Hallo miranda,
was mir so als Mutter in den Sinn kommt:
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Was sagt Deine Tochter? Fühlt sie sich unwohl? Wie geht’s in der Schule (Sport, Händeleien)? Woran könnte es ihrer Meinung liegen: hat sie von sich aus viel Süsses gegessen? Ist ihr das Essen von Oma zuviel?.. Hat sie Probleme, die sie in sich hineinstopft?
Ich würde erst mal schauen, wie gross das Problem auf ihrer Seite ist. Es bringt ja gar nicht viel (auf Dauer), wenn über ihren Kopf entschieden wird; ich würde sie auf jeden Fall in das Problem, dass bis jetzt nur Du (?, weil Du „vorbelastet“ bist, wie Du selbst schreibst) siehst, mit einbeziehen.
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andererseits kann es so nicht weitergehen; sie hat in den
letzten wochen/monaten zusehens(!) zugenommen.
Abgesehen davon, was ichweissnichtmehr etwas bezüglich eines bevorstehenden Wachstumsschubs schrieb, kann es auch eine Art Winterspeck sein: es ist Winter geworden, die Adventszeit und Weihnachtszeit liegt hinter uns; da isst man automatiusch mehr Süsses (auch bei der Oma).
- :der „listenpreis“ bei ihrer größe liegt zwischen 24 und 30 kg.
Meinst Du jetzt den Body-Mass-Index (ich kann ihn gerade nicht im Internet recherchieren, weil ich eine zähe Leitung habe), oder die Geschichte mit den Perzentillen aus dem Vorsorgeheft (U-Untersuchungen)?
Also, wenn sie ausserhalb der zulässigen Spanne liegt, dann kann man schauen, ob man sie wieder in die Spanne bekommt; aber ich würde keines Fall sagen, dass sie nun von ihrem „Übergewicht“ vonn 33kg gleich auf das Gewicht am anderen Ende der Spanne (24kg) heruntergehen muss; das wären 9kg!!
Schon 3kg Abnehmen bedeutet bei Deiner Tochter etwa 10% des Gewichts zu verlieren! Das ist nicht so einfach wie bei uns Erwachsenen (3kg auf 85kg sind…irgendwas um die 3%, z.B. 
Abgesehen davon gibt es noch leichte und schwere Knochen, die auch eine Rolle spielen; ich weiss nicht, ob die im Body-Mass-Index berücksichtigt sind.
also sollte sie mind. 3 1/2 kg, idealerweise 6 kg „abnehmen“,
besser gesagt bis zur passenden größe nicht mehr zunehmen.
oder??
Was ist ein Idealgewicht? Meiner Meinung nach ist es das Gewicht, wo man sich wohl fühlt.
Was ist die Soll-Kleidergrösse von Kindern? Unsere Tochter ist mit 4 Jahren 116cm gross; oben trägt sie 128, unten 116, und die Hosen passen mal so, mal so. Der Gedanke, man müsse in eine bestimmte Kleidergrösse passen, finde ich fast schon fatal (Schönheits-/Schlankheitswahn).
das größte aller probleme ist die oma.
Falls Du es nicht bist,aus den oben genannten, selbst erkannten Gründen. Versuche, Dein Idealgewicht-Wunsch für Deinen Körper nicht auf Deine Tochter zu projizieren.
Also, es könnte auch durchaus die Oma sein, obwohl (?) sie dort nur drei Tage die Woche ist.
Vielleicht hast Du jetzt ein Argument (nimm die Gewichtsvorgabe/Tabelle/Diagramm mit), dass die Oma etwas einsichtiger werden lässt.
Die „Abhängigkeit“ der Betreuung durch die Oma darf KEIN Grund sein, dass die Oma sich diesem Problem verschliesst.
Vielleicht kann man absprechen, was das Kind zu essen bekommt: wenn deine Tochter z.B. nach dem Mittagessen bis zum Abend bei der Oma ist (nachdem sie schon ein Mittagessen bekommen hat!), dann gibt es eben kein weiteres m,ittagessen, sondern vielleicht eben etwas zur Kaffeestunde (Kekse, trockenen Kuchen, aber keine Sahnetorte) und kein Abendbrot (vorausgesetzt, sie bekommt es dann bei Dir). Die ist nur ein Beispiel (falls sie ohne Mittagessen zur Oma kommt, dann gibt es eben dort Mittagessen, aber vielleicht nur noch eine Kleinigkeit zwischendurch vorm Abendessen). Schwer zu sagen, wie umfangreich die Mahlzeiten sind, wann Eure/ihre Hauptmahlzeit ist usw. ich hoffe, Du verstehst, auf was ich hinaus möchte.
Vielleicht kocht Deine Schwieger-/Mutter auch zu fett, deftig; da kann man wahrscheinlich nicht viel machen, aber vielleicht doch? (Täte ihr(er Figur) vielleicht auch gut?)
ich gönne meiner tochter ja ihr essen! aber muß es solche
ausmaße annehmen??
Das musst Du ihr auch vorleben!!! *an die eigene Nase fass* 
-Als letzter Gedanke gibt es noch den Kinderarzt, mit dem Du reden solltest, um rat einzuziehen (Argumente für die Oma zu bekommen? —„Der Arzt sagt…“)
Oder wenn Du meinst, es ist ganz schlimm, eine Ernährungsberatung.
Du solltest im Hinterkopf haben, dass Du Dich und Deine Tochter bei sowohl privaten, zu radikalen Abnehmaktionen (die auch akute Gesundheitsschäden mit sich bringen kann)als auch rechttzeitigen, unterlassenen Gegenmassnahmen (deswegen: den Arzt befragen) in ein typisches Mädchen/Frauenproblem manövrieren könntest: Magersucht oder Bulimie.
Ich hoffe, soweit ist es noch nicht und wird es nicht kommen.
Alles Gute,
Deborah (die sich seit einigen Wochen auch nicht mehr wohl fühlt und auf ihr Wohlfühlgewicht runtermöchte)