Wie man an den Reaktionen unten sehen kann, kommt außer Beschimpfungen, Pöbeleien und weiteren unseriösen Behauptungen nichts Substanzielles. Das erweckt den Eindruck, daß hier v.a. die existierende und offiziell anerkannte Kritik an der Störungskategorie mundtot gemacht werden soll und es nicht um seriöse Aufklärung über die Störungskategorie MPS/DIS geht und schon gar nicht um Opferschutz. Die Kritik an der Störungskategorie wird z.B. so formuliert:
„Die Beeinflußbarkeit durch Hypnose, die Möglichkeiten zur Simulation der Störung und Überschneidungen in der Diagnostik (z.B. mit PTSD und Borderline Störung) erschweren die Diskussion um diese Störungsform. Während vor allem von der europäischen Psychiatrie die Entität der Störung kritisiert wird (vgl. Merskey, 1995, S 305 ff.), wird diese in Deutschland auch propagiert (vgl. Huber, 1995)“ (aus dem Herausgeberwerk zur Klinischen Psychologie von H. Reinecker).
An diesen Zweifeln, die auch durch die in der TV-Dokumentation angesprochenen Fehldiagnosen an Beispielen belegbar ist und in den unten stehenden Postings eher heruntergespielt als in ihrer Tragweite anerkannt wird, ändert sich aufgrund der Beschimpfungen und Diffamierungen meiner oder anderer Personen durch die hier schreibenden Befürworter nichts, sondern ihre Art der Befürwortung wirft nur mehr Zweifel und Fragen auf. Die in dem Zitat getroffene Wortwahl „propagiert“ von „Propaganda“ kann ich angesichts der unten stehenden Postings zumindest nachvollziehen. Mit seriöser Diskussion oder Überzeugungsarbeit, um die Zweifel an der Störungskategorie zu zerstreuen, hat das gar nichts zu tun.