das motiv ist dasselbe wie bei allen anderen strafen.
sanktionierung, abschreckung,Wie bereits mehrfach Ausgeführt: Die Todesstrafe wirkt nicht
abschreckend. es gibt keine nachvollziehbare Korrelation.das war kein inhaltlicher einwand! ich habe nur gemeint, daß
rache und geld nicht das motiv sind. wie gut die adneren
motive sind, ist eine andere frage…
Wenn sich ein Motiv als „nicht nachvollziehbar“ herausgestellt hat, ist es dann noch moralisch gerechtfertigt aufgrund dieses Motives massive maßnahmen zu ergreifen?
und vergeltung.
= Rache.
rache und vergeltung sind nicht das gleiche. wenn einer
jemanden bestiehlt und als strafe das gestohlene zurückgeben
muß PLUS zinsen PLUS entschädigung, dann ist das vergeltung.
rache wäre, ihn im gegenzug zu bestehlen.
Auchg wieder richtig…
Wenn Du mit Vergeltung das gemeint hast, ziehe ich meinen Einwand zurück.
inwiefern der tod eine vergeltung sein soll, besonders in
anbetracht dessen, daß das opfer tot ist, ist natürlich eine
andere frage. m.e. wird bei mord überhaupt nichts vergolten,
nicht durch TS und nicht durch jede andere strafe, da das
opfer eben tot ist.
Hm, dann wäre „Vergeltung“ im Sinne von „Schadensersatz und -wiedergutmachung“ aufgrund von Unmöglichkeit kein Argument für eine Todesstrafe. Ein Standpunkt, den ich
Aber die todesstrafe in demokratischen Staaten, die ja auf den
Menschenrechte in ihrer heutigen Form als Basis beruhen,
würden mit der Todesstrafe genau dagegen verstossen.
Denn sie erkennen dann gegen ihre eigenen moralischen
Grundlagen einem Menschen die Menschlichkeit ab.das mag sein, aber wie gesagt: für mich sind das alles keine
argumente gegen die TS. in anbetracht von massmördern und
vergewaltigern, die anderen das leben nehmen, ohne mit der
wimper zu zucken, möchte ich nicht von menschenrechte und
würde sprechen wollen.
Dies ist natürlich dein gutes Recht, ich sehe dies eben anders.
Ich finde es halt bigott, wenn manche Staaten die "ungeteilten, unverlierbaren usw usfort Menschenrechte hochhalten, und auf der anderen Seite mittels Todesstrafe gegen genau diese Rechte verstossen.
Wenn man natürlich „Menschenrechte“ anders definiert, wird auch die moralische Rechtfertigung anders.
Ich glaube, wir landen wieder an der stelle, dass auch „Moral“ und „Ethik“ in gewisser Weise subjektiv und kulturabhängig sind.
Gruß
Mike