Umschmeißhund

Hallo Sabine,

Hallo Marisa,

ich weiß du hast das schon oft genug gehört, aber ich muß
jetzt kurzfristig auch
in die gleiche Ecke rufen!

*senkdenkopfundlasseübermichergehen* :o)

Bitte, bitte lass deine Kleine

nicht ganz allein mit
den Hunden spazierengehen!

Doch, aber anders. Habe einiges mitgenommen und werde das jetzt anleiten und auf eine Bahn bringen, aber durch muß da Lotti, nicht ich!

Mir geht es um ein mir kürzlich passiertes aktuelles Erlebnis!
Kurz dazu mein 4jähriger Rüde und ich (23 Jahre) gingen am
Samstag ganz normal
spazieren, mein Hund lief fröhlich neben mir Fuß und als wir
um eine Ecke kamen
sahen wir schon einen uns bekannten Dackel! Da dieser einer
von den 5 Hunden
war, der meinen doch 45 kg schweren Hund schon gebissen hatte
(was sich meiner
immer gefallen ließ) wollte ich noch schnell umdrehen, aber
der Hund hatte uns
schon gesehen! Er rannte knurrend auf uns zu,

Slubi läuft bei Lotti nicht frei ( noch nicht), ist kein Beißer und rennt weg, wenn sie einem Beißer begegnet. Hatten wir schon und seitdem nähert sie sich sehr vorsichtig und unterwürfig. Ist ganz schnell weg, wenn das Signal kommt: Ich bin nicht freundlich und ich will auch nicht spielen.

tja und das hat

sich meiner dann
einfach nicht mehr gefallen lassen und hat den Dackel gepackt
und nach unten
gedrückt!
Das Quiecken und Gekreische wünsch ich keinem Menschen,
vorallem keinem
9jährigen Kind mit anzuhören!

Ich wünsche dir, dass der Dackel draus gelernt hat! … Und stimme dir zu, dass das für ein Kind nicht so toll ist zu erleben.
Aber Lotti wächst ja nicht mit 1 Hund auf, sondern mit 2, wo auch schon mal Streß um Kauknochen, geklaute Leckerlis, Papagei ärgern und solche Dinge mehr geht. Sie ist da nicht mehr ganz so empfindlich, weil sie gemerkt hat, dass es sich schlimmer anhört als es ist. Sie greift dann mit scharfem Wort ein und dann ist wieder gut :o)

Wird mir noch ganz schlecht

davon wenn ich dran
denke!

Vermutlich würde dir auch schlecht werden, wenn du hören würdest, mit welcher Lautstärke, mit welchen Geräuschen, Geknurre und Geschnaufe hier gespielt wird. Slubi zieht die Lefzen hoch wie ein Wolf, wenn Bernie versucht, sich daran zu hängen! ;o)
Häufig ist die Geräuschkulisse und das, was wir wahrnehmen, auch bei raufenden Hunden schlimmer als das, was da gerade passiert. Ein „normaler“ Hund beißt nicht zwingend während einer Rauferei den Gegner tot oder versucht das. Dafür sind „normale“ Hunde zu sozial. Die werden in die Schranken verwiesen und gut. Manchmal heftiger, aber nicht tödlich. Schlimmer ist es, wenn wir Menschen bei einer solchen Rauferei ( für den Hund) überreagieren und die Tiere durch unsere Angst, Geschrei, Gefuchtel noch anstacheln. Auch indem wir versuchen, dran rumzureißen, vermitteln wir nicht :Ich will nicht, was du hier tust!", sondern: „Ich bin hier und stärke dich, du hast meine Unterstützung, mach weiter!“ Ruhe bewahren ist hier das Zauberwort.

Warum ich dir das erzähle? Na die Kinder die mit dem Hund
unterwegs waren, waren
gerade 12 Jahre alt, also nochmal 3 Jahre älter!

Mit einem solchen Hund würde ich Lotti nicht losschicken, egal ob Bernhardiner oder Chihuahua.

Ich fühle

mich durchwegs in der
Lage mit meinem Hund klarzukommen, da er auch wunderbar folgt
und von sich aus
selber nie zu einem Hund stänkert, aber trotzdem gab es schon
mittlerweile 6x
den Fall daß mein Hund gebissen wurde!

Slubi hat gelernt, es gibt auch Hunde, die nicht spielen wollen, und geht dann nicht hin oder rennt schnell weg ( was sie suuuper kann, rennen, meine ich ;o))

Und das Hauptproblem

war: Ich lebe auch
auf dem Dorf! Weil hier gerade Menschen es nicht für nötig
halten ihre Hunde
anzuleinen, zu sozialisieren oder ihren Hof zuzumachen! Ich
glaube nicht, daß
eine 9jährige damit klarkommt!
Geh halt einfach noch ein paar Jährchen mit den 2 bzw. 3
spazieren, lass sie das
Kommando führen, aber im Ernstfall ist einfach noch jemand
dabei, der eingreifen
kann!
Ich hoffe du findest eine Lösung und nimmst mir nicht krum daß
ich dich
vollgelabert habe!

Neee, tu ich nicht, ausserdem labern tun nur die, die nix zu sagen haben :o), und du hast ja was zu sagen gehabt!

Schöne Grüße und viel Glück
Marisa

LG zurück
Sabine

Hallo Lotti-Lu,

warum soll sich das denn beissen? Oder verstehe ich vielleicht Deine Frage falsch?

Gruß
Maja

Clickern und Agility

Hallo Lotti-Lu,

Hallo Maja,

warum soll sich das denn beissen? Oder verstehe ich vielleicht
Deine Frage falsch?

Ich weiß nicht, ob bei Agility nach bestimmten Methoden gearbeitet wird und dann clickern kontraproduktiv sein könnte???

LG Sabine

Gruß
Maja

Ich weiß nicht, ob bei Agility nach bestimmten Methoden
gearbeitet wird und dann clickern kontraproduktiv sein
könnte???

Agility ist Hundesport, keine Erziehungsrichtung…Lob ist das A und O jeder guten (Begleit-)Hundeausbildung…wie gelobt wird ist im Prinzip wurscht.
Wenn Dein Hund auf den Clicker konditioniert ist, dann ist das sein Lob(Signal) Clickerhunde werden auf jeden Fall durch positive Bestärkung ausgebildet…ich wüsste nicht, was beim Hundesport in die Quere kommen soll…

Gruß
Maja

Hallo Lotti-lu,

Für einen Spaziergang allein mit dem Hund ist m.E.

noch zu früh. Im Fall des Falles wird der Hund sie eben mal so
umschmeissen, ohne besonders ungehorsam oder böse zu sein.

Schließe ich jetzt nicht mehr aus, nach dem heute Erlebten.
Darum meine Fragen

Warum solltest davon ausgehen, dass er es boshafterweise macht? Wenn ein 11monate alter Hund „durchgeht“ ist er doch nicht böse, auch wenn er in dem Moment ungehorsam ist?

Darum möchte ich beiden die Möglichkeit geben, miteinander
Respekt und den Umgang zu lernen. Dem Hund zusätzlich die
Unterordnung. Das klappt aber schon gut, da Lotti sehr
dominant ist und auch in „Krisensituationen“ ( Spiel, Futter)
ganz klar sagt, wer Chef im Ring ist. Das haben beide Hunde
bisher super akzeptiert. Den Machtkampf gab es auch schon,
Lotti ist eindeutig die Chefin in der Gruppe.

Gegen den Umgang miteinander und die Beschäftigung mit dem Tier ist überhaupt nichts einzuwenden, wenn ein Erwachsener in der Nähe ist.

Doch, tu`ich auch weiter, ich habe aus eigener Erfahrung (
unten schon mal gesagt, and. Posting) nur Positives gelernt
und gebe das auch an mein Kind weiter. Unsere Familie ist,
bezogen auf unsere Tiere ganz klar strukuriert, jeder hat
seinen Platz und auch seinen Job, und das klappt auch sehr
gut. Etwas natürliches muß man nicht, nur weil „man das heute
so macht“ kaputt reden. Manchmal ist es einfach gut so wie es
sich entwickelt.

Es gibt fast nur positives, wenn man seine Kinder mit Tieren umgehen lässt. Gut das jeder in der Familie seine Aufgaben hat und es so schön klappt.

Dennoch bin ich dagegen Kinder bis zu einem gewissen Alter mit Tieren (Hunden) allein zu lassen. Nirgendwo habe ich gesagt „das macht man nicht - oder das macht man heut so“, solche Äußerungen finde ich sowieso albern. Es hat einfach damit zu tun, dass Kinder und Hunde nun mal eine andere Sprache sprechen.

Gehst du wirklich davon aus, dass deine 9-jährige schon genau drauf hat, jetzt reagiert der Hund so, jetzt muss ich das machen? Der Hund wird - seiner Natur gemäß - jedoch sehr viel konsequenter seine Instinkthandlungen durchsetzen, vielleicht zum Schaden des Kindes.

Selbst du, die du positive Erfahrungen gemacht hast, überlegst doch, ob der Hund dein Kind „bösartigerweise“ umgeschmissen hat. Meiner Überzeugung nach hat er das nicht, er war ungehorsam. Da eine 9-jährige dem noch nichts entgegenzusetzen hat, sollte sie noch nicht ganz allein mit ihm spazierengehen. Ich bin selbst mit 17 noch von unserem Hund mitgezogen worden (allerdings stand ich auf Eis) und von empörten Leuten, zu denen der Hund mich gezogen hatte, angerüffelt worden, ob ich die „Bestie“ nicht gefälligst festhalten könnte.

Gruß
Nita

Hallo,

mit Clickern habe ich keine persönlichen Erfahrungen gemacht, deshalb möchte ich dazu auch nix schreiben, was ich nur mal irgendwo gelesen habe. Wenn Lotti mit Slubi auf den Platz geht, ist es sowieso das Beste, wenn ihr die Ausbildungsmethode mit dem jeweiligen Ausbilder besprecht. Beide müssen von der Methode überzeugt sein und schließlich passiert auf dem Platz nur Anleitung und Erfolgskontrolle, die „eigentliche“ Arbeit macht man tagtäglich zu Hause…

Gruß

HariBo

Hallo Lotti,

ich stimme Maja zu: man kann Clickern UND Agility UND Fahrradfahren UND alles Mögliche andere machen, das ist überhaupt kein Problem.
Manche Übungen (Grunderziehung oder Tricks) bringt man dem Hund mit Clicker bei und andere eben mit aneren Hilsmitteln - manchmal scheitert das Clickern auch daran, daß mir beim Training zwei bis drei Hände fehlen *grins*. Ich kann z.B. schlecht einen Stock halten, die Leine halten, den Clicker rechtzeitig bedienen UND noch ein Leckerchen rausgeben oder gar passend schmeißen.

Grüße
Gordie

[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]

Hallo.

Ich war auch noch jung 7-9 Jahre alt und bin mit 1-2 Hunden durch die Gegend getigert.Es ist schon ein Unterschied, ob man ländlich wohnt oder in der Großstadt.
Auch bei uns kannte jeder jeden.Und wenn du meinst, das Deine Lotti mit dem Hund umgehen kann, dann schick sie los!Vielleicht mit ein paar Regeln, wie zBsp. Leine loslassen, wenn ein anderer Hund kommt etc.
Vorher vielleicht noch zur Hundeschule, die habe ich übrigens auch absolviert!

LG Manu

Hallo,

Und wenn du meinst, das Deine
Lotti mit dem Hund umgehen kann, dann schick sie
los!Vielleicht mit ein paar Regeln, wie zBsp. Leine loslassen,
wenn ein anderer Hund kommt etc.

alle Radfahrer werden dich für diesen Tipp lieben!

Gruß, Niels

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N’Abend!

Und wenn du meinst, das Deine
Lotti mit dem Hund umgehen kann, dann schick sie
los!Vielleicht mit ein paar Regeln, wie zBsp. Leine loslassen,
wenn ein anderer Hund kommt etc.

alle Radfahrer werden dich für diesen Tipp lieben!

Genau wie es alle Radfahrer lieben werden, wenn sie um die Ecke gesaust kommen und vor zwei, sich auseinandersetzenden Hunden quietschend in die Bremsen gehen müssen.

Grüße
Christiane

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Hallo
Sorry, aber was hat das Leinenloslassen, wenn ein anderer Hund kommt, mit einem Fahrradfahrer zutun? Ich glaub nicht, das Lotti das nicht einschätzen kann!!!
Wenn ich Hunde sehe, fahre ich langsamer …
Manu

Hallo,

Wenn ich Hunde sehe, fahre ich langsamer …

ich kann dir jetzt aus meinem reichhaltigen Schatz an „Weisheiten von Hundehaltern“ zitieren, nachdem es zum Konflikt zwischen Hund und Radfahrer gekommen ist. Normalerweise fahre ich gut 30 km/h, beim Näherkommen von Hunden reduziere ich auf 15-20 km/h:

Hundehalter 1: „Sie müssen ja auch nicht so rasen“
Hundehalter 2: „Ja, fahren Sie doch einfach zügig vorbei“

(Aha! Am besten vorher fragen, wie schnell die optimale Passiergeschwindigkeit ist)

Noch so etwas:
Jogger läuft auf ca 2 Meter breitem Feldweg rechts. Sein Hund hinter ihm. Ich nähere mich von hinten und klingele um den Jogger auf mein Herannahen aufmerksam zu machen. Jogger wirft Blick über die Schulter und tut nichts, Hund bleibt mitten auf dem Weg stehen. Ich rufe „hallo, ihr Hund“. Antwort „Ihnen gehört der Weg nicht alleine“. (Aber scheinbar dem Hund).

Ich fahre täglich zweimal 20 km und möchte einfach mal nur eine Woche erleben, in dem mir kein Hund hinterher rennt, mich ankläfft, im Weg stehen bleibt. Rekord sind drei Ereignisse auf einer Fahrt.

Gruß, Niels

Moin!

Stimme in vielen Dingen mit dir überein, aber

… der Halter eines Hundes
(also derjenige am anderen Ende der Leine) sollte unbedingt um
einiges schwerer sein als der Hund, weil er nur dann eine
Chance hat, seinen Hund im Bedarfsfall zu halten.

ein Hund kann über eine kurze Distanz das 10-fache seines eigenen Körpergewichts ziehen. Wie schwer darf bzw. muss dann ein adäquater Hundeführer sein???

Fröhliche Grüße
Manu

Hallo Sabine,

zunächst möchte ich auf deine Frage eingehen, wie du dem Tochter/Hund-Team beibringen kannst, daß Hund nicht einfach wegzulaufen hat. Normalerweise würde ich das Schleppleinentraining empfehlen, aber bei einem so kleinen Menschen… natürlich nicht. Denn da baut sich eine Kraft auf, die deine Tochter auch ohne Schleppleine schon nicht halten kann. Wenn die positive Konditionierung nix bringt oder gebracht hat, würde ich das Mädel gar nicht mehr mit den Hunden losgehen lassen.

Auch wenn Kinder gewohnt sind, mit Hunden umzugehen, ergeben sich häufig Situationen, in denen sie überfordert sind (das gilt durchaus auch für erwachsene Hundehalter). Falls etwas passiert, zahlt die Versicherung nix.

Grundsätzlich meide ich alle Kinder, die mit „ihren“ Hunden unterwegs sind… ein unkalkulierbares Risiko.

Viele Grüße
Manu

Wenn ich Hunde sehe, fahre ich langsamer …

ich kann dir jetzt aus meinem reichhaltigen Schatz an
„Weisheiten von Hundehaltern“ zitieren, nachdem es zum
Konflikt zwischen Hund und Radfahrer gekommen ist.
Normalerweise fahre ich gut 30 km/h, beim Näherkommen von
Hunden reduziere ich auf 15-20 km/h:

Hi Niels.

Bei 15-20, wie lang ist dann dein Bremsweg? Das Problem dürfte sein:
Der Radfahrer fährt auf Spazierwegen mit Geschwindigkeiten, die auch vom Spaziergänger ohne Hund nicht vermutet werden. Niemand läuft, z.B. auf einem Waldweg, streng rechts. Macht der „Möchtegernrennfahrer“ nicht durch Signal (Ich glaube viele haben gar keine Glocke oder Klingel) auf sich aufmerksam, der Fußgänger geht plötzlich quer zum Weg, „bumm !!!“. Natürlich hat der Fußgänger Schuld. Hier sollte der Gesetzgeber eingreifen und deutliche Signalgebung verlangen.
Übrigens die gleiche Kategorie Verkehrsteilnehmer, die auf Bundesstraßen, in Dreierreihe, die rechte Fahrspur blockiert, obwohl ein Radweg vorhanden ist.

MfG Vanic.

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… der Halter eines Hundes
(also derjenige am anderen Ende der Leine) sollte unbedingt um
einiges schwerer sein als der Hund, weil er nur dann eine
Chance hat, seinen Hund im Bedarfsfall zu halten.

ein Hund kann über eine kurze Distanz das 10-fache seines
eigenen Körpergewichts ziehen. Wie schwer darf bzw. muss dann
ein adäquater Hundeführer sein???

Was für die meisten Lebewesen gelten dürfte; wenn ich mich mit meinem ganzen Körper und viel Schwung nach vorne werfe und dann laufe, krieg ich vermutlich auch etwas schwereres bewegt. Man sollte zumindest so schwer sein und auch so sehr beisammen, daß man nicht bei jedem Ruck des Hundes auf dem Hintern landet und mitgezogen wird. Man muß eben den Hund abschätzen (i. a. ist es ja schon kurz zuvor erkennbar, wenn er lossprinten will) und dem Zug entgegenwirken können.

Bis denne
Schnoof

Hallo,

Bei 15-20, wie lang ist dann dein Bremsweg?

ich schätze mal keine 5 Meter. Für mich hat sich diese Geschwindigkeit als die mit den geringsten Problemen herausgestellt. Werde ich langsamer, bleibe ich länger in Reichweite der „spielenden“ Hunde. Darum geht es aber auch nicht. Es geht darum, dass die Hundehalter einen nach dem Klingeln anglotzen und der Hund mitten auf dem Weg stehenbleibt ohne dass Herrchen oder Frauchen auch nur eine Bewegung machen oder ein Wort sagen. Oder aber der Hund rennt kläffend hinter einem her während sich seine Besitzer die Kehle rausschreien.

Das Problem dürfte
sein:

Der Radfahrer fährt auf Spazierwegen mit Geschwindigkeiten,

es handelt sich hier nicht um einen „Spazierweg“ sondern um einen geteerten Feldweg der primär zum Erreichen der Felder dient und ein paar hundert Meter vom Ort entfernt nahe der Bundesstraße verläuft. Er ist gut einsehbar, wird häufig von Radfahrern befahren. Zu Konflikten mit reinen Spaziergängern kommt es praktisch nicht, nur mit den Hunden/Hundehaltern.

die auch vom Spaziergänger ohne Hund nicht vermutet werden.

15 bis 20 km/h ist ganz normale Fahrradgeschwindigkeit.

Niemand läuft, z.B. auf einem Waldweg, streng rechts. Macht
der „Möchtegernrennfahrer“ nicht durch Signal (Ich glaube
viele haben gar keine Glocke oder Klingel) auf sich
aufmerksam, der Fußgänger geht plötzlich quer zum Weg, „bumm
!!!“.

Was hat das mit meiner vorhergehenden Posting zu tun?

Natürlich hat der Fußgänger Schuld. Hier sollte der
Gesetzgeber eingreifen und deutliche Signalgebung verlangen.

Das Gesetz ist ein stumpfes Schwert. Da die Einhaltung praktisch nicht überprüft wird, nutzen weitere Gesetze nichts. Das Gesetz sieht auch vor, dass Hunde nicht einfach hinter fremden Radfahrern herrennen dürfen und trotzdem passiert mir das laufend.

Übrigens die gleiche Kategorie Verkehrsteilnehmer, die auf
Bundesstraßen, in Dreierreihe, die rechte Fahrspur blockiert,
obwohl ein Radweg vorhanden ist.

ich muss zugeben, dass es mir schwerfällt, als einzelner Radfahrer eine Dreierreihe zu bilden. Dir wäre es vermutlich lieber, wenn sie alle hintereinander fahren würden, damit du dich auch bei Gegenverkehr noch an ihnen vorbeiquetschen könntest (wie war das mit 1,5 Metern Sicherheitsabstand?).

Letztendlich läuft deine gesamte Argumentation darauf hinaus, bloß nicht über die Handlungsweise der Hundehalter nachdenken zu müssen. Da sind 15-20 km/h immer noch zu schnell, da wird plötzlich - völlig off topic - das Verhalten der Radfahrer auf Bundesstraßen hervorgekramt (oder gehen dort Menschen mit Hund Gassi?), da wird von Radfahrern ohne Klingel gesprochen obwohl im vorangehenden Posting deutlich vom Klingeln die Rede war. Natürlich gibt es das alles, es gibt jedoch auch eine Menge von Hundehaltern, die durch ihr Verhalten für jede Menge Konfliktstoff sorgen. Und dass ein Mädchen mit einem Hund, der eben mal das Kind umrennt ein solches Konfliktpotenzial besitzt, sollte doch wohl jedem einleuchten. (Womit endlich wieder das Ursprungsthema erreicht ist).

Gruß, Niels

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Hi Ihr zwei,

ich bin sowohl als auch…und stelle fest: Rücksichtnahme ist das A und O das sich beide Gruppen hinter die Löffel schreiben sollten. Keiner von beiden trägt einen Heiligenschein und macht alles richtig und weder Radfahrer noch Spaziergänger mit oder ohne Hund hat das alleinige Wegerecht gepachtet :smile:

Gruß
Maja

Hallo,

ich bin sowohl als auch…und stelle fest: Rücksichtnahme ist
das A und O das sich beide Gruppen hinter die Löffel schreiben
sollten.

das ist ja ein ganz netter Satz, aber leider sehr wischi-waschi.
Ein wenig konkreter wäre mir schon lieb.

Ich geh nach folgendem Schema vor: Fahrt verlangsamen, Klingeln, zügig vorbeifahren (wie gesagt sind sich die Hundebesitzer uneins, ob „zügig“ zu schnell oder zu langsam ist). Zusätzlich wird das Anschauen des Hundes vermieden (fällt allerdings etwas schwer, wenn der Hund bereits beim Herankommen nervöse Zuckungen bekommt).

Wie kann ich also konkret dieses Schema verbessern, um Problemsituationen zu vermeiden?

Und sag nicht, dass ich nicht nach einem Schema vorgehen soll. Um individuell zu handeln müsste ich die Hunde und Herrchen kennen, was wohl unzumutbar ist.

Ach ja, und ein paar praktische Tipps zum Thema Rücksicht für die Hundebesitzer wären sicher auch nicht schlecht.

Gruß, Niels

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Also wenn mir ein Fahrradfahrer entgegen bzw. hinterher kommt und mein Hund ist frei rufe ich ihn entweder zu mir oder lege ihn ab. Und wenn der Fahrradfahrer vorbei is kann er wieder los. Frag mich wirklich warum das so ein großes Problem bei vielen Hundehaltern ist.
Und wenn ich meinen Hund am Fahrrad mit dabei habe und mir kommen andere Fahrradfahrer entgegen ruf ich ihn genauso und er muss kurze Zeit eben neben mir bleiben.
Ich denke das ist selbstverständlich und wenn das nicht klappt muss man es eben üben.

bye Frieda

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