Trägheitskräfte

Hallo!

Die Zentripetalkraft ist eine Kraft, die senkrecht zur
Bewegungsrichtung wirkt.

Das gleiche trifft auf die Zentrifugalkraft zu laut Wikipedia.

Grüße

Andreas

Mit welcher Begründung?

Weil alles auf das gleiche hinausläuft. Du behauptest,
Scheinkräfte seien real und messbar. Dem widerspreche ich.

Anstatt Deinen Widerspruch zu begründen wiederholst Du ihn einfach nur? Das ist ganz schön schwach.

Aber sicher ist sie messbar.

Wie denn?

So wie jede andere Kraft auch, beispielsweise mit einem
Federkraftmesser.

Und wo willst du den anbringen?

Da wo ich ihn auch anbringen würde, um eine Kraft zu messen.

und hat eine Gegenkraft

Nein, die hat sie nicht

Wenn nicht, wo willst du dann das andere Ende des
Federkraftmessers anbringen?

Was hat das eine mit dem anderen zu tun?

1 „Gefällt mir“

Hallo!

Anstatt Deinen Widerspruch zu begründen wiederholst Du ihn
einfach nur? Das ist ganz schön schwach.

Ich begründe ihn mit folgendem:

Und wo willst du den anbringen?

Da wo ich ihn auch anbringen würde, um eine Kraft zu messen.

Ja, wo denn genau? Hinten am Eisblock, oder wo? Und wo willst du das andere Ende anbringen? Ein Kraftmesser hat zwei Enden.

Ich behaupte, man kann ihn nicht so anbringen, dass die Scheinkraft messbar wird. Und ich behaupte von da ausgehend weiter, Scheinkräfte seien nicht messbar, also nicht real.

Grüße

Andreas

Hallo!

Die Zentrifugalkraft wirkt völlig
unabhängig von … der Bewegung des Körpers.

Das kann nicht dein Ernst sein.

Grüße

Andreas

Hallo!

Die Zentripetalkraft ist eine Kraft, die senkrecht zur
Bewegungsrichtung wirkt.

Das gleiche trifft auf die Zentrifugalkraft zu laut Wikipedia.

Die Bewegung spielt bei der Zentrifugalkraft überhaupt keine Rolle. Sie hängt nur von der Masse m des Körper, seinem Ort r und der Winkelgeschwindigkeit ω des Bezugssystems ab:

Fz = -m·ω×(ω×r)

Diese Gleichung findest Du übrigens auch bei Wikipedia.

Ich habe den Eindruck, dass es bei Dir in Bezug auf Trägheitskräfte ein prinzipielles Verständnisproblem gibt. Solange Du mir aber immer nur widersprichst, ohne zu begründen wie Du zu Deiner Meinung kommst, kann ich Dir nicht weiterhelfen. Lies Dir doch einfach mal meinen ersten Beitrag in dieser Diskussion durch. Da habe ich erklärt, was Trägheitskräfte sind und wie man sie in einem gegebenen Bezugssystem berechnen kann.

2 „Gefällt mir“

Hallo!

Die Zentrifugalkraft wirkt völlig
unabhängig von … der Bewegung des Körpers.

Das kann nicht dein Ernst sein.

Doch, das ist mein Ernst. Siehe dazu meinen anderen Beitrag weiter oben.

Und wo willst du den anbringen?

Da wo ich ihn auch anbringen würde, um eine Kraft zu messen.

Ja, wo denn genau? Hinten am Eisblock, oder wo? Und wo willst
du das andere Ende anbringen? Ein Kraftmesser hat zwei Enden.

In Deinem Beispiel mit dem Lastwagen kannst Du den Kraftmesser zwischen Eisblock und Lastwagen befestigen. Aber wie ich bereits sagte, ist das nue eine Möglichkeit, die Kraft zu messen. Eine andere besteht darin, die Beschleunigung des Eisblocks zu messen und mit seiner Masse zu multiplizieren.

Ganz allgemein gilt: Scheinkräfte werden genau so gemessen, wie echte Wechselwirkungskräfte.

1 „Gefällt mir“

na dann würde mich jetzt aber auch interessieren, wie man etwas messen will, was weder mechanisch, noch durch felder miteinander verbunden ist. wenn der eisblock runterrutscht, wirkt nirgendwo auf nichts eine kraft.
wenn alleine die ursache der beschleunigte bewegung des eisblocks als scheinkraft bezeichnet wird, dann können scheinkräfte nicht gemessen werden.

1 „Gefällt mir“

Hallo!

eine kraft wirkt dann und ist dann real und messbar, wenn die
zu messende masse eine geschwindigkeitsaenderung vollzieht,
wenn also eine kraftuebertragung stattfindet und eine
beschleunigung.

Richtig. Und genau das ist beim Eisblock nicht der Fall. Er
wird nicht wirklich beschleunigt, sondern nur scheinbar. Vom
Lastwagen betrachtet, sieht es so aus, aber in Wirklichkeit
ist es nicht so.

und das ist auch der einzige moment, wo der begriff scheinkraft wirklich sinn machen würde. denn scheinkräfte könnte man zwischen oma und opa, zwischen hamburg und lausitz, zwischen pluto und der galaxis M33 eintragen. sinnig wäre das nicht, aber der physiker wäre zufrieden.

wenn die masse aber beschleunigt wird, zieht die geisterhand auch und da die geisterhand nicht da ist, sondern nur scheinbar, ist es eine scheinbare, messbare und reale kraft zugleich, die am eisblock zieht. wobei der begriff „scheinbar kraft“ nicht zutrifft, denn die kraft ist real und real ist das gegenteil von scheinbar. man könnte es höchstens als scheinbare wechselwirkungskraft bezeichnen.

1 „Gefällt mir“

Hallo!

Ich habe den Eindruck, dass es bei Dir in Bezug auf
Trägheitskräfte ein prinzipielles Verständnisproblem gibt.

Den Eindruck habe ich bei dir auch. Ich habe es verstanden.

Grüße

Andreas

Hallo!

In Deinem Beispiel mit dem Lastwagen kannst Du den Kraftmesser
zwischen Eisblock und Lastwagen befestigen.

Siehst du, genau da liegt dein Denkfehler. In dem Fall misst du nämlich die reale Kraft, die ihn nach vorne zieht. Gefragt war aber die Kraft, die ihn wie von Geisterhand nach hinten zieht. Das ist die Scheinkraft. Und die kann man nicht messen. Berechnen kann man sie aus der Scheinbeschleunigung, die aber auch nicht real ist.

Grüße

Andreas

Richtig! owT
.

Und wo willst du den anbringen?

Da wo ich ihn auch anbringen würde, um eine Kraft zu messen.

Ja, wo denn genau? Hinten am Eisblock, oder wo? Und wo willst
du das andere Ende anbringen? Ein Kraftmesser hat zwei Enden.

In Deinem Beispiel mit dem Lastwagen kannst Du den Kraftmesser
zwischen Eisblock und Lastwagen befestigen.

wenn weder kraft-, noch formschluss zwischen eis und auto besteht, ist das paradox

Eine andere besteht darin, die Beschleunigung des
Eisblocks zu messen und mit seiner Masse zu multiplizieren.

im falle rutschender eisblock, wo die reibung 0 ist, könnte man höchstens die geschwinigkeitsänderung aufzeichnen. eine kraft wirkt dann aber nicht.

Ganz allgemein gilt: Scheinkräfte werden genau so gemessen,
wie echte Wechselwirkungskräfte.

naja, ich glaube mittlerweile, dass die geisterhand ein gutes synonym für die trägheitskraft ist. denn diese kraft zieht immer. und sie ist der „schubkraft“ genau entgegengesetzt.

nur im falle reibung 0, dann ist auch keine schubkraft vorhanden und dann zählt auch das 3. newtonsche axiom nicht - aber nur in diesem fall.

Moin,

In Deinem Beispiel mit dem Lastwagen kannst Du den Kraftmesser
zwischen Eisblock und Lastwagen befestigen.

wenn weder kraft-, noch formschluss zwischen eis und auto
besteht, ist das paradox

Warum soll das paradox sein?

im falle rutschender eisblock, wo die reibung 0 ist, könnte
man höchstens die geschwinigkeitsänderung aufzeichnen. eine
kraft wirkt dann aber nicht.

Und woher stammt dann die Geschwindigkeitsänderung?

Gruß

Kubi

In Deinem Beispiel mit dem Lastwagen kannst Du den Kraftmesser
zwischen Eisblock und Lastwagen befestigen.

Siehst du, genau da liegt dein Denkfehler. In dem Fall misst
du nämlich die reale Kraft, die ihn nach vorne zieht.

Genau so wendet man Kraftmesser an. Eine Personenwaage misst ja streng genommen auch nicht Deine Gewichtskraft, sondern die Kraft, mit der sie Dich nach oben drückt. Warum Du damit trotzdem Dein Gewicht bestimmen kannst, bekommst Du sicher selbst heraus. Wenn Du das geschafft hast, dann weißt Du auch, warum man mit dem Federkraftmesser die auf den Eisblock wirkende Trägheitskraft messen kann.

Berechnen kann man sie aus der Scheinbeschleunigung, die aber
auch nicht real ist.

Was ist eine „Scheinbeschleunigung“?

1 „Gefällt mir“

eine kraft wirkt dann und ist dann real und messbar, wenn die
zu messende masse eine geschwindigkeitsaenderung vollzieht,
wenn also eine kraftuebertragung stattfindet und eine
beschleunigung.

Richtig. Und genau das ist beim Eisblock nicht der Fall. Er
wird nicht wirklich beschleunigt, sondern nur scheinbar. Vom
Lastwagen betrachtet, sieht es so aus, aber in Wirklichkeit
ist es nicht so.

Definiere „in Wirklichkeit“!

na dann würde mich jetzt aber auch interessieren, wie man
etwas messen will, was weder mechanisch, noch durch felder
miteinander verbunden ist.

Das habe ich weiter oben erklärt.

Ich habe den Eindruck, dass es bei Dir in Bezug auf
Trägheitskräfte ein prinzipielles Verständnisproblem gibt.

Den Eindruck habe ich bei dir auch. Ich habe es verstanden.

Nun ja, ich habe es zumindest versucht.

Hallo!

Definiere „in Wirklichkeit“!

Inertialsystem. So, dass auch jemand, der in dem Eiswürfel drin säße, ohne Sichtkontakt nach außen, die Beschleunigung bemerken würde.

Grüße

Andreas

1 „Gefällt mir“

Hallo!

Gehen wir mal davon aus, dass es sich um künstliche Schwerkraft in einem permanent beschleunigten Raumschiff handelt, damit jetzt nicht irgend jemand behauptet, Gravitation sei eine Wechselwirkungskraft, es gibt nämlich Leute, die das glauben.

Eine Personenwaage misst
ja streng genommen auch nicht Deine Gewichtskraft, sondern die
Kraft, mit der sie Dich nach oben drückt.

Richtig! Sehr gut erkannt! Aber hast du dir mal überlegt, warum? Weil man die andere Kraft, die Kraft, die mich nach unten zieht, gar nicht messen kann. Das ist nämlich eine Scheinkraft, also eine, die nicht existiert. Kann ja auch nicht, auf Raumfahrer wirkt keine erwähnenswerte Wechselwirkungskraft. Die eine Kraft ist real, die andere nicht.

Grüße

Andreas