Trockener Husten seit November?

Hallo,
ich stelle diese Frage quasi im Namen meines Onkels, der seit Anfang November trockenen Husten hat, der sich bis jetzt hartnäckig hält.
(Kurz zur allg. Gesundheitssituation: Er ist 50, Nichtraucher, macht mal mehr, mal weniger Sport, kein Übergewicht.)
Er war beim Lungenfacharzt, der eine Bronchitis feststellte und ihm Medikamente verschrieb, die aber nicht halfen. Dann versuchte er es mit Tee (Salbei, Thymian) aber auch das hilft nicht-
hat jemand einen Rat?
Danke schon mal!

Tausende von Möglichkeiten

Hallo,

Hallo auch

ich stelle diese Frage quasi im Namen meines Onkels, der seit
Anfang November trockenen Husten hat, der sich bis jetzt
hartnäckig hält.
(Kurz zur allg. Gesundheitssituation: Er ist 50, Nichtraucher,
macht mal mehr, mal weniger Sport, kein Übergewicht.)
Er war beim Lungenfacharzt, der eine Bronchitis feststellte

wie ? geröntgt oder sowas ? etwas dürftig, die Aussage.

und ihm Medikamente verschrieb, die aber nicht halfen. Dann
versuchte er es mit Tee (Salbei, Thymian) aber auch das hilft
nicht-
hat jemand einen Rat?

Mein erster Tipp:
Luftbefeuchtung
Mein zweiter Tipp:
Allgemein Ernährung etwas umstellen, z.B. nach TCM
http://www.gesundessen.ch/seiten_eingang_2nd/index_k…
(da muss man sich etwas mit beschäftigen)

Danke schon mal!

Grüße
BW

Hallo Daria,

bei einer Bronchitis ist es zunächst wichtig, dass infektiöse Partikel und abgestorbene Leukozyten mit den Schleim abgehustet werden können.

Daher wird deinem Onkel zu Anfang vom Pneumologen ein „Schleimlöser“ verschrieben worden sein, der das Abhusten fördert, denn Bronchien und Lungen sollen ja wieder frei werden. Ebenso ist Thymian ein gutes Mittel zum Abhusten.
Wenn nun gegen Ende der Bronchitis kein infektiöser Schleim mehr vorhanden ist, der abgehustet werden muss, kann allein durch mechanische Reizung und Rötung der übersensibilisierten Schleimhäute ein trockener Hustenreiz ohne Auswurf ausgelöst werden. Ein trockener, unproduktiver Reizhusten ist jedoch sinnlos und hat keine Reinigungsfunktion mehr. Er ist hart und schmerzhaft und schädigt selbst die Bronchialschleimhaut, was erneut zu immer weiteren Hustenanfällen führt. Besonders nachts leidet der Betroffene unter regelrechten Hustenattacken.

Daher sollte in diesem Stadium der Erkrankung nun vor allem nachts ein Antitussivum (Antihustenmittel) genommen werden, das dem Hustenreiz entgegenwirkt und daraus resultierende immer weitere Reizhustenatacken vermeiden hilft.
Es hemmt das Hustenzentrum im Gehirn und verringert so die Häufigkeit und Intensität von Hustenstößen.

Es gibt auch Tees gegen trockenen Husten (Fenchel, Huflattich, Lindenblüten, usw.), doch reichen sie nachts oft nicht aus. Hilfreicher sind dann Mittel aus der Apotheke, wie z. B. codeinhaltige Antitussiva, die verschreibungspflichtig sind und auch am wirksamsten helfen oder alternativ dazu, rezeptfreie Mittel aus der Apotheke wie, Sedotussin oder besser Silomat.

Viele Grüße

Renate

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Hi!

Er war beim Lungenfacharzt, der eine Bronchitis feststellte

wie ? geröntgt oder sowas ? etwas dürftig, die Aussage.

Ja, das würde mich auch interessieren…

Mein erster Tipp:
Luftbefeuchtung

Ehrlich gesagt, wäre dies eher mein zweiter Tipp, wenn überhaupt. Zunächst sollte die Ursache des Hustens gefunden werden. Hartnäckiger und andauernder Husten gehört abgeklärt!!!

Darum ist die Frage nach den Untersuchungen des Facharztes nicht uninteressant. Ansonsten auf weitere Untersuchungen unbedingt bestehen!

Gruß,
Sharon