Umweltgifte als Grund für Fettleibigkeit?

hallo wolfgang,

deine erinnerung in ehren, aber die fakten sagen anderes. die „epidemie“ der übergewichtigen in deutschland kommt im wesentlichen durch manipulation an der statistik und der öffentlichkeit. der anteil(!) der übergewichtigen bleibt gleich(normverteilung). die ganz dicken wurden allerdings noch dicker.
die ursachen sind verschieden: der höhere anteil an einwanderungen schlägt sich in der statistik nieder, die bemessungsgrundlagen wer als übergewichtig gilt wurde verändert, es liegen kaum langzeitvergleiche vor, höherer stress usw.
das modell der energiebilanz ist ein sehr schönes und einfaches, aber nicht hundertprozentig perfekt.
der menschliche körper scheint mir trotz alles polemik kein fass zu sein, ausgestattet mit ein- und ausgang.
indem man normalgewichtige menschen einfach zu übergewichtig erklärt, bekommt man eine dickenschwemme, was prima zu propaganda wider den genuss genutzt werden kann.
das hat bei der diabeteszahl auch geholfen.

strubbel

Nachher behaupten kann man ja alles. Ich persönlich
weiß von
meinem Lebenswandel dass es nicht immer zutrifft. Aber
pauschalisieren ist ja einfacher.

hast du die kalorien aufgeschrieben, die du zu dir nimmst? hast du gearbeitet? was arbeitest du? was fuer bewegungen hast du am tag ausgefuehrt?

der mensch ist kein perpetuum mobile. zunehmen durch gift ist nicht moeglich. jedoch kann der koerper beeinflusst werden, das ist aber eine ganz andere schiene, auf der man da faehrt.
und wenn ich lese, dass 1 wissenschaftler diese erkenntnis hat, sollte man weniger acht darauf geben, als wenn es heisst „wissenschaftlER“ und selbst dann ist es noch unsinn hoch zehn.

wenn du zunimmst, obwohl du wenig isst, dann ist du immer noch mehr als du brauchst. du wunderst dich, dabei wird dein koerper, weil auf sparmodus, immer langsamer.ob daran ein gift schuld hat oder nicht, spielt dabei keine rolle.

Es gibt genügend Menschen, auch Kinder und Säuglinge,
deren
Kalorienbilanz ok ist und die dennoch zunehmen.

dann ist die bilanz eben nicht ok. womit wir beim punkt des problems sind. das, was man verbraucht, ist bei jedem menschen anders. wenn ich ein ruhiger mensch bin und den ganzen tag sitze, verbrauche ich weniger als wenn ich stehe und weniger als wenn ich nervoes bin usw.

Und ja,
natürlich weiß ich, daß es haufenweise Menschen gibt,
die
schlicht und ergreifend zu viel „fressen“ und sich
nicht
bewegen.

und hier liegt ein weiteres problem: man muss nicht fressen um zuzunehmen.

Nachher behaupten kann man ja alles. Ich persönlich
weiß von
meinem Lebenswandel dass es nicht immer zutrifft. Aber
pauschalisieren ist ja einfacher.

hast du die kalorien aufgeschrieben, die du zu dir nimmst?
hast du gearbeitet? was arbeitest du? was fuer bewegungen hast
du am tag ausgefuehrt?

Kalorien nicht, aber durchaus Essenstagebücher angelegt. Ich habe getanzt und Fitness Training gemacht. Beides musste ich aus gesundheitlichen Gründen vor zwei Jahren aufgeben. Hoffe ich kann bald wieder weiter machen.

der mensch ist kein perpetuum mobile. zunehmen durch gift ist
nicht moeglich.

Les dir doch erstmal den Diskussionsstrang durch, ich hab deutlich gesagt dass es nichts mit Umweltgift zu tun hatte, ich war nur gegen die Aussage, dass alle Dicken nur Fressmaschinen seien und sich mögliche Krankheiten nur ausdenken würden. Das stimmt nicht und solche Aussagen führen nur zur weiteren Verachtung der Mitmenschen in unserer Gesellschaft. Das ist aber ein Teufelskreis Fettsein --> Verachtung --> Frust --> Frustfressen bei den meisten Leuten.

jedoch kann der koerper beeinflusst werden,

das ist aber eine ganz andere schiene, auf der man da faehrt.
und wenn ich lese, dass 1 wissenschaftler diese erkenntnis
hat, sollte man weniger acht darauf geben, als wenn es heisst
„wissenschaftlER“ und selbst dann ist es noch unsinn hoch
zehn.

Wie gesagt, ich bin demgegenüber skeptisch eingestellt.

wenn du zunimmst, obwohl du wenig isst, dann ist du immer noch
mehr als du brauchst. du wunderst dich, dabei wird dein
koerper, weil auf sparmodus, immer langsamer.ob daran ein gift
schuld hat oder nicht, spielt dabei keine rolle.

Mhm, und wie erklärst du dir dann bitte dass ich durch die einfache therapeutische Korrektur meiner Schilddrüsenunterfunktion schlagartig abnehme?
Zauberei? Die Sachen die ich esse haben plötzlich weniger Kalorien, oder was?

lg
Kate

diese berichte sind wie fabeln und sagen…da ist immer was wahres dran.

wenn dein koerper durch gifte beeinflusst wird, veraendert sich auch dein stoffwechsel und du. du musst also deine essgewohnheiten der veraenderung anpassen. tust du dies nicht, nimmst du zu oder ab.

da dein koerper und dein tag staendiger veraenderung unterliegt(es sei denn, du bist beamter im oeffentlichen dienst), passiert dies staendig.

alte menschen nehmen zu, weil sie sich nicht mehr so schnell und flippig bewegen wie in jungem alter.

kinder, die immer von ihren eltern gut gemeintes fruehstueck mit leberwurst und deftig butter(meine oma: gut fuer die augen) bekommen, werden dick, weil selbst bei guter bewegung nur ein teil davon gebraucht wird.

es gibt ungefaehr eine halbe million gruende, wieso man fett wird. gift ist also einer davon, aber nicht DER grund.

Hallo Kate!

ich war nur gegen die Aussage, dass alle Dicken nur
Fressmaschinen seien und sich mögliche Krankheiten nur
ausdenken würden.

Ganz so drastisch sollte es sich nicht anhören. Es führt aber kein Weg daran vorbei, daß jedes Gramm Körpergewicht mehrfach in Form von Brennstoff = Nahrung zugeführt werden muß. Führt man mehr Heizwert zu als verbraucht wird, legt der Organismus Reserven an und wird schwerer. Aber auch wirklich nur dann! Von dieser Regel gibt es genau eine einzige Ausnahme und das sind reine Wassereinlagerungen.

Mhm, und wie erklärst du dir dann bitte dass ich durch die
einfache therapeutische Korrektur meiner
Schilddrüsenunterfunktion schlagartig abnehme?
Zauberei? Die Sachen die ich esse haben plötzlich weniger
Kalorien, oder was?

Der Effekt steht in keinem Widerspruch zur oben gemachten Aussage. Der Stoffwechsel und seine Effizienz, die Anteile der verwerteten, ausgeschiedenen oder eingelagerten Stoffe werden von der Funktion diverser Organe beeinflußt.

Weil es bei Dir deutlich anklang: Die Aussagen stellen nur Fakten dar, können als Denkanstoß, aber bitte keinesfalls in Richtung Stigmatisierung aufgefaßt werden.

Gruß
Wolfgang

Hallo zusammen!

Kürzlich habe ich einen langen Vortrag von Prof. Pudel der Uniklinik Göttingen gehört.

Eine seiner Aussagen war in etwa, dass „man sich erstmal bei vielen Übergewichtigen dafür entschuldigen müsse, dass man sie und ihr Essverhalten jahrelang ausschließlich für das Übergewicht verantwortlich gemacht hat“.

In mehreren Untersuchungen hat man herausgefunden, dass das *so* nicht stimmt. Es gibt tatsächlich gute und schlechte Futterverwerter, und Menschen, die trotz exakt gleicher Rahmenbedingungen innerhalb eines stationären Versuches bei exakt gleicher Kalorienzufuhr (die lag 1000 Kalorien über üblicher Mischkost) über einen Zeitraum von ca. 10 Wochen zwischen 2 und 9 Kg zugenommen haben.

Zudem ist die Erbmasse auch erheblich mit ausschlaggebend.
Das wurde lt. Prof. Pudel anhand von Zwillingsstudien eindeutig belegt.

Es wurden Menschen untersucht, die nach ihrer Geburt getrennt wurden und bei normalgewichtigen Eltern aufgewachsen sind.
Die Kinder haben also eine normale Ernährung bekommen und sollten auch gelernt haben, wie man sich so ernährt, dass man schlank bleibt.

Die leiblichen Eltern dieser Kinder waren aber dick, und so waren die Kinder auch.

Ich streite nicht ab, dass viel zuviel Futter auch ein Zuviel an Gewicht verursacht.
Aber nach dem Vortrag bin ich doch etwas vorsichtiger geworden.
Es scheint nämlich durchaus Menschen zu geben, die trotz einer normalen Ernährung und Bewegung ganz erhebliche Schwierigkeiten haben ihr Gewicht im Rahmen zu halten.

Angelika

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Hallo Angelika!

Es gibt tatsächlich gute und schlechte
Futterverwerter, und Menschen, die trotz exakt gleicher
Rahmenbedingungen innerhalb eines stationären Versuches bei
exakt gleicher Kalorienzufuhr (die lag 1000 Kalorien über
üblicher Mischkost) über einen Zeitraum von ca. 10 Wochen
zwischen 2 und 9 Kg zugenommen haben.

Abhängig von Geschlecht, Größe und Betätigung kann man nur Durchschnittswerte des Kalorienbedarfs angeben, die aber individuell beträchtlich abweichen können. Deshalb ist es Unsinn, einem Menschen nach Tabelle z. B. 3.000 kcal zu verordnen und das dann für die absolute Wahrheit zu halten. Es kann sein, daß dabei jemand dauernd hungrig vom Fleisch fällt, während ein anderer Mensch gleicher Größe und vergleichbarer körperlicher Betätigung in die Breite geht. Ein vernünftiger Mensch hält sich dann nicht an der offenkundig im individuellen Fall unbrauchbaren Tabelle fest. Statt dessen tut man das einzig Vernünftige und führt unabhängig von der Tabelle mehr oder weniger Nährstoffe zu (oder bewegt sich mehr).

Es scheint nämlich durchaus Menschen zu geben, die trotz einer
normalen Ernährung und Bewegung ganz erhebliche
Schwierigkeiten haben ihr Gewicht im Rahmen zu halten.

Seit ewigen Zeiten ist bekannt, daß manche Leute wie die Scheunendrescher rauhe Mengen in sich reinstopfen können und schlank bleiben, während andere Leute in die Breite gehen, obwohl sie weniger essen.

Der Brennstoffbedarf ist individuell verschieden. Wenn man unerwünscht zunimmt, führt man für die individuellen Verhältnisse zu viele Nährstoffe zu. An dieser simplen Weisheit läßt sich nicht rütteln.

Gruß
Wolfgang

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hallo chatairliner,

ganz so einfach ist es nicht, wie das modell suggeriert.
du kannst ganz einfach durch zuführung von stress den körper dazu bringen, aus der form zu geraten.
die bilanz ist ja richtig, wird aber durch viele faktoren bestimmt, nicht nur durch zufuhr und verbrauch.
da gleichnis mit einem haus mit thermostat wäre logischer.
da nützt es auch nicht, den tank nur halb voll zu machen oder die fenster zu öffnen, um den verbrauch zu erhöhen.
wie dieser regelmechnaismus funktioniert, hat die wissenschaft noch nicht herausgefunden.

strubbel
f:open_mouth:)

ich nochmal,

dein argument der alten leute ist nicht richtig: der gesamte stoffwechsel und besonders der hormonhaushalt ändert sich, deshalb legen ältere menschen zu. ein normaler und gesunder vorgang!

strubbel
a:open_mouth:)

Hallo Angelika,

ich bin nicht sicher, ob ich deinen Beitrag richtig verstehe. Du schreibst, in dieser Studie haben die Versuchspersonen 1000 kcal zusaetzlich zu dem, was sie normalerweise essen wuerden, zu sich genommen?

Wenn das zutrifft, halte ich diese Studie fuer nicht besonders aussagekraeftig. Dass manche Menschen schneller oder weniger schnell zunehmen, ist schon bekannt. Auch dass Kinder von dicken Eltern eher zum Uebergewicht tendieren (gesundes Essverhalten nicht gelernt oder durch Vererbung eher dazu neigen, jedoch nach wie vor mehr essen, als sie verbrauchen! – Krankheiten sind die Ausnahme).

Insofern sagt diese Studie nur, dass man zunimmt, wenn man mehr isst, als man verbraucht.

Aber nach dem Vortrag bin ich doch etwas vorsichtiger
geworden.
Es scheint nämlich durchaus Menschen zu geben, die trotz einer
normalen Ernährung und Bewegung ganz erhebliche
Schwierigkeiten haben ihr Gewicht im Rahmen zu halten.

Deshalb meine Frage, ob ich deinen Beitrag richtig verstanden habe. Die Testpersonen haben 1000 kcal zusaetzlich zu sich genommen, das waere dann aber keineswegs „normale Ernaehrung und Bewegung“. Deine Schlussfolgerung kann ich daher nicht nachvollziehen.

Gruesse,

Kris

huhu,

die bilanz ist ja richtig, wird aber durch viele
faktoren
bestimmt, nicht nur durch zufuhr und verbrauch.

doch…zufuhr - verbrauch = 0 -> dann nimmst du nicht zu oder ab.

anders geht es nicht, auch wenn es dicke gerne anders sehen wollen und duenne ebenso.

das, was anders ist, ist die „zusammensetzung“ des verbrauchs. die ist von sehr vielen faktoren abhaengig.
gene wuerde ich da nun nicht mit reinzaehlen - die legen vielleicht grundsteine, aber die koennen die gesetze der physik nicht aendern.
ich hatte zum beispiel mal einen kollegen, der eine sehr gute figur hatte. seiner meinung nach ass er sehr viel. als er dies spezifizierte, kam heraus, dass 2 teller cornflakes auf einmal viel fuer ihn warn.laecherlich.
jetzt habe ich kommilitonen, die meinen, sie essen viel, weil sie taeglich ein leberwurstbrot mitbringen.
ein kumpel wollte zunehmen und wunderte sich, warum es nicht funktioniert, bis wir mal seine kalorienbilanz ueberschlugen und auf rund 1500 kalorien kamen, wobei er bald platzte und meinte, er koenne nicht jeden tag so viel essen.
genauso ist es umgedreht.

ich selbst habe schon einmal verspueren muessen,dass mein koerper mehr benoetigte als ich ihm gab. nicht, weil ich bewusstlos wurde oder sowas, sondern, weil ich fussball spielte waehrend einer diaet. mich haette es beinahe bei voller renngeschwindigkeit hingehaun, weil mein eines bein ploetzlich energielos war. ich hatte fuer den bruchteil einer sekunde keinen kraft in dem bein. wie ein auto, was man bis zur hoechstgeschwindigkeitsabriegelung strietzt.
so ist das auch mit dem menschen.

da gleichnis mit einem haus mit thermostat wäre
logischer.
da nützt es auch nicht, den tank nur halb voll zu
machen oder
die fenster zu öffnen, um den verbrauch zu erhöhen.
wie dieser regelmechnaismus funktioniert, hat die
wissenschaft
noch nicht herausgefunden.

also wenn ich mir die menschen im sudan anschaue, weiss ich, die essen zu wenig. und wenn ich mir den westeuropaer anschaue, weiss ich, er isst zu viel. er kann sich in ausreden waelzen und den klimawandel, die pharmaindustrie oder psychischen stress verantwortlich machen. tatsache ist(MUSS SEIN), er isst mehr, als er verbraucht.warum er mehr isst als er verbraucht, liegt jedoch genau an den aufgefuehrten gruenden, die sehr vielfaeltig sind.moege dies an der psyche, stress,gifte,tabletten, schwangerschaft,hormone oder auch fitnessstudios liegen, in denen vakuumkammern benutzt werden, um zellulite wegzudingsen, an dingen wie slimfast oder einfach nur daran, dass er nach dem sport hunger hat und isst oder dass er langsamer wird, wenn er weniger isst oder oder oder…

mfg:smile:
rene

huhu nochmal,

dein argument der alten leute ist nicht richtig: der
gesamte
stoffwechsel und besonders der hormonhaushalt ändert
sich,
deshalb legen ältere menschen zu. ein normaler und
gesunder
vorgang!

ja und wenn man erzaehlt, dass man von der pille zunimmt, dann nicht weil die pille 2000kcal hat, sondern weil sich der hormonhaushalt aendert.aber hormone sind kalorienlos.

genauso ist es bei alten menschen. aber glaube mir, hormone machen nicht dick und auch nicht ein langsamer stoffwechsel.
dick macht, wenn man trotz verlangsamten stoffwechsels und trotz ploetzlicher arbeitslosigkeit(rentner) trotzdem so weiterisst wie vorher oder sogar mehr, denn hab ja mehr zeit. und wenn die hormone hunger machen, isst man, auch wenn der koerper das nicht braucht. die hormone sagen:mach ne kaffeefahrt und iss abends vorm fernseher, wenn stefanie hertel singt und grinsbacke achim mit herzbube von wildeck um die wette grinst…
wenn ich meine oma zitieren darf:„fett ist gut fuer die augen“ und sie tat wirklich alles dafuer, um nicht blind zu werden.
mein vater hat immer tabletten gegen sodbrennen genommen. dabei war dies eine abwehrreaktion seines magens, die heissen sollte, iss nicht so viel fett…weiss gar net, ob er sie noch nimmt.

mfg:smile:
rene

hallo rené,

tut mir leid, aber daß du über stress (cortisol) die einlagerung von fett intensivierst, ist ein alter hut. das hat dr.branden hier schon vor zweihundert sternchen erklärt.
es gibt sogar jede menge faktoren, mit dem du übergewicht auslösen kannst. ob es hochzeit, schlafmangel, älterwerden, stress oder oder ist.
physik wird nicht außer kraft gesetzt, reicht aber zu erklärung nicht aus.

strubbel
µ:open_mouth:)

huhu,

tut mir leid, aber daß du über stress (cortisol) die
einlagerung von fett intensivierst, ist ein alter hut.

ich glaube, das bestreitet niemand.das fett kommt aber nicht aus stress. ich glaube, wir reden aneinander vorbei.
wenn du dich von 1200kcal ernaehrst, kannst du stress haben, wie du willst, du wirst nicht zunehmen. es sei denn, du wiegst schon nur 45kg und sitzt den ganzen tag und machst keine hektik.
gestresste menschen essen mehr als sie verbrauchen.das ist der grund fuer eine zunahme. schon frische luft macht hungrig.

ich habe das gefuehl, man moechte die inkonsequenz des menschen in sachen diaet mit uebernatuerlicher kraft erklaeren. das haben wir ja sowieso ueberall.

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Hallo,

Adipositas, aber da Du Dich mit diesem Thema ja schon sehr
ausführlich beschäftigt hast, weißt Du das natürlich.

Ja weiss ich, aaaaber zwischen Wissen und anwenden können besteht mitunter eine tiefe Kluft wie ich wohl gerade bewiesen habe. Sorry.
Adipositas ist richtig, meine „Diapostitas“ gibts wohl nur bei mir selber.Aus Diabetes Typ II adipös veranlagt da wird eben aus Adipositas schnell diapositas.
Gruß und nochmal sorry running

Hallo Kate,

Deine Erfahrung mit der Gewichtszunahme „aus dem Nichts“ wg. Schilddrüsenunterfunktion kann ich insoweit bestätigen. Mein Freundin hatte dieses nach einer Op, bei der ihr nur noch ein haselnussgrosser Rest der Schilddrüse verblieb, ebenfalls erlebt. In der Zeit zwischen der Op und dem Herausfinden der für sie richtigen Dosis an Schilddrüsenhormonen hat sie täglich 1 Pfund zugenommen, obwohl sie nur Mineralwasser und Tee getrunken hat und davon auch recht wenig. Ihr Arzt meinte, die Gewichtszunahme sei in derartigen Fällen absolut üblich, da die Schilddrüse den Stoffwechsel steuere. Mangelhafte Schilddrüsenfunktion - mangelhafter Stoffwechsel.

Das gegenteilige Beispiel liefert ein Bekannter: Er isst von allem die doppelte Portion, gerne 3 Steaks plus üppig Beilagen pro Mahlzeit. Zum Kaffe 2 Stück Torte oder 4 Stück Kuchen, weiter will ich gar nicht aufzählen. Er ist „Büroarbeiter“ - treibt keinen Sport und ist dennoch rappeldürr.
Es scheint, ob seine stoffwechselbedingte Verbrennung auf Hochtouren läuft, denn wenn man neben ihm steht oder sitzt, nachdem er gegessen hat, hat man das Gefühl, man befinde sich direkt neben einem Hochofen. Es ist beinahe unangenehm, welch enorme Hitze er abstrahlt.
Er leidet nicht wirklich, allerdings bedauert er schon, dass ihn das Sattwerden soviel Geld kostet.

Um auf das Ausgangsposting zurückzukommen: Ich halte es durchaus für denkbar, dass der menschliche Stoffwechsel durch bestimmte chemische Verbindungen beeinflusst wird. Ob diese aus der Nahrung oder der uns umgebenden Umwelt stammen, ob es sich um künstlich erzeugte oder um natürlich vorkommende handelt, und welche es überhaupt sind, scheint derzeit kein Wissenschaftler sagen zu können. Der Ansatz: „Übergewicht = zuviel Essen = Ende der Diskussion“ ist ist doch soviel einfacher…

LG
Mara

Ich habe fast nichts gegessen und zugenommen, und zwar wegen
einer Schilddrüsenunterfunktion, da kam das Gewicht auch quasi
„aus dem Nichts“, das heißt ich weiß nicht wo es herkam, ich
musste ein Knäckebrot nur ansehen um zuzunehmen, und da
ernährte ich mich, nach zahlreichen Ernährungskuren/kursen
schon eher gesund, auch wenn ich nicht viel Essen konnte.

Lieber Wolfgang,

für ein Experten-Forum so eine unqualifizierte Antwort!
Lass es lieber bleiben.

Es gibt genügend Gründe um auch mit wenig Essen zuzunehmen!

Kathy

Schon wieder Wolfgang,

ja, die 50 Jahre zeigen es gut und damit hast Du recht, absolut.

Trotzdem ist Deine Aussage absolut unqualifiziert.

Unter bestimmten Medikamenten ist es möglich mehr als 3 kg die Woche zuzunehmen und dabei trotzdem magersüchtig zu sein, d.h. fast nichts zu essen.
Lass solche Kommentare doch bitte einfach, die Menschen, die wirklich betroffen sind, können sich davon immer mehr in Essstörungen treiben lassen, weil es sie einfach verunsichert, obwohl sie spüren, das etwas grundlegend nicht in Ordnung ist, wie z.B. Schilddrüse!!!

Und trotzdem: Jeder der durch einfaches „weniger“ Essen und gesünderes Essen mit mehr Bewegung abnehmen kann: Tu es! Alles andere ist fahrlässig, das haben die 50er Jahre gut gezeigt!

Kathy

Hallo,

Gibt es Menschen, die weniger essen als sie verbrauchen (oder
genausoviel wie sie verbrauchen) und trotzdem zunehmen?

Fleisch, Muskelmasse und Fett aus dem Nichts gibt es nicht.
Was ein Mensch auf den Rippen hat, hat er sich angefuttert.

Wenn ich solch ignorantes Geschwafel höre, wird mir richtig übel.
Schonmal was von verschiedenen Krankheiten wie Hormonstörungen, Schilddrüsenunterfunktion, Asthma (dann Zunahme durch Kortison) und nicht zuletzt einfach psychischen Krankheiten etc… gehört???

Wie kann man es sich nur herausnehmen, alle Menschen so stupide über einen Kamm zu scheren ohne irgendeinen Plan von der Sache zu haben?

Natürlich gibt es auch mehr als genug Menschen, die sich einfach falsch ernähren und/oder zu wenig bewegen, das ist ganz sicher unbestritten, aber das ist bei Weitem nicht bei jedem übergewichtigen Menschen der Fall!!!

Ohne Grüsse

Icequeen