Trotz (und Sprechunlust)

Guten Morgen in die Runde,

unsere Kleine ist bald 2 Jahre, spricht wenig oder in einer Sprache, die wir nicht verstehen, leider, und gehört laut Aussage des Kinderarztes zu den 10-15% der Kinder, die äussert heftige Trotzreaktionen zeigen.

Wie können wir uns das Leben erleichtern? Wie können wir Missverständnisse vermeiden, wenn wir das Kind nicht verstehen und es dann mangels Wunscherfüllung (harmlosen, alltäglichen Wünschen) zu trotzen beginnt.
Wie verhält man sich „trotzhemmend“?
Wie vermeidet man Machtkämpfe?

Selbstverständlich gibt es Grenzen, nicht jeder Wunsch kann erfüllt werden (z.B. nicht Baden zu wollen :wink:). Manchmal denke ich, ihr Trotz wäre nicht so ausgeprägt, oder es wäre einfacher für alle, damit umzugehen, wenn man mehr verstehen würde, was sie sagt und möchte (um dann klarer entscheiden zu können, was erlaubt ist oder nicht.) So scheint es mir manchmal, durch das elterliche Nichtverstehen und Nichthandeln wird das Kind ungeduldig und steigert sich schlimmstensfalls in den Trotz bzw. eine trotzähnliche Reaktion.

Gibt es ein „gutes“ Buch, dass einem bei trotzigen Kindern Mut macht und Handlungsanregungen gibt? (Bitte jetzt keine Diskussion über den Nutzen und die Umsetzbarkeit von Ratschlägen in solchen Büchern beginnen.)

Wann ist der Höhepunkt dieser ersten (?) Trotzphase erreicht?

Ich wäre beruhigt von anderen Eltern zu hören, deren Kinder auch unter die 10-15% fallen.
Viele Grüsse, Deborah (manchmal ganz schön fertig mit den Nerven, wie der Papa)

Hi Deborah :o)

unsere Kleine ist bald 2 Jahre, spricht wenig oder in einer
Sprache, die wir nicht verstehen, leider, und gehört laut
Aussage des Kinderarztes zu den 10-15% der Kinder, die äussert
heftige Trotzreaktionen zeigen.

Unsere Jüngste ist auch ein bißchen über 2 (August 98). Sie spricht zwar nicht gerade wenig °grins°, trotzdem kommen manchmal ihre Wünsche nicht so recht rüber. Dann wirft sie sich kreischend auf den Boden und tritt um sich. Wenn man sie dann in Ruhe läßt tobt sie sich aus und kommt nach etwa 5 Minuten mit der Meldung „geht wieda“ °grins°. Wenn man allerdings versucht während der Tob-Phase sie zu beruhigen oder sie gar hochnimmt … au Backe :o)

Wie können wir uns das Leben erleichtern? Wie können wir
Missverständnisse vermeiden, wenn wir das Kind nicht verstehen
und es dann mangels Wunscherfüllung (harmlosen, alltäglichen
Wünschen) zu trotzen beginnt.

°lautlach° Äh … manchmal hilft es bei uns die Großen (Zwillinge, knapp 5 Jahre) zu fragen was denn Karola nun eigentlich will. Seltsamerweise scheinen die ihre kleine Schwester ein bißchen besser zu verstehen. Ansonsten gibt´s nur zwei Möglichkeiten: Entweder du erfüllst ihr möglichst rasch möglichst alle denkbaren Wünsche oder du stehst es durch …

Wie verhält man sich „trotzhemmend“?

In Ruhe lassen, ein(e) Zweijährige® ist Argumenten nur schwer zugänglich ;o)

Wie vermeidet man Machtkämpfe?

Tja, wie gesagt: Wenn das Kind einen Machtkampf anzettelt wirst du ihn nur schwer vermeiden können. Und wenn´s mal läuft: Entweder du oder das Kind, einer wird bei Machtkämpfen gewinnen müssen.

Selbstverständlich gibt es Grenzen, nicht jeder Wunsch kann
erfüllt werden (z.B. nicht Baden zu wollen :wink:). Manchmal
denke ich, ihr Trotz wäre nicht so ausgeprägt, oder es wäre
einfacher für alle, damit umzugehen, wenn man mehr verstehen
würde, was sie sagt und möchte (um dann klarer entscheiden zu
können, was erlaubt ist oder nicht.) So scheint es mir
manchmal, durch das elterliche Nichtverstehen und Nichthandeln
wird das Kind ungeduldig und steigert sich schlimmstensfalls
in den Trotz bzw. eine trotzähnliche Reaktion.

Ganz genau. Je besser die Kleinen dann sprechen können desto einfacher ist es für dich ihre Wünsche zu erkennen. Nur … auch Fünfjährige sind Argumenten die gegen ihren Willen gehen zumeist … äh … nicht gerade aufgeschlossen.

Gibt es ein „gutes“ Buch, dass einem bei trotzigen Kindern Mut
macht und Handlungsanregungen gibt? (Bitte jetzt keine
Diskussion über den Nutzen und die Umsetzbarkeit von
Ratschlägen in solchen Büchern beginnen.)

Na gut … Bücher kenn ich keine (und will auch keine kennen), ich denke, daß Liebe und Verständnis auch einschließen dem Kind Grenzen zu setzen, damit es erkennt, daß es nicht alleine ist auf dieser Welt und es auch Sachen gibt, die es halt NICHT kriegen kann. Wie konsequent man das umsetzt hängt von der Nervenstärke der Eltern ab.

Wann ist der Höhepunkt dieser ersten (?) Trotzphase erreicht?

Ich denke daß es mit steigendem Sprachgebrauch bergauf geht, da zumindest der Frust des „Akustisch-Nicht-Verstanden-Werdens“ wegfällt. Nur … dann kommt halt der Frust des „Mama/Papa-Will-Es-Nicht-Erlauben“ und der geht bis etwa … äh … 18 ? °grins°

Ich wäre beruhigt von anderen Eltern zu hören, deren Kinder
auch unter die 10-15% fallen.

Scheint so ;o)

Viele Grüsse, Deborah (manchmal ganz schön fertig mit den
Nerven, wie der Papa)

Wieviele Kids habt ihr denn ?

°wink°

Tiger

Hallo Tiger, (lange nichts mehr von Dir gehört),

manchmal ihre Wünsche nicht so recht rüber. Dann wirft sie
sich kreischend auf den Boden und tritt um sich. Wenn man sie
dann in Ruhe läßt tobt sie sich aus und kommt nach etwa 5
Minuten mit der Meldung „geht wieda“ °grins°. Wenn man
allerdings versucht während der Tob-Phase sie zu beruhigen
oder sie gar hochnimmt … au Backe :o)

-)) Das haben wir inzwischen auch gelernt.

°lautlach° Äh … manchmal hilft es bei uns die Großen
(Zwillinge, knapp 5 Jahre)

Haben wir leider nicht, unsere Kleine ist die Einzige (und erste).

zu fragen was denn Karola nun

eigentlich will. Seltsamerweise scheinen die ihre kleine
Schwester ein bißchen besser zu verstehen. Ansonsten gibt´s
nur zwei Möglichkeiten: Entweder du erfüllst ihr möglichst
rasch möglichst alle denkbaren Wünsche oder du stehst es durch

Letzteres versuchen wir, auf Kosten unserer Nerven… Hinterher lacht sie wieder, und man selbst ist fix und fertig; irgendwie ist Selbstbeherrschung auch eine körperliche Anstrengung.

In Ruhe lassen, ein(e) Zweijährige® ist Argumenten nur
schwer zugänglich ;o)

Argumentieren haben wir teilweise aufgegeben.

Ganz genau. Je besser die Kleinen dann sprechen können desto
einfacher ist es für dich ihre Wünsche zu erkennen.

Dann warten wir also…

auch Fünfjährige sind Argumenten die gegen ihren Willen gehen
zumeist … äh … nicht gerade aufgeschlossen.

Nehme ich an :smile:)

Gibt es ein „gutes“ Buch, dass einem bei trotzigen Kindern Mut
macht und Handlungsanregungen gibt? (Bitte jetzt keine
Diskussion über den Nutzen und die Umsetzbarkeit von
Ratschlägen in solchen Büchern beginnen.)

Na gut … Bücher kenn ich keine (und will auch keine kennen),
ich denke, daß Liebe und Verständnis auch einschließen dem
Kind Grenzen zu setzen, damit es erkennt, daß es nicht alleine
ist auf dieser Welt und es auch Sachen gibt, die es halt NICHT
kriegen kann. Wie konsequent man das umsetzt hängt von der
Nervenstärke der Eltern ab.

„Akustisch-Nicht-Verstanden-Werdens“ wegfällt. Nur … dann
kommt halt der Frust des „Mama/Papa-Will-Es-Nicht-Erlauben“
und der geht bis etwa … äh … 18 ? °grins°

Hm…dachte ich mir auch.

Beispiel 1:
Tochter setzt sich zum Essen auf ihren Stuhl, Teller steht vor ihr; stehen noch manche andere Sachen auf dem Tisch. Sie möchte noch etwas, das auf dem tisch steht, haben. Da sie nur (vage) darauf deutet und „enk -enk“ macht, gehen wir alle Dinge langsam der Reihe nach durch, dabei wird sie immer ungeduldiger. Am Ende wollte sie nichts, aber sie will trotzdem irgendwas und brüllt inzwischen, schiebt den teller weg (im schlimmsten Fall fliegt der Teller vom Tisch, und der Becher hinterher).

Beispiel 2:
Duschen ist angesagt; wurde schon am Vortag wegen *Übermüdung verschoben. Tochter will nicht, strampelt, tritt und brüllt, rutscht natürlich in der feuchten Duschkabine herum und wird unsicher, brüllt noch mehr, mama schweigt und seft das Kind wie immer, etwas zügiger als sonst, aber nicht rücksichtlos, ein, muss natürlich auch mit ihren Seifenhänden das Kind stabilisieren, damit es nicht endgültig ausrutscht (obwohl es schon auf den Knien ist), usw.usf. Endlich steht sie wieder abgeduscht vor der Dusche – und beginnt zu lächeln, während man sie abtrocknet.

Wir verhalten uns im akuten Anfall, bei diesen Beispielen, ruhig, aber bestimmt, also kein Anbrüllen oder ähnliches.

Manchmal möchte man doch mal in so einen Kinderkopf reingucken können.

Deborah

Huhu :o)

Hallo Tiger, (lange nichts mehr von Dir gehört),

Tja, die Nebenbeschäftigung … °grins°

Beispiel 1:
Tochter setzt sich zum Essen auf ihren Stuhl, Teller steht vor
ihr; stehen noch manche andere Sachen auf dem Tisch. Sie
möchte noch etwas, das auf dem tisch steht, haben. Da sie nur
(vage) darauf deutet und „enk -enk“ macht,

… sag ich „ich versteh dich nicht, zeig´s mir bitte“. Dann … usw. °grins° Wie sich die Szenen doch gleichen …

gehen wir alle

Dinge langsam der Reihe nach durch, dabei wird sie immer
ungeduldiger. Am Ende wollte sie nichts, aber sie will
trotzdem irgendwas und brüllt inzwischen, schiebt den teller
weg (im schlimmsten Fall fliegt der Teller vom Tisch, und der
Becher hinterher).

Genau. Nur kenn ich das schon und bringe Teller/Becher rechtzeitig in Sicherheit. Dann läuft sie weg, wirft sich zu Boden und schluchzt/kreischt/heult für etwa 2 Minuten, steht wieder auf (bzw. wenn ich GANZ sicher bin daß sie sich beruhigt hat hole ich sie), kommt zum Tisch und ißt weiter als ob nix gewesen wäre … naja, die Augen sind halt rot und die Nase verrotzt °grins°

Beispiel 2:
Duschen ist angesagt; wurde schon am Vortag wegen *Übermüdung
verschoben. Tochter will nicht, strampelt, tritt und brüllt,
rutscht natürlich in der feuchten Duschkabine herum und wird
unsicher, brüllt noch mehr, mama schweigt und seift das Kind
wie immer, etwas zügiger als sonst, aber nicht rücksichtlos,
ein, muss natürlich auch mit ihren Seifenhänden das Kind
stabilisieren, damit es nicht endgültig ausrutscht (obwohl es
schon auf den Knien ist), usw.usf. Endlich steht sie wieder
abgeduscht vor der Dusche – und beginnt zu lächeln, während
man sie abtrocknet.

Äh … schon mal mit der Badewanne versucht ? Aus Rationalisierungsgründen stecken wir alle drei gleichzeitig in die Badewanne, lassen sie dort in einem Mandelöl-Bad ein bißchen einweichen (5 - 10 Minuten vielleicht) °grins° und fischen sie dann einzeln heraus. Durch das Mandelöl spart man sich auch das Eincremen danach. Seife ist eigentlich nicht nötig, sooo dreckig sind sie auch wieder nicht. So ein, zweimal in der Woche gibt´s ein Schaumbad, kommt auch recht gut an :o) Der Vorteil ist, daß sie in der Wanne spielen können. Und wenn wir sie duschen dürfen sie auch immer ein bißchen die Wände schrubben ;o))

Wir verhalten uns im akuten Anfall, bei diesen Beispielen,
ruhig, aber bestimmt, also kein Anbrüllen oder ähnliches.

Ich zeige manchmal, daß ich mit dem Verhalten nicht einverstanden bin („Versuch doch dich ein bißchen besser zu benehmen, mir gefällt das nicht“) Manchmal hilft´s, manchmal nicht …

Manchmal möchte man doch mal in so einen Kinderkopf reingucken
können.

°kicher° Dafür sind sie so süß wenn sie eingeschlafen sind und wie die Orgelpfeifen schnarchen.

°wink°

Tiger

1 „Gefällt mir“

Hallo Deborah, Hallo Tiger

Ich weiß genau, wovon ihr schreibt…
Meine Tochter ist 1 1/2 und es ist genau das gleiche. Manchmal zweifelt man an seinem Verstand…
Sie spricht auch noch nicht - ich denke es ist mehr aus Faulheit, sie kriegt ja alles mit „dadada“ und dem Kommentar „äh“ bei aufgehaltener Hand.
Ich versuche es neuerdings damit, daß ich mich einfach dumm stelle. Ich weiß zwar meistens, was sie haben möchte, aber ich reagiere dann eben erst beim 3. oder 4. Mal auf „dadada“ und frage immer wieder, was sie denn meint.
Das ist ehrlich gesagt gar nicht so leicht, weil sie eben auch sehr ungeduldig und trotzig ist (sie kann einen ohne weiteres zur Weißglut treiben…).
Aber ich bin der Meinung, daß sich der momentane Streß lohnt, wenn danach dann irgendwann Ruhe einkehrt.

Also zu der Geschichte mit der Dusche würde ich vorschlagen, du schaffst dir einen Badewannensitz an. Der hat Saugnäpfe und einen Gurt zum anschnallen (hähä). Da habe ich nämlich auch so meine Erfahrungen. Ich würde dieses Ding um keinen Preis der Welt mehr abgeben! Geeignetes Spielzeug hält meine Tochter dann bei Laune. Falls ihr keine Badewanne habt, kann der Sitz auch problemlos in jeder Duschkabine eingesetzt werden.

Zu den anderen Trotzreaktionen:
Also ich kann mich nur Tiger anschließen - brüllen lassen, nach 2-3 Minuten ist wieder alles in Ordnung. Wenn meine Tochter dann von irgendwem „getröstet“ wird, wird alles 10 mal schlimmer.
Meistens rennt sie aus dem Zimmer, schreit und weint lauthals und kommt nach 2 Minuten völlig normal zurück.
Oder aber ich möchte sie zum Beispiel anziehen, wozu sie gerade keine Lust hat. Dann läßt sie sich fallen wie ein Sack Kartoffeln, schreit und tritt.
Am besten funktioniert es noch, wenn ich ihr bestimmt sage, daß das nicht in Frage kommt und sie ansonsten völlig ignoriere. Ablenken und so weiter macht alles nur noch schlimmer.
Wenn sie dann ab und zu mal damit aufhört, nehme ich sie in den Arm und lobe sie.

Ansonsten kann ich nur den Rat geben, Nerven bewahren! Es muß doch irgendwann mal besser werden.

Gruß, Claudia.

[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]

Hi Claudia °grins°

Ansonsten kann ich nur den Rat geben, Nerven bewahren! Es muß
doch irgendwann mal besser werden.

Sagen wir mal es wird anders … °lächel°

°wink°

Tiger

1 „Gefällt mir“

Vielen Dank Euch beiden. Eure Artikel waren sehr hilfreich; natürlich weiss man, man ist nicht alleine, wenn es noch 10-15% andere stark trotzende Kinder gibt.
Es zerrt nur manchmal sehr an den Nerven.
Hoffen wir, dass es anders wird :0) .

Zum Duschen nur eins: einmal am Wochenende wird sie in einer Kinderbadewanne gebadet (jedes mal ein Kind in die grosse Wanne, da müsste man sich dazusetzen, denke ich, das ist uns aber selbst zu stressig), das geht auch meistens gut. Wenn sie unter der Woche verschwitzt oder schmutzig ist, kommt sie kurz in die Dusche; das Rutschen ist normalerweise nicht das Problem (Matte);sie ist dann schon so müde (?!?), dass sie eben nicht mehr duschen will. Abends ist man halt müde. Früher duschen bringt wenig, denn das Kind kann ja nachher nochmal in Erde spielen. Also nochmal Dusch-Arbeit…

Vielen Dank für Eure Erfahrungen!! Das gibt wieder ein bisschen Kraft.

Was habe ich heute gehört: Geduld ist unverzichtbar für den Erhalt des Guten.
Freuen wir uns also auf das Lächeln der Kinder nach einem Anfall :smile:)
Deborah

2 „Gefällt mir“

Hallo,
ich weiß nicht ob es dir hilft, aber mein Sohn ist fast zwei und sollte laut Kinderarzt schon zwei zusammenhängende Worte sprechen, aber mein Sohn beschränkt sich auf AA, Aua Taita Heia
etc und DiDADa und ähnliches.
Dann sollte in Hörtest gemacht werden, weil es ja nicht „normal“ ist,
Hörtest war in Ordnung.
Fazit: Nicht die Nerven verlieren und üben,üben,üben…
Tschüss Monika

Hi Ihr!

Beispiel 1:
Beispiel 2:

Also, ich weiß nicht, ob Euch das jetzt beruhigt, aber ich füge mal ein Beispiel an. Donald, 22 Monate, spricht manchmal bereits 5-Wort-Sätze, kann also ganz genau sagen, was er will, aber:

Beispiel 3:
Donald: *Flaaaaaaaaaschi*. Ich geb’ es ihm. Er schreit *neiiiiiin* und wirft es mir entgegen. Donald: *Bääääärli*. Ich geb ihm den Bären. Er schreit: *neiiiiiin* und wirft ihn mir entgegen. Dies ließe sich jetzt beliebig lang fortsetzen, beim 3. Wunsch, der so endet, geb ich ihm nix mehr, geh aus dem Zimmer, er tobt, rennt mir schreiend nach, entweder er läßt sich durch irgendwas anderes ablenken oder er tobt eben, bis er fertig ist, und dann isses (für ihn :smile:) wieder gut.

Die Moral von der Geschicht’: ich glaube nicht, daß diese Trotzreaktionen was mit der Sprachentwicklung zu tun haben, d.h. daß die Kids in diesem Alter trotzig sind, weil sie sich nicht verständlich machen können. Das ist einfach eine Trotzphase, oft wissen die Zwerge ja selbst nicht, was sie wollen. Sie testen einfach die Eltern aus, was die jetzt wohl machen und ob bzw. wie schnell sie die Nerven verlieren.

Biggy

Hallo Monika,

also da habe ich mir keinen Kopf gemacht bei dem „Sprachtest“ nach 24 Monaten; bei uns sieht es so ähnlich aus. In dem Alter sollen die Kinder ja auch Körperteile benennen können, ausser „Nase“ (mit zugehaltener Nase :wink:) konnte unsere Kleine nichts benennen… Einen Hörtest hat sie schon als Neugeborene mitgemacht, war alles in Ordnung. Ich war auch sprachfaul, und jetzt kann ich reden wie ein Wasserfall…

Wird schon werden!
Vielen Dank für Deinen Artikel!

Deborah

Elternsein muss gelernt sein
Hallo liebe Eltern,
warum nicht einmal einen Kurs für Erziehung besuchen und sich dem Thema ernsthaft widmen. Ich denke Ihr Kind wird es Ihnen danken. Denn alles was ein Kind macht, spiegelt die Eltern. Das will die Welt noch nicht wahr haben. Den Eltern wird heute noch nicht gesagt, dass die Aufgabe die auf sie zukommt mit einem Kind, eine sehr schöne, aber auch eine sehr anspruchsvolle ist und Mann und Frau einiges Wissen müssen, sonst schleichen sich Fehler ein, die sich fatal auswirken.
Ihr Kind und Sie beide brauchen dringend eine kompetente Person die Ihnen aufzeigt, wie Sie die Fehler korrigieren sollen,die Sie bis heute gemacht haben. Das ist möglich, haben Sie den Mut.
Was denken Sie zu meinen Gedanken?

Prima.
o.T.

Muß Elternsein gelernt sein ?
Hallo Kyra :o)

warum nicht einmal einen Kurs für Erziehung besuchen und sich
dem Thema ernsthaft widmen.

Und die „Experten“ die den Kurs halten kennen dein Kind und können deine Probleme beurteilen. Weil alle Kinder sind ja gleich …

Ich denke Ihr Kind wird es Ihnen

danken. Denn alles was ein Kind macht, spiegelt die Eltern.
Das will die Welt noch nicht wahr haben. Den Eltern wird heute
noch nicht gesagt, dass die Aufgabe die auf sie zukommt mit
einem Kind, eine sehr schöne, aber auch eine sehr
anspruchsvolle ist

Nein, das wird ihnen nicht gesagt. Alle Eltern denken, daß Erziehung ein Kinderspiel ist …

und Mann und Frau einiges Wissen müssen,

sonst schleichen sich Fehler ein, die sich fatal auswirken.

Ach nein …

Ihr Kind und Sie beide brauchen dringend eine kompetente
Person die Ihnen aufzeigt, wie Sie die Fehler korrigieren
sollen,die Sie bis heute gemacht haben. Das ist möglich, haben
Sie den Mut.

Was denken Sie zu meinen Gedanken?

Entschuldige bitte, aber ich denke daß die Eltern für die Erziehung ihrer Kinder verantwortlich sind und nicht irgendwelche „Experten“, die oftmals nichtmals selber Kinder haben und nur hübschen theoretischen Unsinn verzapfen. Bei der Erziehung liegen Theorie und Praxis meilenweit auseinander, wer selbst keine Kinder hat macht sich überhaupt keine Vorstellungen davon.

Tiger
°derkeinekompetentePersonbrauchtdiesihmzeigt°

Hallo Tiger,
über die Artikel dieser Frau kann ich mich nur aufregen, weshalb ich mich nicht direkt dazu geäussert habe. Trotzdem danke ich DIR, dass Du Nerven hattest, einiges richtig zu stellen.

Eltern sein kann man meiner Meinung nach nicht lernen; ich denke, egal, was man macht, man wird sich später oft fragen, habe ich alles richtig gemacht. Was hätte man anders machen können. Es gibt nicht EINE Patentlösung für alle Kinder (solange sie nicht geklont werden…).
Ein Kind erziehen kann man nicht lernen, das kommt doch auch aus dem Bauch, ich meine, die Erziehung ist mit Gefühl verbunden (Liebe).
Sicherlich hat der Mensch in der modernen Gesellschaft einiges verlernt in der Erziehung der Kinder, weshalb es viele Ratgeber (Bücher und Psychologen) gibt, aber lernen kann man Kindererziehung nicht.

Viele Grüsse,
Deborah

PS: ich lasse mir kein schlechtes Gewissen einreden, wir wären mit unserer Erziehung daran schuld, dass die Kleine soo trotzt und sprachfaul ist.

Aargh!
Hallo!

Ich weiß nicht, ob es hier so hingehört, aber nachdem ich den Müll, der teilweise (etwas weiter unten) hier hingepinnt wurde gelesen habe, gebe ich einfach mal meinen Senf dazu!

Ich denke, die Frage, ob man etwas richtig oder falsch macht, sollte man sich in der Erziehung lieber NICHT stellen.

Jeder, der sein Kind mit Liebe erzieht, macht m.E. alles richtig.

Ob Euer Kind extrem trotzig reagiert, vermag ich nicht zu beurteilen. Mein (B)Engel kann sich auch ganz furchtbar trotzig benehmen - und das kann sich unter Umständen auch schon mal in einen STUNDENLANGEN Schreikrampf steigern.

Der Sohn eines Freundes (wird im Dezember 3) hat bis vor kurzem auch so gut wie gar nicht gesprochen - immer nur gezeigt (hat ja auch meistens geklappt). Die gutgemeinten Ratschläge (reagiert doch einfach nicht, bis er SAGT, was er will etc.) kamen auch von allen Seiten - aber mal ehrlich, wer kann bei traurigen Kinderaugen schon immer hart bleiben?! Er hat in den letzten 6 Wochen ganz von alleine mit dem Versuch angefangen, sich verbal zu verständigen. Und es klappt immer besser…

Ich glaube einfach, man sollte nicht immer versuchen, zu pushen, was das Zeug hält - das meiste entwickelt sich wohl von ganz alleine. (Das ging jetzt nicht gegen Dich, sondern gegen den Verfasser von „Erziehen muß gelernt sein“ - oder so ähnlich)

Mein Sohn (zweieinhalb) hat z.B. bis gestern so gut wie ÜBERHAUPT nicht selbst gegessen - wir mußten ihn IMMER füttern. Gestern abend wollte er einen Joghurt - den er dann auslöffelte, als hätte er noch nie etwas anderes gemacht *stolzbin*.

Wenn Euer Kinderarzt sagt, dass Euer Kind zu den 10-15% gehört, habe ich einen kleinen Tip. Fragt mal einen anderen Kinderarzt! Vielleicht sieht der es wieder ganz anders…

Gruß
Guido

Hallo Guido,

Mein Sohn (zweieinhalb) hat z.B. bis gestern so gut wie
ÜBERHAUPT nicht selbst gegessen - wir mußten ihn IMMER
füttern. Gestern abend wollte er einen Joghurt - den er dann
auslöffelte, als hätte er noch nie etwas anderes gemacht
*stolzbin*.

Das kenne ich ;-0)))))

Es ist kein Problem, das unsere Kleine zu den extrem trotzigen Kindern zählt. Auch dass sie viel plappert, aber sehr unartikuliert, macht nichts. Ich wollte nur anfragen, ob es einen „Trick“ oder irgendetwas gibt, womit man etwas gutes für seine (unsere) Nerven tun kann oder so eine Trotzattacke besser bewältigen kann, wenn sie eben mal wieder schreit.

Vielen Dank für Dein Statement!
Deborah

Richtig so!!!
Ein schlechtes Gewissen braucht niemand zu haben, der seine Kinder mit Liebe und Verständnis und Fürsorge aufzieht.
Diese sogenannten „Experten“ haben oftmals selber keine Kinder und sind somit oftmals völlig fernab jeglicher Realität.
Theorie - gut und schön, aber auf die Praxis kommt es an.
Ich denke, ihr werdet schon alles richtig machen. Ihr liebt doch euer Kind.
Ich lasse mich von solchen Äußerungen jedenfalls nicht verrückt machen, und du solltest das auch nicht weiter ernst nehmen.
Gruß, Claudia.

Hi Guido :o))

Ich denke, die Frage, ob man etwas richtig oder falsch macht,
sollte man sich in der Erziehung lieber NICHT stellen.

Jeder, der sein Kind mit Liebe erzieht, macht m.E. alles
richtig.

Ganz genau :o)

Ob Euer Kind extrem trotzig reagiert, vermag ich nicht zu
beurteilen. Mein (B)Engel kann sich auch ganz furchtbar
trotzig benehmen - und das kann sich unter Umständen auch
schon mal in einen STUNDENLANGEN Schreikrampf steigern.

Der Sohn eines Freundes (wird im Dezember 3) hat bis vor
kurzem auch so gut wie gar nicht gesprochen - immer nur
gezeigt (hat ja auch meistens geklappt). Die gutgemeinten
Ratschläge (reagiert doch einfach nicht, bis er SAGT, was er
will etc.) kamen auch von allen Seiten - aber mal ehrlich, wer
kann bei traurigen Kinderaugen schon immer hart bleiben?!

Oh, das geht … vielleicht nicht beim Ersten, aber spätestens beim Dritten MUSST du einfach hart bleiben, weil sonst das totale Chaos ausbricht.

Kleines Beispiel von heute früh: Karola (2) wollte sich nicht anziehen lassen sondern lieber nackt am kalten Badezimmerboden liegen bleiben. Die beiden Großen (5) waren am Weg nach oben zum Frühstück, mein Bus geht in 45 Minuten. Glaubst du ich kann da mit ihr zu diskutieren anfangen über die Vor- und Nachteile von warmer Kleidung ? - sie versteht übrigens ausgezeichnet was man ihr sagt. Es gibt nur zwei Möglichkeiten: Entweder sie läßt sich anziehen, kommt mit zum Frühstück und alles ist in Butter, oder sie bleibt alleine im Badezimmer auf den kalten Fliesen liegen und brüllt. 5 Minuten lang wählte sie Variante 2, dann klang ein liebliches °Papa bitte hilf mir° durch´s Haus °kicher°. Und sie ließ sich anziehen als ob nix gewesen wäre …

Was wohl ein Erziehungsexperte hier für Spätfolgen orten würde …

Mein Sohn (zweieinhalb) hat z.B. bis gestern so gut wie
ÜBERHAUPT nicht selbst gegessen - wir mußten ihn IMMER
füttern. Gestern abend wollte er einen Joghurt - den er dann
auslöffelte, als hätte er noch nie etwas anderes gemacht
*stolzbin*.

Oh ja, das Selbe mit den Zwillingen. Karola jedoch besteht darauf ihr Brot selbst zu schmieren (!!!), alleine essen tut sie seit sie den Löffel halten kann. Kein Wunderkind, eben der Drang zur Nachahmung der Großen …

Wenn Euer Kinderarzt sagt, dass Euer Kind zu den 10-15%
gehört, habe ich einen kleinen Tip. Fragt mal einen anderen
Kinderarzt! Vielleicht sieht der es wieder ganz anders…

Noch besser: Ignorier es einfach. Selbst wenn es zu den besagten 15 % gehört, so what …

°wink°

Tiger

Huhu :o)
Hallo Deborah (schöner Name übrigens °lächel°)

Eltern sein kann man meiner Meinung nach nicht lernen;

Man wächst notgedrungen in die Aufgabe hinein …

ich

denke, egal, was man macht, man wird sich später oft fragen,
habe ich alles richtig gemacht. Was hätte man anders machen
können. Es gibt nicht EINE Patentlösung für alle Kinder
(solange sie nicht geklont werden…).

Nicht mal dann, weil die Umwelteinflüsse jedes Kind anders machen, auch wenn sie gleich aussehen …

Ein Kind erziehen kann man nicht lernen, das kommt doch auch
aus dem Bauch, ich meine, die Erziehung ist mit Gefühl
verbunden (Liebe).
Sicherlich hat der Mensch in der modernen Gesellschaft einiges
verlernt in der Erziehung der Kinder, weshalb es viele
Ratgeber (Bücher und Psychologen) gibt, aber lernen kann man
Kindererziehung nicht.

Die „Ratgeber“ sagen im Prinzip doch nur das, was man mit ein bißchen gesundem Menschenverstand eh weiß. Und manche Sachen sind in der Praxis einfach nicht durchführbar …

°wink°

Tiger

PS: ich lasse mir kein schlechtes Gewissen einreden, wir wären
mit unserer Erziehung daran schuld, dass die Kleine soo trotzt
und sprachfaul ist.

Na und ? Soll sie doch trotzen und schweigen, Hauptsache sie ist DA :o))

Hallo Tiger (gut dass Du Dich nicht für „Löwe“ entschlossen hast beim Einloggen :smile:)

Eltern sein kann man meiner Meinung nach nicht lernen;

Man wächst notgedrungen in die Aufgabe hinein …

Oh ja…Deswegen finde ich den Artikel „Reif für Kinder?“ weiter oben irgendwie nicht so passend.

(solange sie nicht geklont werden…).

Nicht mal dann, weil die Umwelteinflüsse jedes Kind anders
machen, auch wenn sie gleich aussehen …

Unter Laborbedingungen kannst du gleiche Bedingungen schaffen, vollautomatsich…Da fällt mir der Versuch mit der echten und falschen Affenmutter ein und dem Verhalten des Neugeborenen bei der Wahl…

Na und ? Soll sie doch trotzen und schweigen, Hauptsache sie
ist DA :o))

Oh ja!!!*tränenrührglanz in die augen krieg*

Deborah