Hallo Tiger, (lange nichts mehr von Dir gehört),
manchmal ihre Wünsche nicht so recht rüber. Dann wirft sie
sich kreischend auf den Boden und tritt um sich. Wenn man sie
dann in Ruhe läßt tobt sie sich aus und kommt nach etwa 5
Minuten mit der Meldung „geht wieda“ °grins°. Wenn man
allerdings versucht während der Tob-Phase sie zu beruhigen
oder sie gar hochnimmt … au Backe :o)
-)) Das haben wir inzwischen auch gelernt.
°lautlach° Äh … manchmal hilft es bei uns die Großen
(Zwillinge, knapp 5 Jahre)
Haben wir leider nicht, unsere Kleine ist die Einzige (und erste).
zu fragen was denn Karola nun
eigentlich will. Seltsamerweise scheinen die ihre kleine
Schwester ein bißchen besser zu verstehen. Ansonsten gibt´s
nur zwei Möglichkeiten: Entweder du erfüllst ihr möglichst
rasch möglichst alle denkbaren Wünsche oder du stehst es durch
…
Letzteres versuchen wir, auf Kosten unserer Nerven… Hinterher lacht sie wieder, und man selbst ist fix und fertig; irgendwie ist Selbstbeherrschung auch eine körperliche Anstrengung.
In Ruhe lassen, ein(e) Zweijährige® ist Argumenten nur
schwer zugänglich ;o)
Argumentieren haben wir teilweise aufgegeben.
Ganz genau. Je besser die Kleinen dann sprechen können desto
einfacher ist es für dich ihre Wünsche zu erkennen.
Dann warten wir also…
auch Fünfjährige sind Argumenten die gegen ihren Willen gehen
zumeist … äh … nicht gerade aufgeschlossen.
Nehme ich an
)
Gibt es ein „gutes“ Buch, dass einem bei trotzigen Kindern Mut
macht und Handlungsanregungen gibt? (Bitte jetzt keine
Diskussion über den Nutzen und die Umsetzbarkeit von
Ratschlägen in solchen Büchern beginnen.)
Na gut … Bücher kenn ich keine (und will auch keine kennen),
ich denke, daß Liebe und Verständnis auch einschließen dem
Kind Grenzen zu setzen, damit es erkennt, daß es nicht alleine
ist auf dieser Welt und es auch Sachen gibt, die es halt NICHT
kriegen kann. Wie konsequent man das umsetzt hängt von der
Nervenstärke der Eltern ab.
„Akustisch-Nicht-Verstanden-Werdens“ wegfällt. Nur … dann
kommt halt der Frust des „Mama/Papa-Will-Es-Nicht-Erlauben“
und der geht bis etwa … äh … 18 ? °grins°
Hm…dachte ich mir auch.
Beispiel 1:
Tochter setzt sich zum Essen auf ihren Stuhl, Teller steht vor ihr; stehen noch manche andere Sachen auf dem Tisch. Sie möchte noch etwas, das auf dem tisch steht, haben. Da sie nur (vage) darauf deutet und „enk -enk“ macht, gehen wir alle Dinge langsam der Reihe nach durch, dabei wird sie immer ungeduldiger. Am Ende wollte sie nichts, aber sie will trotzdem irgendwas und brüllt inzwischen, schiebt den teller weg (im schlimmsten Fall fliegt der Teller vom Tisch, und der Becher hinterher).
Beispiel 2:
Duschen ist angesagt; wurde schon am Vortag wegen *Übermüdung verschoben. Tochter will nicht, strampelt, tritt und brüllt, rutscht natürlich in der feuchten Duschkabine herum und wird unsicher, brüllt noch mehr, mama schweigt und seft das Kind wie immer, etwas zügiger als sonst, aber nicht rücksichtlos, ein, muss natürlich auch mit ihren Seifenhänden das Kind stabilisieren, damit es nicht endgültig ausrutscht (obwohl es schon auf den Knien ist), usw.usf. Endlich steht sie wieder abgeduscht vor der Dusche – und beginnt zu lächeln, während man sie abtrocknet.
Wir verhalten uns im akuten Anfall, bei diesen Beispielen, ruhig, aber bestimmt, also kein Anbrüllen oder ähnliches.
Manchmal möchte man doch mal in so einen Kinderkopf reingucken können.
Deborah