Umschmeißhund

Hallo, noch ein Problemchen :o)

unsere 9-jährige Tochter geht mit unseren Hunden spazieren, was idR auch gut klappt. Die Hunde sind noch jung, 11 Mon. + knappes Jahr.
Unsere Mixhündin ist ca. kniehoch und ein Renner.
Heute ist folgendes passiert:
Lotti war im Feld mit Slubi, diese sah ihren Kumpel und raste los. Lotti stand auf Schotter und ging auf auf den Hintern. Slubi schleifte sie einige Meter hinter sich her. Von den Leuten um sie herum wurde die Situation belacht und Lotti war sauer und hat sich auch weh getan.

Ich möchte noch folgendes anmerken: Slubi hört normalerweise recht gut, ist sehr gelehrig und ein absolut lieber, verspielter Hund. Wie kann Lotti ihr beibringen, dass sie nicht einfach losrennen darf, wie lernt der Hund zurück zu kommen, wenn er im „Rennwahn“ ist?

Ich habe langjährige Hundeerfahrung, immer "schwierige " Hunde gehabt, aber eher im dickköpfigen Bereich. Ich hatte noch keinen solchen lauffreudigen, temperamentvollen Hund, liegen mir eigentlich nicht so, gehe auch nicht gern auf Hundeplätze oder so, bin aber lernwillig und nicht arbeitsfaul.
Also: für gute Tipps zum Selberlernen bin ich euch dankbar!

Liebe Grüße
Sabine

Hallo Sabine,

geht Deine Lotti mit beiden Hunden gleichzeitig spazieren?

Der Mix, wieviel Kg wiegt der denn? (Kniehoch…auf wessen Knie bemessen?) Beim plötzlichen Anzug von 0 auf 100 *g können kurzfristig Kräfte entstehen, die das 10-fache des Hundegewichts betragen können…

Ich finde es nicht gut, dass Du Lotti mit den Hunden alleine Gassigehen lässt…stell Dir mal vor da kommt ein „unverträglicher“ Hund Hund vorbei und greift Lotties Hund/e an…oder Lotti kann sie nicht halten und wird weiter mitgeschleift?..oder ein Hund verletzt sich wiess der Kuckuck wie…

Damit Dein Rennhund besser hört hilft nur Gehorsam üben, damit er ausgepowert ist, mehr Bwegung wie zB. Fahrradfahren.
Was für ein Mix ist er denn, weisst Du das zufällig?

Wie wärs zum Selberlernen mit Clickertraining?
http://www.ferdility.de/clicker/include.php?path=sta…

An Büchern kann ich Dir Martin Pietralla empfehlen, mir gefällt seine Art mit Hunden umzugehen und ich habe ihn schon persönlich kennenlernen dürfen *g
Martin hat früher auch hier mitgewirkt:
http://www.yorkie.ch/clicker/

Gruß
Maja

Hallo Sabine,

ich hätte da einige Fragen…

  1. Warum habt Ihr gerade diese Hunde geholt?
  2. Warum zwei?
  3. Warum läßt Du Deine Neunjährige mit - ich schätze mal - 20-30 Kilo, die im Falle eines Falles nach beiden Seiten zerren, allein spazieren gehen? Verstehe ich nicht!

Ein neunjähriges Mädel kann selbst einen Straßenkötermix nicht halten, wenn er zu zerren anfängt oder ihn die Rennwut packt.

Ich möchte noch folgendes anmerken: Slubi hört normalerweise
recht gut,

Komm mir nicht mit ‚normalerweise‘. Normalerweise gehen mit dem Hund die Leute spazieren, die ihn im Griff haben (d. h. die ihn im Falle eines Falles bremsen können; das kann Deine Kleine nicht). Das, was Du tust, ist unverantwortlich.

Grüße

Renee

Hallo Lotti-lu,

dein Hund ist ein Jugendlicher Rüpel und deine Tochter noch ein Kind. Für einen Spaziergang allein mit dem Hund ist m.E. noch zu früh. Im Fall des Falles wird der Hund sie eben mal so umschmeissen, ohne besonders ungehorsam oder böse zu sein.

Und wenn der Hund einige Monate älter ist, wird er ein Kind über 2 nicht als schützenswerten „Welpen“ und ein Kind unter 12/13 (also noch nicht in der Pubertät) noch nicht als höherrangig einstufen. Da kann es Kompetenzprobleme geben!

Lass deshalb am besten dein Kind nicht mit dem Hund allein, so lieb sie sich auch gegenseitig haben.

Gruß
Nita

Servus, Lotti:smile:

genau das ist der Grund, warum ich in einem posting weiter unten gesagt hatte, ich weiche mit meinem Hund KINDERN mit HUND aus!!

Bitte sei mir nicht böse, aber grosse Hunde im Flegelalter (noch dazu zwei) gehören nicht unbeaufsichtigt in Kinderhände.

btw: Kniehoch für deine 9-Jährige oder für einen Erwachsenen?

Spielen ja, Rumbalgen ja - aber nicht alleine mit den Hunden unterwegs.
Was, wenn der (oder die) Hund/e sie auf die Strasse ziehen? Wenn sie sich losreissen und auf die Strasse laufen?

Hunde kann man nicht mit „normalerweise“ beschreiben - selbst in höherem Alter und bestens ausgebildet kann immer mal was Unvorhergesehenes passieren - und dann haben oft Erwachsene Schwierigkeiten.

Lieben Gruss, jenny

Hallo Sabine,

Hallo Maja,

geht Deine Lotti mit beiden Hunden gleichzeitig spazieren?

nein, hintereinander

Der Mix, wieviel Kg wiegt der denn?

ca. 10 kg

(Kniehoch…auf wessen Knie

bemessen?)

auf Lottis

Beim plötzlichen Anzug von 0 auf 100 *g können

kurzfristig Kräfte entstehen, die das 10-fache des
Hundegewichts betragen können…

? ok, was neues gelernt, danke!

Ich finde es nicht gut, dass Du Lotti mit den Hunden alleine
Gassigehen lässt…stell Dir mal vor da kommt ein
„unverträglicher“ Hund Hund vorbei und greift Lotties Hund/e
an

Wir wohnen auf dem Land ( und zwar so richtig Land mit gaaaaanz viel Gegend), alle Hunde hier kennen sich und auch die Besitzer kennen sich , kommt ein neuer Hund dazu, dürfen die Hunde sich ganz natürlich kennenlernen und bisher gab es auch keine Probleme. Es ist hier normal, dass die Kinder mit ihren Hunden Gassi gehen. Und das ist auch gut so.

…oder Lotti kann sie nicht halten und wird weiter

mitgeschleift?

Das ist mein Problem, und auch meine Frage. Ich habe das Problem nicht gesehen, weil es sich bisher nicht ergab und suche jetzt eine Lösung dafür.

…oder ein Hund verletzt sich wiess der Kuckuck

wie…

Passiert, wenn es passieren soll, auch wenn ich damit unterwegs bin oder mein Mann, dafür hat sie ihr Handy mit, dass sie sich im Notfall melden kann.

Damit Dein Rennhund besser hört hilft nur Gehorsam üben,

aber wie??? Gibt es da Tricks, ohne dass ich das Tier rund und fett bestechen muß? Was übrigens nicht funktioniert, sie ist nicht so Freßsüchtig und Futterorientiert.

damit er ausgepowert ist, mehr Bwegung wie zB. Fahrradfahren.

Die beiden rennen weiß der Teufel wieviele Kilometer am Tag, reicht dass nicht? Naja, scheinbar nicht … Muß mein Mann eben das Fahrradfahren übernehmen, (auch gut für ihn :o))

Was für ein Mix ist er denn, weisst Du das zufällig?

Sie ist eine „Masurische Jagdbracke“ (polnischer Notfall), keine Ahnung, was da alles so drin ist. Ich habe versucht, das solala zuzuordnen, aber keine Chance. Sie ist falbfarben, sehr schlank, sehr schnell, buddelt gern Mäuse aus( und frißt die dann *würg*), hat eine dunkle Gesichtsmaske und einen kilometerlangen Schwanz. Das Fell ist relativ kurz und glatt anliegend, Sie hat lange Schlappohren, die bis an die Lefzen reichen.

Wie wärs zum Selberlernen mit Clickertraining?
http://www.ferdility.de/clicker/include.php?path=sta…

An Büchern kann ich Dir Martin Pietralla empfehlen, mir
gefällt seine Art mit Hunden umzugehen und ich habe ihn schon
persönlich kennenlernen dürfen *g
Martin hat früher auch hier mitgewirkt:
http://www.yorkie.ch/clicker/

Danke für den Buchtipp, werde ich mir zu Gemüte führen, vielleicht ist was passendes dabei.

Hast du schon mal was von einem Schweizer Hundetrainer gehört, der die Hunde gewaltfrei und ohne Bestechung dazu bringt, das zu tun, was Mensch erwartet? Mir fällt der Name nicht mehr ein, aber seine Methoden fand ich super gut. Vielleicht kannst du mir da weiterhelfen?

Danke schon mal,
Gruß Sabine

Gruß
Maja

Hallo Sabine,

Hallo Renee Bernadette,

ich hätte da einige Fragen…

  1. Warum habt Ihr gerade diese Hunde geholt?
  1. Slubi war ein ca. 3 Wochen alter Welpe, der gestorben wäre, wenn ich sie nicht mitgenommen hätte ( total beschissen und bepinkelt aus `nem Polenkarton gezogen, angeblich 8 Wochen alt), und … schimpf doch nochmal mit mir! … da kann ich nicht einfach weggehen und so tun, als ob nix wäre. Bauchentscheidung …
  1. Warum zwei?

Weil wir einen älteren Hund hatten, der überfahren wurde von unserem Nachbarn und Slubi nur noch schrie und heulte, nicht mehr allein blieb (zum Schlafen) und nicht mehr fraß. Dann haben wir nach 2 Wochen wieder einen geholt und diesmal eine Herzentscheidung.
Und diese Erfahrung gibt uns recht, Hunde sind keine Einzelgänger, sondern Rudeltiere. Dass, was ich dem Hund bieten kann als Mensch, ist verglichen mit dem Zweithund sehr spärlich. Bei Katzen, welche eher Einzelgänger sind, heißt es immer, lieber 2. Der Hund, ohne Zweifel ein Rudeltier muß allein bleiben. Hier steckt das Paradoxum im Detail…

  1. Warum läßt Du Deine Neunjährige mit - ich schätze mal -
    20-30 Kilo,

Nein, haben die nicht zusammen und einzeln auch nicht…

die im Falle eines Falles nach beiden Seiten

zerren,

es ist immer eine Richtung angesagt, der andere könnte ja was Schöneres finden …:o)

allein spazieren gehen? Verstehe ich nicht!

Ein neunjähriges Mädel kann selbst einen Straßenkötermix

nur mal so dazwischen gefragt, was ist an einem Straßenkötermix anders als an einem Rassehund gleicher Güte??? Verteilt der seine Kräfte anders???

nicht

halten, wenn er zu zerren anfängt

Habe ich jetzt auch gemerkt, und deshalb meine Fragen. Hast du da vielleicht Antworten drauf oder kennst du nur Kritik?

oder ihn die Rennwut packt.

Die packt sie nur, wenn sie von der Leine ab ist. Dann zieht sie große Kreise über Felder oder Wiesen.

Ich möchte noch folgendes anmerken: Slubi hört normalerweise
recht gut,

Komm mir nicht mit ‚normalerweise‘.

Ich gebe dir Recht, „normalerweise“ beinhaltet eine Einschränkung, mein Fehler

Normalerweise gehen mit

dem Hund die Leute spazieren, die ihn im Griff haben

Hahaha, da muß ich laut lachen! Ich kenne sehr viele Erwachsene, die ihre Hunde nicht im Griff haben, egal ob groß oder klein. Und du wirst mir sicher zustimmen, dass die Schw… gesteuerten, minderbemittelten Leute, die sich aus Prestigegründen Große, u.U. gefährliche Hunde halten, nicht unbedingt in der Lage sind, diese auch zu beherrschen?!
Aber ich möchte hier jetzt nicht wieder die Disskussion von unten lostreten.

(d. h.

die ihn im Falle eines Falles bremsen können; das kann Deine
Kleine nicht). Das, was Du tust, ist unverantwortlich.

Sehe ich nicht so. Ich bin als Kind auch allein mit den Hunden unterwegs gewesen, lebe noch und den Hunden hat es auch nie geschadet, im Gegenteil.
Unsere Umgebung habe ich bereits in einer Antwort beschrieben und möchte mich nicht wiederholen.

Grüße

Renee

Grüße
Sabine

1 „Gefällt mir“

Hallo Lotti-lu,

Hallo Nita,

dein Hund ist ein Jugendlicher Rüpel und deine Tochter noch
ein Kind.

Ich weiß ;o)

Für einen Spaziergang allein mit dem Hund ist m.E.

noch zu früh. Im Fall des Falles wird der Hund sie eben mal so
umschmeissen, ohne besonders ungehorsam oder böse zu sein.

Schließe ich jetzt nicht mehr aus, nach dem heute Erlebten. Darum meine Fragen

Und wenn der Hund einige Monate älter ist, wird er ein Kind
über 2 nicht als schützenswerten „Welpen“ und ein Kind unter
12/13 (also noch nicht in der Pubertät) noch nicht als
höherrangig einstufen. Da kann es Kompetenzprobleme geben!

Darum möchte ich beiden die Möglichkeit geben, miteinander Respekt und den Umgang zu lernen. Dem Hund zusätzlich die Unterordnung. Das klappt aber schon gut, da Lotti sehr dominant ist und auch in „Krisensituationen“ ( Spiel, Futter) ganz klar sagt, wer Chef im Ring ist. Das haben beide Hunde bisher super akzeptiert. Den Machtkampf gab es auch schon, Lotti ist eindeutig die Chefin in der Gruppe.

Lass deshalb am besten dein Kind nicht mit dem Hund allein, so
lieb sie sich auch gegenseitig haben.

Doch, tu`ich auch weiter, ich habe aus eigener Erfahrung ( unten schon mal gesagt, and. Posting) nur Positives gelernt und gebe das auch an mein Kind weiter. Unsere Familie ist, bezogen auf unsere Tiere ganz klar strukuriert, jeder hat seinen Platz und auch seinen Job, und das klappt auch sehr gut. Etwas natürliches muß man nicht, nur weil „man das heute so macht“ kaputt reden. Manchmal ist es einfach gut so wie es sich entwickelt.

Gruß
Nita

Viele Grüße
Sabine

Servus, Lotti:smile:

Hi Jenni :o)

genau das ist der Grund, warum ich in einem posting weiter
unten gesagt hatte, ich weiche mit meinem Hund KINDERN mit
HUND aus!!

Bitte sei mir nicht böse, aber grosse Hunde

sind sie nicht… French Bulli und ich würde sagen ungefähr kleiner Whippet

im Flegelalter

(noch dazu zwei) gehören nicht unbeaufsichtigt in Kinderhände.

btw: Kniehoch für deine 9-Jährige oder für einen Erwachsenen?

Spielen ja, Rumbalgen ja - aber nicht alleine mit den Hunden
unterwegs.

habe ich unten schon mal kommentiert.

Was, wenn der (oder die) Hund/e sie auf die Strasse ziehen?

Hier gibt´s keine :o) ( Toll, ne???)

Wenn sie sich losreissen und auf die Strasse laufen?

s.o., … dann rennen sie wohl nach Hause

Hunde kann man nicht mit „normalerweise“ beschreiben - selbst
in höherem Alter und bestens ausgebildet kann immer mal was
Unvorhergesehenes passieren - und dann haben oft Erwachsene
Schwierigkeiten.

Stimme ich dir voll zu, habe ich auch schon mal kommentiert.
Aber eine Frage: Hast du eine Antwort auf meine Fragen???
Danke dafür schon mal im Voraus!

Lieben Gruss, jenny

Liebe Grüße
Sabine

Ich glaube Dir gern, daß es Dir damals nicht geschadet hat, mit einem Hund allein spazieren zu gehen, aber heute sind die Zeiten etwas anders. Wenn Du ein Kind mit einem ebenso schweren Hund spazieren gehen läßt, solltest Du bedenken, daß heute Hunde weitaus verbreiteter und auch Spaziergänge mit denselben weitaus üblicher als vor 30 Jahren sind, auch die Anzahl der Autos hat zugenommen. Damals hatte nicht jede Familie ein Auto, heute hat fast jeder Landbewohner mit Führerschein ein eigenes (bei einer Familie mit erwachsenem Kind kommen locker 3 Autos zusammen). Somit sieht ein Hund sich schneller mal veranlaßt, einfach loszurennen (weil eben plötzlich anderer Hund oder Moped in Sicht), und außerdem können die Folgen wesentlich fataler sein. Wer ist Deiner Meinung nach verantwortlich, wenn der Hund plötzlich vor ein fahrendes Auto rennt? Was ist, wenn er zudem Dein Kind mitschleift?

Es wird häufiger mal von Menschen, die z. B. in den 50ern aufgewachsen sind, den heutigen Eltern Verrücktheit vorgeworfen, weil sie selbst damals täglich unbaufsichtigt 4 Stunden in Horden draußen spielten, keinen Fahrradhelm besaßen und Handys waren ebenfalls nicht aktuell. Aber damals waren die Zeiten auch anders, es gab nicht so viele Allergien und Asthmatiker (weshalb Handys wichtig sein könnten), es gab kaum Autos, die Welt war oder schien zumindest weniger gefährlich.

Nun bin ich etwas abgeschweift, aber der Halter eines Hundes (also derjenige am anderen Ende der Leine) sollte unbedingt um einiges schwerer sein als der Hund, weil er nur dann eine Chance hat, seinen Hund im Bedarfsfall zu halten. Ich persönlich würde ein Kind höchstens mit einem wirklich kleinen Hund allein rauslassen.

Bis denne
Schnoof

Doch, tu`ich auch weiter, ich habe aus eigener Erfahrung (
unten schon mal gesagt, and. Posting) nur Positives gelernt
und gebe das auch an mein Kind weiter. Unsere Familie ist,
bezogen auf unsere Tiere ganz klar strukuriert, jeder hat
seinen Platz und auch seinen Job, und das klappt auch sehr
gut. Etwas natürliches muß man nicht, nur weil „man das heute
so macht“ kaputt reden. Manchmal ist es einfach gut so wie es
sich entwickelt.

Hallo,

schön und gut, aber im Falle eines Falles bist du rein rechtlich gesehen „dran“, wenn deine Tochter die Hunde nicht halten kann und es passiert was. Es könnte sogar sein, dass deine Haftpflicht dir in einem solchen Fall grobe Fahrlässigkeit vorwirft und nicht zahlt. Auch wird ein 9-jähriges Kind von kräftigen Hunden leicht umgerissen, wie du ja oben schon geschildert hast, was dann die Rangordnung ins Wanken bringen kann. So kommt es schlimmstenfalls zu Zwick-und Beißattacken der Hunde und wir haben mal wieder einen Fall, wo ein Hund „ganz plötzlich“ über ein Kind hergefallen ist…Nicht umsonst werden mehr Kinder als Erwachsene gebissen, meist vom eigenen oder von einem bekannten Hund.

Gruß
Lexi

3 „Gefällt mir“

Hallo Lotti,

so, den Kopf gewaschen hast du ja nun in ausreichendem Maße gekriegt (sorry, aber ich gehe mit ziemlicher Sicherheit davon aus, dass deine Hunde-Hapftpflicht im Schadensfall nix zahlen würde wg. grober Fahrlässigkeit, wie immer man das auch sehen mag…)

Du beschreibst deine Tochter als hundeerfahren und selbstbewusst. Ich gehe mal davon aus, dass sie auch entsprechend Pflichtgefühl mitbringt? In dem Fall würde ich eine recht gute Möglichkeit sehen; In unserem Hundeverein gibt es eine Jugendgruppe. Voraussetzung ist, dass Jugendliche, die da mitmachen, ihren EIGENEN Hund führen (also nicht den von Mama und Papa ausgebildeten und versorgten Hund ein bisschen über den platz zerren). Zugegebenermaßen war ich ziemlich skeptisch, bin aber mittlerweile absolut überzeugt von dem Konzept. Die Kids (die Jüngsten dürften so 7 - 8 Jahre sein, auch ein Rolli-Fahrer ist dabei!) sind ohne jede Diskussion die „Alphas“ ihrer Hunde. Klar geht das nicht ohne Unterstützung der Eltern, aber die Rudelhierarchie muss klar sein - nur einer kann der Boss sein!
Du hast ja geschrieben, dass du kein Fan von Hundeplätzen bist. Aber Hundeplatz ist nicht gleich Hundeplatz! Mein Hund muss auch nicht „abgerichtet“ werden und anschreien (wie lieder noch auf etlichen Plätzen üblich) muss man seinen hund auch nicht, der hört i.d.R. recht gut. Schau dich einfach mal um, ob du einen passenden Verein mit Jugendgruppe in deiner Gegend findest. Kleiner Tipp: Auf Plätzen, die Agility anbieten, wird meist „sanfter“ ausgebildet, weil ein „abgerichteter“ Hund, der nur blind gehorcht, für’s Agility nicht allzu tauglich ist.
Noch einen Tipp zum Belohnen: Du schreibst, dass deine Hunde nicht futterorientiert sind. Erfahrungsgemä´ß kann man jeden Hund mit irgendwas locken; eine Freundin backt jeden Samstag Fleischküchle für ihre Hündin, weil die nix Anderes als Belohnung nimmt. Muss aber nicht sein: viele Hunde lassen sich prima mit Spielzeug motivieren. Wenn ich meinem Zeckentaxi auch nur seinen Ball ziege, läuft der beim Arbeiten wie ein Uhrwerk, weil er weiß, nach ein paar Übungen gibt’s Päuschen mit fröhlichem Ballspiel!

Also, viel Erfolg und vor allem auch viel Spaß!

HariBo

Nochmal servus, Sabine:smile:

Aber eine Frage: Hast du eine Antwort auf meine Fragen???
Danke dafür schon mal im Voraus!

Ja…*lach*…üben, üben, üben:smile:

Im Ernst: der Meinige (ein alter Herr von 13 Jahren, Setter und GsD noch höchst agil) und ich, wir machen noch heute bei jedem Ausgang, egal ob beim Einkaufen oder beim richtigen grossen Spaziergang, egal ob in der Stadt oder am Land, den ständigen Wechsel zwischen Spiel und/oder Freilauf und Lernen/Arbeit/Üben. Dabei geht es völlig ohne Zwang zu und natürlich ohne Brüllen und Zerren. Selbst beim kleinsten Gassigehen überprüfe ich ab und an den Gehorsam des Hundes - es ist fast wie ein Spiel zwischen uns beiden - und manchmal habe ich das Gefühl, er ist richtig stolz, wenn er mich anschaut und „sagt“: ich bin zwar alt, aber ich hab nix verlernt…*lächel*.

Wenn du sagst, du hast es nicht so mit Hundeplätzen und Abrichten und so…vielleicht macht es aber deiner Tochter Spass? HariBo hat es schon erwähnt, auf vielen guten Abrichteplätzen gibt es Kindergruppen und/oder Familiengruppen. Wenn das wirklich nix für euch ist, schau dich dennoch um auf den Plätzen und überlege dir, ob ihr nicht eventuell ein oder zwei Privatstunden bei einem Hundetrainer nehmt - in der Zeit kann er euch die wesentlichen Übungen zeigen, die ihr dann alle (!) mit den Hunden alleine machen könnt.

Auch Agility ist etwas, das so kleinen Wirbelwinden und vor allem (auch) Kindern viel Spass macht und auf den meisten Plätzen gibt es dafür Kindergruppen!

Alles in Allem bin ich nach der Schilderung deiner Umgebung etc. ziemlich überzeugt davon, dass ihr das kleine Problem mit Spass in den Griff kriegen werdet:smile:

Um es dir schmackhaft zu machen:smile:
http://doggle.de/branchen/de/Hundeschulen/state-9/

Lieben Gruss von jenny und Jazz

offtopic
Hi

  1. Warum läßt Du Deine Neunjährige mit - ich schätze mal -
    20-30 Kilo,

Nein, haben die nicht zusammen und einzeln auch nicht…

Renee schätzt hier das Gewicht der Neunjährigen und nicht das der Hunde :wink:

Gruß
Edith

Moin Sabine,

? ok, was neues gelernt, danke!

Bitte :wink:

Ich kanns nur nochmal wiederholen, lass Du Dein Kind nicht alleine mit dem Hund spazierengehen. Dein Kind kann in einer Ausnahmesituattion trotz Handy vollkomman überfordert sein und falsch reagieren.
Stell Dir nur den Fall vor, dass ein fremder Hund plötzlich auftaucht. Wenn Deine Tochter dann kopflos in einer Beisserei dazwischen geht, kann es für sie ganz übel ausgehen.

Wenn Lotti mit den Hunden alleine Gassi geht, ist das für sie kein Spaziergang. Lotti muß immer hochkonzentriert sein, damit sie die Situationen in der der Hund auf Zug geht früher, als der Hund selbst erkennt und dementsprechend handelt. Das kann Lotti als 9 jähriges Kind noch gar nicht nicht, da sie die Welt in diesem Alter noch ganz anderes wahrnimmt. Kennst Du den Spot über kinder im Strassenverkehr? Kinder sehen anders hat der als Slogan. Das ist hier genauso nur sind die Gefahren andere.

Das ist mein Problem, und auch meine Frage. Ich habe das
Problem nicht gesehen, weil es sich bisher nicht ergab und
suche jetzt eine Lösung dafür.

HariBo hat das glaube ich geschrieben, hilf Deiner Tochter den Hund selbst auszubilden, wenn sie irgendwann in Zukunft mit ihm alleine laufen möchte. Und selbst da gibt es immer wieder „unvorhersehbare“ Situationen, ein Hund ist eben ein Lebewesen, agiert und reagiert daher variabel.

…oder ein Hund verletzt sich wiess der Kuckuck

wie…

Passiert, wenn es passieren soll, auch wenn ich damit
unterwegs bin oder mein Mann, dafür hat sie ihr Handy mit,
dass sie sich im Notfall melden kann.

Aber sie kann den Hund nicht tragen und ist als Kind alleine mit ihm…

aber wie??? Gibt es da Tricks, ohne dass ich das Tier rund und
fett bestechen muß? Was übrigens nicht funktioniert, sie ist
nicht so Freßsüchtig und Futterorientiert.

Dafür habe ich Dir Clickertraining empfohlen…wie Du Deinen Hund konditionierst ist im Prinzip egal, wenn er nicht auf Leckerlie steht, dann auf schmusen, knuddeln, Ballwerfen, springen, was auch immer.
Du konditionierst den Hund mit dem Klicker so, dass er weiss wenn es klickt „Jetzt kommt was tolles“ was das ist, ist von Hund zu Hund verschieden.
Für taube Hunde ist der Klicker übrigens eine Taschenlampe :smile:

Schau Dir mal an wie Delphine und Wale dressiert werden…das ist nämlich die gleiche Methode.

damit er ausgepowert ist, mehr Bwegung wie zB. Fahrradfahren.

Die beiden rennen weiß der Teufel wieviele Kilometer am Tag,
reicht dass nicht? Naja, scheinbar nicht … Muß mein Mann
eben das Fahrradfahren übernehmen, (auch gut für
ihn :o))

Besser so :wink:

Was für ein Mix ist er denn, weisst Du das zufällig?

Sie ist eine „Masurische Jagdbracke“ (polnischer Notfall),
keine Ahnung, was da alles so drin ist. Ich habe versucht, das
solala zuzuordnen, aber keine Chance. Sie ist falbfarben, sehr
schlank, sehr schnell, buddelt gern Mäuse aus( und frißt die
dann *würg*), hat eine dunkle Gesichtsmaske und einen
kilometerlangen Schwanz. Das Fell ist relativ kurz und glatt
anliegend, Sie hat lange Schlappohren, die bis an die Lefzen
reichen.

Also von der Statur her wie ein Windspiel…also eher Windhund…in der Tat, ein Renner *lol

Danke für den Buchtipp, werde ich mir zu Gemüte führen,
vielleicht ist was passendes dabei.

Hast du schon mal was von einem Schweizer Hundetrainer gehört,
der die Hunde gewaltfrei und ohne Bestechung dazu bringt, das
zu tun, was Mensch erwartet? Mir fällt der Name nicht mehr
ein, aber seine Methoden fand ich super gut.

Clickertraining ist absolut gewaltfrei denn diese Methode verleidet nicht das Fehlverhalten, sondern bestärkt das erwünschte Verhalten.

Ohne „Bestechung“ wie Du es nennst glaube ich nicht, dass der Schweizer arbeitet…irgendein Lob gibt es immer, sonst gibt es ja für den Hund keinen Anlass sein Verhalten zu ändern.

Wenn Du Dir bitte auch die Mühe machen würdest, Dir die Seiten anzusehen, die ich Dir poste *fg

Gruß
Maja

2 „Gefällt mir“

Hi

Guten Morgen,

  1. Warum läßt Du Deine Neunjährige mit - ich schätze mal -
    20-30 Kilo,

Nein, haben die nicht zusammen und einzeln auch nicht…

Renee schätzt hier das Gewicht der Neunjährigen und nicht das
der Hunde :wink:

Danke, habe ich mißverstanden! :o)

Gruß
Sabine

Gruß
Edith

Moin Sabine,

Hallo Maja,

HariBo hat das glaube ich geschrieben, hilf Deiner Tochter den
Hund selbst auszubilden, wenn sie irgendwann in Zukunft mit
ihm alleine laufen möchte.

Ich denke, dass ist gut, dass werden wir versuchen!

Wenn Du Dir bitte auch die Mühe machen würdest, Dir die Seiten
anzusehen, die ich Dir poste *fg

Mache ich sofort *hackenzusammenschmeiß* :o)
Hatte gestern keine Zeit (und keine Lust mehr nach `nem ganzen Tag Compu), bekam schon Ärger von meinen Lieben, weil ich immer noch im Büro saß…

LG
Sabine

Gruß
Maja

Hallo Sabine,
ich weiß du hast das schon oft genug gehört, aber ich muß jetzt kurzfristig auch
in die gleiche Ecke rufen! Bitte, bitte lass deine Kleine nicht ganz allein mit
den Hunden spazierengehen!
Mir geht es um ein mir kürzlich passiertes aktuelles Erlebnis!
Kurz dazu mein 4jähriger Rüde und ich (23 Jahre) gingen am Samstag ganz normal
spazieren, mein Hund lief fröhlich neben mir Fuß und als wir um eine Ecke kamen
sahen wir schon einen uns bekannten Dackel! Da dieser einer von den 5 Hunden
war, der meinen doch 45 kg schweren Hund schon gebissen hatte (was sich meiner
immer gefallen ließ) wollte ich noch schnell umdrehen, aber der Hund hatte uns
schon gesehen! Er rannte knurrend auf uns zu, tja und das hat sich meiner dann
einfach nicht mehr gefallen lassen und hat den Dackel gepackt und nach unten
gedrückt!
Das Quiecken und Gekreische wünsch ich keinem Menschen, vorallem keinem
9jährigen Kind mit anzuhören! Wird mir noch ganz schlecht davon wenn ich dran
denke!
Warum ich dir das erzähle? Na die Kinder die mit dem Hund unterwegs waren, waren
gerade 12 Jahre alt, also nochmal 3 Jahre älter! Ich fühle mich durchwegs in der
Lage mit meinem Hund klarzukommen, da er auch wunderbar folgt und von sich aus
selber nie zu einem Hund stänkert, aber trotzdem gab es schon mittlerweile 6x
den Fall daß mein Hund gebissen wurde! Und das Hauptproblem war: Ich lebe auch
auf dem Dorf! Weil hier gerade Menschen es nicht für nötig halten ihre Hunde
anzuleinen, zu sozialisieren oder ihren Hof zuzumachen! Ich glaube nicht, daß
eine 9jährige damit klarkommt!
Geh halt einfach noch ein paar Jährchen mit den 2 bzw. 3 spazieren, lass sie das
Kommando führen, aber im Ernstfall ist einfach noch jemand dabei, der eingreifen
kann!
Ich hoffe du findest eine Lösung und nimmst mir nicht krum daß ich dich
vollgelabert habe!

Schöne Grüße und viel Glück
Marisa

Hallo Maja,

noch `ne Frage (zum Clickern)

http://www.ferdility.de/clicker/include.php?path=sta…

An Büchern kann ich Dir Martin Pietralla empfehlen, mir
gefällt seine Art mit Hunden umzugehen und ich habe ihn schon
persönlich kennenlernen dürfen *g
Martin hat früher auch hier mitgewirkt:
http://www.yorkie.ch/clicker/

Wenn sie mit Clickertraining anfängt, sich dann aber doch für Agility o.a. interessiert und dort mit dem Hund arbeitet, beißt sich das nicht?
Leider sind meine Erfahrungen mit Hundevereinen nicht so toll …

LG
Sabine

Gruß
Maja

Hallo Lotti,

Guten Morgen HariBo,

so, den Kopf gewaschen hast du ja nun in ausreichendem Maße
gekriegt

Danke für dein Verständnis! ;o)

Du beschreibst deine Tochter als hundeerfahren und
selbstbewusst. Ich gehe mal davon aus, dass sie auch
entsprechend Pflichtgefühl mitbringt? In dem Fall würde ich
eine recht gute Möglichkeit sehen; In unserem Hundeverein gibt
es eine Jugendgruppe. Voraussetzung ist, dass Jugendliche, die
da mitmachen, ihren EIGENEN Hund führen (also nicht den von
Mama und Papa ausgebildeten und versorgten Hund ein bisschen
über den platz zerren).

Das ist es! Ich denk, dass wäre eine gute Sache ( weil Slubi „eigentlich“ zu Lotti gehört (sie hat sie gefunden) und darum sollte sie auch den Hund führen lernen.) Ausser den üblichen kleinen Rowdieattacken (Rüpelzeit) haben wir hier einen lieben, lernwilligen, treuen Hund der keine Probleme macht. Nur wenn sie ihre Freunde sieht … (ich muss da jetzt unbedingt hin!!!)

Zugegebenermaßen war ich ziemlich

skeptisch, bin aber mittlerweile absolut überzeugt von dem
Konzept. Die Kids (die Jüngsten dürften so 7 - 8 Jahre sein,
auch ein Rolli-Fahrer ist dabei!) sind ohne jede Diskussion
die „Alphas“ ihrer Hunde. Klar geht das nicht ohne
Unterstützung der Eltern, aber die Rudelhierarchie muss klar
sein - nur einer kann der Boss sein!
Du hast ja geschrieben, dass du kein Fan von Hundeplätzen
bist. Aber Hundeplatz ist nicht gleich Hundeplatz! Mein Hund
muss auch nicht „abgerichtet“ werden und anschreien (wie
lieder noch auf etlichen Plätzen üblich) muss man seinen hund
auch nicht, der hört i.d.R. recht gut.

Und verprügeln und das Viech fast erwürgen und Elektroschocks und und und … superätzend! :o(

Schau dich einfach mal

um, ob du einen passenden Verein mit Jugendgruppe in deiner
Gegend findest. Kleiner Tipp: Auf Plätzen, die Agility
anbieten, wird meist „sanfter“ ausgebildet, weil ein
„abgerichteter“ Hund, der nur blind gehorcht, für’s Agility
nicht allzu tauglich ist.

Bei uns ist ein Platz, die machen auch Agility, habe aber auch schon den „typischen“ Schäferhundprügler dort „trainieren“ sehen. :o(
( Schon gut, schon gut, es gibt auch ordentliche Schäferhundleute, ich weiß … ist nur ein bißchen provokativ :o) !!!

Noch einen Tipp zum Belohnen: Du schreibst, dass deine Hunde
nicht futterorientiert sind. Erfahrungsgemä´ß kann man jeden
Hund mit irgendwas locken; eine Freundin backt jeden Samstag
Fleischküchle für ihre Hündin, weil die nix Anderes als
Belohnung nimmt. Muss aber nicht sein: viele Hunde lassen sich
prima mit Spielzeug motivieren. Wenn ich meinem Zeckentaxi
auch nur seinen Ball ziege, läuft der beim Arbeiten wie ein
Uhrwerk, weil er weiß, nach ein paar Übungen gibt’s Päuschen
mit fröhlichem Ballspiel!

Ich werde deinen Rat aufnehmen und Lotti motivieren, mit Slubi auf den Platz zu gehen. Denkst du, dass ließe sich mit clickern vereinbaren? Wie sind denn da deine Erfahrungen?

Also, viel Erfolg und vor allem auch viel Spaß!

HariBo

Danke erstmal!
LG
Sabine