Hallo,
Ich schleife zur Zeiet eine Treppe aus Buche ab. Das Problem: Es scheint ein merkwürdige Kombination aus normalem Lack mit irgendeinem Harzzusatz zu sein denn die Farbe (weiß) blättert förmlich ab. Leider bleibt quasie das Harz auf dem Holz zurück was dazu führt das, wenn ich nun schleifen möchte, das Zeug warm wird und verschmiert. Habe schon abgebeizt mit Terpentin gewaschen. Mir gehen die Ideen aus. Hat jemand nen Vorschlag?
hey,
ich hatte so ein schmiert-wenn-schleift probelm mit meiner eingangstür. das war irgendeine uralte ölfarbe die da drauf war… klingt so als wäre das bei dir was ähnliches. ich hab den alten lack dann mit dem heißluftfön runtergebruzelt…
such dir eine stelle, die man nicht unbedingt gut sieht (irgenein winkerl) wo du mal probierst ob das funkt. nicht zu nah rangehen mit dem fön (weniger als 10 cm solltens für die verscuhe nicht werden), wenn das holz zu heiß wird, hast du dann verkohlte flecken 
wenn die farbe beim anbruzeln bläschen schlägt (so nach 20 sekunden war das bei mir), nimmst du eine spachtel, und ziehst die farbe ab. meistens geht e gleich alles weg. falls nicht gleich bläschen kommen, musst du halt immer wieder vorsichtig probieren, ob sich was tut.
wichtig ist dass du supergut lüftest, der erhitzte lack stinkt erbärmlich! ich glaub auch dass das ziemlich ung’sund is…
drück dir die daumen!
lg lili
Vel dank, ja das mit wärme habe ich auch schon in Erwägung gezogen. Werde ich mich mal morgen mit beschäftigen.
Hallo,
versuch es mal mit einer Klinge oder einer Glasscherbe einer alten Glasscheibe die zerbrechen ziemlich scharfkantig.
Ein Misch aus Heißluftfön, um die grobe Masse herunter zu bekommen und Klinge kann auch gut funktionieren. auf jeden Fall kostet es Nerven.
Gruß,
Alexandra
Ja das mit den Nerven habe ich schon aufgegeben, habe keine mehr 
Ziehklinge heißt das Ding
Hi!
Eine Ziehklingeheißt das Ding, ist gar nicht teuer, gibt es auch in gebogenen Formen für Rundungen.
Eine Beschreibung hier und sogar ein Video
Ist ein tolles Werkzeug…
Das und den Heißluftfön hätte ich empfohlen. Vorsichtig anfangen, Übung macht den Meister.
Grüße
kernig
Ich schleife zur Zeiet eine Treppe aus Buche ab. Das Problem:
Es scheint ein merkwürdige Kombination aus normalem Lack mit
irgendeinem Harzzusatz zu sein denn die Farbe (weiß) blättert
förmlich ab. Leider bleibt quasie das Harz auf dem Holz zurück
was dazu führt das, wenn ich nun schleifen möchte, das Zeug
warm wird und verschmiert. Habe schon abgebeizt mit Terpentin
gewaschen. Mir gehen die Ideen aus. Hat jemand nen Vorschlag?
Hallo kleiner Holzwurm,
k.A. was bei dir vorliegt und 'ne Ziehklinge hatte ich noch nie.
Also alles optimal um dir zu helfen 
Ich sehe sowas immer sehr einfach.
Da ist eine Treppe aus Holz (Buche ist mir egal) wo wohl ein Depp
das schöne Holz mit weißer Farbe abgedeckt hat 
(Ich mag Holz sehr)
Okay, die Farbe ist nicht das Problem wenn sie eh schon von selbst
abblättert (noch ein zeichen für Depp, meine Farbe hätte gehalten
wenn ich das schweren Herzens getan hätte)
Problem ist anscheindend das was zwischen Frabe und dem Holz ist.
Wohl harzförmig o.ä.
Terpetin ignoriert es.
Okay, da müssen Fachkundigere was zu sagen was du da probieren
solltest.
Ist gar nicht so einfach aus der Ferne wenn man nicht genau weiß was
das ist. Auch vor Ort ist das schwierig. Ich mußte mal von einem
Parkettboden die Reste von doppelseitigem Klebeband entfernen
was schon über 30 Jahre drauf war, alles was ich halt so habe
hat versagt, da habe ich vor Frust zur Flex gegriffen…
Das wäre evtl. auch dein Weg. Bei einer Flex kann man auch
den Schrupp-Aufsatz montieren, dadrin kannst du Schleif-„Papier“
anbringen was grobkörniger ist als bei normalem Schleifpapier.
Da gibt es Größen wie 13, 15, 17 oder so.
Für einen Test würde ich das zumindest probieren.
Mal schauen wie es da verschmiert.
Natürlich sofortiger Abbruch wenn ich da pro Stufe ein oder gar mehr
dieser Schruppscheiben „verheize“.
(Ne Flex kann man sich im Baumarkt leihen)
Mein nächstes Vorgehen dann meinen Farbkratzer zu nehmen,
hier ein schlechtes Bild von so’m Plastikteil, meiner ist
ist viel robuster.
http://www.google.de/imgres?hl=de&sa=X&tbo=d&biw=102…
Aber auch dieses Spielzeug hat die wichtigen Dinge.
Den Handgriff und dann nahe der Klinge einen zweiten Handgriff oder
eher Handandrückgriff.
Meinen Kratzer mit zwei Händen bedient ist schon sehr gut.
Wenn das nicht reicht, Wärme benutzen und dann den Farbkratzer.
Ich kenne in F viele Handwerker und würde mir dazu für lau
ein Profigerät leihen. Benutzung wie ein Fön aber vieeel heißer.
Dann gibt es noch Beize. Aber die ist eher für alte Lackschichten
gedacht, nicht für dubiosen Harzkram. Aber die ist gesundheitsmäßig
je nach Preisklasse im Hausinneren nicht so easy zu handeln.
Permanent Durchzug ist da angesagt und mehr als 'ne Staubmaske *denk*
Ich habe jetzt geschildert wie ich das angehen würde.
K.A. ob dir das hilft.
Habe ich Dinge drin die falsch sind werden fachleute hier
das sicher korrigieren.
Gruß
Reinhard
Abbrennen oder Abbeizen.
Gut lüften! Giftig.
mfg
Hallo Kernig,
danke für die Ergänzung!
Wir haben ansonsten von der normalen Rasierklinge, Tapetenschaber (der ist schön breit für flächiges Arbeiten beim Abflammen) über Scherben, Beitel alles genutzt, um in die Ecken und Kanten zu kommen.
Grüsse,
Alexandra
…Gut Ding will Weile haben :o)
Jeden Tag ne Stunde… und irgendwann ist man fertig 
Hallo,
Abbeizen geht nur bedingt bei den alten Farben - selbst mit dem Profiabbeizer bleibt immer dieser Schmier… und da man Treppen so schlecht abwaschen kann… bei Türblättern etc. eher zu handhaben.
Das Problem ist nicht das Beseitigen der Farbe, das Problem liegt eher am anderen Ende. Man will in unserer schnell lebigen Zeit alles mal eben machen - mal eben ist aber bei ganz vielen Dingen nicht. Manches braucht eben seien Zeit und lehrt uns Demut.
Gruß,
Alexandra
ziemlich ruppig
Hi!
Nur ein Rat zur Vorsicht. Mit ner groben Scheibe auf der Flex macht man ganz schnell ganz viel kaputt… Ich würde das niemals machen.
Ebenso mit dem gezeigten Schaber - ist doch ein eher grobschlächtiges Werkzeug.
Was Du zum Lüften sagst, möchte ich unterstreichen, bei der Arbeit mit dem Heißluftfön auch sehr wichtig.
Mein Ausweis als Fachfrau: Mein Schreiner-Gesellenbrief und viele viele Stunden Farbentfernung an Kastenfenstern und Innentüren und Möbeln im Nebenjob… 
Grüße
kernig
Hallo Reinhard…
… ich schreibe jetzt mal nicht, dass du wesenloses Geblubber von dir gegeben hast.
Man muss sich auch mal eine Antwort verkneifen können.
Bleib sauber
Rochus
Hallo Rochus,
… ich schreibe jetzt mal nicht, dass du wesenloses Geblubber
von dir gegeben hast.
mir ist gleich was du von meinem Beitrag hälst.
Und nix eigenes als Antwort auf eine Anfrage schreiben aber
mich verunglimpfen, klasse Stil von dir 
Ich habe spontan niedergeschrieben welche Möglichkeiten ich in
solchen Fällen in Betracht ziehen würde.
Alle schon gemacht.
Ich hatte auch geschrieben, zumindest herauslesbar, ich
würdeeine Idee ausprobieren, bringt das nix, nächste Idee usw.
Und, vor Ort fallen mir vllt. noch andere Vorgehensweise ein.
Man muss sich auch mal eine Antwort verkneifen können.
Das gilt auch für dich.
Übrigens bekam ich grad 'ne Löschbenachrichtigung aus einem
anderen Brett.
Ich zitiere mal daraus, sicher nicht verboten weil es
ein Standardtext ist den die Mods auswählen können:
„dein Artikel im Forum von wer-weiss-was wurde gelöscht, weil er sich
über ein anderes Mitglied des Forums oder einen seiner Beiträge
lustig macht, ohne sinnvoll zur Diskussion beizutragen. Diese
Veralberung kann auch als Beleidigung aufgefasst werden und ruft
unnötige Missstimmung im Brett hervor. Bei wer-weiss-was geht es um
den Austausch von Wissen, und niemand soll für seine Fragen
herabgewürdigt werden. Zum Zwecke der Dokumentation habe ich deinen
gelöschten Artikel dieser Mail beigefügt.“
Und hm Gegensatz zu dir hatte ich dem Anfrager sehr nett geantwortet.
Ich bot mich an bei seiner Stadtverwaltung für ihn anzurufen und
bot ihm an wenn er mir genau sagt wo da sein Kaff liegt, dorthin
zu fahren und direkt mit der Stadtverwaltung zu reden.
m.E. also eine durchaus sehr hilfreiche Antwort.
Naja, der Mod dort ist sehr äh gewöhnungsbedürftig 
Bleib sauber
Dito.
Gruß
Reinhard
Hallo Kernig,
Mit ner groben Scheibe auf der Flex macht man ganz schnell
ganz viel kaputt… Ich würde das niemals machen.
ich gehe sehr wohl bei allem so vor, zuerst das mildeste versuchen,
wenn das nix bringt oder ich dann 100 Tage bräuchte nehme ich das
nächst stärkere.
Zum Bsp. (Ich habe ja leider keine riesige Werkzrugauswahl)
ein Kumpel hat ihn seinen wohl lackierten WoZi-Tisch (helles Holz)
zig Brandlöcher gebrannt, so längliche schwarze Stellen.
Da habe ich zu erst mit dem Rutscher (wie Schwingschleifer) und
40er Papier probiert.
Es ging quasi nix ab. Okay, dann griff ich zur Flex mit Schruppteller.
Mit einem Blatt war der Lack fix ab.
Dann natürlich weiter mit Rutscher, erst 40 er, dann kurz 60 er,
dann 80/120 er, das reichte.
Und der Tisch war eben und plan, alles eine Sache des Gefühls, außerdem habe ich eine Richtlatte und korrigiere dann Unebenheiten.
Ebenso mit dem gezeigten Schaber - ist doch ein eher
grobschlächtiges Werkzeug.
Ansichtssache. Ich habe das kennengelernt als ich für einen
Malermeister arbeitete der sich auf Denkmalgeschützte
Objekte aller Art spezialisiert hat.
Da haste das Denkmalamt sehr oft um die Füße die schaut was wo getan
benutzt wird.
Probiers einfach mal aus, abernimm gleich ein stabiles.
kostet soviel auh nicht.
Dann kannst/mußt aber nicht „vorne“ auch mit der anderen Hand drücken.
Ich sehe das keineswegs als grobschlächtig an, im Gegenteil, es
erzeugt glatte Flächen.
Du mußt es aber immer genau plan aufetzen, sonst haste eine Rille.
Mein Ausweis als Fachfrau: Mein Schreiner-Gesellenbrief und
viele viele Stunden Farbentfernung an Kastenfenstern und
Innentüren und Möbeln im Nebenjob…
Ja, ich habe schon wochenlang auch „abgekratzt“.
Am heftigsten war das mal an einer Kirche hier in einem
Taunusstädtchen. K.A. 1600 oder 1700 erbaut.
Letzte Restaurierung k.A. 100 Jahre her.
Das waren die zähesten Farb- oder sonstwasschichten die ich je hatte.
Allein um die riesige zweiflügige Eingangstür wieder „frei“ zu
kriegen haben ich und ein Kollege sicher 4 Wochen oder mehr gebraucht.
Und dann, oben der Kirchturm aus Holz oder heißt das
Glockenturm? Der hatte so Lamellen-Fenster, Also Fenster
wo schräg in recht engem Abstand Brettchen eingebaut wurden.
Sodaß Luft reinkommt aber kaum Regen. Da waren wir auch wochenlang
beschäftigt denn mit Schleifmaschinen kamen wir nicht dazwischen,
also alles per Hand. Okay, eintönig aber mein Geld.
Laut Denkmalamt mußte das perfekt werden. Und jetzt nicht was sie
manchmal tun, den IST-Zustand erhalten, also durch Witterung
durchfurchtete Brettchen, nein die mußten mit den alten damals
benutzten Holz-„Füllern“ aufgefüllt werden.
Acryl oder so hätten wir grad mal sofort aufhören können.
Na gut, unser Malermeister ist in diesen Dingen recht fit und
hat da so eine Pampe angemischt die das DEnkmalamt für Klasse befand.
Problem blieb aber immer noch das abschleifen sodaß später eine
sehr ebene Fläche entsteht, besser oder gleich wie bei
Innenraumöbeln.
Wir haben das nach endloser Zeit auch hingekriegt aber ganz ehrlich
so kapiert habe ich das nicht. Ohne Fernglas erkennt man sowieso
nicht ob das glatt ist. Mit Fernrohr auch nicht *glaub*
Außerdem so eine raue Oberfläche in 70m Höhe passt doch gut zu einer
so alten Kirche *find*
Aber bitte, Denkmalamt ist unser Cheffe 
Gruß
Reinhard
Grüße
kernig
Ich sollte vielleicht dazu erwähnen das ich vom Fach bin aber selbst meine Ausbilder und Meister haben absolut keine Ahnung. Ich habe schon einiges abgeschliffen restauriert und der gleichen. Aber sowas wie DAS habe ich echt noch nich erlebt! Ich weiß auf entfernung is das sehr schwer zu beurteilen. Ich wusste mir halt einfach nich mehr zu helfen. Leider hat das ding mit der heißen Luft nur bedingt geklappt aber noch gebe ich die Hoffnung nicht auf! 
glatte Flächen = Wetterschutz
Hi!
Alles ok, ich riet ja nur zur Vorsicht ,die ja bekanntermaßen besser als NAchsicht sein soll…
Zu den glatten Flächen am Kirchturm: Das dient evtl. gar nicht der Optik, sondern dem kontruktive Holzschutz: von glatten Flächen perlt Wasser leichter ab, Schnee und Flechten oder sonstwas bleiben auch nicht so gut haften.
Nur so eine Gedanke
Grüße
kernig
noch ne Idee
Moin!
Es gibt und gab sooo viel verschiedenen Farben und Lacke. Ganz davon zu schweigen, was sich in Kombination übereinder noch so im Laufe der Jahre dabei bildet. Oder was die Leute sich in Mangelzeiten so zusammengemixt oder zweckentfremdet haben…
Eine Idee hätte ich noch: Wenn das fettig/Ölig drunter ist, hast Du mal Seife/Tenside probiert? Spülmittel oder so Fettreiniger. Systematisch so gängige Lösemittel (Lüften!),
Schreib mal, was geholfen hat, interessiert mich.
Grüße
kernig
Hallo,
Ich schleife zur Zeiet eine Treppe aus Buche ab. Das Problem:
Es scheint ein merkwürdige Kombination aus normalem Lack mit
irgendeinem Harzzusatz zu sein denn die Farbe (weiß) blättert
förmlich ab.
ist es so ein rotes zeug?
habe gerade mal meinen freund gefragt, der ist perkettlegermeister und steht des öfteren vor dem problem.
er meinte, er hat noch keinen anderen weg als eine mechanische entfernung des zeugs gefunden. nimmt die rotex und 100 blätter mit korn 20 oder so…
gruß inder
Hallo Rochus,
… ich schreibe jetzt mal nicht, dass du wesenloses Geblubber
von dir gegeben hast.
das ist auch gut so, wer weiß was der Parkettmeister von
Inder zu deinem Kommentar zu meinem Beitrag so gesagt hätte.
Na, biste dir noch SO sicher als Fachmann?
Gruß
Reinhard