ich suche Artikle in denen steht, dass man trotz Übergewichts gesund sein kann. Mir ist vollkommen klar, dass zu großes Übergewicht Probleme bedeuten kann, aber man kann aber nicht muss.
Hintergurnd der ganzen Sache ist, dass ich aufgrund dessen, dass ich meine BMI Wert nicht erreiche keine Verbeamtung bekomme. Außer meinem Übergewicht ( 20 kg zuviel) fehlt mir aber nichts. Meine Blutwerte und alles andere sind bestens in Ordnung. Ich treibe regelmäßig Sport ernähre mich gesund von daher geht es mir sehr gut.
Nun würde ich einfach gern mal dem Amtsarzt Artikel oder sonstiges mitnehmen, in denen steht, dass auch „dicke“ Menschen gesund sein können.
BMI ist die Erfindung einer amerikanischen Lebensversicherungsgesellschaft, die ihre Kunden willkürlich in dick, dünn und normal einteilte, um danach deren Beiträge zu berechnen.
Der BMI ist weder von medizinischer Relevanz, noch gilt er als Referenzmaß für Dicke oder Dünne. Er ist einfach eine ausgedachte Größe und basiert auf keiner wissenschaftlichen Untersuchung. Es wird weder zwischen Alt und Jung, Männlein und Weiblein noch Körperstatur differenziert, und er dient eigentlich nur dazu, die Leute zu verunsichern.
Bei Arnold Schwarzenegger hätte man zu seinen Glanzzeiten (genau wie bei den meisten Body-Buildern und Kraftsportlern) eine extreme Fettleibigkeit mit einem BMI von über 30 diagnostiziert. Auch so manchen Profi-Boxer aus der Schwergewichtsklasse müsste man nach BMI-Vorgaben als übergewichtig bezeichnen.
Gruß
Red
MOD: den link repariert, sodaß er direkt funktioniert. K.
den amtsarzt interessieren deine artikel vollkommen wenig. er hat sich an vorgaben zu halten. und auch wenn du jetzt gesund bist, ist bei dir das risiko halt grösser mal krank zu werden …
was spricht denn dagegen abzunehmen und somit die verbeamtung durchzubekommen?
Hintergurnd der ganzen Sache ist, dass ich aufgrund dessen,
dass ich meine BMI Wert nicht erreiche keine Verbeamtung
bekomme. Außer meinem Übergewicht ( 20 kg zuviel) fehlt mir
aber nichts. Meine Blutwerte und alles andere sind bestens in
Ordnung. Ich treibe regelmäßig Sport ernähre mich gesund von
daher geht es mir sehr gut.
Mit sowas machst Du Dir hier keine Freunde. In diesem Forum gibt es Menschen, die Dicken gegenüber nicht gerade aufgeschlossen sind, um es mal freunldich auszudrücken. Ich hatte das gleiche Problem wie Du:
Nun würde ich einfach gern mal dem Amtsarzt Artikel oder
sonstiges mitnehmen, in denen steht, dass auch „dicke“
Menschen gesund sein können.
Ich denke, da wird der Amtsarzt sehr allergisch drauf reagieren, da Du ihn belehren willst. Weiterhin hat der Amtsarzt nicht zu entscheiden, ob Du tauglich bist oder nicht, er stellt dies nur fest. Er hat feste Richtlinien, nach welchen er Dich beurteilen muss. Bei mir war es so, daß die einstellende Behörde mir einen verschlossenen Umschlag für den Arzt mitgegeben hat. In diesem war u.a. eine Art Checkliste mit „Grenzwerten“ enthalten, welche der Arzt abarbeiten musste.
was spricht denn dagegen abzunehmen und somit die verbeamtung
durchzubekommen?
Nunja, ich kann nicht für den Thread-Eröffner sprechen, aber sehr wohl für mich:
Bei mir sprach z.B. dagegen, daß ich innerhalb von 6-12 Monaten (je nachdem, wie der Termin gelegt wird) 40 Kilo abnehmen muss, was nicht grade gesund ist. Ein Einstellungsjahr zu überspringen geht nicht, weil es bei der Einstellung eine Altersgrenze gibt. Mein Vorschlag war eine erneute amtsärztliche Untersuchung vor Verbeamtung auf Lebenszeit, da dies mir ca. 3 Jahre Zeit fürs Abnehmen verschafft hätte. Die einstellende Behörde wollte sich hierauf einlassen, der Amtsarzt jedoch nicht.
Siehe dazu auch den Link im Beitrag „Willkommen im Club“.
Er hat feste Richtlinien, nach welchen er Dich beurteilen muss.
Genau! Und bloß keine alten Richtlinien durch neuere Kriterien und Erkenntnisse ersetzen! Bloß keine alten Zöpfe abschneiden! Lieber die Leute durch höchst zweifelhafte Gewichtstabellen wie BMI beurteilen und ggf. in die Essstörung treiben! Bulimie? Alkoholkrank? Tablettensüchtig? Vollkommen egal, wird ja auch nicht überprüft – Hauptsache schlank!
Entstehungsgeschichte des öffentlichen Dienstes…
Nehmen Sie einen Käfig mit fünf Affen. Hängen Sie eine Banane an
die Käfigdecke und stellen Sie eine Stufenleiter darunter. Es wird nun
nicht lange dauern, bevor ein Affe versuchen wird, die Leiter zu
erklimmen, um an die Banane zu kommen.
Sobald der Affe die Leiter berührt, besprühen sie alle Affen mit
kaltem Wasser. Nach einer Weile wird ein anderer Affe versuchen, auf
die Leiter zu steigen, mit demselben Resultat. Alle Affen werden mit
kaltem Wasser besprüht.
Stellen Sie das kalte Wasser nun ab. Falls später ein anderer Affe
versuchen sollte, die Leiter zu erklimmen, wird er von den anderen
Affen zurückgehalten werden, obwohl sie diesmal nicht besprüht werden.
Nehmen Sie nun einen der Affen aus dem Käfig und ersetzen Sie ihn
durch einen neuen Affen. Der neue Affe sieht die Banane und wird
versuchen, sie über die Leiter zu erreichen. Zu seinem Horror wird er
von allen anderen Affen angegriffen. Noch ein Versuch und noch ein
Angriff machen ihm klar, dass er beim Versuch, die Banane zu erreichen,
verhauen wird.
Als nächstes nehmen Sie einen weiteren der ursprünglichen Affen aus
dem Käfig und ersetzen ihn durch einen neuen Affen. Der Neue geht zur
Leiter und wird sofort attackiert. Der zuletzt angekommene Neuling
nimmt enthusiastisch an der Attacke teil.
Nehmen Sie nun noch einen der ursprünglichen Affen aus dem Käfig
und ersetzen sie ihn wieder durch einen neuen. Dasselbe Spiel
wiederholt sich.
Der Neue versucht an die Banane zu kommen und wird verprügelt. Zwei
der Vier Affen haben keine Idee warum es ihnen nicht erlaubt war, die
Banane zu holen oder weshalb sie an der Verprügelung des neuesten
Affen teilnahmen.
Nachdem sie nun auch den vierten und fünften Affen ausgetauscht
haben, ist keiner der ursprünglich anwesenden, mit kaltem Wasser
besprühten Affen, mehr vorhanden. Trotzdem wird keiner der Affen je
wieder versuchen, die Leiter zu erklimmen.
Warum nicht?
WEIL WIR DAS HIER SCHON IMMER SO GEMACHT HABEN!!!
(Text ist nicht von mir, habe ich mal per E-Mail erhalten)
Bei mir sprach z.B. dagegen, daß ich innerhalb von 6-12
Monaten (je nachdem, wie der Termin gelegt wird) 40 Kilo
abnehmen muss, was nicht grade gesund ist.
hi!
klar ist das nicht gesund und ich bin die letzte die „dicke“ verurteilt, weil ich selbst ne menge zu viel mit mir rumschleppe. ;o)
nur: es ist doch allgemein bekannt, dass es diese „forderungen“ gibt und somit weiss man es doch eigentlich auch schon lange vor dem angesetzten termin und kann drauf hinarbeiten …
mir drängt sich die Frage nach einer Benachteiligung wenn nicht sogar Diskriminierung auf. Würde ich mmich mal mit einem des Personalrates oder sogar RA für Arbeitsrecht unterhalten.
Ich weiß nicht…Der Polizeidienst schreibt ja auch eine Mindestgröße vor, da könnten dann auch alle „Kleinen“ sich diskriminiert fühlen. Der öffentliche Dienst bevorzugt Behinderte und oder Frauen bei gleicher Eignung, da könnten sich alle Männer diskriminiert fühlen. Irgendwo wird da schon eine Logik hinter stecken…oder???
[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]
Nun würde ich einfach gern mal dem Amtsarzt Artikel oder
sonstiges mitnehmen, in denen steht, dass auch „dicke“
Menschen gesund sein können.
Die Frage ist nur: wie lange.
Dass man in den ersten Jahren keinen Nachteil spürt, sich gesund fühlt, sich gut fühlt, das ist doch bei nall diesen Geschichten der Fall. Wenn du einem jugendlichen Raucher was von Bronchialkrebs erzählt, dann lächelt der leicht oder amüsiert sich über die Warnhinweise
nur: es ist doch allgemein bekannt, dass es diese
„forderungen“ gibt und somit weiss man es doch eigentlich auch
schon lange vor dem angesetzten termin und kann drauf
hinarbeiten …
Genau! Und bloß keine alten Richtlinien durch neuere Kriterien
und Erkenntnisse ersetzen! Bloß keine alten Zöpfe
abschneiden! Lieber die Leute durch höchst zweifelhafte
Gewichtstabellen wie BMI beurteilen und ggf. in die Essstörung
treiben! Bulimie? Alkoholkrank? Tablettensüchtig? Vollkommen
egal, wird ja auch nicht überprüft – Hauptsache schlank!
Wenn Du mal ein wenig nachdenken würdest, über das was hier geschrieben wurde, würdest Du ganz schnell zu der Erkenntnis kommen, daß der Amtsarzt hier der falsche Ansprechpartner für eine gewollte Änderung der Kriterien ist.
Aber nachdenken? Nee.
Warum nicht?
WEIL WIR DAS HIER SCHON IMMER SO GEMACHT HABEN!!!
Nun würde ich einfach gern mal dem Amtsarzt Artikel oder
sonstiges mitnehmen, in denen steht, dass auch „dicke“
Menschen gesund sein können.
Die Frage ist nur: wie lange.
Genau das ist leider das absolut K.O.-Kriterium. Da kannst Du argumentieren wie Du willst, solange Du nicht das Gegenteil beweisen kannst, wird man Dir einfach vorhalten, daß Du in Frührente gehst, weil Du Dich kaum noch bewegen kannst und die Pumpe schlappmacht, was dann die Pensionskasse unnötig belastet. Basta.
Versteht mich nicht falsch, ich bin in der gleichen Lage.
Wieso nicht? Möchte ich eine berufliche Laufbahn einschlagen
erkundige ich mich im Vorfeld (lange vorher) über die
Möglichkeiten und Anforderungen.
Gruß
Samira
Wieso Laufbahn?
Ich lerne erstmal einen bestimmten Beruf.
Ob ich den nachher als Beamter oder Angestellter ausübe, weiß ich doch erst, wenn ich mich auf ein entsprechendes Jobangebot bewerbe und dort dann auch angenommen werde.
Für eine Abnahme von 30-40 Kilio, bleibt dann keine Zeit bis zur Verbeamtung.
Ausser es handelt sich um einen Beruf, den es nur für Beamte gibt, dann könnte man sich im Vorfeld Gedanken machen.
nur: es ist doch allgemein bekannt, dass es diese
„forderungen“ gibt und somit weiss man es doch eigentlich auch
schon lange vor dem angesetzten termin und kann drauf
hinarbeiten …
Das muss man nicht zwingend wissen.
Wieso nicht? Möchte ich eine berufliche Laufbahn einschlagen
erkundige ich mich im Vorfeld (lange vorher) über die
Möglichkeiten und Anforderungen.
Nur mal ein theoretisches Beispiel:
Auf der Internetseite des Zoll wird z.B. bei den Anforderungen nur von einem Gesundheitszeugnis gesprochen, welches der Amtsarzt ausstellt. Das Wort Gesundheitszeugnis sagt für mich nur aus, daß gecheckt wird, ob man gesund ist. Wenn ich mich nicht krank fühle und bisher nie auf irgendwelche Barrieren gestoßen bin, gehe ich nicht davon aus, daß mein Übergewicht als krankhaft angesehen wird.
Und selbst WENN sich jemand die Mühe machen sollte, den Amtsarzt zu kontaktieren, so kann selbst dieser keiner Auskunft geben, da ihm die Richtwerte, an die er sich zu halten hat, erst mit Vorstellung des Bewerbers bekannt werden.
Selbstverständlich kann man auch die Behörde kontaktieren und dort nerven. Ich glaube, dort trifft man aber auf wenig Verständnis, da ausdrücklich von telefonischen Anfragen abgesehen werden soll. Auch bin ich mir nicht sicher, ob die einzelnen Sachbearbeiter näheres über das Gesundheitszeugnis wissen.
Ich lerne erstmal einen bestimmten Beruf.
Ob ich den nachher als Beamter oder Angestellter ausübe, weiß
ich doch erst, wenn ich mich auf ein entsprechendes Jobangebot
bewerbe und dort dann auch angenommen werde.
Naja, in den meisten Fällen läuft das etwas anders. Im Normalfall bewirbt man sich für einen Beruf, der sich komplett in der Beamtenlaufbahn abspielt, d.h. man wird schon während der Ausbildung (auf Widerrruf) verbeamtet.
Es mag da auch andere Fälle geben, wie die von Dir geschilderten, aber ich denke der Normalfall ist anders.
Ausser es handelt sich um einen Beruf, den es nur für Beamte
gibt, dann könnte man sich im Vorfeld Gedanken machen.
Wenn Du mal ein wenig nachdenken würdest, über das was hier
geschrieben wurde, würdest Du ganz schnell zu der Erkenntnis
kommen, daß der Amtsarzt hier der falsche Ansprechpartner für
eine gewollte Änderung der Kriterien ist.
Da Du ja hier so ein Superschlauer zu sein scheinst, der Experte schlechthin, weißt Du doch sicher auch die richtige Antwort darauf, wer denn der richtige Ansprechpartner wäre und könntest uns bzw. dem Fragestelle diese auch freundlicherweise mitteilen.
Vielleicht könnte einem der Amtsarzt ja zumindest die richtige Anlaufstelle mitteilen. Irgendwo muss man ja mal schließlich anfangen.
Aber nachdenken … ? Konkrete Antworten auf konkrete Frage … ?
Nein!
Warum nicht?
Antwort darauf, wer denn der richtige Ansprechpartner wäre und
könntest uns bzw. dem Fragestelle diese auch freundlicherweise
mitteilen.
Das kann man so einfach nicht mitteilen, weil es (meiner Meinung nach) darauf ankommt, wo man sich beworben hat. In jedem Fall sollte es eigentlich der zuständige Dienstherr sein. Ergo beim Zoll oder Finanzamt wohl das Bundesministerium der Finanzen. Bei der Bundespolizei denke ich mal, das BMI (wie passend, haha). Bei der Landespolizei wohl dann das Innenministerium des entsprechenden Landes.
Ist jetzt einfach mal so geraten. Google ist da bestimmt schlauer.
P.S. - kleine Anmerkung
Vielleicht solltest Du Dir den Artikelbaum nochmal genauer ansehen und mal drüber nachdenken, wer hier angefangen hat so rumzuranzen. Wie man in den Wald hineinruft… gell?