Übersetzungsprogramm Englisch für Buchübersetzung

Hallo,

ich habe in der Suchfunktion zu diesem Thema 28.000 Artikel gefunden, nehmt es mir bitte nicht übel, wenn ich die nicht alle durchlese und hier über dieses Thema nochmal eine Anfrage starte :wink:

Es gibt ein Buch, welches mich sehr interessiert, dieses liegt aber nur in Englisch vor.
Jetzt habe ich zwar Schulkenntnisse in Englisch, aber das ist schon ein bissel her.
Deshalb hatte ich die fixe Idee, das Buch (ich habe es online, brauche es also nur ins Programm zu kopieren und muß den Text nicht mehr schreiben) stückweise durch ein Übersetzungsprogramm übersetzen zu lassen (sozusagen als Grundlage) und dann die Übersetzung entsprechend zu bearbeiten - sinngemäß.

Meint ihr, das sowas schaffbar ist? Ist die Vorgehensweise sinnvoll? Hat das schon mal jemand gemacht?

Und - welches Programm würdet ihr mir dafür empfehlen?

Gruß dgu

Hallo,

Meint ihr, das sowas schaffbar ist?

rein technisch ja

Ist die Vorgehensweise
sinnvoll?

Nein.

Hat das schon mal jemand gemacht?

Das haben schon viele probiert, nur die Ergenbisse sind nie so, das man damit was anfangen kann. Es kann im allergünstigsten Fall (wenn der Text einfach und frei von Sprachspielereien ist) als grobe Grundlage für eine händische Übersetzung dienen

Und - welches Programm würdet ihr mir dafür empfehlen?

Keines.

Nimm einfach einen Text, den Du im Deutschen wie im Englischen verstehst und laß ihn übersetzen. Dann wunder Dich, lache Dich kaputt oder beginne zu weinen, je nach Lebenseinstellung.

Gandalf

Servus,

ungefähr zwanzig Jahre Entwicklungsarbeit an „automatischen“ Übersetzungsprogrammen haben zwar manchen relativen Fortschritt gebracht (es gibt mittlerweile viel besseres als babelfish), aber keinen Durchbruch - allenfalls Erkenntnisse darüber, woran es liegt, daß man nicht maschinell übersetzen kann.

Eine Werkzeug, das unter Übersetzern zunehmend verbreitet ist, sind translation-memory-™-Programme. Platzhirsch ist „Trados“, daneben gibt es u.a. „Déjà vu“, auch das relativ neue, klug ausgedachte aber technisch immer noch ziemlich instabile „Across“.

Diese Programme arbeiten nach dem Prinzip, daß sie schonmal übersetzte Sätze, Teilsätze, Floskeln im Quelltext erkennen und daraus Vorschläge basteln. Das hilft beim Übersetzen von ähnlichen Texten, auch innerhalb eines größeren zusammenhängenden Textes wie bei einem Fachbuch sehr viel weiter, es wird sehr viel Zeit eingespart, die man sonst damit zubringt, in den eigenen Glossaren und Referenzen zu stöbern. Aber es setzt voraus, daß am Anwenderende jemand sitzt, der nicht bloß die jeweilige Sprache, sondern auch die Technik des Übersetzens beherrscht. Keine TM-Anwendung ist vollkommen selbsterklärend; man muss sie kennen lernen und am Einsatz wachsen.

Je nach Umfang des Buches, Zweck der Übersetzung und Bewertung der dafür eingesetzten Zeit kann sich die Investition schon für ein einziges Buch lohnen.

Schöne Grüße

MM

Hallo dgu,

das ist dein Original - ein ganz neutraler Text, lediglich „bissel“ fällt ein bissel aus dem Rahmen.

Es gibt ein Buch, welches mich sehr interessiert, dieses liegt
aber nur in Englisch vor.
Jetzt habe ich zwar Schulkenntnisse in Englisch, aber das ist
schon ein bissel her.
Deshalb hatte ich die fixe Idee, das Buch (ich habe es online,
brauche es also nur ins Programm zu kopieren und muß den Text
nicht mehr schreiben) stückweise durch ein
Übersetzungsprogramm übersetzen zu lassen (sozusagen als
Grundlage) und dann die Übersetzung entsprechend zu bearbeiten

  • sinngemäß.

und das wird daraus:

There is a book, which much interests me, this is present however only in English.
Now I have school knowledge in English, but that is already bissel ago.
Therefore I had the fixed idea to copy the book (I had it on-line, need it thus only in the program and do not have the text any longer to write) by the piece by a translation program translate to let (as it were than basis) and then the translation accordingly to work on - in a general manner.
http://www.systran.de/

There is a book, which I am very interested, this is
but only in English.
Now I have knowledge in school in English, but that is already a bissel ago.
That’s why I had the idee fixe, the book (I did it online,
it need only to the program to copy the text and must
no more writing) by a piecewise Translation program to translate (so to speak, as Base) and then the translation according to edit - Mutatis mutandis.
http://translate.google.de/translate_t#

Wahrscheinlich übersetzt Du das Buch schneller mit Hilfe eines Wörterbuchs, anstatt von falschen Online-Übersetzungen den Weg zurück zum Sinn suchen zu müssen

Grüße
Pit

Re-Hallo,

einen ganz besonders schönen Nachweis für die Qualität von Online-Übersetzungen liefert dieser Link http://tashian.com/perl/translate-babel.cgi.
Da kann man einen englischen Text eingeben, der dann über die Umwege Französisch - Deutsch - Italienisch - Portugiesisch - Spanisch wieder ins Englische übersetzt wird.
Als Ausgangstext habe ich den Anfang des englischen wikipedia-Artikels zu London genommen.

Original English Text:
London is the capital and largest urban area in the United Kingdom. An important settlement for two millennia, London’s history goes back to its founding by the Romans. Since its settlement, London has been part of many important movements and phenomena throughout history, such as the English Renaissance, the Industrial Revolution, and the Gothic Revival. The city’s core, the ancient City of London, still retains its limited medieval boundaries; but since at least the 19th century the name „London“ has also referred to the whole metropolis that has developed around it. Today the bulk of this conurbation forms the London region of England and the Greater London administrative area, with its own elected mayor and assembly.

Translated back to English:
London is more more main and greater zone of the city in the kingdom
corresponded with. An important payment during both milléniums,
history of London still goes to the relative base through novels. Of
the represented part of London of many movements and phenomena, of the
one of history to the relative payment, like the English of
wiedergeburt, that is great restoration nonupdated of industrielle and
that wiedergeburt gothical. The base of the city, the old city of
London, always takes them through medioevale limited relative one of
covers; but to little that 19. „London“ indicated of the
century; ingualmente one consulted understood they of everything, of
that if one became around. The greater part of the one than this
concentration of the city today gives to the form to the scale of
London von England and of the greatest administrative zone of which
London, with relati you mayor he and meeting that they select him
had cleaned above.

Auf kostenlose Übersetzungsprogramme aus dem Netz kannst Du wirklich verzichten. Wie Martin schreibt, /t/uebersetzungsprogramm-englisch-fuer-buchuebersetz…
Wenn Du das tun willst, könntest Du bei LEO http://dict.leo.org/forum/previewGeneraldiscussion.p… vielleicht noch Genaueres erfahren.

Grüße
Pit

Servus,

lass uns doch grad zur Illustration das bekannte Spiel nochmal machen und die beiden gegeneinander antreten lassen. Damits nicht zu unfair wird, bloß Englisch-Französisch und zurück ins Deutsche.

http://www.systran.de/

bringt dann:

Il y a un livre, que beaucoup m’intéresse, ceci est présent cependant seulement en anglais.
Maintenant j’ai la connaissance d’école en anglais, mais c’est déjà il y a le bissel.
Par conséquent j’ai eu l’idée fixe de copier le livre (I ha il en ligne, a besoin ainsi de lui seulement dans le programme et n’ont pas le texte plus longtemps à écrire) par le morceau par un programme de traduction traduis pour laisser (comme si il étaient que base) et alors la traduction en conséquence à travailler dessus - d’une façon générale.

Es gibt ein Buch, dass viel mich interessiert, dies ist jedoch anwesend nur auf englisch.
Jetzt habe ich die Schulkenntnis auf englisch, aber es ist bereits es gibt das Lenkgestell.
Folglich habe ich die feste Idee gehabt, das Buch (I ha benötigt er online so ihn nur im Programm und hat den Text nicht länger zu schreiben) durch das Stück durch ein übersetzungsprogramm zu kopieren, übersetze, um zu lassen (als ob es war, dass) und dann die oben zu arbeitende übersetzung infolgedessen basiert, - im Allgemeinen.

Beachtlich immerhin, daß der Fachbegriff aus dem Dampflokomotivbau „Bisselachse“ im französischen Text erkannt wird…

Und nun der andere Kandidat:

http://translate.google.de/

Il ya un livre, dont je suis très intéressé, ce n’est
mais uniquement en anglais.
Maintenant, j’ai des connaissances à l’école en anglais, mais c’est déjà un il ya bissels.
C’est la raison pour laquelle j’ai eu l’idée fixe, le livre (je l’ai fait en ligne,
il suffit de le program de copier le texte et doit
ne plus écrire) par morceaux par une traduction pour traduire (pour ainsi dire, en tant que base) et puis la traduction en fonction de modifier - Mutatis mutandis.

Es gibt ein Buch, dessen bin ich sehr daran interessiert, das ist
aber nur in englischer Sprache.
Jetzt habe ich in der Schule in Englisch, aber das ist schon eine Lenkgestelle vor.
Deshalb hatte ich die Idee fest, das Buch (ich habe es getan Online
es genügt, das Programm Kopieren von Text und muss
nicht mehr schreiben) Stücke von einer Übersetzungs-(sozusagen als Grundlage) und dann die Übersetzung entsprechend zu ändern - sinngemäß.

Na Bravo! Auch hier wird die Bisselachse zielsicher erkannt, und auch hier wird sie mit den Lenkgestellen nach Krauss-Helmholtz und Schwarzkopf verwechselt. Die Bisselachse lenkt im Gegensatz zu diesen nicht die nächstliegende Treibachse an, sie ist eine reine Laufachse und kein Lenkgestell.

In diesem Sinne

MM

Guten Morgen,

Deshalb hatte ich die fixe Idee, das Buch (ich habe es online,
brauche es also nur ins Programm zu kopieren und muß den Text
nicht mehr schreiben) stückweise durch ein
Übersetzungsprogramm übersetzen zu lassen (sozusagen als
Grundlage) und dann die Übersetzung entsprechend zu bearbeiten

  • sinngemäß.

Vergiss es! Maschinelle Übersetzungen sind unbrauchbar. Sie werden zwar „besser“, aber das macht die Sache eher noch schlimmer, weil dir das Übersetzungsprogramm dann u.U. einen deutschen Satz liefert, der zwar sehr gut klingt, aber mit dem der Sinn nicht erfasst bzw. sogar ins Gegenteil verdreht wird.

Es gibt meiner Meinung nach nur ein sinnvolles Einsatzgebiet für maschinelle Übersetzungen: Du kannst dir einen ersten Einblick verschaffen, worum es in einem Text überhaupt geht und ob er von Interesse für dich ist. Dann könntest du z.B. überlegen, ob du diesen nun professionell übersetzen lässt oder nicht. Oder du könntest z.B. überlegen, wer im Unternehmen sich nun damit beschäftigen muss.

Stell dir vor, du wärst Chef eines großen Unternehmens. Nun bekommst du einen ganzen Packen Texte auf den Schreibtisch oder besser gesagt in den PC. In diesen Texten geht es darum, was die Konkurrenz auf der ganzen Welt so macht, und daher sind die Texte natürlich in allen Sprachen abgefasst.

In so einem Fall kann eine maschinelle Übersetzung sinnvoll sein, damit du erkennen kannst, worum es in den Texten überhaupt geht. Werden Produkte vorgestellt, sind es Werbetexte, sind es Bedienungsanleitungen, ist es der Geschäftsbericht? Ok, bei einigen Sprachen kann man das raten, z.B. kann ich zwar kein Italienisch, aber ich kann bei einem italienischen Text zumindest sagen, was das Thema ist. Bei einem polnischen oder tschechischen Text aber nicht. Da wäre also ein Übersetzungsprogramm hilfreich, um den Text zumindest einmal einordnen zu können.

Mehr kann ein Übersetzungsprogramm aber nicht leisten.

Meint ihr, das sowas schaffbar ist?

Damit verschwendest du nur deine Zeit. Kauf dir lieber ein ähnliches Buch, dass es schon übersetzt gibt.

Ist die Vorgehensweise
sinnvoll?

Nein. Wie willst du denn die maschinelle Übersetzung verbessern, wenn dein Englisch nicht reicht, um das Buch im Original zu lesen.

Und - welches Programm würdet ihr mir dafür empfehlen?

Kauf dir lieber ein anderes, ähnliches Buch. Wenn es unbedingt dieses sein muss, kannst du es dir vielleicht von jemandem (gegen Geld natürlich) auf Deutsch zusammenfassen lassen.

Schöne Grüße

Petra

Moin Martin,

Du bist mir sicher nicht böse wenn ich die Feinheiten deines Kommentars nicht verstehe, und auch nicht verstehen will:

Na Bravo! Auch hier wird die Bisselachse zielsicher erkannt,
und auch hier wird sie mit den Lenkgestellen nach
Krauss-Helmholtz und Schwarzkopf verwechselt. Die Bisselachse
lenkt im Gegensatz zu diesen nicht die nächstliegende
Treibachse an, sie ist eine reine Laufachse und kein
Lenkgestell.

Nein, das gehört nicht zu meiner Lebenswelt … :wink:

Grüße
Pit

Hallo nochmal,

danke für eure Antworten, ich werde es mir dann nochmal überlegen.

Lustig fand ich diese Hin- und Herübersetzerei mit dem Lenkgestell.

Gruß dgu

Servas Pit,

daß ich auf der Bissel-Achse so rumgeritten bin, war bloß ein Versuch, das Dadaeske zu illuminieren, das sich bei sonen Übersetzungsautomaten hie und da einstellt.

Und übrigens auch bei „manuellen“ Übersetzungen passiert. Berühmt geworden ist die (wenn vielleicht nicht wahre, dann allemal gut erfundene) Episode von der Maschine, in deren Anleitung zu Aufbau, Installation und Einrichtung der deutsche Inschenjör schrieb, man müsse dringend darauf achten, daß die Maschine bei der Montage von Anfang an „ordentlich im Wasser“ stehe, da man daran hinterher nichts mehr ändern könne. Sein Kollege, der zur Inbetriebnahme anreiste, staunte nicht schlecht, als die disziplinierten Japaner für die Maschine einen extra Pool betoniert hatten, damit sie auch ordentlich im Wasser stehen konnte. Über die Frage, wer für den Wasser-Schaden aufkam, schweigt des Sängers Höflichkeit…

Schöne Grüße

MM