Überlastung?

Hallo ihr Lieben,

ich hoffe, ihr könnt mir ein bisschen weiterhelfen…

In letzter Zeit habe ich beim Sport ziemlich starke Wadenschmerzen, schon bei der kleinsten Belastung fängt es an zu ziehen und zu kneifen, teilweise wird es so schlimm, dass ich kaum noch gehen kann. Anfangs dachte ich, dass das vielleicht Wadenkrämpfe auf Grund von Magnesiummangel seien und habe spezielle Präparate zusätzlich eingenommen, aber davon hat nichts geholfen…

Zu meiner sportlichen Karriere:
Seit ca. 4 Jahren betreibe ich intensivst Sport…Angefangen habe ich mit 2x die Woche, das hat sich im Laufe der Zeit auf 5-7x gesteigert. Viermal in der Woche gehe ich richtig ins Training (Taekwondo und Ju-Jutsu), an den anderen Tagen gehe ich entweder Joggen, Rennrad oder Mountainbike fahren, Klettern oder Schwimmen - man sieht also, dass ich ein ziemlich hohes Pensum habe.
Aus diesem Grund habe ich auch schon an eine „simple“ Überlastung der Muskeln gedacht, allerdings hat sich das Problem auch nach einer längeren Trainingspause (1,5 Wochen gar nichts und dann 2 Wochen lang nur sehr leichte Belastung) nicht gebessert…

Jetzt stellt sich mir natürlich die Frage, was da los ist und ob sich dieses Problem möglichst schnell lösen lässt…In nächster Zeit stehen nämlich wieder einige Turniere an und es wäre natürlich schön, in Topform zu sein :wink:

Danke schonmal im Vorraus!

TG

P.S. Natürlich weiß ich selbst, dass mein Pensum für mein zartes Alter :wink: ziemlich hoch ist, allerdings behaupte ich, mich gut genug mit meinem Körper auszukennen, um eine angemessene Belastung zu wählen. Während den vier Trainingseinheiten Kampfsport wird zwar richtig durchgepowert, dafür sind die restlichen drei Einheiten von der Belastung her eher leicht bis mäßig…

Hi trinitygirl!

ich hoffe, ihr könnt mir ein bisschen weiterhelfen…

Ich hoffe, es antwortet noch ein Fachmann- bis dahin möchte ich eher am Rande etwas bemerken:
Du trainierst schon länger, bist es also von Kondition,Trinkverhalten usw. gewohnt- und weißt, dass Sportler neben einer höheren Trinkmenge auch mehr Kohlehydrate usw. brauchen!?
Vielleicht sollte Dein Arzt mal eine Blutuntersuchung machen, ob Natrium- und Kalziumspiegel noch in Ordnung sind.
Genausogut könnte es an der Durchblutung liegen oder eine Nervenreizung… sein. Ich denke, Du solltest auf alle Fälle zum Arzt!!

Mit freundlichem Gruß
Roxelane

In letzter Zeit habe ich beim Sport ziemlich starke
Wadenschmerzen, schon bei der kleinsten Belastung fängt es an
zu ziehen und zu kneifen, teilweise wird es so schlimm, dass
ich kaum noch gehen kann. Anfangs dachte ich, dass das
vielleicht Wadenkrämpfe auf Grund von Magnesiummangel seien
und habe spezielle Präparate zusätzlich eingenommen, aber
davon hat nichts geholfen…

Aus diesem Grund habe ich auch schon an eine „simple“

Überlastung der Muskeln gedacht, allerdings hat sich das
Problem auch nach einer längeren Trainingspause (1,5 Wochen
gar nichts und dann 2 Wochen lang nur sehr leichte Belastung)
nicht gebessert…

klar!
hi,

mach mal zwei MONATE pause, dann ist alles weg. ich verstehe das nicht. exessiv sporttreiben und sich über schmerzen wundern? o-oh, sport soll doch gesundheit fördern, aber man kann sich ja auch mit dem fitnessball erschlagen…

sorry für meine art, aber du bist glaube ich zu sehr auf die „trainingsplan-schiene“ geraten. darin wird einem, wie z.b. in sportzeitschriften und fitness-studio-plänen der eindruck vermittelt, man könne den menschlichen körper formen, wenn man ihn wie eine maschine den selbst auferlegten belastungen unterwirft. alles ist da machbar, nur augen zu und durch. tagesform, erkrankungen, individuelle belastbarkeit oder gar GEIGNETHEIT für einige bewegungesformen bleiben da oft aussen vor.

schmerzen, egal wo, sind immer ein zeichen des nervensystems, dass etwas nicht stimmt und eine belastung den körper überfordert, sie haben eine funktion, nämlich diese belastung zu bremsen. was abgebremst werden soll, kannst du gut am „was geht nicht mehr?“ ablesen, in deinem fall das gehen. dies ist natürlich für alle die von dir beschriebenen sportarten nötig und ist deswegen auch die stelle die dir sagen soll:

hallo, stop, pause, alles zuviel.

aber du kannst dich ja jetzt im ruderclub anmelden un da weiter übertreiben.

mache zwei monate nur stretching, yoga oder andere ausruh-programme, dann wird´s besser.

Hi ihr beiden,

ja, ich weiß wie man sich bei solch einem Trainingspensum richtig ernährt - und das habe ich (übrigens genau wie meinen Trainingsplan) NICHT aus irgendwelchen „Fit for Fun“-Magazinen o.Ä., sondern von Arzt und Trainer empfohlen bekommen.

Wie gesagt, ich weiß schon, dass das Pensum krass ist - aber ich bin ja nicht von null auf zweihundert eingestiegen, sondern habe das über die Jahre einfach gesteigert. Und bisher hatte ich nie Probleme damit, deswegen hat es mich einfach gewundert, dass mein Körper von heute auf morgen solche Reaktionen zeigt.

Die Idee mit der Pause hatte ich ja auch schon, nur war mir offenbar nicht bewusst, dass die Muskeln so lange brauchen um sich zu erholen…Normalerweise hab ich nämlich eine eher kurze Regenerationszeit (wieder: vom Arzt bestätigt). Meine Mineralstoffwerte etc. müssten eigentlich in Ordnung sein, aber Kontrolle ist sicher besser…

Natürlich bin ich immer noch froh über weitere Antworten :wink: .

Liebe Grüße und DANKE!
TG

hi,

denke auch daran, dass ein arzt dich zwar gut beraten kann, aber dein individuelles körpergefühl mindestens ebenso wichtig ist.

mir sagte der arzt auch mal: „sie können ohne weiteres 1- 1,5 flaschen bier pro tag trinken, das ist sogar gesund.“ mein körpergefühl sagt mir aber, dass wenn ich das tun würde, mir morgens müdigkeit und zerschlagenheit zu schaffen machen und ich sofort zunehmen würde.

höre auch auf dich selbst und nimm die erfahrungen mit deinem körper für „bare münze“.

Hey,

erst einmal danke für die Ratschläge. Ich war dann heute morgen beim Arzt und es hat sich folgendes herausgestellt: Bei mir im gesamten Bewegungsapparat herrscht eine gewissen Unsymmetrie, was wohl alles daher rührt, dass mein linkes Bein 1,2 cm (!!!) kürzer ist als mein rechtes…–> ungleiche Belastung der Muskulatur --> Auaaua…

Werd jetzt mit Einlagen etc. versuchen, das noch zu korrigieren, bevor im Alter erhebliche Probleme auftreten…

Allerliebste Grüße und Danke!

TG

Hey,

hast Du den Thread weiter unten gelesen?

Dann heißt es: Nicht Einlagen, sondern behandeln.
Und wenn man mit Behandlung nicht alles wegbekommt, dann für den Rest evtl Einlagen. Meist bleibt aber kein Rest übrig.

Hab allein heute mal wieder mind. 2 Leute ausgeglichen.
Beiden ist dann wieder eingefallen, das sie ja genau in der schiefen Richtung am Schreibtisch sitzen, oh Wunder.

Oder hattest Du mal einen Bruch in einer Wachstumszone oder andere Vorkomnisse, das Dein Bein wirklich zu kurz ist?

Wenn nicht, dann ist das eine Momentaufnahme, die nicht dauerhaft so sein muss, da es eine sogenannte funktionelle Beinlängendifferenz ist.
Man kann herausfinden, was für Muster da bestehen, warum der Körper meint schief zu sein.

Ganz beliebt als Ursache: Schief Sitzen.
Z.b. Schulkinder im U, die Kinder die seitlich sitzen und von da auf die Tafel gucken sind oft genau in die Richtung schief.
Erwachsene schaffen das oft mit gemischten Schreibtischtätigkeiten, bei denen sie nicht komplett gerade vor einer Sache, wie vielleicht PC sitzen.
Oder durch so Dinge, wie mal mit dem Fuss umknicken. Der muss nicht zwingen noch wehtun, um eine Beinlängendifferenz mit zu verursachen.

Es macht aus meiner Erfahrung keinen Sinn, da eine Einlage runter zu packen, sondern eher Sinn, den Schiefstand zu behandeln.
Aber Du musst da selber wissen, was Du tun willst.

Es wundert mich allerdings, das die Ärzte immer noch weiterhin Einlagen verschreiben, um diese Dinge auszugleichen.
Das ist natürlich keine ursächliche Behandlung, sondern, wenn Du Glück hast eine symptomatische Th. wenn Du Pech hast nur eine Symptomverschiebung!

Es gibt Ursachen für Assymetrien. Und auch wenn jemand sehr assymetrisch ist, kann es ihm trotzdem sehr gut gehen, denn Hauptsache ist immer, das alles gut beweglich ist, egal wie schief man ist, wenn aber der Körper auf die Behandlung reagiert, werden die Beine oft wie von Geisterhand wieder gleich lang.
Wahrscheinlich heiße ich in Wirklichkeit Hermine… :wink:

Wenn Du Folgeschäden im Alter wirklich bedenken möchtest, sollte eine Behandlung erfolgen. Gute Physios oder Chiropraktiker (ich mein die, die das mind. 6 Jahre lang gelernt haben, nicht nur ein paar Wochenendekurse) oder Osteopathen sollten das anpacken können.

Danke fürs Lesen bis hier,
Gruß
Kathy

Oder das war im Medizinbrett:

Ja: Siehe Schmerzen seit längerem im re Bein
Sorry