Hallo alle.
Ich suche einen passenden Überbegriff für:
Depression
Borderline
Dissoziation
Multiple Persönlichkeitsstörung
PTSD
Sucht
Wie sagt man da richtig? „Psychische Störungen“? „Psychische Beeinträchtigungen“?
lG Alpha
Hallo alle.
Ich suche einen passenden Überbegriff für:
Depression
Borderline
Dissoziation
Multiple Persönlichkeitsstörung
PTSD
Sucht
Wie sagt man da richtig? „Psychische Störungen“? „Psychische Beeinträchtigungen“?
lG Alpha
Hi,
mit „Psychischer Stoerung“ kannst Du nicht falsch liegen.
Gruesse,
Maria
[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]
Hi,
psychische Störung, ja - aber: mit einem starken Stigma belastet.
Da, wo es passt, würde ich lieber den Begriff Neurologische Störung sehen.
gruss, isabel
Hei,
Ich suche einen passenden Überbegriff für:
Depression
Borderline
Dissoziation
Multiple Persönlichkeitsstörung
PTSD
SuchtWie sagt man da richtig? „Psychische Störungen“? „Psychische
Beeinträchtigungen“?
fachlich gesehen - keine Ahnung. Aber zumindest bei den Depris (und ihren Angehörigen), die ich kenne, würdest Du mit dem Begriff ‚seelisch krank‘ weitaus besser dastehen.
Grüße
Natascha
Hallo Isabel
Da, wo es passt, würde ich lieber den Begriff Neurologische
Störung sehen.
Medizinisch gesehen sind psychische Störungen nun aber klar abzugrenzen von neurologischen Störungen - undzwar nicht aus Spitzfindigkeit per se, sondern weil es eminent wichtig ist, da zu unterscheiden. Auch wenn der Laie gern sagt „Ich geh zum Neurologen“, obwohl er vielleicht zum Psychiater oder zum Psychosomatiker geht, hat das eine mit dem anderen ungefaähr soviel zu un wie der Hals-Nasen-Ohren-Arzt mit dem Gynäkologen. Gut, beiden gemeinsam ist, dass sie sich um Körperöffnungen kümmern
- aber mehr auch nicht.
Gruß,
Branden
Klar, Branden, Du hast natürlich recht - aber umgekehrt werden neurologische Störungen von Laien gerne als psychische angesehen - übertrieben gesagt, so nach dem Motto, der ist nicht ganz dicht…
Deshalb finde ich es schon immens wichtig, dass man diese Unterscheidung macht - auch wenn das Stigma, das auch psychischen Störungen anhaftet, auch nicht berechtigt ist.
Gruss, Isabel
Hallo BigA
Ich suche einen passenden Überbegriff für:
Depression
Borderline
Dissoziation
Multiple Persönlichkeitsstörung
PTSD
SuchtWie sagt man da richtig? „Psychische Störungen“? „Psychische
Beeinträchtigungen“?
der richtige Überbegriff ist immer situationsabhängig:
andere haben Dir bereits wichtige Differenzen für die umgangssprachliche Begriffsverwendung genannt
willst Du nach gängigen berufsspezifischen Konventionen Begriffe verwenden, dann wäre „Psychische und Verhaltensstörungen“ angebracht, vgl. z.B. http://icd.web.med.uni-muenchen.de/ALL/A00-Z99.html
willst Du weitere Erwägungen (etwa ätiologische oder kurative) heranziehen, dann wäre wohl „Krankheit“ eher der gemeinsame Nenner, weil dann z.B. fraglich wäre, ob man Depression-bei-Demenz und Depression-als-Persönlichkeitsstörung oder auch nicht-stoffgebundene Sucht wie Kleptomanie und stark-stoffgebundene Sucht wie Heroinabhängigkeit jeweils undifferenziert als „psychisch“ bezeichnen sollte.
usw.
Viele Grüße
franz
So ist es. owT

Psychische Störungen
Hallo,
der korrekte Überbegriff lautet per definitionem der Weltgesundheitsbehörde WHO „Psychische Störungen“.
Wichtig ist die Unterscheidung dieser Störungen vom "Krankheit"sbegriff, der eine medizinische Grundlage voraussetzt.
Viele Grüße
Hallo, Alpha,
Ich suche einen passenden Überbegriff für:
Depression
Borderline
Dissoziation
Multiple Persönlichkeitsstörung
PTSD
Sucht
zu den meisten Begriffen paßt „psychische Störung“.
Nur Dissoziation ist keine psychische Störung, sondern ein Prozeß, der im Rahmen einer psychischen Störung auftreten kann. Meint man psychische Störungen, bei denen Dissoziation ein charakteristisches Symptom ist, spricht man von „Dissoziativen Störungen“. Darunter fällt die Multiple Persönlichkeitsstörung (im DSM-IV: Dissoziative Identitätsstörung).
Zu „Borderline“ müßte man noch „Persönlichkeitsstörung“ hinzufügen, da es mehrere „Borderline-“ gibt (z.B. Borderline-Hypertonie". 
Grüße,
Oliver Walter
Hall oSam,
ich möchte mich doch allzu gerne einreihen in diesen Tanz auf dem Jahrmarkt der Eitelkeiten:
der korrekte Überbegriff lautet per definitionem der
Weltgesundheitsbehörde WHO „Psychische Störungen“.
Wie Du richtig schreibst hat die WHO definiert.
Wie Du als Testtheoretiker weißt, ist eine Definition aber eine Tautologie, welche widerspruchsfrei sein kann, nicht aber etwas über die Korrektheit (i.S. von Wahrheit) von Sachverhalten aussagen kann.
Hättest Du also geschrieben:
Die Definiton der WHO ist „Psychische Störung“
oder:
wer für BigAs Aufzählung einen Obergriff im Sinne der WHO-Definition geben möchte, spricht korrekterweise von „Psychischen Störungen“
dann wäre das „korrekt“ gewesen.
Wichtig ist die Unterscheidung dieser Störungen vom
"Krankheit"sbegriff, der eine medizinische Grundlage
voraussetzt.
Ganz genau (nach Definition der WHO)!
Viele Grüße
franz
Intelligenztest: o.T.
Hallo Oliver,
was hat deine begriffserläuterung mit Intelligenz und dem Testen derselben zu tun?
Imho handelt es sich bei deinem Artikel um reine Wissensvermittlung durch Erläuterung von Fachbegriffen.
Gruß
Burkh
Hallo Burkhard,
was hat deine begriffserläuterung mit Intelligenz und dem
Testen derselben zu tun?
die "Aufgaben"stellung von Alpha ist eine, die sich in Intelligenztests wieder finden läßt. Solche Aufgaben sehen z.B. so aus, daß eine Anzahl von Begriffen genannt wird und der Proband / die Probandin denjenigen Begriff nennen/ankreuzen/durchstreichen soll, der nicht zu den anderen paßt. Angenommen wird, daß zur im Sinne des Tests korrekten Bearbeitung der Aufgabe gehört, einen Oberbegriff / eine Begriffsklasse zu finden, unter den / in die sich alle bis auf einen der genannten Begriffe einordnen lassen. Der Begriff, der sich nicht einordnen läßt, ist der im Sinne der Testkonstrukteure zu nennende/anzukreuzende/durchzustreichende Begriff. Wenn Du das jetzt in Verbindung zu dem setzt, was ich getan habe (alle Begriffe bis auf einen lassen sich unter den Oberbegriff „psychische Störungen“ subsumieren), dann wird unmittelbar klar, wie ich dazu gekommen bin, meinen Artikel mit der Überschrift „Intelligenztest“ zu versehen 
Grüße,
Oliver
Hallo Branden,
Medizinisch gesehen sind psychische Störungen nun aber klar
abzugrenzen von neurologischen Störungen - undzwar nicht aus
Spitzfindigkeit per se, sondern weil es eminent wichtig ist,
da zu unterscheiden. Auch wenn der Laie gern sagt „Ich geh zum
Neurologen“,
Es dürfte heutzutage wohl auch kaum mehr den „reinen“ Neurologen geben. Ich sehe immer nur „Neurologe und Psychiater“ in den Telefonbüchern.
obwohl er vielleicht zum Psychiater oder zum
Psychosomatiker geht, hat das eine mit dem anderen ungefaähr
soviel zu un wie der Hals-Nasen-Ohren-Arzt mit dem
Gynäkologen. Gut, beiden gemeinsam ist, dass sie sich um
Körperöffnungen kümmern- aber mehr auch nicht.
Bei diesem Vergleich würde ich eher da ansetzen, dass beide eine medizinische Grundausbildung haben. Beides Mal gehe ich zu einem Arzt, wenngleich mit einem anderen körperlichen Leiden.
Gruß
Hermann
PS:
Dein PC ist wieder ok?
Es dürfte heutzutage wohl auch kaum mehr den „reinen“
Neurologen geben. Ich sehe immer nur „Neurologe und
Psychiater“ in den Telefonbüchern.
„Heutzutage“, lieber Hermann, geht es im Gegentum schon wieder in ganz andere Richtung: Die alte Kombination von PSYCHIATRIE & NEUROLOGIE ist obsolet - nicht zuletzt, weil er sich als nicht sinnvoll erwiesen hat!
Der neue Facharzt der Psychiater ist nun der Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie. Er steht damit allerdings in höherer Konkurrenz zu unserem Facharzt für Psychotherapeutische Medizin, wehalb dieser unserer Facharzt nun in den Facharzt für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie umbenannt wird.
PS:
Dein PC ist wieder ok?
Anscheinend. Bei diesen Dingern weiß man ja nie. 
Hallo Oliver,
deine Antwort ist genau die, die ich von dir erwartet habe, herzlichen Dank für deine Verlässlichkeit.
Hier meine Begriffssammlung:
Welcher Begriff passt nicht zu den anderen?
Elektron, Myon, Gluon, Up-Quark, Tau-Neutrino
Wenn du dann die Begriffe (und ihre Eigenschaften) bei Wikipedia oder so nachgeschlagen hast, wird dir vielleicht dein „Denkfehler“ klar.
Gruß
Burkh
Hallo Burkhard,
jetzt fühl Dich doch nicht angegriffen, wo überhaupt nichts ist. Nicht jeder, der von „Intelligenztest“ spricht, meint es so, wie Du es mir unterstellst.
Übrigens: Wegen Deiner Teilchenfrage muß ich doch nicht Wikipedia bemühen! Ich doch nicht! Das hatte ich doch schon in der Grundschule. *g*
Beste Grüße,
Oliver
OT: OBERbegriff
Sorry, Leute, ich weiß, dies hier ist das Psychologie- und nicht das Sprachbrett. Ich schwöre, ich hab’s wirklich versucht! Ernsthaft, mit Am-Tisch-festklammern, In-die-Tischkante-beißen und Jetzt-besser-den-Rechner-ausschalten, aber heute abend, nach dem kleinen spanischen Brandy vorhin, ist meine Selbstbeherrschung dahin und ich muss es einfach schreiben:
Es heißt „Oberbegriff“! Das Wort „Überbegriff“ gibt es nicht!
Sich geißelnd
Christiane
Hallo Branden,
Es dürfte heutzutage wohl auch kaum mehr den „reinen“
Neurologen geben. Ich sehe immer nur „Neurologe und
Psychiater“ in den Telefonbüchern.„Heutzutage“, lieber Hermann, geht es im Gegentum schon wieder
in ganz andere Richtung: Die alte Kombination von PSYCHIATRIE
& NEUROLOGIE ist obsolet - nicht zuletzt, weil er sich als
nicht sinnvoll erwiesen hat!
Oops, na danke für den Hinweis, aber ich sehe immer nur „Neurologie und Psychiatrie“ auf den Schildern. Aber wenn du sagst, dass das jetzt nicht mehr in ist, versuche ich schon, dir das zu glauben
. Vielleicht ist es ja auch ein Unterschied, ob es Berlin oder ein Provinzkaff ist??
Der neue Facharzt der Psychiater ist nun der Facharzt für
Psychiatrie und Psychotherapie. Er steht damit allerdings in
höherer Konkurrenz zu unserem Facharzt für
Psychotherapeutische Medizin, wehalb dieser unserer Facharzt
nun in den Facharzt für Psychosomatische Medizin und
Psychotherapie umbenannt wird.
Verstehe ich nun zwar nicht so ganz, ist wohl eher ein internes Geplänkel zwischen den Ärzten, woran man wieder mal sieht, dass die ganze Angelegenheit auch eine nicht unerhebliche wirtschaftliche Dimension hat.
Mir als Patient wäre das glaube ich ziemlich wurscht, wie der Facharzt sich schimpft, das einzige was mich als seelisch Leidender interessieren würde wäre die Tatsache, dass ich jemanden bevorzugen würde, der keinerlei allopathisches Instrumentarium rumstehen hat. Da würde ich mir glaube ich vorkommen wie in einem schlechten Film. Nach dem Motto: Und wenn du nicht willig, dann brauch ich Gewalt (ein paar Elektrostöße gefällig, das Hirn etwas aufgesäbelt…?). Andererseits: Gehts einem dreckig genug, ist das drumherum auch egal. Dann gehts sowieso nur um den Kontakt Arzt / Patient, oder? Tse, was frag’ ich Dich da eigentlich, da müsstest du eher mich fragen… aber welcher Arzt fragt schon gescheit Patienten. Na ja, nur mal so nebenbei erwähnet.
PS:
Dein PC ist wieder ok?Anscheinend. Bei diesen Dingern weiß man ja nie.
Du Ärmster… ich habe diese Frage, die ja nicht ins Brett gehört, einfach mal gestellt, weil ich in letzter Zeit öfter mal ins Brett gehe (billigere Tarife gefunden) und damit feststellen musste, dass du dich ziemlich rar gemacht hattest.
Gruß
Hermann
Hallo Litorino
Jetzt bin ich neugierig geworden. Aus deiner Reihe wuerde ich Gluon
aussortieren, weil Gluonen Uebertraegerteilchen (der starken WW)
sind, die anderen aber normale Elementarteilchen.
Gut, das hat mit Intelligenz nicht so viel zu tun, weil es hierbei ja
auf Wissen ankommt. Aber ich kann mir vorstellen, dass es Menschen
gibt, die die Eigenschaften der Elementarteilchen herbeten koennen
und trotzdem nicht in der Lage sind, das Kuckucksei zu finden.
Aber wenn du dir die IQ-Tests, von denen Oliver spricht, ansiehst,
dann wirst du merken, dass Alltagsbegriffe aufgelistet sind, die
jeder kennt. Und deshalb verliert das Gegenargument, dass der
Wissende einen intelligenzunabhaengigen Vorteil habe, an Kraft.
Gruss, Tychi
[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]