Hallo Karin!
Meine Fähigkeiten schätze ich so ein:
- Kenntnisse der medizinischen Terminologie - Okay
Was heisst „okay“? - Bedeutet das „allgemein/fachübergreifend: gut“, oder „gut und im speziellen med. Bereich: sehr gut“?
- relativ gute Computeranwenderkenntnisse (Word, Excel,
Internet, etc.)
Selbst beigebracht? Wie tief gehen die Anwenderkenntnisse? (Könntest Du die ein oder andere Frage auch mal in den entspr. w-w-w-Brettern Textverarbeitung, Tabellenkalkulation usw. beantworten?)
- Tastaturschreiben im Zehnfingersystem (selbst beigebracht) -
müsste aber noch vervollkommnet werden - Kompaktkurse sind im
Internet aber nicht zu finden
Irgendwo bei Dir in der Nähe müsste es doch auch eine Volkshochschule (VHS) geben, die Abend- oder Wochenendkurse anbietet.
Danach klappt’s mit den 10 Fingern gut… und Computerkurse „for Runaways“ bieten die ja auch an. 
- Büromanagement - da hapert es bei mir mangels Erfahrung
Hmm. (Vielleicht ist da die VHS auch eine Möglichkeit, aber wohl eher weniger…)
Ansonsten habe ich zwei mal in meinem Berufsleben den Ansatz
zum Arbeiten in einer Arztpraxis gemacht.
Das erste Mal (vor langer Zeit) hatte ich keinerlei Computer-
und Schreibtechnische Voraussetzungen.
Beim zweiten Mal wurden von mir erweiterte Laborkenntnisse
erwartet, denen ich nicht gewachsen war.
Nun, ja. Mit den Laborkenntnissen ist das wohl so eine Sache. Das kommt auf die Arztpraxis an. Vielleicht würde es helfen, wenn Du mal 14 Tage bei einem Pathologen mitarbeitest?!
Ich überlege mir, ob ich ein kostenloses Praktikum (1-2
Monate) anbieten sollte.
Kostenlos auf 1 bis 2 Monate, nein! Damit würdest Du Dich unter Umständen tief rein reissen. („Die Frau K. arbeitet auch gerne umsonst!“) - Anders von wegen Nichtbezahlung sähe es aus, wenn Du bis max. 2 Wochen Probe-Arbeiten würdest, mit der Option, danach eine Anstellung zu bekommen, wenn der Doc mit Dir zufrieden ist.
Bei einem Praktikum sollte mindestens eine Ausbildungsvergütung Deinem Alter und Deiner (Lebens-)Erfahrung entsprechend herausspringen. Du hast schliesslich zum einen weiterhin Deine Lebenshaltungskosten, zum anderen wirst Du mit einer zwar kleinen, aber immer hin, Forderung ans Finanzielle erheblich mehr respektiert - und natürlich auch mehr beachtet und in den Arbeitsprozess aufgenommen. (Was oder wer etwas kostet, der muss/will auch eingesetzt werden dafür.)
Es wäre wirklich nett, wenn sich Jemand an meinem
Brainstorming/ Gedankensammeln beteiligen würde!
Vielleicht schaust Du Dir auch andere Bereiche (med. / Heilbehandlung) an, und was Du dort machen könntest. Ich denke an: Reha, Sanitätshäuser, Praxen für Physiotherapie usw. Evtl. wäre es für Dich da auch leichter, in die Büro-Materie einzusteigen…
Ich hoffe, das hilft weiter. 
Grüsse und CU DannyFox64
PS: Ich war jahrelang in der priv. Kranken-/Lebensversicherung tätig und behaupte von mir selbst: ich kenne mich gar nicht mit med. Terminologie aus… eher von allem ein bisschen mehr als nichts. 