Das verwundert. Trump ist ja für seine diplomatische, zurückhaltende Art bekannt. Dass er nun seinen Gedanken in einer Twitter-Nachricht freien Lauf lässt, kennen wir so gar nicht.
Mal im Ernst: Deswegen ist Trump gewählt worden. Er unterscheidet sich sichtlich von den altbekannten, immer gleichen Statements seiner Kollegen.
Was er gesagt hat, mag inhaltlich falsch sein. Und es ist kritikwürdig, denn mit Demütigungen von Terroristen wird man den Terror nicht besiegen können. Wer aber Trump kritisiert, muss Merkel, Mazyek, Macron & Co. für ihre vorhersehbaren Stellungnahmen erst recht kritisieren. Und das in erster Linie aus zwei Gründen:
Zum einen sind sie es, die in den letzten Jahren maßgeblich eine unkontrollierte Masseneinwanderung in hunderttausendfacher Zahl zugelassen oder befürwortet haben. Sie setzen nicht die notwendigen Weichenstellungen, damit wir uns zu einer Remigrationsgesellschaft entwickeln, denn eine Integration von so vielen Zuwanderern aus dem islamischen Kulturkreis funktioniert nicht. Am Ende dieser gescheiterten Politik, die einen Glauben an die multikulturelle Gesellschaft als Mantra vor sich herträgt, stehen solche Zuwanderer wie der in Hamburg oder Manchester oder mutmaßlich die Täter von Barcelona, ebenso aber auch zahlreiche Kleinkriminelle oder Menschenhändler (siehe aktuell Newcastle).
Zum anderen enthalten ihre Statements die immer gleiche, nachweislich falsche Botschaft, derlei Taten hätten mit dem Islam nichts zu tun. Wie oben in der Antwort auf @mki angemerkt, enthält der Koran zahlreiche Inhalte mit Gewaltaufrufen. Als Konsequenz ist es zwar nicht richtig, alle Muslime unter Generalverdacht zu stellen. Das tut aber niemand. Selbst AfD, Le Pen, Farage usw. haben nie behauptet, alle Muslime seien Terroristen. Wichtig ist es aber, die Muslime in die Verantwortung zu setzen. Es sind Angehörige ihrer Religion. Muslime haben sich (zumeist) freiwillig dafür entschieden, dieser Religion anzugehören. Wir sollten deswegen aktiv verlangen, dass die Religion ausschließlich für das private Seelenheil konzipiert ist. Schon lange brauchen wir eine Verfassungsreform - es muss im Grundgesetz definiert sein, dass die Religionsfreiheit eben nur Privatsache ist und politische Ideologien nicht darunter fallen.
Nein, Scheineblut wird niemanden abschrecken. Abschrecken kann nur ein langer, schwieriger Prozess, im Laufe dessen wir klar machen, dass Zuwanderer ohne klares Bekenntnis zu Freiheit, Demokratie und Rechtsstaat bei uns keine Zukunft haben.