Trockenwerden

Hallo.
Ich habe ein Problem mit meinem 28 Monate alten Sohn.
Er hat Null Anzeichen von Unzufriedenheit mit vollen Windeln und macht auch keinerlei Anstalten auf’s Töpfchen oder die Toilette (mit speziellem Sitz) zu gehen. Wenn er mal drauf sitzt, dann brüllt er wie am Spieß!
Auch spielerisch oder mit Erklärungen funktioniert es nicht.
Er soll bald in den Kindergarten und dort besteht man darauf, daß die Kinder trocken sind.
Wie habt ihr das gemacht und was für Tips habt ihr?
Gruß Anja

Hi,

rechtlich ist es nicht korrekt „trockene Kinder“ zu verlangen und daher solltest du es eher als Wunsch ansehen. Das mal vorab, zum Thema als solches, kein Druck und viel Geduld man kann es immer nur wieder versuchen und sollte sich und dem Kind aber auch Pausen (2-3 Tage) gönnen. Ideal ist immer der Sommer, wenn die Kinder eh leicht bekleidet im Garten oder auf dem Spielplatz spielen.

Viel Glück und Kopf Hoch, bis jetzt sind sie alle trocken geworden :wink:

Viele Grüsse
Me

PS: bei unseren beiden war es eine Frage des wie, Töpfchen und WC Aufsatz haben beide nicht angenommen, also sitzen sie seit jeher wie die Großen (mit und ohne Reinfall)

Hi,

Auch spielerisch oder mit Erklärungen funktioniert es nicht.
Er soll bald in den Kindergarten und dort besteht man darauf,
daß die Kinder trocken sind.

das nutzt leider gar nichts. Kinder kann man nicht zwingen oder überreden, auch nicht spielerisch, trocken zu werden. Dazu brauchts eine gewisse „Verschaltung“ (der Einfachheit halber) im Gehirn, und solange die nicht da ist, kannst du dich auf den Kopf stellen. Bei einigen Kindern kommt die Entwicklung früher, bei anderen später. Das Problem ist, solange sie nicht da ist, merken die Kinder einfach nicht, wenn sie müssen, also können sie auch nicht rechtzeitig aufs Klo, auch wenn sie die volle Windel anschließend noch so stört.

Ohne dich schockieren zu wollen, aber einige Kinder nässen sich bis zum sechsten Lebensjahr ein, und das ist normal. Im Endeffekt lernen sie es von alleine, alles andere ist entweder einfach überflüssig (unter Einfluss lernen sie es in sieben Tagen, ohne in einer Woche …) oder sogar kontraproduktiv, weil zuviel Druck aufgebaut wird.

Das hilft dir zwar nicht, dein Kind trocken zu bekommen, aber vielleicht, es zu verstehen.

Gruß
Cess

Hallo Anja!
Ich habe mit meiner Kleinen im Moment genau das gleiche Problem. Sie
wird im Mai 3 Jahre und macht auch absolut keine Anstalten, sauber zu
werden. Wie dein Kind schreit sich meine fast weg, wenn ich auch nur
sage, sie soll sich mal drauf setzen.
Ich hab jetzt seit 2 Tagen angefangen sie abends einfach mal ohne
Pampers laufen zu lassen und das Töpfchen in ihr Zimmer gestellt. Und
gestern abend hat sie tatsächlich ein großes Geschäft reingemacht.
Darüber war sie richtig verwundert und erstaunt. Deswegen denke ich,
dass sie im Moment noch gar nicht richtig merkt, wann sie muss. Das
merkt sie erst in dem Moment, wo es passiert ist.
Aber ich versuch es jetzt mal so weiter und werde das immer mal um
ein paar Minuten verlängern. Vielleicht klappt es ja so.
Andernfalls kann ich mich nur meinen Vorgängern anschließen:
irgendwann werden sie von alleine trocken. Aber erzwingen kann man
gar nix, auch wenn der Kindergarten drauf besteht. Was nicht geht,
geht nicht.

LG
Petra

hallo,

mein tipp: nimm gewöhnliche mullwindeln. sie sind nicht nur ökologisch erheblich unbedenklicher, sondern auch extrem unangenehm am po, wenn sie naß/voll sind. da möchte man als kleinkind so schnell wie möglich selbst entscheiden lernen, wann man müssen muß.

gruß
ann

Abend!

mein tipp: nimm gewöhnliche mullwindeln. sie sind nicht nur
ökologisch erheblich unbedenklicher, sondern auch extrem
unangenehm am po, wenn sie naß/voll sind.

Ich bin entsetzt, du erdreistest dich hier zu erwähnen man könnte
ein Kind beeinflussen sauber zu werden…

Hast du die Posts nicht gelesen?

Das Kind wird sauber wann es mag, da kann man nichts machen.

Wofür haben wir eigentlich Schulen bei den Kindern…, die
lernen alles ganz alleine!

Gruß
Stefan

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Hallo,

meine Mutter hat den kleinen Anny immer zu den Tageszeiten, an denen das Ereignis erfahrungsgemäß mit höherer Wahrscheinlichkeit eintritt, lange (halbe Stunde oder so) getopft. So mit einem Tischchen davor mit Bilderbuch zum Anschauen. So bin ich relativ früh sauber geworden, aber es hatte eine nachhaltige Nebenwirkung: meine heutige, selbstgebaute Toilette ist nebenher eine Bibliothek mit an die hundert Bänden!

Grüße

Anny

Hi!

Das Kind wird sauber wann es mag, da kann man nichts machen.

Ja, aber warum sollte es denn mögen, wenn die modernen „ultra-trocken“-Windeln doch soooo bequem und toll sind?

Klar, wenn man von einem 12monatigen Knirps erwarten würde, mit dieser Methode sogleich trocken zu werden, würd ich dir Recht geben. Aber bei einem etwas älteren Kind ist es IMHO ganz legitim - auch wenn es vielleicht körperlich noch nicht ganz soweit sein mag - schon mal das Gefühl zu vermitteln wie es ist, tatsächlich mit einer nassen und vollen und stinkenden Hose rumzulaufen.

Die modernen Windeln sind zwar eine tolle Erfindung der neueren Zeit, aber ab einem gewissen Alter des Kindes etwas unproduktiv :wink:

In meinem Umfeld und in der Familie wurden die Mullwindeln angewandt und das Kind war ratzfatz trocken - sobald es dazu fähig war :wink:

Gruß,
Sharon

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Hallo Sharon,

ich dachte mein Post trotze nur so von Sarkasmus und Ironie das
ich es nicht weiter kenntlich machen müßte.

Neeeiiiiiin ich sehe das gar nicht so wie die meisten hier!

Gruß
Stefan

Hallo,

Neeeiiiiiin ich sehe das gar nicht so wie die meisten hier!

Siehst du es nur so, oder hast du Erfahrung?

Meine Erfahrung hat mich gelehrt, dass das so ähnlich ist wie mit einem Schnupfen: behandelt dauert er eine Woche, unbehandelt 7 Tage.

Meine Jungs waren mit 3 1/4 und mit 2 3/4 trocken (der große, spätere tag - und nachts; der jüngere früher tags, dafür hat er länger gebraucht um nachts trocken zu werden). Und wenn ich mir die Kinder um uns herum angesehen habe, habe ich festgestellt, dass die meisten etwa um diese Zeit herum trocken wurden - egal, ob man mit ihnen „potty training“ veranstaltet hat oder ob man gewartet hat, bis sie selbst auf den Trichter kamen. Nur die, die etliche Monate früher soweit waren, die hatten - bis sie auch so alt waren wie meine - viel öfter mit kleinen Unfällen zu kämpfen.

Gruß
Elke

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Morgen!

Neeeiiiiiin ich sehe das gar nicht so wie die meisten hier!

Siehst du es nur so, oder hast du Erfahrung?

Letzteres.

Meine Erfahrung hat mich gelehrt, dass das so ähnlich ist wie
mit einem Schnupfen: behandelt dauert er eine Woche,
unbehandelt 7 Tage.

Wobei es durchaus Kinder gibt die den Zustand einfach praktisch
finden. Sie müssen noch nicht mal das Spiel unterbrechen, die
Windel hält schön trocken und der Tragekomfort verbessert sich
auch seit Jahren.

Und weißt du was ich am meisten erlebt habe…
Da kommt das Kind stolz zur Mama, war ganz alleine auf der Pipibox
und dann …
Kind fährt mit Mama zur Oma und bekommt vorsorglich wieder eine
Windel drum, weil es könnt ja schiefgehen (die schönen Polster im
Auto).

Nur die, die etliche Monate früher soweit
waren, die hatten - bis sie auch so alt waren wie meine - viel
öfter mit kleinen Unfällen zu kämpfen.

Kann ich in keinster Weise bestätigen.

Gruß
Stefan

Abend!

Hallo Stefan,

mein tipp: nimm gewöhnliche mullwindeln. sie sind nicht nur
ökologisch erheblich unbedenklicher, sondern auch extrem
unangenehm am po, wenn sie naß/voll sind.

Ich bin entsetzt, du erdreistest dich hier zu erwähnen man
könnte
ein Kind beeinflussen sauber zu werden…

Hast du die Posts nicht gelesen?

Das Kind wird sauber wann es mag, da kann man nichts machen.

Tjo, keine Ahnung, heute wird viel dem Kind selbst überlassen :wink:
Meine Eltern müssen mich ja regelrecht schlecht behandelt haben, dass ich mit 1 1/2 trocken war. Meine Oma war Kinderkrippenerziehrin, und sie erzählte mir, dass die Kinder bereits als sie sitzen konnten, versucht wurden ans Töpfchen zu gewöhnen ( ca. 9 Monate)

Ich werde Schimpfe nun kriegen, aber meine Meinung ist, dass die Windeln von heute einfach zu bequem sind für die Eltern und die Kinder.
Einfach Wechseln, fertig. Ich will nicht mal bestreiten, dass manchen Familien auch einfach die Zeit nicht dazu haben, sich ausgibig damit zu beschäftigen. Im Sommer wurden gar keine Windeln getragen, sondern einfach immer der Schlipfer gewechselt, dass war unangenehm genug :wink:
Kinderkrippen gibts ja kaum noch, wo sowas oft schon angefangen wird, weil es einfach in der Gruppe besser klappt, sieht man ja oft wenn die Kinder dann in Kindergarten sind, schwupps die wupp, ist die Windel Geschichte, weil es einfach peinlich ist, wenn andere keine mehr an haben ^^

Aber wie gesagt, früher waren die Mütter schlecht und haben ihre Kinder zu streng erzogen! Die heutigen Methoden sind nun mal besser und kindgerechter! :wink:

Gruß
Stefan

Grüssle Wölkchen

Genau so war es auch in meiner Kindheit, nur mit dem Unterschied, dass ich immer mit aufs Klo ging, wenn meine Eltern und Grosseltern gingen.
Also wenn Papa/Opa auf Toilette ging, ging ich auf mein Töpfchen, er mit seiner Zeitung, ich mit mein Bilderbuch.
Nun gleicht meine Toilette auch einer Bibliothek! Ohne geht gar nicht :smile:)
Manchmal bis die Beine eingeschlafen sind hrhrhrhr

Gruß Wölkchen

[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]

hallo stefan,

Ich bin entsetzt, du erdreistest dich hier zu erwähnen man
könnte
ein Kind beeinflussen sauber zu werden…

ja genau :smile:
ich entschieden gegen wickeln/stillen/rumkutschieren bis zum abitur.

ich bin aber umso mehr dafür, mal zu hinterfragen, warum pampers windeln produkziert, die so bequem und saugfähig sind, daß die kinder noch nicht mal merken, wenn sie reinmachen.

RICHTIG! nicht aus edelmut oder um den armen kleinen die ach so schlimmen schmerzen eines wunden popos zu ersparen, sondern damit die kinder erst gar nicht auf die idee kommen, sauber werden zu wollen und noch länger pampers brauchen!

schöne grüße
ann (oma)

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Hallo Anja,

natuerlich brauchen verschiedene Kinder verschieden lang, bis sie von sich aus „so weit“ sind. Die meisten Leute, die ueber einen herfallen, wenn man solche Fragen stellt, waren allerdings noch nie in der Situation, dass sie aus irgendwelchen Gruenden ein Kind sauber kriegen „mussten“ - zb weil man wieder arbeiten muss und der Kindergarten nur windelfreie Kinder nimmt (und bei nem privaten Kindergarten nutzt Dir da das Gesetz gar nix).

Bei meinen Kindern lief das Sauberwerden jedesmal anders, aber vielleicht kann ich Dir ein paar Anregegungen geben:

  • jeden Kloversuch belohnen! (zB mit einem Gummibaerchen, das es nur bei der Gelegenheit gibt)
  • keine Windel anziehen, nasse Hosen einfach wechseln (ohne schimpfen!!!) und regelmaessig fragen, ob das Kind nicht doch aufs Klo muss (geht halt leider nur im Sommer) - meine Tochter hat mich mal gefragt, warum ich ihr ne Windel anziehe, wenn sie nicht reinmachen soll
  • kleine Buben im stehen pinkeln lassen: das finden sie toll und macht auch nicht mehr Sauerei als das Unter-der-Brille-durch-Pinkeln im Sitzen
  • Stoffwindeln (halten auch fast dicht und man kann sie als Unterhose deklarieren), kann man auch gebraucht kaufen und das Waschen ist bei den Grossen nicht mehr so schlimm, die Pinkeln ja nicht mehr so oft- aber sie merken, wenn die Hose nass ist
  • Schlupfwindeln, gibt es inzwischen auch von billigeren Herstellern und machen das Klogehen einfacher

Wann soll Dein Sohn denn in den Kindergarten kommen?

:smile:
liebe Gruesse, tine

Hallo Tine.

Wann soll Dein Sohn denn in den Kindergarten kommen?

August/September.
Gruß Anja

Hi,

Die meisten Leute, die ueber
einen herfallen, wenn man solche Fragen stellt, waren
allerdings noch nie in der Situation,

also ich sehe niemanden, der über irgendwen hergefallen ist. Tatsächlich frage ich dich aber, ob du gelesen hast, dass es nichts bringt , ein Kind krampfhaft trocken bekommen zu wollen/müssen? Rein biologisch einfach nicht möglich. Und die ganzen Tricks und Tipps, die ich hier so lese, machen in meinen Augen höchstens eine kurze Zeit wett, in der das Kind ohnehin trocken geworden wäre. Die Statistik will ich sehen, die deutlich macht, dass Kinder seit Pampers & Co. später trocken werden …

Gruß
Cess

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also ich sehe niemanden, der über irgendwen hergefallen ist.

Entschuldigung, ich wollte niemanden angreifen. Ich hatte vermutet, dass Anja auch Kontakt zu anderen Leuten hat und kenne diese Sauberkeitsdiskussionen zur genuege aus eigener Erfahrung. Natuerlich muss das Kind in seiner Entwicklung weit genug sein, um trocken zu werden - aber wie kannst Du per Ferndiagnose feststellen, dass Anjas Sohn das nicht ist? Nur weil er es bequemer findet, die angebotene Windel zu nutzen oder seine Zeit lieber mit Spielen verbringt als mit aufm-Pott-hocken?

Tatsächlich frage ich dich aber, ob du gelesen hast,

Ja, danke der Nachfrage, ich bin des Lesens maechtig. (Auch ich habe Biologie studiert und die haben das da vorrausgesetzt…)

dass es nichts bringt , ein Kind krampfhaft trocken bekommen zu
wollen/müssen? Rein biologisch einfach nicht möglich.

s.o. - natuerlich denke auch ich, dass es nichts bringen wird, wenn er noch nicht so weit ist. Aber hast Du mal drueber nachgedacht, dass es noch vor ein paar Jahren kein Problem war, die Kinder zum Kindergarteneintritt windelfrei zu haben? Hat sich da ein evolutionaerer Rueckschrittt in den Kinderkoepfen getan oder koennte es vielleicht dran liegen, dass Papierwindeln in den letzten Jahren so viel besser geworden sind oder die Eltern sich weniger Zeit nehmen, um 537mal am Tag mit ihren Kinder aufs Klo zu rennen?

Und die ganzen Tricks und Tipps, die ich hier so lese, machen in
meinen Augen höchstens eine kurze Zeit wett, in der das Kind
ohnehin trocken geworden wäre.

Deshalb hab ich gefragt, wann er denn in den Kindergarten kommen soll. Wahrscheinlich wird das bis September gar kein Problem mehr sein, und unterstuetzende Tips sind ja sicher gestattet?
Aber nochmal: es kann Gruende geben, warum man das Kind zwei Monate frueher windelfrei „bekommen muss“ - Hast Du Kinder? Hast Du schonmal mit Klauen und Zaehnen um einen Kindergartenplatz kaempfen muesssen?

Die Statistik will ich sehen,
die deutlich macht, dass Kinder seit Pampers & Co. später
trocken werden …

Frag doch mal deine Oma oder jemand anderen aus der Generation :smile: (Wobei ich ausdruecklich betonen moechte, dass ich nichts davon halte, Kinder mit einem halben Jahr auf den Topf zu setzen!)

Eigentlich wollte ich ja gar nicht streiten heute :smile:
Ich wuensch Euch einen sonnigen Nachmittag!
lg, tine

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Puh,

war klar.

Aber nochmal: es kann Gruende geben, warum man das Kind zwei
Monate frueher windelfrei „bekommen muss“ - Hast Du Kinder?
Hast Du schonmal mit Klauen und Zaehnen um einen
Kindergartenplatz kaempfen muesssen?

Man muss natürlich Kinder haben, um mitreden zu können. Entschuldige.

Ich habe einfach noch nicht mitbekommen, dass ein Kind, dass gemerkt hat, dass es musste, aus reiner Bequemlichkeit weiter in die Windel macht (und ja, bevor du fragst, ich habe Erfahrung mit Kindern, nur keine eigenen). Die Kinder, deren Entwicklung ich persönlich kenne und mitverfolgen konnte, wurden entweder ohne Stress vor dem Kindergarten trocken, mit Stress trotzdem nicht vor dem Kindergarten trocken etc. (kannst jede Variante durchgehen, weil jede dabei war). Womit ich nochmal betone: Ich sage gar nix gegen Tricks und Tipps, aber wie hier schon öfter gesagt wurde, im Endeffekt bringts nix. Mit werden sie in einer Woche trocken, ohne in sieben Tagen (im übertragenen Sinne).

Ich will weder wen angreifen noch sonstwas - ich sage schlicht und ergreifend: Wo die Entwicklung nicht soweit ist, nutzt alles andere einfach nichts. Da kann man noch so sehr „müssen“.

Gruß
Cess

Hallo Anja,

Ich habe ein Problem mit meinem 28 Monate alten Sohn.

Wie ich gelesen habe, wird er im August/September erst in den Kindergarten kommen und das heißt, dass Du noch einen gaaanzen, hoffentlich warmen Sommer Zeit hast.

Er hat Null Anzeichen von Unzufriedenheit mit vollen Windeln

Dann lasse sie weg, sobald das Wetter es zulässt. Klingt riskant? Wenn er fünfmal am Tag umgezogen werden muss, weil die Hose unangenehm an ihm klebt, überlegt er sich vielleicht ob es nicht besser ist aufs Klo zu gehen. Probehalber. :smile:.
Im Sommer hat man Wäsche ja schnell wieder trocken und in der Regel haben die Kleinen dann ja nicht fünf Schichten Klamotten an, so dass sich der Berg in Grenzen hält.
Sei aber nicht bös beim Umziehen und lobe ihn, wenn er Bescheid sagt und der Klo-/Töpfchengang klappt. Schaffe ein Stickeralbum an und klebe für jeden Erfolg einen Belohnngs-Glitzersticker ein.

und macht auch keinerlei Anstalten auf’s Töpfchen oder die
Toilette (mit speziellem Sitz) zu gehen. Wenn er mal drauf
sitzt, dann brüllt er wie am Spieß!

Töpfchen oder spezieller Sitz kam für meine Kleine auch nicht in Frage. Sie wollte direkt wie ein Große (und ich hatte immer Angst, dass sie durchrutscht, aber sie hat sich eisern festgeklammert *g*).

Wie habt ihr das gemacht und was für Tips habt ihr?

Windel weggelassen, nicht geschimpft bei Unfällen. Der Rest kam von alleine. Wenn er nach dem Sommer noch nicht ganz fit ist, eine Umziehklamotte mit in den KiGa geben.

Gruß
Lilith

Bei der ganzen Windeldebatte geht mir ein wenig gegen den Strich, dass behauptet wird die Kinder würden nichts „merken“ *lol*. Wenn ein Zweijähriger sich in eine Ecke verdrückt, einen hochroten Kopf kriegt und es auf einmal stinkt, kann mir keiner weismachen „er habe nichts bemerkt“.

Schon die Minis merken es doch, wenn sie nass sind. Warum sollten sie sonst bei einer vollen Windel weinen?

Ich habe mich mal vor einiger Zeit nach ganz Windelfrei erkundigt (mir ist jetzt der Begriff entfallen) und das soll ganz prima klappen. Wenn ich noch ein Baby bekäme, würde ich das auf jeden Fall ausprobieren - ich erinnere mich, dass meine Kinder als sie noch ganz klein waren, ebenfalls Zeichen gaben wenn sie mussten. Oder eben mit krebsrotem Kopf vor sich hinquetschten :wink:.
Für mich klingt es logisch, dass ihnen Zeichen des „Müssens“ mit Pampers und Co. „aberzogen“ werden.

Und schließlich gibt es Windeln nicht in jedem Kulturkreis…