Überlegungen zum Pkw-Markt

Prösterchen zurück,

den Wagen gab es schon: Golf I. Der Benziner wog glaube ich tatsächlich so um die 700 Kilo und hing dadurch toll am Gas. Und auch sonst erfüllt er alle Punkte auf deiner Liste. Airbag gab es damals natürlich noch nicht, Schnickschnack aber auch nicht.

Was also hindert die Marktstrategen, etwa
folgendes Auto anzubieten :

  • Länge um die 3,50

m;

  • Gewicht zwischen 600 und 700

kg;

  • Motorleistung um die 60 PS;

  • Fenster zum

Leiern, Lenkung ohne Servus (aber auch keine Breitschlappen,
damit auch ein Weichei noch parken kann);

  • Klimaanlage

Fehlanzeige, aber natürlich vernünftige
Lüftung/Gebläse;

  • Dämmstoff : so viel wie

nötig;

  • moderne Sicherheitstechnik, aber Verzicht auf

„Gürtel und Hosenträger“?

Hi,

ich hab nen 2er Golf mit Schiebedach und ohne den ganzen Schnickschnack, Kofferraum is auch geräumig genug, Anschaffungswert: 650 Euronen.

Wär das nix für Dich???

Liebe Grüße
Yvonne

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Mahlzeit!

Nachdem ich nun schon fast 30 Jahre in der Autobranche zugange
bin, mache ich mir so einige Gedanken - auch wegen der wieder
aktuell anstehenden Benzinpreisdiskussion, aber nicht nur.

Ein paar dieser Überlegungen stelle ich mal zur Diskussion.

  • Die heutigen Fahrzeuge sind potentiell

wesentlich verbrauchsgünstiger als vor zwanzig oder
auch vor zehn Jahren.

Das kann ich so nicht unterschreiben. Zwei Beispiele:
1.) Der BMW Z3 1.8 (120 PS), Bj. 2001, von einem Freund verbraucht ca. 7-9 Liter im Drittelmix. Mein Alfa Spider 1600 (106 PS), Bj. 1979, braucht 8 Liter.

2.) Mein 1987er Golf GT 1.8, 82 PS, brauchte im Drittelmix ca. 8 Liter. Der 2001er Golf 4 1.6 mit 103 PS braucht dasselbe.

Viel Sparpotential wird aber verschenkt,
weil die Autos gleichzeitig größer, schwerer und
leistungsfähiger sind.

Das ist sicherlich ein Grund. Das höhere Gewicht ist sicherlich zu einem großen Teil Airbags und besseren karosserien zuzuschreiben.
Aber macht das wirk´lich die 300-400 Kg aus, die die älteren Autos bei beiden o.g. Beispielen weniger wiegen?
Hier werden m.E. viel zu viele Gimmicks verbaut, die keiner braucht und afür wirklich wichtige Extras weggelassen.
Jedes Auto sollte heute eine Kimaanlage und el. FH vorne haben. Was man jedoch nicht braucht, ist eine 17 Zoll bereifung auf einem 75 PS Golf und einen Fußairbag für die Inasassen des Kofferraums…

Außerdem sind inzwischen
Mehrausstattungen wie Klima und Servuslenkung, Fensterheber
etc.pp. Standard, die das Gewicht zusätzlich erhöhen.

s.o.

Sicherheitsdinge betrachte ich mal als notwendig, obwohl auch
da Dinge zum Hinterfragen dabei sind.

  • Dass die Masse

der Neufahrzeuge so gestrickt ist, liegt nicht (nur) an der
bösen Industrie, sondern wesentlich an der werten Kundschaft,
die eben diese Dinge einfordert und sie, getreu den
Marktgesetzen, auch bekommt.

Einverstanden, allerdings will keiner einen Wagen der Golf Klasse für 25.000 Euro.
Man kann ein sicheres, wirtschaftliches Auto in dieser Klasse auch locker für 15.000 Euro bauen, s. Hyundai.

  • Jetzt wird aktuell ein

Marktpotential für „Billigautos“ entdeckt, das durchaus auch
Hochpreisanbieter für sich nutzen wollen. Dabei kommen dann
Fahrzeuge heraus wie der VW Fox zu relativ erschwinglichen
Preisen, aber mit eigentlich nicht konkurrenzfähiger Technik.
Man schaue sich zu diesem Behuf die Bremswege an, die in
diversen Tests ermittelt wurden …

Das ist das Beispiel Dacia Logan aus dem ersten AMS Test. Die rumänischen reifen wird es hier nciht geben, somit bremst das Auto ganz normal in ca. 41 Metern.

  • In Rumänien oder

Gottweißwostan zusammengedengelte Billigfahrzeuge werden -
wegen der nicht vorhandenen Gadgets in erster Linie - schief
angeschaut.

Mittlerweile gibt es genügend Leute, die ein sinnvolles Auto suchen.
Das kaufen sie dann in Korea.

Bei den technischen Möglichkeiten im

Jetzt (viel dünnere Bleche als früher, entsprechend leichterer
Rahmen, Direkteinspritzung, Common-Rail …) müsste es doch
möglich sein, ein Fahrzeug - und zwar mit Erfolg - zu
vermarkten, das, ohne auf den fahrsicherheitstechnischen Stand
von Anno Tobak zurückzufallen,

  • vielleicht 700 kg

wiegt;

  • als Benziner 5 und als Diesel 4 Liter

verbraucht;

  • vier oder fünf Personen ausreichend -

nicht reichlich! - Platz bietet;

  • selbst, wenn es in

einem Hochlohnland produziert wird, deutlich unter 8000
Euronen zu haben sein müsste;

  • ein Fortbewegungsmittel

für die „breite Masse“ sein könnte;

  • hinsichtlich der

Rentabilität der Produktion - bei der gegenwärtigen
Produktivität - dennoch vernünftige Ertragsaussichten
bietet.

Das ist der Dacia Logan.

Obwohl Hinz und Kunz mindestens ein Auto

besitzt und der Markt als gesättigt gilt, liegt doch derzeit
ein großes Potential schon allein deswegen vor, weil der
Fahrzeugbestand gnadenlos überaltert ist.

Der Fahrzeugbestand in D ist aktuell 7-8 Jahre alt.
Ein modernes Auto hält ca. 250.000 Km lang.
Der Durchschnittsmensch fährt ca. 15.000 Km p.a.
Da ist noch Luft drin, wie ich meine…

Außerdem hat die
Masse nachweislich weniger Kaufkraft und wäre schon allein
deswegen interessant als Zielgruppe für ein derartiges
Fahrzeug. Entwicklungstechnisch wäre ein solches Auto auch
nicht mit den exorbitanten Kosten einer vollständigen
Neuentwicklung belastet … es ginge ja im wesentlichen darum,
bereits entwickelte und erprobte Technik einzusetzen, nur eben
nicht so viel davon.

Wie man das in Korea machte. Man nimmt einfach 2-3 Jahre alte Mitsubishi Technik in Lizenz.
Heute machen die Koreaner das nur noch mit Mercedes, der rest ist schon selbst entwickelt.
Ein ordentlicher Familienvan kostet in Korea umgerechnet ca. 20.000 Euro und hat nach unseren Vorstellung eine fast volle Ausstattung.
So macht das Sinn…

Was also hindert die Marktstrategen, etwa
folgendes Auto anzubieten :

  • Länge um die 3,50

m;

  • Gewicht zwischen 600 und 700

kg;

  • Motorleistung um die 60 PS;

  • Fenster zum

Leiern, Lenkung ohne Servus (aber auch keine Breitschlappen,
damit auch ein Weichei noch parken kann);

  • Klimaanlage

Fehlanzeige, aber natürlich vernünftige
Lüftung/Gebläse;

  • Dämmstoff : so viel wie

nötig;

  • moderne Sicherheitstechnik, aber Verzicht auf

„Gürtel und Hosenträger“?

Naja, da empfehle ich meinen Alfa. Belüftung (und Bewässerung) ohne Ende, nicht so groß, 2 bequeme Sitze, ein sportlicher und wirtschaftlicher 1600er Motor… :wink:

Für Familien verweise ich auf den Opel Meriva oder Zafira.
Die sind einigermassen erschwinglich, ordentlich ausgestattet und im Unterhalt o.k.
Der Zafira 1.8 meiner Mutter kostete als Jahreswagen 18.000 Euro mit Vollausstattung ohne Leder und Navi. Nach nun 3-4 Jahren war noch nicht viel kaputt, der Wagen läuft 200 und braucht bei normaler Fahrweise 7-8 Liter und biette 7 Leuten Platz.
Warum also alles mit Gewalt billig machen?
Qualität kostet Geld!
Einen Kompaktwagen für 25.000 - 35.000 Euro zu verkaufen aber grenzt an Schwachsinn…

Grüße,

Mathias

Hallo,
wer als positiv die niedrigeren Preise der Autos aus Fernost (Korea) oder Osteuropa hervorhebt , sollte aber auch erwähnen, dass das in Gänze an den dortigen niedrigeren Löhnen, Sozial- und Umweltstandards liegt.
Und da fängt die Unehrlichkeit der Debatte an : Wer für seinen eigenen Job die besseren westeuropäischen in Anspruch nimmt, sollte sie auch den Werkern in Rüsselsheim, Wolfsburg etc. (incl. denen bei Zulieferanten) zugestehen.
Gruß
Karl

Prost, Gemeinde.

Na, dann stoß ich mal mi’m Glaserl Super an!
Werbung:
http://www.daihatsu.de/index.php?seite=b2c_showroom_…
Guck mal den Cuore an, klicke auch mal auf ‚Garantie‘.

Was ich mich schon seit Jahren Frage: Wurde der Cuore deshalb noch nie gecrasht, weil jemand bestimmtes befürchtet, er würde zu schlecht abschneiden, oder deshalb, weil jemand anderes befürchtet, er würde zu gut abschneiden?

Übrigens gab es schon seit den Achtzigern sehr günstige, neue Cuore, oder den Suzuki Alto(über den ich aber fast nichts weis). Doch bisher brauchte sich hierzulande niemand ernsthaft für so ein Fahrzeug interessieren, dazu noch hat sich auch die Fachpresse lieber auf unausgegorene, vollausgestattete Kleinstwagen z.B. aus Korea gestürzt, als dass wirkliche Alternativen zum Luxusleben auf vier Rädern recherchiert wurden.
Aber wie die Autobauer zu den Käufern halten müssen, so die Motor-Redakteure zu Ihren Lesern: Mit Traum-Karossen lässt sich die Leserschaft eben besser unterhalten, als mit kühler Ökonomie.
Sparsamkeit konnte man hierzulande nur als Life-Style-Gimmick an den Mann bringen:

  • Der 3-Liter Lupo, Anschaffungspreis = Kleinwagen + kleine Tankstelle
  • MCC preist aufwändige, teure dreizylindrige Turbomotoren als Innovation an, die in Japan seit langem gängige Motorisierung für günstige Kleinwagen darstellen.
  • Der Smart ist unten leer, da wo eigentlich die Brennstoffzelle hätte rein kommen sollen ist nur Luft, deshalb ist die Fuhre kippelig, hat einen Schrankwand-Luftwiderstand, aber nur das Transportvolumen eines Umzugskartons.
  • Ein wirklich sparsames Auto aus D? Wenn man es sich leisten kann, natürlich: Turbodiesel, nicht unter 10,6 TEURO + horrende Wartungskosten + ab und zu Transporter mieten.

Aber eigentlich sollten wir uns nicht beklagen: In D leben wir zu großem Teil vom Export der Luxuskarossen, die sich hier bald kaum mehr jemand leisten kann.
Unterm Strich wirklich günstige Autos? Können andere besser!

Gruß,
Peter

Hallo Mathias,

  • Die heutigen Fahrzeuge sind potentiell
    wesentlich verbrauchsgünstiger als vor zwanzig oder
    auch vor zehn Jahren.

Das kann ich so nicht unterschreiben. Zwei Beispiele:
1.) Der BMW Z3 1.8 (120 PS), Bj. 2001, von einem Freund
verbraucht ca. 7-9 Liter im Drittelmix. Mein Alfa Spider 1600
(106 PS), Bj. 1979, braucht 8 Liter.

2.) Mein 1987er Golf GT 1.8, 82 PS, brauchte im Drittelmix ca.
8 Liter. Der 2001er Golf 4 1.6 mit 103 PS braucht dasselbe.

Mercedes 200/8 Bj. 74: 10 - 20 Liter (Sommer Langstrecke schleichend, Winter Kurzstrecke Stadt) bei 94 PS und 160 km/h Spitze und 15s von 0 auf 100
Heute: garantiert weniger als 10 Liter und dafür > 200 km/h und Obwohl Hinz und Kunz mindestens ein Auto

besitzt und der Markt als gesättigt gilt, liegt doch derzeit
ein großes Potential schon allein deswegen vor, weil der
Fahrzeugbestand gnadenlos überaltert ist.

Der Fahrzeugbestand in D ist aktuell 7-8 Jahre alt.
Ein modernes Auto hält ca. 250.000 Km lang.
Der Durchschnittsmensch fährt ca. 15.000 Km p.a.
Da ist noch Luft drin, wie ich meine…

Leider jammern wir auf einem so hohen Niveau, dass man schon schief angeschaut wird, wenn man sich nicht alle paar Jahre was Neues kauft.

Wie man das in Korea machte. Man nimmt einfach 2-3 Jahre alte
Mitsubishi Technik in Lizenz.
Heute machen die Koreaner das nur noch mit Mercedes, der rest
ist schon selbst entwickelt.
Ein ordentlicher Familienvan kostet in Korea umgerechnet ca.
20.000 Euro und hat nach unseren Vorstellung eine fast volle
Ausstattung.
So macht das Sinn…

Wie gesagt: Bitte dann auch Löhne im Bereich - Länge um die 3,50

m;

  • Gewicht zwischen 600 und 700
    kg;
  • Motorleistung um die 60 PS;
  • Fenster zum
    Leiern, Lenkung ohne Servus (aber auch keine Breitschlappen,
    damit auch ein Weichei noch parken kann);
  • Klimaanlage
    Fehlanzeige, aber natürlich vernünftige
    Lüftung/Gebläse;
  • Dämmstoff : so viel wie
    nötig;
  • moderne Sicherheitstechnik, aber Verzicht auf
    „Gürtel und Hosenträger“?

War mal beim Smart so geplant (Zielpreis 10.000 DM). Durch einige Fehler im System sowie den Anforderungen der Kunden (Sicherheit, Komfort) wurden daraus 10.000 €.

Grüsse

Sven

Hi!

  • Die heutigen Fahrzeuge sind potentiell
    wesentlich verbrauchsgünstiger als vor zwanzig oder
    auch vor zehn Jahren.

Das kann ich so nicht unterschreiben. Zwei Beispiele:
1.) Der BMW Z3 1.8 (120 PS), Bj. 2001, von einem Freund
verbraucht ca. 7-9 Liter im Drittelmix. Mein Alfa Spider 1600
(106 PS), Bj. 1979, braucht 8 Liter.

2.) Mein 1987er Golf GT 1.8, 82 PS, brauchte im Drittelmix ca.
8 Liter. Der 2001er Golf 4 1.6 mit 103 PS braucht dasselbe.

Mercedes 200/8 Bj. 74: 10 - 20 Liter (Sommer Langstrecke
schleichend, Winter Kurzstrecke Stadt) bei 94 PS und 160 km/h
Spitze und 15s von 0 auf 100
Heute: garantiert weniger als 10 Liter und dafür > 200 km/h
und Obwohl Hinz und Kunz mindestens ein Auto

besitzt und der Markt als gesättigt gilt, liegt doch derzeit
ein großes Potential schon allein deswegen vor, weil der
Fahrzeugbestand gnadenlos überaltert ist.

Der Fahrzeugbestand in D ist aktuell 7-8 Jahre alt.
Ein modernes Auto hält ca. 250.000 Km lang.
Der Durchschnittsmensch fährt ca. 15.000 Km p.a.
Da ist noch Luft drin, wie ich meine…

Leider jammern wir auf einem so hohen Niveau, dass man schon
schief angeschaut wird, wenn man sich nicht alle paar Jahre
was Neues kauft.

Das wäre mir egal.
Meine Fahrzeuge sind im Schnitt 13,5 Jahre alt…

Wie man das in Korea machte. Man nimmt einfach 2-3 Jahre alte
Mitsubishi Technik in Lizenz.
Heute machen die Koreaner das nur noch mit Mercedes, der rest
ist schon selbst entwickelt.
Ein ordentlicher Familienvan kostet in Korea umgerechnet ca.
20.000 Euro und hat nach unseren Vorstellung eine fast volle
Ausstattung.
So macht das Sinn…

Wie gesagt: Bitte dann auch Löhne im Bereich - Länge um die 3,50

m;

  • Gewicht zwischen 600 und 700
    kg;
  • Motorleistung um die 60 PS;
  • Fenster zum
    Leiern, Lenkung ohne Servus (aber auch keine Breitschlappen,
    damit auch ein Weichei noch parken kann);
  • Klimaanlage
    Fehlanzeige, aber natürlich vernünftige
    Lüftung/Gebläse;
  • Dämmstoff : so viel wie
    nötig;
  • moderne Sicherheitstechnik, aber Verzicht auf
    „Gürtel und Hosenträger“?

War mal beim Smart so geplant (Zielpreis 10.000 DM). Durch
einige Fehler im System sowie den Anforderungen der Kunden
(Sicherheit, Komfort) wurden daraus 10.000 €.

Der Smart ist Unfug.
Sinn würde ein Polo machen, der neu mit allen Airbas, ESP, Servo und Klimaanalge 10.000 Euro kostet. Und das wäre kein Problem, wenn man hier mit realistischen Lohnnebenkosten und Steuern arbeiten könnte.

Grüße,

Mathias

Hi!

es gibt mindestens 4 autos in dieser kategorie.
alle um die 8.000,00 €
und manchmal sogar noch günstiger.
da verstehe ich die diskussion hier wirklich nicht.
das problem der absatzschwäche steht in der neuesten AMS.
vielleicht nur zum teil - dann aber zum grossen

…Du meinst den Artikel über den Test der Autohändler? Besonders gut fand ich die Tischfußball spielenden Verkäufer…

So ärgert man einen solventen Kunden nur einmal.
Deshalb ist auch BMW bei mir kein Thema mehr.

Ich muss in meinem Alltag so hart um Aufträge kämpfen, dass ich irendeinem arroganten Lümmel, der es noch nicht einmal für nötig hält, seinen Hintern aus seinem Sessel zu heben, sicherlich nicht den Gegenwert einer 2-Zimmer-Altbau-Wohnung in Frankfurt hinterherwerfen werde.

Bei mir gewinnen nur noch die Leute, die sich bewegen.

Grüße,

Mathias

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Hallo Mathias,

Wer für diesen Preis Autos haben will, muß auch die
dazugehörigen Löhne für deutsche Standorte akzeptieren (ca. 5%
von unseren Löhnen…)

Das Problem sind nicht die deutschen Löhne. Das Problem sind
die Steuern und die Lohnnebenkosten.

Im Vergleich zu unseren direkten Nachbaren, deren Kosten ca. 1/3 unter unseren liegen, hast Du sicherlich recht. Nicht jedoch, wenn man sie mit Rumänien, Türkei, China etc. vergleicht. Dort wird schlicht einfach und ergreifend nur ca. 5% von unseren Löhnen verdient. Sind wir deshalb 20x produktiver, um das auszugleichen ? Ich glaube es kaum…

Grüsse

Sven

Hi!

Wer für diesen Preis Autos haben will, muß auch die
dazugehörigen Löhne für deutsche Standorte akzeptieren (ca. 5%
von unseren Löhnen…)

Das Problem sind nicht die deutschen Löhne. Das Problem sind
die Steuern und die Lohnnebenkosten.

Im Vergleich zu unseren direkten Nachbaren, deren Kosten ca.
1/3 unter unseren liegen, hast Du sicherlich recht. Nicht
jedoch, wenn man sie mit Rumänien, Türkei, China etc.
vergleicht.

Wir können hier keine Autos kaufen, die in diesen Lndern gebaut werden. Ausnahme: Dacia aus Rumänien. Und der kostet auch 8-11 TEUr.

Dort wird schlicht einfach und ergreifend nur ca.
5% von unseren Löhnen verdient. Sind wir deshalb 20x
produktiver, um das auszugleichen ? Ich glaube es kaum…

Nein, aber 5-10 mal.
Man muss sich nur ansehen, was in China für einheimisch produzierte Autos angeboten werden. Dagegen ist ein Golf 2 Luxus.
Außerdem machen dort 4 Leute die Arbeit von einem deutschen Werker.

Grüße,

Mathias