Hallo!
Was charakterisiert einen Messie? Mülltüten kontrollieren,
damit nicht evtl. noch ein funktionstüchtiges Gummiband
fortgeworfen wird?
Dazu die Bemerkungen, dass man dem anderen nicht trauen könne,
der Gummibänder im gebrauchsfähigen ZustAnd wegwirft?
Das wäre ein Symptom, ja.
Ja, und wie nennt man dieses Phänomen?
Das heißt Subjektivität.
Und wie kommt es
zustande?
Aus der philopsophischen Unmöglichkeit, die Wahrheit zu erkennen und zu beweisen.
WO ist die Grenze?
Nirgendwo und überall. Man kann nur für sich selbst entscheiden, was amn für richtig hält, und danach handeln.
Die Versuchung, dem Gegenüber beweisen zu wollen, daß er Unrecht hat, ist antürlich groß. Er hat aber nicht Unrecht, auch wenn man selbst überzeugt ist, daß er Unrecht hat. Man kann nach seiner eigenen Überzeugung handeln, aber es gibt kein unwiderlegbares Argument, daß ein für allemal beweist, daß der andere Unrecht hat. Wenn der andere sich überzeugen lässt, ok, aber auch das ist seine Entscheidung - man kann niemanden dazu zwingen. Man braucht allerdings die Überzeugung des anderen auch nicht für das eigene Handlen, sondern nur seine eigene. 
Es stört einen ja nur am andern, was man selbst nicht
hinkriegt, oder?
Weiß nicht, ob man das so pauschal sagen kann.
Das stimmt. WIe bekommt man es in den grünen Bereich, wenn die
Möglichkeiten, weiter in die Welt des andern einzusteigen
langsam weniger werden? Weil man quasi schon tief im fremden
leben drinsitzt und die Tage anders verbringt als man selber
möchte?
ja, die Situation kenne ich. Was man tutn soll? Man hört auf, den anderen überzeugen zu wollen, handelt nach eigener Überzeugung und wartet ab, was passiert. Möglicherweise war’s das dann mit der Beziehung. Möglicherweise tobt er aber auch nur einen Tag und dann ist alles wieder gut. Ist ein Risko. Aber: No Risk, no fun.
Kann es swein, daß die Frau Angst hat vor Liebesverlust? Vor der negativen Reaktion, dem Streit, dem Unwillen? Und daß sie deshalb versucht, ihn mit Gewalt davon zu überzeugen, daß das nichts böses ist was sie will, damit er bittebitte einverstanden ist und nicht tobt?
Hmm…
Ja. Wenn man prinzipiell eiröäumt, daß der andere ein Recht hat, diese Position zu verteten, fällt es ihm unter Umständen leichter, sie aufzugeben. Nicht nur Kinder können sehr trotzig reagieren, wenn amn ihnen Vorschriften macht, Erwachsene umso mehr.
Gruß
Max