Tür flügelt nach Einbau eines Sicherheitsschlosses

Bei einer alten Holztür wurde neulich ein Panzerquerriegelschloss eingebaut, kurze Zeit später fing die Tür an zu flügeln, also ein Spalt oben und unten, so dass jetzt ordentlich Zugluft reinkommt. Erste Frage wäre ob es mit dem Eisen des Schlosses zu tun hat (quasi eine Reaktion) oder es Zufall ist, dass sie sich jetzt verbiegt? Zweite Frage wie man dem beikommt, zB Dichtungen? Bitte mit wenig Fachbegriffen antworten, kenne mich wenig aus, Danke :slight_smile:

Hallo!

Das hat doch sicher (wie empfohlen) ein Fachmann, etwa Tischler eingebaut ?
Dann soll der nachbessern.

Da das hängt sehr wahrscheinlich am Querriegel, er ist zu stramm. Man müsste es merken, er klemmt etwas wenn man ihn schließen und öffnen will.

Halte mal eine gerade Metall- oder Holzlatte (Wasserwaage z.B.) senkrecht an das Türblatt oberhalb und unterhalb des Riegels. Ist das Türblatt dort noch eben ?
Oder hat es sich von den Enden her etwas nach innen gewölbt.

So etwas kann minimal wetterbedingt sein, sonst wüsste ich nicht, was es verursachen sollte. Zusammenhang mit Querriegel liegt nahe.

Ganz simpel wäre natürlich, wenn man in den Falz an den zugigen Stellen Dichtstreifen von der Rolle einklebt. Tesa-Moll oder andere aus der Tesa-Familie. Je nach Dicke auswählen.
Das ist schnell gemacht, preiswert und wirksam.
Behebt aber nicht das Grundproblem des verzogenen Türblatts.

mfg
duck313

Hallo!

Das hat meiner Meinung nach nichts mit dem Querriegel zu tun. Steht in der Nähe ein Heizkörper? Das die Türe oben und unten absteht deutet darauf hin.
Wie alt ist die Haustüre?
Es gibt V-Dichtungen, zB von Tesa etc, die sehr gut unterschiedliche Spaltmaße ausgleichen.

mfg Friedrich

Danke für die Meinung. Die Monteure der Sicherheitsfirma meinten es habe nichts damit zu tun, sondern man müsse einen Tischler hinzuziehen. Ich bin mir da nicht sicher, nicht nur dass man bei Firmen nicht immer alles glauben kann, möchte auch nihct dass ein Tischler evtl das Problem so verschiebt, dass es noch komplizierter wird, er müßte sich dann ja auch mit diesen Schlössern auskennen, nehm ich mal an..evtl ist das mit der Wasserwaage eine gute Idee…wobei ich nicht weiß ob das als Beleg für die evtl nicht ideale Panzerriegelkonstruktion reichen würde…

Danke für die Meinung. Es steht allerdings keine Heizung in der Nähe. Die Tür hat jahrelang keine Probleme aufgezeigt. Aber es kann natürlich trotzdem was anderes sein.

Hallo,

das liegt sicherlich an dem Querriegel,

Jede Tür „arbeitet“ und normalerweise merkt man das nicht, weil es gleichmäßig ist.
Hier wird nun anscheinend durch den nun einmal sehr stabilen Stahlriegel diese Bewegung in der MItte gehemmt was zu dem unschönen Effekt führt.

Offensichtlich wurde dieser zu stramm in die sogenannten Schließkästen , das sind die auf jeder Seite vorhanden Löcher, in die die Riegelstange greift, wenn man sie zuschließt, eingestellt.

Für diese Schließkästen gibt es spezielle Abstandsschablonen, die man unterschrauben kann.
Das würde ich mal prüfen lassen.

Danke für die Info. Fraglich ist natürlich ob die Firma das einsehen würde, rein theoretisch hat man ja 2 Jahre Gewährleistung, wäre also noch in der Zeit drin…