Umweltgifte als Grund für Fettleibigkeit?

Hallo,

als erstes soll das eine Information sein. Als zweites aber doch eine Frage: was haltet ihr davon?

http://www.zeit.de/online/2007/08/Umweltgifte?page=all

LG

Avera

Hallo Avera,
is echt n dickes Ding.
Kommt woher? Amerika sagst Du. Ah ja.

Gruß running

Hallo Avera,
is echt n dickes Ding.
Kommt woher? Amerika sagst Du. Ah ja.

Gruß running

Hallo runnig,

kannst Du vieleicht nochmal in etwas verständlicheren Worten versuchen zu erklären, was Du mir mitteilen möchtest? Ich möchte nicht versehentlich da etwas reininterpretieren, was Du vielleicht gar nicht gemeint hast.

Beste Grüße

Avera

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Hallo Avera,

kannst Du vieleicht nochmal in etwas verständlicheren Worten
versuchen zu erklären, was Du mir mitteilen möchtest? Ich
möchte nicht versehentlich da etwas reininterpretieren, was Du
vielleicht gar nicht gemeint hast.

Ich befürchte aber es ist so wie Du denkst.
Ich halte a) nicht viel von Dingen die aus den USA kommen.
Und b) denke ich, dass es täglich mindestens ca. 5000 Veröffentlichungen weltweit zum Thema Diapositas (Fettleibigkeit) gibt, die sich untereinander völlig widersprechen.
Ok jeder soll ja das glauben was ihm gefällt.
Das „dicke Ding“ war ein Ausruf des Erstaunens, dass jetzt Umweltgifte herangezogen werden um zu erklären, dass Bewegungsarmut, fette Ernährung und Fastfood überhaupt nichts mit "Fettleibigkeit " zu tun haben.
Man müsste mal wissen, in wessen Auftrag der Autor dieses Studie erstellt hat.

ebenso freundliche Grüße
Running

Hi Avera,

Die eigentlichen Ursachen für ein Übermaß an Moppeligkeit haben schon unsere Altvorderen vor Erfindung der Umweltgifte erkannt:

http://www.pinakothek.de/images/8926_11721-h.jpg

CU

Axel

hallo running,

deine äußerung zeigt, daß du dich mit der thematik nicht wirklich beschäftigt hast, und von deinen vorurteilen ausgehst.

strubbel
F:open_mouth:)

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hallo avera,

es sind bereits etliche ursachen für übergewicht identifizeirt worde, welche beileibe nicht nur was mit völlerei zu tun haben. aber 100% hat man alle ursachen noch nicht erkannt.
es gibt einfache ursachen wie krankheiten, sozialfaktoren oder fernsehen, dann aber auch schwierig zu identifizierende wie statistikfälschungen, hormonelle ursachen usw.
es muss bei jedem individuell untersucht werden, worin die ursache liegt.

strubbel
4:open_mouth:)

Hi Avera,

so ganz genau nehmen’s die Herrschaften aber nicht mit der Logik:

Die entsprechenden Gene würden zwar selbst nicht verändert, aber dauerhaft fehlgesteuert.
Ja von wem denn? Wer hockt da wo und steuert? Und später:

Über die hormonelle Wirkung kann BPA der Erbinformation offenbar Markierungen verpassen, welche ein Leben lang Einfluss auf die Lesbarkeit der Gene haben.
Also entweder ist der erste Satz richtig, dann kann der zweite nicht stimmen, oder umgekehrt.

Gruß Ralf

Hallo Ralf,

so ganz genau nehmen’s die Herrschaften aber nicht mit der
Logik:

Sie nehmen es sogar sehr genau mit der Logig.

Die entsprechenden Gene würden zwar selbst nicht verändert,
aber dauerhaft fehlgesteuert.

Ja von wem denn? Wer hockt da wo und steuert? Und später:

Über die hormonelle Wirkung kann BPA der Erbinformation
offenbar Markierungen verpassen, welche ein Leben lang
Einfluss auf die Lesbarkeit der Gene haben.

Darin liegt die Antwort, denn es gibt nicht nur Gene, sondern auch „Schalter“ die entscheiden, ob die Gene an, also fehlgesteuert, oder aus sind.

Gruß Avera

Hallo Strubbel,

es sind bereits etliche ursachen für übergewicht identifizeirt
worde, welche beileibe nicht nur was mit völlerei zu tun
haben. aber 100% hat man alle ursachen noch nicht erkannt.
es gibt einfache ursachen wie krankheiten, sozialfaktoren oder
fernsehen, dann aber auch schwierig zu identifizierende wie
statistikfälschungen, hormonelle ursachen usw.
es muss bei jedem individuell untersucht werden, worin die
ursache liegt.

Im Grunde bin ich Deiner Meinung, es muß eine Adipositas immer individuell betrachtet werden. Es ist aber nicht von der Hand zu weisen, daß wir an allen Ecken und Enden mit Umweltgiften in Kontakt sind und nicht zuletzt mit denen, die eine östrogenähnliche Wirkung haben.

Es gibt genügend Menschen, auch Kinder und Säuglinge, deren Kalorienbilanz ok ist und die dennoch zunehmen. Und ja, natürlich weiß ich, daß es haufenweise Menschen gibt, die schlicht und ergreifend zu viel „fressen“ und sich nicht bewegen.

Liebe Grüße

Avera

hallo,

deine äußerung zeigt, daß du dich mit der thematik nicht
wirklich beschäftigt hast,

Doch hab ich. Wieso schreiben jährlich hunderte Mediziner, Biologen und diverse andere Wissenschaftler ihre Dissertationen mit derart widerspüchlichen Aussagen???
Diapositas ist ein komplexes Thema und kann man nicht DEN einen Faktor für etwas verantwortlich machen und DEN anderen Faktor dafür aussen vor lassen.

und von deinen vorurteilen…

Nobody is perfekt. Lasse mich da gerne vom Gegenteil überzeugen.
Leider konnte mich noch keiner mit irgendeiner Sache, die aus Amerika kam, konfrontieren die gut war.
Aber ich bin ja noch nicht sooo alt, vielleicht lerne ich ja doch was kennen.
In diesem Sinne

grüßt running

Hi Avera,

Darin liegt die Antwort, denn es gibt nicht nur Gene, sondern
auch „Schalter“ die entscheiden, ob die Gene an, also
fehlgesteuert, oder aus sind.

Das ist nicht neu, die ganze Entwicklung des Menschen wird von solchen Schaltern gesteuert, Frau Nüsslein-Volhard hat für diese Entdeckung den Nobelpreis bekommen. Fragt sich nur, wer im Falle der genetisch verursachten Fettleibigkeit, wenn es sie denn gibt, die Schalter bewegt. Wäre halt schön, wenn es wenigstens ein Zipfelchen Begründung gäbe, warum ausgerechnet diese Kunststoffe schuld sein sollen.

Gruß Ralf

hallo,

deine äußerung zeigt, daß du dich mit der thematik nicht
wirklich beschäftigt hast,

Doch hab ich. Wieso schreiben jährlich hunderte Mediziner,
Biologen und diverse andere Wissenschaftler ihre
Dissertationen mit derart widerspüchlichen Aussagen???

Diapositas

Adipositas, aber da Du Dich mit diesem Thema ja schon sehr ausführlich beschäftigt hast, weißt Du das natürlich.

ist ein komplexes Thema und kann man nicht DEN

einen Faktor für etwas verantwortlich machen und DEN anderen
Faktor dafür aussen vor lassen.

und von deinen vorurteilen…

Nobody is perfekt. Lasse mich da gerne vom Gegenteil
überzeugen.
Leider konnte mich noch keiner mit irgendeiner Sache, die aus
Amerika kam, konfrontieren die gut war.
Aber ich bin ja noch nicht sooo alt, vielleicht lerne ich ja
doch was kennen.
In diesem Sinne

grüßt running

Interessanter Artikel. Dazu faellt mir spontan ein: Gibt es Menschen, die weniger essen als sie verbrauchen (oder genausoviel wie sie verbrauchen) und trotzdem zunehmen? Falls es solche Leute gibt (bei denen nicht eine eventuell existierende Krankheit festgestellt wurde, die solch ein Verhalten hervorruft), wer weiss, vielleicht sind dann tatsaechlich die Umweltgifte schuld. Ich habe nur das Gefuehl, dass es schwer sein wird, solche Leute zu finden …

Gruesse,

Kris

Hallo Kris!

Gibt es Menschen, die weniger essen als sie verbrauchen (oder
genausoviel wie sie verbrauchen) und trotzdem zunehmen?

Fleisch, Muskelmasse und Fett aus dem Nichts gibt es nicht. Was ein Mensch auf den Rippen hat, hat er sich angefuttert.

Gruß
Wolfgang

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Hallo Avera.

Ich finde es gut, dass immer wieder etwas Neues zum Thema Adipositas gefunden wird. Ich finde es aber bedenklich, dass immer mehr gefunden wird, was die Betroffenen aus der Verantwortung nimmt. Jetzt kann sich der Teil der Fettleibigen, die sich falsch ernähren und zu wenig bewegen (meiner Meinun nach der überwiegnede Teil), beruhigt zurücklehen und behaupten: „ich kann ja nix machen - die Umweltgifte sind ja schuld…“
Andererseits ist es natürlich auch wichtig, über diese Erkenntnisse zu informieren - aber doch nicht so.

Beste Grüße
Lothar

Aus welchem Land kommst du denn? Gibts keine Mediziner, da, wo du herkommst?
Ich habe fast nichts gegessen und zugenommen, und zwar wegen einer Schilddrüsenunterfunktion, da kam das Gewicht auch quasi „aus dem Nichts“, das heißt ich weiß nicht wo es herkam, ich musste ein Knäckebrot nur ansehen um zuzunehmen, und da ernährte ich mich, nach zahlreichen Ernährungskuren/kursen schon eher gesund, auch wenn ich nicht viel Essen konnte.
Trotzdem war ich irgendwann auf 99 Kilo.
Nachdem ich letztes Jahr fast verreckt wär hab ich Tabletten bekommen und nehme seitdem ca. 2 Kilo pro Monat ab, obwohl ich mehr esse als vorher (mehr Energieumsatz), soweit es mein kaputter Magen zulässt.

Hat zwar nix mit Umweltgiften zu tun aber die Aussage, dass Fett ausschließlich angefressen ist, stimmt nicht. Es wird eher was falsch umgesetzt, über die Details kann ich dir da mangels Kenntnissen nichts sagen. Aber ICH weiß was ich gegessen habe, ich weiß auch wann ich falsch gegessen habe, aber wenn ich bei wenig Essen (zwangweise) das ausgewogen ist stark zunehme, wo zum Teufel soll das Gewicht herkommen?

lg
Kate

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Hallo Lothar,

Ich finde es gut, dass immer wieder etwas Neues zum Thema
Adipositas gefunden wird.

Ich auch.

Ich finde es aber bedenklich, dass
immer mehr gefunden wird, was die Betroffenen aus der
Verantwortung nimmt.

Mir geht es eher darum, daß die Verursacher in die Verantwortung genommen werden.

Jetzt kann sich der Teil der
Fettleibigen, die sich falsch ernähren und zu wenig bewegen
(meiner Meinun nach der überwiegnede Teil), beruhigt
zurücklehen und behaupten: „ich kann ja nix machen - die
Umweltgifte sind ja schuld…“

Das sollen die meinetwegen machen, mit der Haltung ist eh niemandem mehr zu helfen. Aber es geht ja gar nicht um diese Gruppe Menschen. Es geht um die, die schon lange und immer wieder versuchen abzunehmen und es nicht schaffen, um die, die trotz geringer Kalorienzufuhr dick und dicker werden, es geht um genau die Leute, deren Organismus die Überschwemmung mit östrogenhaltigen Stoffen nicht einfach wegsteckt, ob aufgrund eines Gendefektes oder aus anderen Gründen.

Andererseits ist es natürlich auch wichtig, über diese
Erkenntnisse zu informieren - aber doch nicht so.

Wie denn dann deiner Meinung nach?

Gruß

Avera

Hallo Kate!

Fleisch, Muskelmasse und Fett aus dem Nichts gibt es nicht.
Was ein Mensch auf den Rippen hat, hat er sich angefuttert.

Aus welchem Land kommst du denn? Gibts keine Mediziner, da, wo
du herkommst?

„Von nix kommt nix“, für diese Erkenntnis braucht man keine Mediziner und kein Mediziner wird Gegenteiliges behaupten. Die Masse eines Menschen muß zuvor als Nahrung zugeführt worden sein. Tatsächlich muß weit mehr an Nahrung zugeführt werden, als das, was man mit sich herum schleppt. Anders ist keine Verbrennung zur Aufrechterhaltung aller Organfunktionen und zur Temperierung des Körpers mit dauernder Wärmeabgabe möglich. Wenn auch noch Bewegung stattfindet, sei es auch nur, um die Kuchengabel zum Mund zu führen, ist weiterer Brennstoffeinsatz in Form von Nahrung erforderlich.

Die Existenz von Stoffwechselstörungen, die zu Fett- oder Wassereinlagerungen führen oder diese begünstigen, bestreitet niemand. Aber das ändert nichts an der Aussage, daß ein Mehrfaches von jedem Gramm Körpermasse zuvor als Nahrung zugeführt wurde.

Schließlich noch dies, obwohl ich kein Mediziner bin und nur beobachten kann: Ich erinnere mich an Kindertage, als hagere, geradezu eingefallen wirkende Menschen das Straßenbild bestimmten. Aber mit den ausgehenden 50er Jahren wurden Bäuche und Hälse immer dicker, Hüften und Busen immer ausladender. Konnte jemand seine Leibesfülle kaum noch bewegen, waren natürlich „die Drüsen“ die Ursache. Daß nicht gegessen, statt dessen in Mengen Fetttriefendes gefressen wurde und die Leibesfülle statt zu Fuß oder per Fahrrad im VW-Käfer geschaukelt wurde, wollte niemand hören. Die Menschen haben sich fett gesessen und gegessen und handelten sich damit Stoffwechsel- und Kreislauferkrankungen ein, nicht umgekehrt.

Gruß
Wolfgang

Aber mit den ausgehenden 50er Jahren wurden Bäuche

und Hälse immer dicker, Hüften und Busen immer ausladender.
Konnte jemand seine Leibesfülle kaum noch bewegen, waren
natürlich „die Drüsen“ die Ursache. Daß nicht gegessen, statt
dessen in Mengen Fetttriefendes gefressen wurde und die
Leibesfülle statt zu Fuß oder per Fahrrad im VW-Käfer
geschaukelt wurde, wollte niemand hören. Die Menschen haben
sich fett gesessen und gegessen und handelten sich damit
Stoffwechsel- und Kreislauferkrankungen ein, nicht umgekehrt.

Gruß
Wolfgang

Nachher behaupten kann man ja alles. Ich persönlich weiß von meinem Lebenswandel dass es nicht immer zutrifft. Aber pauschalisieren ist ja einfacher.

lg
Kate