Tochter mit Kind

Hallo,

ich hab da mal ne Frage, wie ihr darüber denkt.

Meine Tochter hat ein Baby ca. 5 Monate alt.
Nun war sie am Sonntag bei uns und hat eröffnet, dass
ihr Lebensgefährte ihr einen Motorradführerschein geschenkt hat
und selbst sich ein Motorrad zugelegt hat.

Er hat noch einiges an Schulden für ein zu Schrott gefahrenes Auto sowie andere Schulden aus Warenkrediten usw.

Ich meinte nur lapidar „muß das denn sein, andere verkaufen ihr Motorrad aus Verantwortung für das Kind und ihr fahrt gemeinsam auf Tour“ und
„erstmal würde ich die Schulden abtragen, bevor ich einen teuren Führerschein mache“.
Und vorsichtig fahren geht nicht, wenn andere nicht aufpassen … und garnicht bei einem Jungspund (23) wie ihm.

Soweit so gut.

Nun rief sie gestern an, ob wir die Kleine nehmen könnten. Ich sagte, kein Prob. bring sie vorbei aber nicht wenn ihr Mopped fahren wollt.
Sie meinte, doch ist deshalb. Darauf ich, nee, dann bring die Kleine woanders hin, sowas unterstütze ich nicht.

Nun bekomme ich von meiner Frau Keile, ich hätte das bei der Eröffnung deutlicher sagen müssen und ich würde die Familie zerbrechen lassen usw. usw. …

Liege ich soooo falsch mit meiner Angst ?

LG C

Hallo,
ich versteh deine Angst. Schön, das auch Männer /Väter so denken! Ich kenne das eher von den besorgten Müttern.
Aber deine Tochter ist erwachsen, du kannst ihr deine Meinung sagen, aber wohl nicht viel dran ändern!
Und nur weil du dein Enkel nicht nimmst, die bringen es dann eh bei anderen unter, wirst du es nicht ändern können!!!
LG

Hi,

ich kann dich auch verstehen, aber solltest du dir überlegen, wo der Kleine hinkommt, wenn du ihn nicht nehmen magst.

Der Kleine kann ja nichts dafür und mein Vorposter hat Recht. Deine Tochter ist alt genug, um Motorrad zu fahren.

Allerdings hast du mit der Schuldensache vollkommen Recht, das ist zu dem Zeitpunkt eine unnötige Anschaffung.

Lieber gründlich darüber reden, als den Enkel abzuschieben, denn das kann schlechte Folgen haben.

LG, Bomba

Hallo,

Hallo C.

ich hab da mal ne Frage, wie ihr darüber denkt.

Meine Tochter hat ein Baby ca. 5 Monate alt.
Nun war sie am Sonntag bei uns und hat eröffnet, dass
ihr Lebensgefährte ihr einen Motorradführerschein geschenkt
hat
und selbst sich ein Motorrad zugelegt hat.

Er hat noch einiges an Schulden für ein zu Schrott gefahrenes
Auto sowie andere Schulden aus Warenkrediten usw.

Er sollte sich lieber mal eingehend mit Ökonomie beschäftigen, aber junge Menschen machen nun mal Fehler…

Ich meinte nur lapidar „muß das denn sein, andere verkaufen
ihr Motorrad aus Verantwortung für das Kind und ihr fahrt
gemeinsam auf Tour“ und

ich sehe das ähnlich wie du, aber ich kenne Leute, die dasselbe getan haben wie dein Schiegersohn und deine Tochter. Die meisten haben es überlebt - Gott sei gedankt.

„erstmal würde ich die Schulden abtragen, bevor ich einen
teuren Führerschein mache“.

Das wäre in der Tat vernünftiger, aber ich fürchte, die erforderliche Weisheit kommt bei den meisten Menschen später (zu spät??).

Und vorsichtig fahren geht nicht, wenn andere nicht aufpassen
… und garnicht bei einem Jungspund (23) wie ihm.

Auch da hast du Recht, aber du musst damit leben. Schließe ihn und deine Tochter in deine Gebete ein, damit der Schutzengel sein Bestets tut. So habe ich es bei meinem Mann auch getan. Er hat sich (wieder) ein Motorrad gekauft, als unser Sohn 2 oder 3 Jahre alt war :frowning:

Ich hatte (und habe) dieselben Sorgen und Ängste wie du, aber ich habe mir gesagt, dass ich damit leben muss und bete immer für ihn, bisher mit Erfolg, wenn man das so sagen darf.

Soweit so gut.

Nun rief sie gestern an, ob wir die Kleine nehmen könnten. Ich
sagte, kein Prob. bring sie vorbei aber nicht wenn ihr Mopped
fahren wollt.

Kann ich gut verstehen, dass du dies in keiner Hinsicht unterstützen möchtest. Ich stehe momentan vor einem ähnlichen Problem:

Einer guten Freundin wurde Brustkrebs diagnostiziert. Ein Teil ihrer Brust wurde gelich weggeschnetzelt :frowning:(. Nun nimmt sie noch Chemo, Bestrahlung und Hormontherapie. Ich halte davon gar nichts, weil ich mich zu lange mit dieser Thematik beschäftigt habe und auf andere Einsichten aufmerksam wurde, aber meine Freundin ist diesen Einsichten gegenüber taub, weil ihr Bruder Arzt, ihr Freund Apotheker etc. ist und sie von dort andere Anweisungen erhält.

Mich zieht das ziemlich in den Sumpf und ich hatte zunächst die Absicht, sie fallen zu lassen, nicht um sie zu bestrafen, sondern weil ich mir das Leid ersparen wollte. Nun habe ich beschlossen, ihr soweit wie möglich hilfreich zu sein (wird wohl nicht mehr lange dauern :frowning:) und versuche, mit dem Leid, das mich unweigerlich erwischen wird, klarzukommen.

Für den Fall, dass deiner Tochter und deinem Schwiegersohn letztlich das Befürchtete passieren sollte, wäre es für euer Enkelkind jedenfalls hilfreich, seine Großeltern so gut zu kennen, dass es sich bei ihnen wohlfühlen würde.

In diesem Sinne - nimm das Kind!

LG und ich hoffe, dass alles gut geht,
sine

Sie meinte, doch ist deshalb. Darauf ich, nee, dann bring die
Kleine woanders hin, sowas unterstütze ich nicht.

Nun bekomme ich von meiner Frau Keile, ich hätte das bei der
Eröffnung deutlicher sagen müssen und ich würde die Familie
zerbrechen lassen usw. usw. …

Liege ich soooo falsch mit meiner Angst ?

LG C

Hallo Charly,
ich stimme dir in (fast) allen Punkten zu: mit deiner Einstellung zum Führerschein/ Motorrad fahren und Verantwortung und mit deiner Einstellung zu der Schuldensache hast du vollkommen REcht, meiner Meinung nach.

Das Problem ist halt immer, wenn man sowas über Kinder, ich meine hier dein Enkelkind, laufen lässt, denn im Endeffekt leiden sie darunter (wie schon gesagt: wo wird es hingegeben, wenn es nicht bei euch ist?).

Ich würde mir an deiner Stelle eine andere „Konsequenz“ überlegen, die auch mit deiner Frau absprechen (denn ihr müsst beide an einem Strang ziehen!) und das deiner Tochter auch ganz klar sagen… und natürlich durchziehen.

So wäre für mich so etwas wie Geld verleihen in den nächsten Monaten tabu…

Mir fällt jetzt nichts bezüglich der Motorrad-Geschichte ein, aber sicher findet sich auch da was passendes, so dass du deine Einstellung dazu klar machen kannst.

Ich drücke euch die Daumen,
LG
Shannon

Sprich von deiner Angst
Hallo Charly,

ich hab da mal ne Frage, wie ihr darüber denkt.

Ich denke so:
Mit deinen Einstellungen hast du grundsätzlich recht.
ABER:
"muß das denn sein, andere verkaufen

ihr Motorrad aus Verantwortung für das Kind und ihr fahrt
gemeinsam auf Tour" und
„erstmal würde ich die Schulden abtragen, bevor ich einen
teuren Führerschein mache“.
Und vorsichtig fahren geht nicht, wenn andere nicht aufpassen
… und garnicht bei einem Jungspund (23) wie ihm.

Wenn du das wirklich so gemacht hast, dann schlag drei Kreuze, dass deine Tochter sich a) überhaupt noch an dich gewendet hat, dass du das Kind nehmen sollst, und b) dass sie sogar noch ehrlich gesagt hat warum.

Du hast zwar recht, aber du hast es wirklich denkbar undiplomatisch rübergebracht, so richtig von oben herab und mit Schuldgefühlen erzeugen und allem Zinnober. Das kann auf Dauer nur daneben gehen und wird eure Beziehung zerstören, wenn du so weiter machst.

Nun bekomme ich von meiner Frau Keile,

Zurecht.

ich hätte das bei der
Eröffnung deutlicher sagen müssen

Ich steh aufm Schlauch: Welche Eröffnung?

und ich würde die Familie
zerbrechen lassen

Jep.

Liege ich soooo falsch mit meiner Angst ?

Nein, gar nicht, ganz im Gegenteil.
Aber merkst du was? Lies nochmal, was du oben geschrieben hast. Stand da irgendwo das Wort „Angst“?

Als Vater musst du dich zusammenreißen, wenn deine Tochter Dinge macht, die in deinen Augen falsch sind, und ganz ruhig und ohne Vorwürfe von dir selber sprechen. Sätze wie „Ich habe furchtbare Angst, dass dir etwas passieren könnte“ sind mehr als in Ordnung.
Auch „Ist dir das Motorradfahren sehr wichtig?“ fände ich eine gute Frage. Vielleicht kommt dabei raus, dass sie sich seit dem Kind eingeengt fühlt und Zeit für sich braucht und einfach nur raus muss. Vielleicht entwickeln sich dann andere Möglichkeiten als ausgerechnet Motorrad fahren. Sprich von deinen Sorgen und Ängsten, mach ihren Partner nicht runter („Jungspund“), und: ja, nimm das Kind! Nur so hast du die Möglichkeit, noch - ganz vorsichtig und diplomatisch - Einfluss auf deine Tochter zu nehmen, und zugleich deiner Enkelin was Gutes zu tun (indem sie beim vertrauten Opa bleiben darf).

Alles Gute,

Julia

Hallo C.,

Liege ich soooo falsch mit meiner Angst ?

selbst wenn Deine Angst angessen wäre, fände ich Deine Reaktion ziemlich übertrieben und bevormundend. Es wird immer etwas gegeben, was Du anders einschätzt als Deine Tochter. Das ergibt sich schon aus dem Gererationsunterschied. Aber willst Du sie jedesmal erpressen, damit sie sich Deiner Meinung und Deinem Willen unterwirft? Was wäre es beim nächsten Mal? Urlaub in einem Land, das Du für gefährlich hälst? Eine Sportart, die Dir nicht passt? Zu viel Sahnetorte?
Deine Tochter ist erwachsen, ihr Freund ebenfalls und Du bist definitiv nicht mehr in einer Position, die rechtfertigt, dass Du vermeintliches Fehlverhalten bestrafst.

Schöne Grüße
Yasmin

Hallo,
sorry, aber geht es dir um dein Enkelkind, oder darum deine Tochter zu erziehen?
Ersters kannst du: deinen Enkel lieben. Für ihn da sein. Ihn behüten, umsorgen, während deine Tochter IHR LEBEN lebt.
Zweites kannst du nicht: deine Tocher „erpressen“ oder erziehen, sie ist erwachsen, hat ihre eigene kleine Familie.

Bedenken und Sorgen äußern ist was anderes und legitim.
Aber auch eine andere Frage.

es grüßt
Sabine

Hallo Charly,

hmm - ehrlich gesagt ist mir nicht so ganz klar, wo Dein Problem liegt. So zwischen den Zeilen klingt mir da sehr viel mehr durch, als „nur“ die Sorge wegen eines (vermeintlich gefählichen und teuren) Hobbys.

Ich möchte da nicht weiter in Dich dringen, das klang mir halt so, als ob da bei Dir im Hintergrund einiges schwelt (Vielleicht ist sie in Deinen Augen „zu jung“ um Mama zu sein? Vielleicht findest Du ihren Partner nicht passend? Was auch immer, ich möchte das gar nicht wissen - ich wollte das nur ansprechen, vielleicht magst ja mal in einer ruhigen Stunde drüber nachdenken?)

Was auch immer es ist: versuch Dir vor Augen zu halten, dass Du sie auf ihrem Lebensweg begleiten und unterstützen darfst, dass Du ihr aber die Freiheit lassen musst ihre eigenen Erfahrungen zu sammen und wenn nötig auch eigene Fehler zu machen.

Und solange die beiden Dich nicht permanent anschnorren, würde ich die Finanzierung dieser Geschichte den beiden überlassen. Was anderes wäre es natürlich, würden sie Dich um die Kohle für ein Motorrad bitten - dann hättest Du das Recht zu sagen „Ich zahl Euch ne neue Küche, aber kein Moped“ oder was auch immer. Aber auch wenn Du’s sicherlich besser weisst, die Entscheidung liegt nicht bei Dir.

Und vorsichtig fahren geht nicht, wenn andere nicht aufpassen
… und garnicht bei einem Jungspund (23) wie ihm.

Dieser Satz hat mich zu meiner langen Einleitung bewogen :wink: Der erste Teil vom Satz für sich betrachtet ist sicherlich richtig. Aber was hat das Alter ihres Partners damit zu tun? WENN ihn jemand niedersemmelt, dann wird das passieren, ob der Kerl nun 23, 33, 63 oder 93 ist. Und gerade bei Motorradfahrern ist doch das Sicherheitsbedürfnis sehr ausgeprägt (wobei es natürlich wie überall auffällige Ausnahmen gibt) - die Jungs wissen schon, dass sie zum Teil auch für die anderen mitdenken müssen.

Nun bekomme ich von meiner Frau Keile, ich hätte das bei der
Eröffnung deutlicher sagen müssen und ich würde die Familie
zerbrechen lassen usw. usw. …

Was auch immer Ihr tut: wichtig ist, dass Ihr beiden Euch einig seid. Bringt doch nix, wenn Du sagst nein und Deine Frau beim nächsten Mal ja sagt.

Liege ich soooo falsch mit meiner Angst ?

Nein, diese Angst ist auch okay und wohl allen Eltern deren Kinder „gefährliche“ Hobbys haben gemein :wink: Aber: so wie alle anderen Eltern wirst Du das nur begrenzt verhindern können. Sicher: Du kannst „Sanktionen“ androhen und durchziehen (Kind nicht hüten, keine Kohle etc.) aber verhindern kannst Du’s nicht. Das einzige was Du tun kannst ist um einen verantwortungsvollen Umgang werben und den beiden vertrauen.

*wink*

Petzi

Hallo Yasmin,

selbst wenn Deine Angst angessen wäre, fände ich Deine
Reaktion ziemlich übertrieben und bevormundend. Es wird immer
etwas gegeben, was Du anders einschätzt als Deine Tochter. Das
ergibt sich schon aus dem Gererationsunterschied. Aber willst
Du sie jedesmal erpressen, damit sie sich Deiner Meinung und
Deinem Willen unterwirft?

Weshalb unterstellst du Erpressung?

Was wäre es beim nächsten Mal?
Urlaub in einem Land, das Du für gefährlich hälst? Eine
Sportart, die Dir nicht passt? Zu viel Sahnetorte?
Deine Tochter ist erwachsen,

Stopp. Ist sie das ? Übernimmt sie Verantwortung für ihr Kind? Hat sie sich das vorher überlegt ? Hätte sie vielleicht mit einem Kind nicht noch warten können ?

ihr Freund ebenfalls und Du bist
definitiv nicht mehr in einer Position, die rechtfertigt, dass
Du vermeintliches Fehlverhalten bestrafst.

Muss er dafür die eingebrockte Suppe auslöffeln ?

Meine Meinung: Charly hat schon seit längerer Zeit vielleicht Probleme mit seiner Tochter. In der Erziehung ist etwas schief gelaufen (könnte sich beim Enkel wiederholen: @Charly: Nicht gegen dich gemeint). Vielleicht Generationenproblem.
Aber mal angenommen: Charly gäbe es nicht mehr. Was dann ? Die Tochter reicht das Kind an irgendwen weiter ?
Die Ursache liegt zuerst bei der Tochter.
Was Charly anbelangt: Vielleicht hat er auch seine Gründe, weshalb er so reagiert.
Grüße
BW

3 „Gefällt mir“

Hallo BW,

Weshalb unterstellst du Erpressung?

weil er ihr, solange Sie nicht tut, was er möchte, seine Unterstützung versagt. Da man an seine Eltern üblicherweise emotional sehr stark gebunden ist, nenne ich das Erpressung.

Deine Tochter ist erwachsen,

Stopp. Ist sie das ? Übernimmt sie Verantwortung für
ihr Kind? Hat sie sich das vorher überlegt ? Hätte sie
vielleicht mit einem Kind nicht noch warten können ?

Sie möchte keine Bank ausrauben, sondern Motorrad fahren. Das mag gefährlicher sein, als Auto zu fahren, aber es steht ihr frei, sich dafür zu entscheiden das Risiko in Kauf zu nehmen. Erwachsene - auch die mit Kindern - dürfen sowas. Sie dürfen Motorrad fahren, sie dürfen rauchen, Alkohol trinken, sich ungesund ernähren, Ski fahren, Extremsportarten ausüben, etc. pp. Nur weil sie Mutter ist, muss sie sich nicht zur Gefahrenabwehr im Keller einschließen.

ihr Freund ebenfalls und Du bist
definitiv nicht mehr in einer Position, die rechtfertigt, dass
Du vermeintliches Fehlverhalten bestrafst.

Muss er dafür die eingebrockte Suppe auslöffeln ?

Von was für einer Suppe sprichst Du?

Meine Meinung: Charly hat schon seit längerer Zeit vielleicht
Probleme mit seiner Tochter. In der Erziehung ist etwas schief
gelaufen (könnte sich beim Enkel wiederholen: @Charly: Nicht
gegen dich gemeint). Vielleicht Generationenproblem.

Möglich dass es so ist. Oder auch völlig anders. Du mutmaßt Dir da recht viel Hintergrund auf Basis ziemlich weniger Informationen zusammen.

Aber mal angenommen: Charly gäbe es nicht mehr. Was dann ? Die
Tochter reicht das Kind an irgendwen weiter ?
Die Ursache liegt zuerst bei der Tochter.

Nein, wahrscheinliche wird sie es allein in Wohnung lassen, wenn Sie Motorrad fahren geht. Angekettet an die Heizung, nur versorgt mit Wasser und Hundefutter. Die sind doch bar jeder Moral, diese Motorradfahrer…

Nein, im Ernst:Ich verstehe nicht, was das heißen soll. An wen dürfe die Tochter ihr Kind denn nach Deiner Fasson weiter reichen, wenn es Charly nicht mehr gibt? Und warum gibt es Charly plötzlich nicht mehr?

Was Charly anbelangt: Vielleicht hat er auch seine Gründe,
weshalb er so reagiert.

Ja, selbstverständlich hat er die. Ich habe nie etwas anderes angenommen.

Schöne Grüße
Yasmin

2 „Gefällt mir“

Hallo Charly,

Er hat noch einiges an Schulden für ein zu Schrott gefahrenes
Auto sowie andere Schulden aus Warenkrediten usw.

Ich finde auch, man zahlt erst seine Schulden und schafft sich dann einen neuen fahrbaren Untersatz an. Wenn man ein Kind hat, ist einer, wo dieses mit draufpasst, dabei eine geschicktere Investition.

Die Fahrweise Deines Schwiegersohns kann ich nicht beurteilen; Vernünftige und Unvernünftige gibt es wohl in jedem Alter. Wobei zugegeben die meisten Unfälle von jungen Männern gebaut werden, da ist die Statistik eindeutig.

Sie meinte, doch ist deshalb. Darauf ich, nee, dann bring die
Kleine woanders hin, sowas unterstütze ich nicht.

Musst Du auch nicht.

Nun bekomme ich von meiner Frau Keile, ich hätte das bei der
Eröffnung deutlicher sagen müssen und ich würde die Familie
zerbrechen lassen usw. usw. …

Warum sollst Du Schuld sein, wenn „die Familie zerbricht“? Unsinn! Du hast anscheinend von vornherein gesagt, dass Du die Anschaffung des Motorrads nicht begrüßt - das musst Du ja nicht schriftlich geben…! Deine Frau befürchtet, dass der Kontakt zu eurer Tochter abbricht/weniger wird, weil sie beleidigt ist und wegbleibt, wenn ihr das Kind nicht nehmt, wenn sie Motorrad fahren will? Das ist wohl wichtiger als ihr Umgang mit der Unreife, die der Vater ihres Kind im finanziellen Bereich an den Tag legt?
Deine Tochter sollte lieber sehen, dass ihr Haushalt schuldenfrei ist.
Gruß, Susanne

Hallo Charly,

klar hast Du Recht, das erst Schulden getilgt werden sollten, bevor Neue gemacht werden!

Da ist die Liebe zu Deiner Tochter, Deine Angst wegen ihrer Schulden, ihr Unverständnis wegen dem zu erwartenden Kauf eines Motorrades - und dabei würde doch bei jeder ihrer Fahrten, Deine Angst mitfahren.

Nun wollte sie Dein Enkelchen zu Dir bringen und Deine Frage beantworet Deine Tochter ehrlich. Weil Deine Tochter nun Dein Enkeltöchterchen nicht in Obhut hat, hoffst Du vielleicht auf Verzicht der Motorradtour?

Schau mal, Deine Tochter kennt Dich doch, Deine Ansichten - es wäre doch ein Leichtes gewesen, Dich zu beschwindeln „nein , wir machen keine Motorradtour, wollen nur ausgehen, ins Kino…“. Das hat Deine Tochter nicht getan - sie war ehrlich zu Dir, weil Du ihr wichtig bist.

Der kleine Streit ist recht schnell aus der Welt: Ihr habt Angst um eineinander und nutzt auch keine Notlüge - Ihr habt Euch lieb, das ist wahnsinnig viel! Und das Du die Kleine „abgewimmelt“ hast, tut Dir doch auch schon leid.

Es ist einfach doof, dass unsere Kinder erwachsen werden, ihren Weg gehen (müssen) und wir immer weiter loslassen müssen, wir stehen dabei und sind plötzlich nur „Berater“, aber bestimmen müssen sie selbst - unsere grossen Kinder. Ja und wenns doch schief geht, fangen wir Eltern unsere Kinder doch auf! Und das alles ist doch gut so!

Herzliche Grüsse.

Guten Morgen Yasmin,

weil er ihr, solange Sie nicht tut, was er möchte, seine
Unterstützung versagt. Da man an seine Eltern üblicherweise
emotional sehr stark gebunden ist, nenne ich das Erpressung.

Auch Eltern sind emotional an ihre Kinder gebunden. Und machen sich Sorgen. Und wenn ihre gut gemeinten Ratschläge nicht erhört werden, dann fühlen sie sich häufig besch…eiden.

Sie möchte keine Bank ausrauben, sondern Motorrad fahren. Das
mag gefährlicher sein, als Auto zu fahren, aber es steht ihr
frei, sich dafür zu entscheiden das Risiko in Kauf zu nehmen.
Erwachsene - auch die mit Kindern - dürfen sowas. Sie dürfen
Motorrad fahren, sie dürfen rauchen, Alkohol trinken, sich
ungesund ernähren, Ski fahren, Extremsportarten ausüben, etc.
pp. Nur weil sie Mutter ist, muss sie sich nicht zur
Gefahrenabwehr im Keller einschließen.

Hier hast du mich völlig missverstanden. Selbstverständlich dürfen sie das alles, sollen wie jeder andere ihren Spass haben. Aber man soll auch seine Hausaufgaben machen. Und offensichtlich werden hier die Prioritäten unterschiedlich gesetzt.

Von was für einer Suppe sprichst Du?

Ich wäre wie Charly auch dafür, daß die beiden sich in erster Linie um ihre finanziellen Dinge kümmern und diese nicht zusätzlich belasten sollten. Finanzielle Probleme fallen auch auf die Kinder zurück.

Meine Meinung: Charly hat schon seit längerer Zeit vielleicht
Probleme mit seiner Tochter. In der Erziehung ist etwas schief
gelaufen (könnte sich beim Enkel wiederholen: @Charly: Nicht
gegen dich gemeint). Vielleicht Generationenproblem.

Möglich dass es so ist. Oder auch völlig anders. Du mutmaßt
Dir da recht viel Hintergrund auf Basis ziemlich weniger
Informationen zusammen.

Ich habe nur das gelesen, was Charly geschrieben hat. Da hat er eine Begründung gegeben. Während du dann gleich von Erpressung und Bevormundung sprichst, sehe ich es aus Sicht des Vaters.
Es ist nicht gut, daß der Vater sich um die finanzielen Dinge seiner erwachsenen Tochter mit Familie Sorgen machen muß. Gut dagegen, dass er versucht, Einfluss zu nehmen. Und wenn Reden nicht hilft, dann muss man auch gelegentlich mal handeln.
Oder soll er still abwarten, bis er von einer Bank zu einer Kreditaufnahme aufgefordert wird?

Nein, wahrscheinliche wird sie es allein in Wohnung lassen,
wenn Sie Motorrad fahren geht. Angekettet an die Heizung, nur
versorgt mit Wasser und Hundefutter.

Nett formuliert. Solche düsteren Zukunftsaussichten sehe ich jetzt konkret aber wirklich nicht. Könnte aber einen Tipp für ein hervorragendes Hundefutter geben, falls doch Bedarf besteht.

Nein, im Ernst:Ich verstehe nicht, was das heißen soll. An wen
dürfe die Tochter ihr Kind denn nach Deiner Fasson
weiter reichen, wenn es Charly nicht mehr gibt? Und warum gibt
es Charly plötzlich nicht mehr?

Das war fiktiv gemeint. Charly könnte krank werden, auswandern, sterben oder sowas. Was dann ?

Jetzt bist du doch auch schon richtig erwachsen und reagierst dennoch wie ein Kind, dem man ein Stückchen Schokolade vorenthält: ich will und du bist böse.
Aber keine Panik, geht allen so. Erwachsen werden wir das ganze Leben, aber niemals sein.

Grüße aus einem wolkenverhangenen kleinen Nest in Oberbayern
BW

PS: Ich habe nichts gegen Motorradfahrer.

1 „Gefällt mir“

Fehler in der Erziehung
Hallo,

In der Erziehung ist etwas schief
gelaufen

Ich wehre mich vehement gegen solche Verallgemeinerungen. Erziehungsmöglichkeiten haben Grenzen. Nach deiner Definition ist bei jedem in der Erziehung „etwas schief gelaufen“ - es gibt keine perfekten Menschen.

Gruß
Elke

1 „Gefällt mir“

Hallo,

sorry, aber geht es dir um dein Enkelkind, oder darum deine
Tochter zu erziehen?

weder noch. Ich fahre selbst Motorrad und ich weiß was da ab geht.

Sie soll ihr Leben leben und ich bin gerne bereit zu helfen, wo es notwendig ist. Aber hier nicht … ich habe auch ein Leben, Ideen und Ängste und wenn sie Motorrad fahren wollen, dann bitte.

Vielleicht muß ich nochwas dazu sagen:

Das Kind ist wohl kein Wunschkind aber trotzdem war es zu jeder Zeit willkommen. Bei der Mutter und bei den Großeltern.
Der Vater hat sich in der Schwangerschaft so daneben benommen, dass die werdende Mutter -neben beruflicher Probleme- auch noch phsychisch unter argem Druck gewesen ist.
Sie ist bei ihm geblieben, weil sie -nicht unbegründet- der Meinung war, dass es auch an ihrem Zustand lag (meine Meinung dazu ist, dass ein werdender Vater zumindest in dieser Zeit Verständnis haben sollte).
Als die Tochter ins Krankenhaus kam, war er nicht zu erreichen und die Mama mußte sich um Kind und alles kümmern.
Später ist die Tochter dann zu uns zurück (sie hat ihn verlassen, weil er wohl mit dem schreienden Kind überfordert war und Gewalt gegen Mutter und Kind ausgeübt hat). Das Kind war völlig von der Rolle und Nervös (lt. Aussage der Mutter muß der Vater es wohl angeschrieben haben, wenn es schrie usw.) nach 4 Monaten, war das Baby völlig gewandelt, ein lustiges und fröhliches Kind welches Nachts druchschlief (Tochter hat eine eigene kleine Wohnung im Haus).

Während dieser Zeit hat sich der Vater weder darum gekümmert, wovon die Mutter oder das Kind lebt. Weder Unterhalt noch Interesse am Kontakt oder sonst was.

Während der Zeit des Zusammenlebens hat er aus eigenem Verschulden eine geleasten 20tE Wagen zu Schrott gefahren und ein Bürge mußte bluten. Dieser wartet immer noch auf sein Geld.
In der Mitte der Schwangerschaft hat die Stadt den beiden den Strom und die Heizung abgedreht, weil sie die Rechnung nicht zahlen konnten. Ich habe damals geholfen um meine Tochter nicht bei Kerzenlicht und dicken Decken ihre Schwangerschaft verbringen zu lassen.

Nachdem sie sich dann ausgesprochen haben, ist sie zu ihm zurück und will ausprobieren, ob es funktioniert.

Nun hat er ein Motorrad gekauft ok, nicht meine Sache.

Ich habe den Eindruck, dass er weder an der Mutter noch am Kind wirklich interessiert ist. Er will sein Vergnügen und SEIN Leben leben. Dazu kommt noch, dass seine Ansichten bezüglich Kindererziehung aus dem vorvorigen Jahrhundert stammen (kein Kindergarten, Mutter daheim, Vater arbeitet, Vater geht Mutter bleibt beim Kind usw.)

Das alles ist nicht aus meiner Sicht sondern die Erkenntnis eines langen Gespräches zwischen Opa, Oma und Tochter.

Ersters kannst du: deinen Enkel lieben. Für ihn da sein. Ihn
behüten, umsorgen, während deine Tochter IHR LEBEN lebt.

sowas werde ich ganz sicher nicht tun. Ich lebe mein Leben und meine
Tochter ihres und wenn es notwendig ist, dann helfen wir sicher gerne.

Umsorgt, behütet wird er von seiner Mutter.

Zweites kannst du nicht: deine Tocher „erpressen“ oder
erziehen, sie ist erwachsen, hat ihre eigene kleine Familie.

erpressen ? womit ? Damit, dass ich bestimme wann ich das Kind nehmen möchte und wann nicht ?
Sie ist erwachsen und wollte das auch immer so.
Sie hat ihre Mutter in die Schranken verwiesen „das ist mein Kind und ich bestimme was damit geschieht und was nicht“ …

Bedenken und Sorgen äußern ist was anderes und legitim.

Häng Dich bitte nicht so sehr an meine vermeintliche Erziehung. Das was ich gesagt habe, war leise und eher duckend um keinen Konflikt zu beschwören. Aber gerade das wird mir jetzt zum Vorwurf gemacht.
Meine Frau sagt, ich hätte meine Ansicht laut und eindringlich sagen müssen und nicht die Obhut verweigern.
Ich denke aber, dass ich das Motorrad nicht verhindern kann/will. Ich möchte aber erreichen, dass sie vorerst ihre Verantwortung für das Kind in den Vordergrund stellen und nicht zusammen fahren …
das möchte ich aber aus meiner Erfahrung vermitteln und der Erkenntnis, dass der Vater des Aindes bisher keine Verantwortung kannte und es wohl auch nicht lernen wird.

LG C

2 „Gefällt mir“

Hallo,

hmm - ehrlich gesagt ist mir nicht so ganz klar, wo Dein
Problem liegt. So zwischen den Zeilen klingt mir da sehr viel
mehr durch, als „nur“ die Sorge wegen eines (vermeintlich
gefählichen und teuren) Hobbys.

ich habe unten noch was dazu geschrieben.
Die Beziehung zwischen Vater und Mutter befindet sich im Neuaufbau.
Es ist auch nicht das Geld was die wirkliche Rolle spielt; die Schulden könnte ich leicht übernehmen, es geht mir tatsächlich ausschliesslich um das Wohl meiner Tochter und dadurch ergibt sich
automatisch das Wohl der Enkelin.

Alle Probleme werden die beiden schon selbst lösen, da bin ich eigentlich sicher (der Schwiegersohn ist nun nicht so ein Teufel wie sich das da unten anhört, er ist ein smarter, netter Bursche mit Fehlern …)

Ich möchte da nicht weiter in Dich dringen, das klang mir halt
so, als ob da bei Dir im Hintergrund einiges schwelt

nee, ich habe mich sicher über die Reaktion meiner Frau geärgert zumal sie ja ihr eigener Herr ist und für sich eine andere Entscheidung treffen kann.

(Vielleicht ist sie in Deinen Augen „zu jung“ um Mama zu sein?

Unsinn. Sie ist 24, wie lange soll ich denn noch warten ?
Nein, ich habe mich wahnsinnig auf das Kind gefreut und es ist ein wahrhaftiger Wonneproppen. Aber ich bin Opa und nicht Vater und das Schöne am Opa sein ist, dass man das Kind wieder zurückgibt.

Vielleicht findest Du ihren Partner nicht passend? Was auch
immer, ich möchte das gar nicht wissen - ich wollte das nur
ansprechen, vielleicht magst ja mal in einer ruhigen Stunde
drüber nachdenken?)

da brauch ich nicht drüber nachdenken. ICH kann eh nicht dran ändern und will es auch nicht. Er hat sicher Fehler, aber er ist weder ein „Nofuture Kerl“ noch ein Faulpelz noch Drogen oder andere schwerwiegende Laster.

Was auch immer es ist: versuch Dir vor Augen zu halten, dass
Du sie auf ihrem Lebensweg begleiten und unterstützen darfst,
dass Du ihr aber die Freiheit lassen musst ihre eigenen
Erfahrungen zu sammen und wenn nötig auch eigene Fehler zu
machen.

also eigentlich wollt ich nur eine Meinung darüber haben, ob ich bezüglich Motorradfahren von beiden Elternteilen was falsch gesehen habe und wie andere das sehen.
Ich habe mein -mittlerweile langes- Leben gut im Griff und zwei wunderbare Kinder und nun einen wunderbaren Enkel. Alle wissen, dass ich sie liebe und immer für sie da bin und dass ich sie für tolle Menschen halte.

Beide Kinder haben immer eine offene Tür daheim und alle Unterstützung die sie brauchen aber beide wissen auch, dass jeder sein Leben lebt und seine Interessen hat. Ich bin ein umtriebiger Mensch, der viel reist und viel unternimmt und so sind meine Kinder.

Wir haben ein Familienhaus in dem zeitweise 4 Generation leben und jeder lässt dem Anderen sein Leben und jeder hilft dem Anderen bei seinem Leben … aber niemand muß sich verbiegen. Und ich auch nicht.

Und solange die beiden Dich nicht permanent anschnorren, würde

ehrlich, es geht nicht ums Geld. Sie dürfen schnorren, so viel sie wollen. Ich kann nein sagen.
Aber sie schnorren nicht. Geld war nie wirklich wichtig in unserem Leben; es ist dazu da, dass man es ausgibt und Menschen glücklich macht und wenn das meine Tochter oder mein Sohn ist … was kann mich glücklicher machen ?

ich die Finanzierung dieser Geschichte den beiden überlassen.

ja, tue ich ja.

Was anderes wäre es natürlich, würden sie Dich um die Kohle
für ein Motorrad bitten - dann hättest Du das Recht zu sagen
„Ich zahl Euch ne neue Küche, aber kein Moped“ oder was auch
immer. Aber auch wenn Du’s sicherlich besser weisst, die
Entscheidung liegt nicht bei Dir.

nein, sie würden weder für die Küche noch für das Mopped bitten.
Selbst wenn sie für das Mopped gebeten hätten, hätte ich gegeben … allerdings mit der Bedingung, dass immer einer unten bleibt.

Ich fahre selbst Motorrad und weiss wie schön aber auch wie gefährlich es ist und es gibt eine Zeit für jedes Ding und ich finde,
dass bei einem 5 Monate alten Baby eine andere Zeit akutell ist.

Und vorsichtig fahren geht nicht, wenn andere nicht aufpassen
… und garnicht bei einem Jungspund (23) wie ihm.

Dieser Satz hat mich zu meiner langen Einleitung bewogen :wink:
Der erste Teil vom Satz für sich betrachtet ist sicherlich
richtig. Aber was hat das Alter ihres Partners damit zu tun?

ich habe unten was dazu geschrieben. Nicht umsonst sind Versicherungen bis zum 25 LJ teuer und besonders bei Leuten, die bereits aufgefallen sind.

WENN ihn jemand niedersemmelt, dann wird das passieren, ob der
Kerl nun 23, 33, 63 oder 93 ist. Und gerade bei
Motorradfahrern ist doch das Sicherheitsbedürfnis sehr
ausgeprägt (wobei es natürlich wie überall auffällige
Ausnahmen gibt) - die Jungs wissen schon, dass sie zum Teil
auch für die anderen mitdenken müssen.

nein, das ist nicht so. Es gibt schon eindeutige Untersuchungen, die männliche Verkehrsteilnehmer unter 25 als besonders auffällig erkannt haben.
Ich wohne im Bergischen Land und in der Nähe vom Cafe Hubraum und sie kratzen regelmässig junge Burschen von der Straße, die eben kein Sicherheitsbedürfnis haben.
Sie wissen eben genau NICHT, was ein Massenträgheitsgesetz ist oder das die Unachtsamkeit anderer einem selbst weh tun.

Was auch immer Ihr tut: wichtig ist, dass Ihr beiden Euch
einig seid. Bringt doch nix, wenn Du sagst nein und Deine Frau
beim nächsten Mal ja sagt.

warum nicht ? Die Kinder sind Erwachsene und wir auch und die Kinder wissen das man unterschiedlicher Meinung ist.
Wenn meine Frau die Verantwortung übernehmen will … ist ihre Entscheidung.

Liege ich soooo falsch mit meiner Angst ?

Nein, diese Angst ist auch okay und wohl allen Eltern deren
Kinder „gefährliche“ Hobbys haben gemein :wink: Aber: so wie alle
anderen Eltern wirst Du das nur begrenzt verhindern können.

richtig !

Sicher: Du kannst „Sanktionen“ androhen und durchziehen (Kind

nein, es sind keine Sanktionen. Sie haben genügend Leute, die das Kind gerne nehmen. Ich wollte damit zeigen, dass ich es für Verantwortungslos halte und ich bin mir eigentlich sicher, dass meine Tochter das versteht und die Sache durchdenkt.

verantwortungsvollen Umgang werben und den beiden vertrauen.

genau. Das denke ich, habe ich getan. Reden alleine und dann
einbrechen (nehme die Kleine) passen irgendwie nicht oder ?

LG C

2 „Gefällt mir“

Hallo Charly,
Du hast es wirklich nicht leicht…

Die Beziehung zwischen Vater und Mutter befindet sich im
Neuaufbau.
Es ist auch nicht das Geld was die wirkliche Rolle spielt; die
Schulden könnte ich leicht übernehmen, es geht mir tatsächlich
ausschliesslich um das Wohl meiner Tochter und dadurch ergibt
sich automatisch das Wohl der Enkelin.

Wenn Du Schulden übernimmst, werden Deine Tochter und Dein Schwiegersohn vielleicht nie lernen, dass sie selbst verantwortlich sind für das, was sie tun. Deine Tochter trägt ja jetzt nicht nur Verantwortung für sich selbst, sondern auch für ihr Kind.
Ob das Wohl Deiner Tochter automatisch das Wohl Deines Enkelkindes ergibt - kommt drauf an, wie man es anpackt…

Alle Probleme werden die beiden schon selbst lösen, da bin ich
eigentlich sicher (der Schwiegersohn ist nun nicht so ein
Teufel wie sich das da unten anhört, er ist ein smarter,
netter Bursche mit Fehlern …)

Smart mag er ja sein - aber ohne Verantwortungsgefühl - Männer, die schreiende Babys anbrüllen - vor denen habe ich Angst!
Liebe Grüße, Susanne

1 „Gefällt mir“

Hallo auch,

In der Erziehung ist etwas schief gelaufen

Ich wehre mich vehement gegen solche Verallgemeinerungen.

Sorry, ich ergänze:
In der Erziehung ist möglicherweise etwas schief gelaufen

Erziehungsmöglichkeiten haben Grenzen. Nach deiner Definition
ist bei jedem in der Erziehung „etwas schief gelaufen“ -

Nanana, das habe ich nun aber wirklich nicht so geschrieben

es gibt keine perfekten Menschen.

Sag ich doch die ganze Zeit.
Grüße
BW

Guten Abend BW,

Jetzt bist du doch auch schon richtig erwachsen und reagierst
dennoch wie ein Kind, dem man ein Stückchen Schokolade
vorenthält: ich will und du bist böse.

mir scheint, wir beide haben eine so brutal unterschiedliche Auffassung davon, was Eigenverantwortung bedeutet, dass wir wohl kaum zusammen kommen werden.

Aber keine Panik, geht allen so. Erwachsen werden wir das
ganze Leben, aber niemals sein.

Das tut mir sehr leid für euch…

Schöne Grüße
Yasmin

1 „Gefällt mir“