Hallo, Helena,
Mir geht es die ganze Zeit einzig und allein um die
Bezeichnung was eine Übersetzung ist und was für gute Qualität
zeugt.
… wofür sich, wie Elke bereits erläuterte, aber eben keine starren Regeln festlegen lassen, die in jedem Fall eingehalten werden müssen.
Es geht hier doch darum, eine „Botschaft“ so zu übermitteln, dass sie (und die dahinter stehende Intention) vom Empfänger verstanden wird, und dem tut die Verwendung des deutschen Schul(eigen)namens keinen Abbruch. (Die bei dieser Begrüßung Anwesenden - egal welcher Nationalität - haben immerhin den Weg in die Kirchnerschule gefunden und wissen genau, wo sie sich befinden …)
Ein übersetzter Text, der hohe
Qualitätsansprüche genügen will, darf nur eine
einzige Sprache beinhalten.
Für eine (mündliche) Begrüßungsfloskel (eine freundliche Geste ohne eigentlichen Informationsgehalt) gelten m. E. aber nicht dieselben Maßstäbe wie für die (schriftliche) Übersetzung literarischer, wissenschaftlicher oder technischer Texte.
Hier hat das Problem absolut nichts mit Zielpublikum zu tun.
Das seh ich genau umgekehrt: Die von Dir angeführten Regeln für eine perfekte (schriftliche) Übersetzung eines zusammenhängenden Texts spielen bei diesem Zielpublikum und in diesem Zusammenhang keine wesentliche Rolle.
Im Übrigen gehört es in meinen Augen auch zu einer guten Übersetzung, dass sie die Zielgruppe berücksichtigt.
Gruß
Kreszenz

