Kryptische Fachsprache
Wer sich über die Inhalte von Religionen und deren Wahrheitsgehalt ausläßt, betritt wissenschaftlichen Boden. Da kann man schon erwarten, daß jemand weiß, was Mythologie ist…
Nix für ungut
Gruß
dataf0x
Kryptische Fachsprache
Wer sich über die Inhalte von Religionen und deren Wahrheitsgehalt ausläßt, betritt wissenschaftlichen Boden. Da kann man schon erwarten, daß jemand weiß, was Mythologie ist…
Nix für ungut
Gruß
dataf0x
Kryptische Fachsprache
Wer sich über die Inhalte von Religionen und deren
Wahrheitsgehalt ausläßt, betritt wissenschaftlichen Boden.
Dann sind wir alle Wissenschaftler! Juhu!
Da
kann man schon erwarten, daß jemand weiß, was Mythologie
ist…
So ein Quatsch. Die Frage, ob es draußen warm oder kalt ist, kann wohl auch nur von einem Meterologen mit korrekten Fachspezifischen Ausdrücken beantwortet werden?
Es sollten auch nur die wählen dürfen, die die Inhalte der Wahlprogramme bis ins letzte wissenschaftliche Detail verstehen, gell? Oder gelten immer dann „Deine“ Regeln, wenn es Dir passt.
Nix für ungut
Deine Einstellung halte ich für ungut.
Eencockniedo
Von Äpfeln und Birnen
Es wird schon seinen guten Grund haben, warum katholische
Predigten bis vor einigen Jahrzehnten nicht in deutscher
Sprache stattgefunden haben.
Hallo Eencockniedo,
schreib doch bitte einmal etwas sachlich richtiges.
Predigten werden seit Jahrhunderten in der Landessprache gehalten.
Verwechselst Du Predigten nicht vielleicht mit der Liturgie?
Gruß, Joe
Märchen und ‚Märchen‘
Hi,
Die Wortwahl, nicht der Inhalt, ist ein Affront. Beim Ausdruck
„Märchen“ schwingt die Vorstellung kindlichen Blödsinnes mit.
Muß das sein?Tja, mein Ziel ist es schon, mich so auszudrücken, dass es
auch jemand versteht, der nicht ins Gymnasium gegangen ist.
Willst du damit sagen, daß man Personen, die nicht ins Gymnasium gegangen sind, „kindlichen Blödsinn“ vorsetzen soll?
Auch wenn einer nicht ins Gymnasium gegangen ist, hat er ein Recht auf richtige Informationen. Und die Ausführungen von datafox sind religionswissenschaftlich korrekt und auch von Nicht-Gymnasiasten leicht zu verstehen.
Du könntest von Mythologie sprechen, wie man es
auch völlig korrekterweise über die griechischen Götter tut.Reine Wortklauberei und Schönfärberei.
Richtigstellungen sind keine Schönfärberei. Viel Typen von Märchen sind etwas vollkommen anderes, als das, was man despektierlich mit „Märchen“ meint, wenn man „erzähl mir keine Märchen“ sagt. Damit meint man Lügen. Und Märchen, Mythen - und ebenso viele Passagen aus dem Tanach - sind von ebensolcher Art. Es sind keine Lügen, auch wenn sie sich auf Inhalte beziehen, die sich mit unseren heutigen Mitteln als historisch falsch oder als nicht nachweisbar erwiesen haben.
Die historische Tatsächlichkeit von Berichten über die Vergangenheit war nicht imer in der Geschichte das Interesse und die Absicht des Schreibens … außerdem erforderte es Methoden, die erst in der Geistesgeschichte entwickelt wurden, als alle diese Dinge schon seit Jahrhunderten geschrieben waren (Homer, Torah und alles das). Diese Texte hatten andere Inhalte und Motivationen als es die spätere Religionshistorie und Archäologie hatte.
Wissenschaftlich betrachtet ist die Bibel ein
mythologisches Buch und reiht sich nahtlos neben der
Odyssee ein.Wenn das mal keine beleidigende Aussage war (für den, der
weiß, was die Odyssee überhaupt ist).
Im Gegenteil weiß jeder, der den Homer kennt (und datafox gehört sicher dazu), daß das keine Beleidigung sondern eine Hochachtung vor den Autoren der Vergangenheit ist.
Niemand wird sich dadurch angegriffen fühlen -
einfach weil es die Wahrheit ist.Nö, nicht weil es die „Wahrheit“ ist, sodnern weil es niemand
versteht und es sich so schön hochtrabend anhört.
Du willst damit sagen, daß es besser verständlich sei - oder auch, daß es besser „ankommt“, wenn man Dinge, von denen man nichts versteht, verbal unter dem Absatz zertritt?
Das mag man gerne tun, aber das entspricht dem Verständnis dieses Forums nicht.
Zitat „Wikipedia“ : Besonders Märchen werden mitunter als
degradierte Mythen angesehen.
In Wikipedia findet man viel nonsense. Daß Märchen einiges Entscheidende mit Mythen gemeinsam haben, ist allerdings richtig.
Für mich ist diese Betrachtungsweise, die ja zum Glück nicht
von allen geteilt wird, eher unverschämt.
Sie wird von allen geteilt, die ein wenig über die antike Literatur Bescheid wissen. Und das ist auch in Ordnung, denn w-w-w ist eine Forum für Wissensaustausch.
Kryptische Fachsprache verhindert Transparenz und ich mag
schon gerne, dass alle an der Diskussion teilhaben.
Transparenz unbedingt und gerne, aber Transparenz ist nicht dasselbe wie von Sachkenntnis ungetrübtes Degradieren zwecks Belustigung oder Affektabfuhr.
Es wird schon seinen guten Grund haben, warum katholische
Predigten bis vor einigen Jahrzehnten nicht in deutscher
Sprache stattgefunden haben.
„bis vor einigen Jahrzehnten nicht“ sorry - aber was für ein Nonsense!
Gruß
Metapher
Dann sind wir alle Wissenschaftler! Juhu!
Nö es gibt genug Idioten, die über Dinge dilettieren, von denen sie keine Ahnung haben.
Die Frage, ob es draußen warm oder kalt ist,
kann wohl auch nur von einem Meterologen mit korrekten
Fachspezifischen Ausdrücken beantwortet werden?
Das nicht, aber die Frage, was Temperatur ist_ist_, würde ich doch eher einem Physiker anvertrauen.
Es sollten auch nur die wählen dürfen, die die Inhalte der
Wahlprogramme bis ins letzte wissenschaftliche Detail
verstehen, gell?
Das fände ich gar nicht so abwegig, daß Leute, die einen gewissen IQ unterschreiten, nicht wählen dürfen. Dadurch könnten politische Supergaus verhindert werden. Es ist nur nicht mit einer Demokratie vereinbar - und genau das ist die Krankheit der Demokratie. (wer ein Gymnasium besucht hat, dem sagt Platon was *SCNR*)
Gruß
dataf0x
Hallo,
schreib doch bitte einmal etwas sachlich richtiges.
Mache ich doch die ganze Zeit.
Predigten werden seit Jahrhunderten in der Landessprache
gehalten.
Oh Hochwürden, habe ich fälschlicherweise Predigt als Abkürzung von Gottesdienst verwendet. Das hast Du aber ganz toll entdeckt. „Sternchen“
Verwechselst Du Predigten nicht vielleicht mit der Liturgie?
Mir fällt ebenfalls kein emotionsfreier Fachausdruck für „Klugscheisser“ ein. Den beleidigenden Aspekt von dem Wort bitte ich zu übersehen.
Für Deine Fortbildung ist mir aber keine Mühe zu Schade.
Gebrauch von Latein (wird ja sehr viel gesprochen)
wird unter Punkt IV H gefordert.
http://64.233.161.104/search?q=cache:xbaVbXCjmrkJ:ww…
Als Beispiel für eine sinnreiche Verwendung der lateinischen Sprache (um mit dem Volk zu kommunizieren) darf ich auch gern folgenden Link einfügen.
http://www.wienerzeitung.at/DesktopDefault.aspx?TabI…
Zitat daraus:
Konkrete Taten sind notwendig", sagte Ratzinger weiter in der auf LATEIN gehaltenen Predigt.
Eencockniedo
Zitat daraus:
Konkrete Taten sind notwendig", sagte Ratzinger weiter in der
auf LATEIN gehaltenen Predigt.
Hallo Eencockniedo,
Latein ist die Amtssprache des Vatikan und somit die Sprache, die alle Kardinäle verstehen.
Hätte er Bayrisch nehmen sollen?
Gott segne Dich,
Joe
Hallo,
Die Wortwahl, nicht der Inhalt, ist ein Affront. Beim Ausdruck
„Märchen“ schwingt die Vorstellung kindlichen Blödsinnes mit.
Muß das sein?Tja, mein Ziel ist es schon, mich so auszudrücken, dass es
auch jemand versteht, der nicht ins Gymnasium gegangen ist.Willst du damit sagen, daß man Personen, die nicht ins
Gymnasium gegangen sind, „kindlichen Blödsinn“ vorsetzen soll?
Doh! würde Homer zu Deinem Einwand sagen.
Auch wenn einer nicht ins Gymnasium gegangen ist, hat er ein
Recht auf richtige Informationen. Und die Ausführungen von
datafox sind religionswissenschaftlich korrekt und auch von
Nicht-Gymnasiasten leicht zu verstehen.
Ja, ja…jetzt bringst Du noch hier die Schulformdiskussion mit herein. Klasse. Je mehr man andere Scheinschauplätze aufmacht, je mehr verwischt man das, um das es hier geht.
Du könntest von Mythologie sprechen, wie man es
auch völlig korrekterweise über die griechischen Götter tut.Reine Wortklauberei und Schönfärberei.
Richtigstellungen sind keine Schönfärberei.
Es ist weiterhin richtig Geschichten der Bibel als Märchen zu bezeichnen. Es war also keine Richtigstellung, sondern eine Bestätigung.
Viel Typen von
Märchen sind etwas vollkommen anderes, als das, was man
despektierlich mit „Märchen“ meint,
Ja und? Ob es noch andere Märchenarten außer Gebrüder Grimm und die Bücher der Bibel gibt ist doch völlig belanglos an dieser Stelle.
wenn man „erzähl mir keine
Märchen“ sagt. Damit meint man Lügen.
Klasse. Jetzt muss wieder der einfache Mann herhalten. In gehobenen Kreisen spricht man sicher: „Jetzt mach mir nicht den Homer“
Und Märchen, Mythen -
und ebenso viele Passagen aus dem Tanach - sind von
ebensolcher Art. Es sind keine Lügen, auch wenn sie sich auf
Inhalte beziehen, die sich mit unseren heutigen Mitteln als
historisch falsch oder als nicht nachweisbar erwiesen haben.
Das Wort Lügen hat so einen negativen Unterton (extra benutzt?). Wie wäre es mit Unwahrheiten.
Die historische Tatsächlichkeit von Berichten über die
Vergangenheit war nicht imer in der Geschichte das Interesse
und die Absicht des Schreibens … außerdem erforderte es
Methoden, die erst in der Geistesgeschichte entwickelt wurden,
als alle diese Dinge schon seit Jahrhunderten geschrieben
waren (Homer, Torah und alles das). Diese Texte hatten andere
Inhalte und Motivationen als es die spätere Religionshistorie
und Archäologie hatte.
Aha.
Wissenschaftlich betrachtet ist die Bibel ein
mythologisches Buch und reiht sich nahtlos neben der
Odyssee ein.
Sehr interessant.
Wenn das mal keine beleidigende Aussage war (für den, der
weiß, was die Odyssee überhaupt ist).Im Gegenteil weiß jeder, der den Homer kennt (und datafox
gehört sicher dazu), daß das keine Beleidigung sondern eine
Hochachtung vor den Autoren der Vergangenheit ist.
Geht es jetzt um die literarische Qualität der Texte. Ich glaube da sind wir im falschen Brett.
Niemand wird sich dadurch angegriffen fühlen -
einfach weil es die Wahrheit ist.
Das freut mich.
Nö, nicht weil es die „Wahrheit“ ist, sodnern weil es niemand
versteht und es sich so schön hochtrabend anhört.Du willst damit sagen, daß es besser verständlich sei - oder
auch, daß es besser „ankommt“, wenn man Dinge, von denen man
nichts versteht, verbal unter dem Absatz zertritt?
Nein, wenn man gebräuchliche Worte benutzt, wird es auch für den Laien verständlich. Wenn das Forum Religionswissenschaft heissen würde, hätte ich niemals hineingeschaut. „Religion und Ethik“ scheinen aber eine Diskussion unter Laien im Bereich der Rel. Wissenschaft nicht auszuschliessen.
Das mag man gerne tun, aber das entspricht dem Verständnis
dieses Forums nicht.
Bist Du da sicher?
Zitat „Wikipedia“ : Besonders Märchen werden mitunter als
degradierte Mythen angesehen.In Wikipedia findet man viel nonsense. Daß Märchen einiges
Entscheidende mit Mythen gemeinsam haben, ist allerdings
richtig.
Endlich, eine Offenbarung Deine Aussage. Denn Mythen sind in der Mythologie angesiedelt, zu welcher auch die Bibel zählt. Das nicht alles genau das gleiche ist, ist mir klar. Es gibt schließlich keine Kirche, die sich auf den Lehren der Märchen Gebrüder Grimm aufbaut. Als verständlicher Oberbegriff ist er dennoch akzeptabel.
Für mich ist diese Betrachtungsweise, die ja zum Glück nicht
von allen geteilt wird, eher unverschämt.Sie wird von allen geteilt, die ein wenig über die antike
Literatur Bescheid wissen. Und das ist auch in Ordnung, denn
w-w-w ist eine Forum für Wissensaustausch.
Ich kenne die Odyssee aus dem Fernsehen. Sollte es sich tatsächlich um ein Buch handeln in dem keine „Monster“ vorkommen, dann bitte ich meine Dummheit zu entschuldigen.
Kryptische Fachsprache verhindert Transparenz und ich mag
schon gerne, dass alle an der Diskussion teilhaben.Transparenz unbedingt und gerne, aber Transparenz ist nicht
dasselbe wie von Sachkenntnis ungetrübtes Degradieren zwecks
Belustigung oder Affektabfuhr.
Warum degradierst Du Märchen? Das ist nicht meine Schuld.
Es wird schon seinen guten Grund haben, warum katholische
Predigten bis vor einigen Jahrzehnten nicht in deutscher
Sprache stattgefunden haben.„bis vor einigen Jahrzehnten nicht“ sorry - aber was für ein
Nonsense!
Es ging wohl um die Liturgie, ein Begriff der auch sehr weit verbreitet verwendet wird. (Ironie) Gottesdienst, statt Predigt wäre wohl die bessere Wortwahl gewesen. Man kann mich gern belehren in dieser Frage.
Eencockniedo
Hallo,
leider irsst Du Dich - und zwar mächtig.
Hallo Regina,
ich will meinen Glauben auch nach außen hin leben. Es wird
keiner gezwungen, in der Kirche zu sein. Niemand muss
Kirchensteuer zahlen. Niemand muss seine Kinder in den
Religionsunterricht schicken.
Das stimmt nämlich so nicht.
Von Haus aus muß erst einmal jeder Kirchensteuer zahlen, der getauft wurde - auch wenn er selber nicht mal konformiert ist und nie praktizioerender Anhänger einer Gemeinde war. Es sei denn, er erklärt notariell seinen Austritt aus der Kirche.
Und da frage ich Dich - wieso muß ein nie aktiver Christ, der sich nicht als Kirchenanhämger versteht, etwas erklären? Wieso kann die Kirche einen Nichtgläubigen ZWINGEN, eine bestimmte Handlung zu tun???
Das nächste: Arbeitslosengeld wird immer, auch bei Nichtkirchenmitgliedern, auf der Grundlage des Nettoeinkommens gerechnet,m daß ein Kirchenmitglied gehabt hätte. Da wird die Mitgliedschaft in der Kirche als Bemessungsgrundlage und Normalfall genommen. Wieder die Frage: Wieso wird ein Nichtkirchenmitglied einem Gläubigen gleichgestellt - gegen seinen Willen?
Und das nächste: Man muß begründen, wenn man nicht am Religionsunterricht teilnehmen will und das beantragen. Wieso? Wieso wird ein Nichtkirchenmitgleied in Erklärungsnotstand gebracht?
In der DDR war es so, daß die Kirche ihre Beiträge selber eintreiben mußte. Und der Pastor mußte seinen Relogionsunterricht außerhalb der Schulzeit in den Räumen der Kirche halten. Wohl bemerkt - beides war nicht verboten und wurde nicht behindert. Aber mir erschien diese Lösung sauberer. Damals war es im Übrigen auch strengstens verboten, auf irgendwelchen betrieblichen oder staatlichen Fragebögen die Kirchenzugehörigkeit zu erfragen. Das war Privatsache, die keinen was anging. Auch nicht das Finanzamt, das betriebliche Lonbüeo und das Einwohnermeldeamt. Auch die Staatsicherheit mußte da notfalls schon ihre Spitzel einsetzen und in den Gottesdienst schicken - es gab keine Dienststelle, bei dem die das hätten erfragen können.
Dazu kommt, daß die staatöiche Bevorzugung ja nur die beiden großen Amtskirchen betrifft. Alle anderen Religionsgemeinschaften - auch christliche - bleiben außen vor. Und das ist nun schon überhaupt nicht zu begreifen.
Gernot Geyer
HI,
Willst du damit sagen, daß man Personen, die nicht ins
Gymnasium gegangen sind, „kindlichen Blödsinn“ vorsetzen soll?Doh! würde Homer zu Deinem Einwand sagen.
Und was würde er damit meinen?
Auch wenn einer nicht ins Gymnasium gegangen ist, hat er ein
Recht auf richtige Informationen. Und die Ausführungen von
datafox sind religionswissenschaftlich korrekt und auch von
Nicht-Gymnasiasten leicht zu verstehen.Ja, ja…jetzt bringst Du noch hier die Schulformdiskussion
mit herein. Klasse. Je mehr man andere Scheinschauplätze
aufmacht, je mehr verwischt man das, um das es hier geht.
Ich kann mich nicht erinnern, über Schulformen diskutiert zu haben. Ich sagte nur, was oben zu lesen ist.
Es ist weiterhin richtig Geschichten der Bibel als Märchen zu
bezeichnen. Es war also keine Richtigstellung, sondern eine
Bestätigung.
Nein, es ist falsch und irreführend, wenn mit der Ausdruck „Märchen“ polemisch im Sinne von „Lügengeschichten“ verwendet wird. datafox hat das aber bereits alles genügend verständlich erklärt.
wenn man „erzähl mir keine Märchen“ sagt. Damit meint man Lügen.
Klasse. Jetzt muss wieder der einfache Mann herhalten.
Das ist nonsense. Auch der nichteinfache Mann sagt dann und wann „erzähl mir keine Märchen!“ Allerdings ist dann klar, was damit gemeint ist und er meint sicher damit nicht das Dornröschen.
Und Märchen, Mythen -
und ebenso viele Passagen aus dem Tanach - sind von
ebensolcher Art. Es sind keine Lügen, auch wenn sie sich auf
Inhalte beziehen, die sich mit unseren heutigen Mitteln als
historisch falsch oder als nicht nachweisbar erwiesen haben.Das Wort Lügen hat so einen negativen Unterton (extra
benutzt?). Wie wäre es mit Unwahrheiten.
Auch das ist falsch. Märchen und Mythen unterliegen nicht der Kategorie „wahr“ oder „unwahr“.
Im Gegenteil weiß jeder, der den Homer kennt (und datafox
gehört sicher dazu), daß das keine Beleidigung sondern eine
Hochachtung vor den Autoren der Vergangenheit ist.Geht es jetzt um die literarische Qualität der Texte. Ich
glaube da sind wir im falschen Brett.
Ich weiß schon, in welchem Brett ich bin. Und es geht nicht um die literarische Qualität solcher Tete, sondern um deren gesellschaftliche Bedeutung - mindestens in der Zeit, als sie geschrieben wurden.
Du willst damit sagen, daß es besser verständlich sei - oder
auch, daß es besser „ankommt“, wenn man Dinge, von denen man
nichts versteht, verbal unter dem Absatz zertritt?Nein, wenn man gebräuchliche Worte benutzt, wird es auch für
den Laien verständlich.
Wenn man gebräuchliche Worte irreführend benutzt, ist das vielmehr eine Beleidgung für den Laien, dem man sie vorsetzt.
Wenn das Forum Religionswissenschaft
heissen würde, hätte ich niemals hineingeschaut.
Dann schau mal in die Brettbeschreibung!
„Religion und Ethik“ scheinen aber eine Diskussion unter Laien im
Bereich der Rel. Wissenschaft nicht auszuschliessen.
Eine völlig überflüssige Bemerkung, denn auch in Philosophie, Physik, Biologie, Psychologie schreiben, lesen Laien und stellen Fragen. Genau das ist die Intention dieses Forums.
Nicht Sinn dieses Forums - und damit dieses Brettes - ist, gegen Religionen, religiöse Vorstellungen und Anhänger von Religionen zu hetzen.
Das mag man gerne tun, aber das entspricht dem Verständnis
dieses Forums nicht.Bist Du da sicher?
Ganz sicher.
Zitat „Wikipedia“ : Besonders Märchen werden mitunter als
degradierte Mythen angesehen.In Wikipedia findet man viel nonsense. Daß Märchen einiges
Entscheidende mit Mythen gemeinsam haben, ist allerdings
richtig.Endlich, eine Offenbarung Deine Aussage. Denn Mythen sind in
der Mythologie angesiedelt, zu welcher auch die Bibel zählt.
Das sagte datafox allerdings bereits. Du hattest Einwände dagegen. Aber ich sehe jetzt, wir verstehen uns.
Ich kenne die Odyssee aus dem Fernsehen.
ah ja …
Sollte es sich
tatsächlich um ein Buch handeln in dem keine „Monster“
vorkommen, dann bitte ich meine Dummheit zu entschuldigen.
Ebendeshalb sagte datafox, was sie sagte. Besonders deswegen, weil es nicht der Grundzug der Odysse war, Monstergeschichten zu erzählen. Ebensowenig, wie es die Intention von Märchen ist, „Unwahrheiten“ zu erzählen, wie du ja selbst oben schon ausgeführt hast.
Gruß
Metapher
Man kann mich gern belehren in dieser Frage.
Tach, Unaussprechliche®,
Um jemanden belehren zu können, müßte der Lehrende beim Lernenden ein Mindestmaß nicht nur an Lernfähigkeit, sondern auch an Lernwilligkeit feststellen können.
Also, bei Dir würde ich mich da nicht rantrauen.
Gruß - Rolf
Ehm- die christenheit versteht sich als gemeinschaft. Und wenn du dich nicht als Christ siehst, dann trittst du aus und die Sache hat sich. Wo ist bitte da das Problem? Ist doch deine entscheidung oder du verklagst deine Eltern weil sie dich haben taufen lassen. Ich möchte anmerken, dass die Institution Kirche auch soziale Einrichtungen unterhält und als Christ, dem die Gemeinschaft wichtig ist, möchte ich auch die Kirchensteuer bezahlen. Vlt. komm ich später auch mal in ein Altenheim von der Kirche. Zudem, wenn du dich nicht als Kirchgänger verstehst und auch dein bisschen Kirchensteuer nicht zahlen willst und deshalb aus der Kirche austrittst, dann finde ich es auch Gerechtfertigt, dass du nicht die romantische Hochzeit und nicht dein Begräbnis von der Kirche bekommst. Entweder dir ist das so wichtig, dass du auf die paar Euro verzichten kannst- denn die Kirche muss ihre Angestellten auch irgendwo finazieren- oder du hast die vollen Konsequenzen zu tragen.
Das mitm Religionsunterricht stimmt so auch nicht. Du kannst deine Kinder in Ethik schicken und du musst auch nur eine Begründung sie getauft sind. Und wenn du nichts mit Glauben am hut hast, dann hsate eben nichts mit Glauben am hut und kannst das wohl auch so formulieren. Ich möchte dich daraufhinweisen, dass bei uns vor allem die Ethik im Vordergrund im Unterricht steht: Es geht nicht darum jemanden zu missionieren, sondern um verschiedene Philosophie aufzuspüren und zu guggn, wo die heute sich in unserer Gesellschaft bemerkbar machen. Wir haben z.B. dieses Schuljahr Satre behandelt. Und Religion geht am Gymnasium auch in großen Teilen in Philosophie über, und da ist wohl klar, dass die die basis für Kunst, etc. ist und deshalb auch wichtig ist. Zudem ist es wichtig zu verstehen, warum wir heute in dieser Gesellschaft leben und welche Werte und Normen es gibt und wie man die aus dem Wirr warr der Bibel rausbekommen hat.
Diesen Religionsunterricht außer der Schulzeit gibts bei uns auch und zwar vor der KOnfirmation von der Kirche aus. dennoch bin ich absolut gegen die Abschaffung des Reliunterrichts aus oben genannten Gründen: Es wird in diesem Unterricht erläutert woher unsere jetzige Kultur und unser Gerechtigkeitsbegriff kommt. Und dies gehört zur Allgemeinbildung zu wissen worauf unser Staat und unsere Gesellschaft basiert.
Das vom Arbeitslosengeld weiß ich nicht, bin noch schülerin.
Gruß, Regina
[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]
Und wenn du dich nicht als Christ siehst, dann trittst
du aus und die Sache hat sich. Wo ist bitte da das Problem?
Hallo, Regina,
das Problem liegt darin, dass ich den Austritt erkären muss, und zwar ohne, dass ich jemals gefragt wurde ob ich überheupt eintreten will.
Das mitm Religionsunterricht stimmt so auch nicht. Du kannst
deine Kinder in Ethik schicken und du musst auch nur eine
Begründung sie getauft sind.
Den Satz habe ich jetzt nicht so recht verstanden. 
Zudem gibt es Ethik-Unterricht an den meisten Grundschulen von vornherein nicht und auch in den weiterführenden Schulen wird er nur selten angeboten.
dennoch bin ich absolut gegen die Abschaffung des Reliunterrichts
aus oben genannten Gründen: Es wird in diesem Unterricht erläutert
woher unsere jetzige Kultur und unser Gerechtigkeitsbegriff
kommt. Und dies gehört zur Allgemeinbildung zu wissen worauf
unser Staat und unsere Gesellschaft basiert.
Da stimme ich dir zu. Aber für diese genannten Inhalte bedarf es keines konfessionsspezifischen Religionsunterrichts. Das kann in einem neutralen Umfeld genauso gut - ich meine sogar besser - vermittelt werden.
Der Einfluss der beiden großen Konfessionen - Kirchen - auf unser Staatswesen nimmt m.E. einen zu großen Platz ein.
Gruß
Eckard
Übrigens wird es hier gern gesehen, wenn man seine Postings mit einer Anrede beginnt und mit einem Gruß abschließt.
hallo datafOx,
klar, was Du über die Glaubensgemeinschaften anderer Länder und auch Vereine usw. schreibst. Aber für mich ist der wesentliche Punkt die Möglichkeit/ Selbstverständlichkeit eines Pastors/ Priesters / Rabbi oder solcher Berufsgruppen, die Menschen unmittelbar in ihrem Leben, mit ihrem Schicksal, in ihrer Not oder ihrem Überfluß zu erleben. Wahrzunehmen. Mit ihnen direkt zu sprechen ( nicht nur zu ihnen). Hinzugehen. Mir scheint, je mehr sich „Würdenträger“ entfernen von denen, von denen sie ihre Würde erhielten, umso weniger können sie ihrer eigentlichen Aufgabe gerecht werden. Das gilt auch für Politiker … Jedenfalls bin ich darum nicht einverstanden damit, daß die Kirchensteuer vom Staat eingezogen wird. I.
Hallo Cabochon,
den meisten Deiner Gedanken stimme ich zu. Aber daß die Menschen, denen die Verquickung zwischen Staat und Kirche nicht gefällt, einfach aus der Kirche austreten sollen, erscheint mir als Lösung verfehlt. Ich habe das zwar getan, eine Lösung scheint es mir aber nicht zu sein. Da meine ich, die Kirche, sofern wir ihre wesentlichen Glaubensinhalte anerkennen können, sollte allen Menschen gehören, die glauben. Und sie sollten den Geist der Kirche/n prägen können. So wie es ist, ist der Geist aber träge und trägt eine Art Hornhaut, wie sich in den Zeiten totalitärer Herrschaften immer wieder zeigt. Nicht bei allen (Gläubigen und Würdenträgern), aber bei sehr vielen. Und manchmal in furchtbarem Ausmaß. Was bewegt unseren Staat, die Kirchen so zu begünstigen? In welchem Ausmaß sind die Kirchen staatstragend? I.
Das mitm Religionsunterricht stimmt so auch nicht. Du kannst
deine Kinder in Ethik schicken und du musst auch nur eine
Begründung sie getauft sind.Den Satz habe ich jetzt nicht so recht verstanden.
Tja, da hab ich wohl selbst n bisschen was verschusselt. Ich meinte, du musst nur begründen weshalb deine KIds nicht in die Schule gehen, soweit sie ´getauft sind.
Zudem gibt es Ethik-Unterricht an den meisten Grundschulen von
vornherein nicht und auch in den weiterführenden Schulen wird
er nur selten angeboten.
Also bei uns ist das mit der Grundschule anders gewesen. Wir hatten sehr viele ausländische Kinder und deshalb wurde Ethik bei uns auch im kleinsten Kaff angeboten.
Da stimme ich dir zu. Aber für diese genannten Inhalte bedarf
es keines konfessionsspezifischen Religionsunterrichts. Das
kann in einem neutralen Umfeld genauso gut - ich meine sogar
besser - vermittelt werden.
Du kannst doch Theologie studieren ohen dass du dran glaubst. D.h. du kannst eben auch Ethik unterricht mit Philosophie. D.h. du kannst auswählen in welchem Rahmen dein Kind unterrichtet werden soll.
Und wenn die Schulen zu klein sind um das anzubieten, dann musst du sie halt entweder auf größere schulen schicken oder es geht nicht. Ich konnte z.b. auch manche Fächer nicht wählen, weil sie an meiner Schule nicht angeboten wurde. Es wird niemand auf Grund des Religionsunterricht versklavt zu glauben. Im gegensatz: Wir haben sogar eine Schülerin, die wurde nicht getauft und die hat einen Antrag sogar ausgefüllt, dass sie unbedingt in den evang. UNterricht will. Also entweder du wirst es den Leuten nicht recht machen, oder denjenigen, die Religionsunterricht als Schwachsinn ansehen. Soweit ich das aber weiß, hat sich Hitler verpflichtet den Religionsunterricht im Staat zu etablieren und hat im Gegenzug soweit ich weiß die Garantie dafür bekommen, dass sich der papst nicht in die Politik der nazis einmischt (wenn ich hier etwas falsch verstanden habe, dann möge man mich bitte korrigieren). D.h. das wurde sehr tief ins Gesetz verankert worden und kann wohl nichtz so einfach wieder rausgelöst werden.
Es stellt sich auch mir die genauso die Frage, warum ich Sport machen muss in der schule. kann ja auch in den SPortverein. Ist für mich ne ähnliche Argumentation.
Gruß, regina
Der Einfluss der beiden großen Konfessionen - Kirchen - auf
unser Staatswesen nimmt m.E. einen zu großen Platz ein.Gruß
EckardÜbrigens wird es hier gern gesehen, wenn man seine
Postings mit einer Anrede beginnt und mit einem Gruß
abschließt.
Hallo,
also die Frage, was Herr Lehmann verdient, berührt mich recht wenig. Das ist eine iunterne Sache der Kirche - das geht mich als Außenstehender nichts an.
Nur muß ich gerade in deisem Zusammenhang immer wieder sagen, daß mir ein Thema da Bauchschmerzen bereitet:
Die Kirchen betreiben ja ihre Kindereinrichtungen, Pflegeheime und sonstigen cariativen Einrichtungen nicht aus eigenen Mitteln. Sie nehmen dazu wie jeder gewinnorientierte private oder auch gemeinnütziger Träger öffentliche Zuschüsse an, die meist über 90 % der Kosten abdecken.
Trotzdem bestehen sie aber darauf, daß dann in diesen Einrichtungen nur kirchlich aktives Personal arbeitet und sie bestehen darauf, kirchliche Inhalte zu vermitteln. Das aber ist ne Schweinerei - weil es ja letztlich um öffentliche Steuergelder geht, die hier ausgegeben werden. Und ich kann nicht so richtig nachvollziehen, wieso ich mit meinen Steuergroschen auf diese Weise die missionarische Arbeit der Kirche mit bezahlen muß- Geschweige denn davon, daß diese meine Steuergroschen zwar durch die Kirche genommen werden, mir aber der damit geschaffene Arbeitsplatz im sozialen bereich verwehrt bleibt, wenn ich selbst nicht kirchlich aktiv bin.
Ich achte das soziale Wirken der Kirche wirklich. Nicht zuletzt auch deshalb, weil es ja eine Suchtberatungsstelle der Diakonie war, der ich u.a. verdanke, daß ich noch lebe.
Aber ich finde, auch die Kirche sollte da schon trennen zwischen sozialer Arbeit die aus Steuermittel bezahlt und folglich neutral zu sein hat und selbstfinanzierten Aktivitäten.
Gernot Geyer
Hallo,
ja - und wieso muß ich meinen Austritt notariell erklären bitte schön? Überall sonst reicht da eine formlose Austrittserklärung. Nur hier nicht.
:haben taufen lassen. Ich möchte anmerken, dass die Institution
Kirche auch soziale Einrichtungen unterhält und als Christ,
dem die Gemeinschaft wichtig ist, möchte ich auch die
Kirchensteuer bezahlen. Vlt. komm ich später auch mal in ein
Altenheim von der Kirche.
Das ist so ne Lüge. Die Kirche kassiert für ihre soziale Einrichtungen genau so Geld vom Staat wie jeder andere Träger auch. Sie besitzt nur dann die staatlich sanktionoerte Frechheit, in diesen mit staatlichen Steuergeldern finanzierten Einrichtungen so zu tun, als wären es ihre eigenen.
Zudem, wenn du dich nicht als
Kirchgänger verstehst und auch dein bisschen Kirchensteuer
nicht zahlen willst und deshalb aus der Kirche austrittst,
dann finde ich es auch Gerechtfertigt, dass du nicht die
romantische Hochzeit und nicht dein Begräbnis von der Kirche
bekommst. Entweder dir ist das so wichtig, dass du auf die
paar Euro verzichten kannst- denn die Kirche muss ihre
Angestellten auch irgendwo finazieren- oder du hast die vollen
Konsequenzen zu tragen.
Auf die trauerrede vom Pfarrer kann ich versichten - der hiesige ist rhetorisch eh ne Niete, da sind die weltlichen besser. Und die Kirchenglocken hat der Pfarrer auch meinem Opa verweigert, der sein leben lang Kirchensteuergezahlt hat - weil seine nichtkirchliche Tochter kein kirchliches Begräbnis bestellt hatte. Das nimmt das ganze Dorf hier dem Schwarzkittel heute noch krumm.
Gernot Geyer
Hallo!
Also ich selbst finde es wichtig, dass jeder mensch ein freies
recht auf ausübung seiner Religion hat- egal welche.
Zustimmung. Aber das beinhaltet nicht unbedingt dass Kirche eine Sonderstellung einnimmt und quasi wie ein Staat im Staat existiert. Jeder Mensch sollte seine Religion ausüben. Jemand der Präsident ist kann Kopftuch tragen oder einen Kreuz. Weil er ist ein Mensch. Aber wozu die Kirche als Religionsmonopol?
Chritsentum ist für mich in erster Linie
Humanität. Und ich glaube nicht, dass irgendjemand gerade auch
die Menschenrechte, die eigentlich auch auf den Forderungen
der Bibel aufgebaut sind, abschaffen will.
Da machst du dir es aber sehr einfach.Frage mich die ganze Zeit welche Rechte konkret du meinst? Ich dachte immer das hiesige System von Menschenrechten wurde erst durch die AUfklärung eingeleitet. Und die Aufklärung war ganz klar eine Bewegung der als eine Gegenbewegung zur kirchlichen Allmacht entstanden ist. Also inwiefern basieren dann die Werte die mit der Aufklärung kamen auf dem Christentum?
Wieso dann:eigentlich Trennung von Staat und Kirche?
Weil die Menschen gesehen haben wozu die Kirche zu allem fähig ist, wenn sie nicht abgekoppelt wird und innerhalb des Staates eine Macht hat.
MfG
Hallo Gernot,
also die Frage, was Herr Lehmann verdient, berührt mich recht
wenig. Das ist eine iunterne Sache der Kirche - das geht mich
als Außenstehender nichts an.
ganz genau. Das sollte nur Mitglieder etwas angehen. Es interessiert mich auch nicht, was Uli Hoeness vom FCB verdient, aber der erste Fragesteller sprach vom „Batzen für die Kirchenoberen“. Bei der Kirche wird man wirklich nicht reich…
Nur muß ich gerade in deisem Zusammenhang immer wieder sagen,
daß mir ein Thema da Bauchschmerzen bereitet:
Die Kirchen betreiben ja ihre Kindereinrichtungen, Pflegeheime
und sonstigen cariativen Einrichtungen nicht aus eigenen
Mitteln. Sie nehmen dazu wie jeder gewinnorientierte private
oder auch gemeinnütziger Träger öffentliche Zuschüsse an, die
meist über 90 % der Kosten abdecken.
Trotzdem bestehen sie aber darauf, daß dann in diesen
Einrichtungen nur kirchlich aktives Personal arbeitet und sie
bestehen darauf, kirchliche Inhalte zu vermitteln. Das aber
ist ne Schweinerei - weil es ja letztlich um öffentliche
Steuergelder geht, die hier ausgegeben werden. Und ich kann
nicht so richtig nachvollziehen, wieso ich mit meinen
Steuergroschen auf diese Weise die missionarische Arbeit der
Kirche mit bezahlen muß- Geschweige denn davon, daß diese
meine Steuergroschen zwar durch die Kirche genommen werden,
mir aber der damit geschaffene Arbeitsplatz im sozialen
bereich verwehrt bleibt, wenn ich selbst nicht kirchlich aktiv
bin.
Dann sollten die Kirchenmitglieder im Umkehrschluss mindetsten 10 % Rabatt für Kindergartenbeitrage usw kriegen und das ist leider auch nicht der Fall.
Ich achte das soziale Wirken der Kirche wirklich. Nicht
zuletzt auch deshalb, weil es ja eine Suchtberatungsstelle der
Diakonie war, der ich u.a. verdanke, daß ich noch lebe.
Aber ich finde, auch die Kirche sollte da schon trennen
zwischen sozialer Arbeit die aus Steuermittel bezahlt und
folglich neutral zu sein hat und selbstfinanzierten
Aktivitäten.
Das freut mich.
Ich glaube, dass ohne die Kirche, selbst wenn sie große staatliche Zuschüsse bekommt, der Sozialstaat stark eingeschränkt wäre. Denn es geht nicht nur um Geld, sondern auch um die Einstellung der Menschen. Und die ist bei den oft so kritisierten Kirchenmitgliedern nach meinen Erfahrungen sehr gut.
Jesus sagt:
Was ihr einem dieser Geringsten nicht getan habt,
das habt ihr mir auch nicht getan!
(Matthäus 25,45)
Gruß vom Katholen Joe