dass wenn er in dem Alter gestern ein „Nein“ gehört hat, das am nächsten Morgen nicht mehr weiß/einordnen kann. Da kriegt er nicht gleich Prügel deswegen. Und sonst ist mein Handy halt kaputt - meine eigene Schuld, wenn ich nicht aufpasse.
Es gibt genügend, wo er sich hier
wehtut
Eben, wenn er das Nein verstanden hat und weiss das es
Konsequenzen hat wenn man es trotzdem tut, wird er es bald mal
nicht mehr tun.
Richtig. Das sind aber natürliche Konsequenzen, stößt sich o.ä. Was für ihn nicht gefährlich ist, da ist es MEINE Aufgabe, mein Kind davon fernzuhalten, wenn ich nicht möchte, dass er es kaputtmacht. Ohne Schläge. Denn dass das eine angefaßt werden darf und das andere nicht, wobei ihm beides nichts tut, das ist eigentlich Willkür meinerseits und dafür gibt es von mir keine Schläge! Ich nehme ihn einfach weg, damit mein Besitz nicht keputtgemacht wird. Und kein besitz ist so groß, dass ich meinen Sohn dafür schlagen würde.
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Ich laß ihn
sich halt wehtun, denn dadurch lernt er.
Das ist am besten (wenn schmerz nicht stark), aber nur wenn er
vorher ein nein gehört hat. Dann bringt er das Nein mit dem
folgenden wehtun in Zusammenhang.
Nicht mein Ding. Da kriegt er ja bei jedem „Nein“, dass er in Zukunft hört gleich Angst, dass er eine gedonnert bekommt. Kein Wunder, wenn Kinder ängstlich werden! Er soll auch nicht mein „Nein“ mit Wehtun in Verbindung bringen. Nee, danke!!! Ich bin doch nicht der Allmächtige höchstpersönlich…
Doch, die wirkung ist ie gleiche wie oben. Dh wenn er sich
dadurch nicht direkt wehtut, aber dafür einen klaps erhält
wird die gleiche verknüpung gemacht.
Ja, aber die Verknüpfung, dass ICH IHM wehtue und das mit voller Absicht. Sowas finde ich sehr verachtenswert und armselig, wenn man sein Kind so unter Druck setzen und kleinkriegen muß.
Außer, dass er merkt, wer
hier die Hosen anhat und das brauch ich absolut nicht - ich
möchte aber absolut keine Macht über mein Kind ausüben…
Du weisst nicht was Du da sagst. Wenn es zB auf die Strasse
rennt, wirst du hoffentlich macht über das Kind ausüben und es
davon abhalten, wenn nötig es zB an den Armen fest
zurückhalten
Wenn mein Kind auf die Straße rennt, werde ich auch keine „Macht“ ausüben, sondern es beschützen. Wenn ein Erwachsener auf die Straße rennt, wird auch keine „Macht“ ausgeübt, um ihn zu retten. Und nochmal - bei wirklich gefährlichen Dingen RETTE ich mein Kind und klapse ihn nicht!
Er könnte dabei lernen: wenn ich nicht gehorche werde icvh
liebevoll auf den Arm genommen (bekomme ich ebachtung) oder
bekomme sonst etwas.
Häh? Gehorchen soll er nicht.
Doch. Lies es nochmals
Nein! Kann ich bitte selber entscheiden, ob mein Kind gehorchen soll oder nicht? Danke!
Und nein - er merkt dadurch:
„Wenn ich weine und ein Problem habe, werde ich auf den Arm
genommen!“ Es geht darum, dass er sich wehgetan hat!! Das
hatte ich geschrieben!
nein Du hast folgendes geschrieben:
„Wenn ein „Nein“ nicht hilft (tut es selten in dem Alter 
nehm ich ihn auf den Arm oder setz ihn woanders hin oder gebe
ihm ein Alternativspiezeug und alles ist wieder gut. Wenn
nicht, nehm ich ihn in den Arm. Geht also ganz ohne
Schmerzen.“
Meine aussage bezieht suich genau auf diese deine Worte.
Naja, ich meinte eher, wenn er was „Verbotenes“ gemacht hat und traurig ist, weil das jetzt weg ist oder er sich bei dem „Verbotenen“ wehgetan hat. Dann tröste ich ihn. Oder insgesamt wenn er weint, wird er getröstet. Punkt. Das kann er in Verbindung bringen mit was er will, ist mir doch latte. Ich bin für mein Kind da, wenn es weint. Punkt. Denn kein Kind weint grundlos.
Find ich deshalb nicht so toll. Bedenke, wie das in zukunft
mit ieser einstellung für Formen anneehmen könnte. Dem Kind so
was unbewusst zu lernen ist nicht in SEINEM Interesse, oder?
Doch. Wenn mein Kind lernt, dass ich für ihn da bin, EGAL ob er Fehler macht oder nicht und EGAL ob er funktioniert oder nicht - das möchte ich, dass er das weiß. Und mit diesem Selbstbewußtsein kann er dann die Welt erkunden und Schritt für Schritt selber feststellen, was man machen kann und was nicht. Und das lernen alle Menschen, ob Klapse oder nicht. Nur das wohl die Kinder, die ohne Angst groß werden, wissen, WARUM sie sich so oder so verhalten und nicht nur weil irgendein Oberfritze es ihnen gesagt hat.
Nein, aber jeder Mensch, auch ein kind, hat „böses“ in sich,
egoismus etc zB. Wenn es nicht so wäre, bräuchten wir
Meneschen keine Gesetze, keine polizei etc etc und Kinder
keine erziehung
Ich behaupte das Gegenteil. Gerade weil es Leute gibt, die soetwas von Menschen annehmen und „prophylaktisch“ schon mal diese Menschen verletzten, DESHALB brauchen wir Gesetze und Polizei etc. Die Menschen, die später auffällig waren, waren dies zumeist, weil ihre Eltern sie nicht genug geliebt haben, Sie nicht für sich selbst geliebt wurden, sondern nur für das was sie tun, Sie geschlagen wurden, keine Aufmerksamkeit bekamen etc. Bestimmt nicht deswegen, weil sie NICHT unterdrückt und geschlagen wurden.
Der Mensch ist von Grund auf gut. Und wenn man das als allererstes von seinem Kind annimmt, dann wird dies sich geliebt und wohl fühlen. Und schau Dir mal Menschen an, die „Böses“ tun. Die fühlen sich bestimmt nicht so. Glückliche, zufriedene Menschen haben selten den Drang dazu, anderen Menschen wehzutun. Upppps - plötzlich entsteht da eine Parallele zu Dir… 
Ich erwarte von
meinem Kind nur positives und vertraue ihm. Ja, auch schon in
diesem Alter. Ich vertraue darauf, dass er schon in dem ihm
möglichen Rahmen das Richtige tut.
Wird er aber nicht 100%ig
Muß er auch nicht. Niemand ist perfekt. Und das ist auch nicht meine Absicht. Seine kleinen Fehler machen ihn ja auch aus. Die muß ich nicht ausmerzen, die gehören zu seinem Charakter dazu. und die akzeptiere ich. Ich möchte nicht, dass er sich später unzulänglich fühlt.
Wer seinem Kind ständig
unterstellt, „nicht gehorchen zu wollen“, „auf der Nase
rumtanzen zu wollen“, „Grenzen auszutesten“ etc - der
behandelt Kinder nicht als menschliche Wesen mit eigenen
Gefühlen und kompetentem sozialen Gewissen.
OK, das tue ich auch nicht
Klingt aber teilweise so. Jedenfalls vertraust Du Deinem Kind anscheinend nicht wirklich - sonst bräuchtest Du keine Klapse.
Und genau diese
Kinder sind es dann, die später feige werden und denken, dass
sie nur geliebt werden, wenn sie funktionieren. Solche
Menschen haben später Probleme - und ich kenne so viele von
ihnen, bei denen das einfach so offensichtlich ist.
Zustimme, aber das hat mit der art der Konsequenzen keinen
zusammenhang
Doch! Nicht funktioniert nach Willen der Eltern - Klapse!
Man schadet damit absichtlich Deinen
Kindern!
wenn sie auf die strasse rennen, schaden sie sich vieleicht
nicht absichtlich, aber möglicherweise verherrend, deshalb
verbiete ich es Ihnen.
Mach ich ja auch. Aber wenn sie es trotzdem tun schlage ich sie nicht! Außer ich versuche gerade ein Leben zu retten - nochmal, es geht nicht um supergefährliche Situationen - außerdem dürfte ich doch gerade dann nicht schlagen, weil ich dann aufgeregt bin. Ich darf das ja nur, wenn ich ruhig und besonnen bin. Paßt also nicht zu der „Auf die Straße renn“-Aktion, nicht wahr? Also - irgendwie widersprichst Du Dir selbst.
Du scheinst Kinder echt für mindere Wesen zu halten,
Nein, das tue ich nicht.
Nun gut, wenn Dein Kind die gleichen Rechte hat wie Du, wird es Dich ja auch schlagen dürfen. Lustige Familie, das. Und wieder jemand, der sich später nicht anders zurechtfinden wird…
die Deine „liebende, schlagende“ Hand brauchen, um zu
Obrigkeit gehorchenden Marionetten zu werden.
Auch das tue ich nicht. Schlage sogar selten mit der hand
Oooooh, lieber der Gürtel?
N.