Hallo, Fritz,
Man muß beide Aspekte in Betracht ziehen.
Das tust du, das tu ich, aber welcher „Bibelgläubige“?
aber ja, mein Lieber, dessen bin ich mir ja bewußt. Aber wer wäre ich, wenn ich hier missionieren wollte?
Nein, ich habe allen Respekt vor Menschen, die glauben und dazu stehen.
Mir reicht es, für mich selbst zu einer Erkenntnis gekommen zu sein, die ich allerdings immer wieder an mir zur Verfügung stehenden neuen Argumenten überprüfe.
Dass nicht jeder zu dieser Vorgehensweise imstande ist, mag (aus meiner Sicht) bedauerlich sein und von seiner Urteilsfähigkeit Zeugnis geben, es ist nicht an mir, ihn zu meiner Sicht der Dinge zu bekehren.
Ich habe mich selbst zu oft in manche Überzeugungssackgasse manövriert und nur mit Mühe genügend Objektivität gefunden, mich daraus wieder zu befreien, als dass ich nicht wüßte, wie beschwerlich das ist.
Wenn einer in der Bibel, im Koran oder anderen „heiligen“ Schriften Halt, Trost, Lebenshilfe und Rechtleitung findet, dann ist das aller Ehren wert, es ist allemal besser als unreflektiert vor sich hin zu leben. Ich habe sowohl in der Bibel als auch im Koran vieles gefunden, was ich auch zur Grundlage meines Handelns machen kann und mache, wenn es auch nicht mein Weg ist, mir eine „Überzeugung von der Stange“ zu eigen zu machen.
Grüße
Eckard.

du sagst doch selbst: die bibel ist ein stück literatur, denn ein historischer bericht ist es ja nicht. kann literatur „verlogen“ sein? ist das noch sachlich? ich sehe hier nur haß. irgendwie schade. grade die bibel ist ein wunderbares stück *weltliteratur*! übersetzt in hunderte sprachen, reich an sprachlichen finessen und schönheiten. eine der ältesten sprachen der menschheit kann man dort studieren.