Und Tschüß Herr Koch

nur eins dazu
Hallo nochmal,

Naja. Ich bin auch leistungsfähig und werde übelst geschröpft.
Dein Wording für Besserverdienende ist auch etwas eingefärbt.

das stimmt so nicht. Ich bin durchaus bereit, meinen Beitrag als „Besserverdienender“ zu leisten. Nur leiste ich keinen Beitrag. Die verschobene Steuererhöhung macht bei mir rd. 200 Euro im Jahr aus, die Erhöhung des Rentenbeitragssatzes liegt irgendwo im zweistelligen Eurobetrag aus. Alles andere betrifft mich nicht, was ich schlimm finde, auch wenn ich damit leben kann :wink:

Insofern habe ich kein persönliches finanzielles Problem mit der derzeitigen Entwicklung.

Gruß
Christian

Hallo Chris,

Insofern habe ich kein persönliches finanzielles Problem mit
der derzeitigen Entwicklung.

darüber weiss ich nix und das war in meine Augen auch nicht deine Sorge:smile:

grüße,

barbara

Hallo,
und wieder eine Entgleisung:
Die namentliche Nennung einzelner vermögender Deutscher durch
den ver.di-Bundesvorsitzenden Frank Bsirske in der Debatte um
die Wiedereinführung der Vermögenssteuer wurde von Koch als
„eine neue Form von Stern an der Brust“ beschrieben.
Das ist unglaublich und geschichtslos. Damit hat Herr Koch aus
wahltaktischem Kalkül endgültig die Grundlagen demokratischer
Politik verlassen. Die CDU-Vorsitzende Merkel sollte sich von
dieser brutalstmöglichen Entgleisung Roland Kochs umgehend
distanzieren.

Ist schon wieder Wahlkampf?
Dein Bsirske verdient richtig Kohle, so in der 250.000 € Gegend pro Jahr, Aufsichtsratsposten nicht mitgerechnet, der verlangt die Wiedereinführung der Vermögenssteuer?
Hahaha.
Weiß er doch genau, das Schröder das nicht zuläßt.
Maulheld.
Gruß
Rainer

Moin Gerhard,

ich habe den Eindruck, dass Du hier mit kurzen faschistischen Sätzen provozieren willst. Gelingt Dir aber nicht (jedenfalls nicht bei mir). Das können andere hier besser.

Ciao

Ralf

Da ist sie wieder die Moralkeule. Im Gegensatz zu den linken Medien denke ich, dass auch die Juden allmählich ihre Privilegien ablegen sollten. Das beste was man ihnen tun kann, ist doch sie als normale Mitmenschen zu betrachten. Und als solche darf der hessische Ministerpräsident sie auch mal in Vergleiche einbeziehen.
Übrigens werte ich den Vorwurf des Faschismus, der gegen mich gerichtet war, als persönliche Beleidigung.
Es gibt eben auch noch nationale Kräfte in diesem Land. Ist denn national für Dich wirklich gleich faschistisch?

Moin Gerhard,

Übrigens werte ich den Vorwurf des Faschismus, der gegen mich
gerichtet war, als persönliche Beleidigung.

Jaja. „Wie schade, dass wir unsere Geschichte nicht vergessen.“ Das ist nun mal eine faschistische Aussage.

Ausserdem habe ich Dich nicht beleidigt. Ich habe geschrieben - und bin auch davon ausgegangen -, dass Du uns provozieren wolltest. Also nicht wirklich das meintest, was Du geschrieben hast.

Allerdings bin ich mir nach Deinem Posting da nicht mehr so sicher.

Es gibt eben auch noch nationale Kräfte in diesem Land. Ist
denn national für Dich wirklich gleich faschistisch?

Du hast hier das Wort „national“ das erste Mal benutzt. Insofern bin ich darauf gar nicht eingegangen.

Und ohne Zusammenhang kann ich dazu nur sagen: Nein. Denn sonst würde im Fussball die Deutsche Faschistischmannschaft spielen. Das würde ich nun doch nicht behaupten.

Ciao

Ralf

Nachfrage
Nachgefragt

Im Gegensatz zu den linken
Medien denke ich, dass auch die Juden allmählich ihre
Privilegien ablegen sollten.

Welche wären das denn?
Zähl doch mal auf!

Also: Welche staatlichen oder halbstaalichen Stellen räumen jüdischen Bürgern deutscher Nationalität Privilegien ein, die anderen z.B. Glaubensgemeinschaften nicht gewährt werden.

Das beste was man ihnen tun kann,
ist doch sie als normale Mitmenschen zu betrachten.

Komisch
Irgendwie fallen die „Ottonormaljuden“ gar nicht auf…

Und als
solche darf der hessische Ministerpräsident sie auch mal in
Vergleiche einbeziehen.

Klaro, legen wir alle unsere Geschichte ab, die uns nicht in den Kram passt… lebt sich viel ruhiger, wenn man sooo unschuldig ist, gelle. Man muß nicht mehr so viel denken.

Es gibt eben auch noch nationale Kräfte in diesem Land. Ist
denn national für Dich wirklich gleich faschistisch?

Welche wären das denn…
diese „nationalen“ Kräfte, die unsere Gschichte verleugnen wollen und nicht „faschistisch“ sind.

Die Verleugnung und Wegdiskutierung der eigenen unangenehmen und peinlichen Geschichte eines Volkes ist zumindest reaktionär und faschistoid (nicht „faschistisch“, da gibt es Unterschiede…)

Mike

Also: Welche staatlichen oder halbstaalichen Stellen räumen
jüdischen Bürgern deutscher Nationalität Privilegien ein, die
anderen z.B. Glaubensgemeinschaften nicht gewährt werden.

Nun, sagen wir es mal so: Was wäre wohl los, wenn man das Judentum in den letzten 15 Monaten in Deutschland so behandelt hätte, wie den Islam?

Aber es stimmt schon, eine staatliche Privilegierung gibt es bei uns nicht. Nur eine gewisse, vermeintlich erzwungene Zurückhaltung. Oder anders: Eine Übersensibilisierung in vorauseilendem Gehorsam.

Gruß
Christian

betrachtest du es als Privileg, nicht im gleichen Maße diskriminiert zu werden wie andere Minderheiten?

grüße,

barbara

betrachtest du es als Privileg, nicht im gleichen Maße
diskriminiert zu werden wie andere Minderheiten?

Das Privileg ist, massiver diskriminieren zu dürfen als andere.

Grüße,

Mathias

?? wen meinst du damit? wer diskriminiert wen massiver als wer? *nixblick*

Das Privileg ist, massiver diskriminieren zu dürfen als
andere.

grüße,

barbara

Also: Welche staatlichen oder halbstaalichen Stellen räumen
jüdischen Bürgern deutscher Nationalität Privilegien ein, die
anderen z.B. Glaubensgemeinschaften nicht gewährt werden.

Nun, sagen wir es mal so: Was wäre wohl los, wenn man das
Judentum in den letzten 15 Monaten in Deutschland so behandelt
hätte, wie den Islam?

Schlicht und ergreifend… da wäre einiges los, und zwar zu recht! Es ist eher schandbar, dass die Behandlung der islamischen Glaubensanhänger überhaupt keine Empörung ausgelöst hat.

Aber es stimmt schon, eine staatliche Privilegierung gibt es
bei uns nicht. Nur eine gewisse, vermeintlich erzwungene
Zurückhaltung. Oder anders: Eine Übersensibilisierung in
vorauseilendem Gehorsam.

Ich weiss nicht mal, ob das vorauseilender Gehorsam (!) ist. Diese Art der behndlung wird ja von semioffiziellen jüdischen Stellen gar nicht verlangt. Mich nerven jedenfalls diese „wirdürfenniemalsnienichteinenJudenkritisieren“ Gutmenschen genauso wie irgendwelche Faschisten und Antisemiten. Genauso wie die Endlos langweilige „Schlußstrichdebatte“… Man kann unter die Geschichte keinen Schlußstrich ziehen, weil man sie nicht ungeschehen machen kann.
Ich glaube eher, dass es ein Verdrängungsprozess ist, weil man sich auf die eine oder andere Art und Weise nicht mit diesem extrem peinlichen und trübseligen Kapitel der Deutschen Geschichte auseinandersetzen will. Beide Taktiken, obwohl diametral entgegengesetzt, erreichen das Gleiche. Sie entheben einen von der Verpflichtung zu denken (Denken muß ein ungemein schmerzhafter Prozess sein). Das ist ja das eigentliche Ziel der „Verdränger“. Die einem wollen es unter den Teppich kehren, die anderen so hoch hängen, dass keiner mehr drankommt.

Insgesamt bleibt, wegen der mangelden allgemeinen sachlichen (SIC!) Auseinandersetzung mit dem Holocaust die deutsche Gesellschaft immer noch hochgradig traumatisiert.
Aber wie legt man ein ganzes Volk auf die Couch…

Gruß
Mike

Hallo Barbara,

Friedmann diskriminiert beispielsweise seine Kritiker.
Spiegel und Scharon diskriminieren die Palästinenser und ihre Kritiker.

Grüße,

Mathias

?? wen meinst du damit? wer diskriminiert wen massiver als

wer? *nixblick*

Das Privileg ist, massiver diskriminieren zu dürfen als
andere.

grüße,

barbara

wie kann ich als Einzelperson eine Einzelperson oder eine Gruppe „diskriminieren“ (Bsp. Spiegel und Friedmann?) Ich vermute du meinst "kritisieren:smile: - und selbst wenn du „diskriminieren“ meinst, dürfte die (gesellschaftliche) Auswirkung der Diskriminierung von einer Einzelperson gegenüber einer anderen Einzelperson von marginalen gesellschaftspolitischem Interesse sein. Aber wahrscheinlich definierst du „diskriminieren“ einfach anders?

btw ging es um eine angebliche Privilegierung der Juden in unserer Gesellschaft, die sich offensichtlich in einer fehlenden Diskriminierung äußerte…das war zumindest meine Ausgangsfrage, ob das von Chris so gemeint sei.

grüße,

barbara

betrachtest du es als Privileg, nicht im gleichen Maße
diskriminiert zu werden wie andere Minderheiten?

Nein,

eben nicht, deswegen habe ich ja versucht, es anders herum zu formulieren. Scheint mir nicht so geglückt zu sein…

Es wäre wünschenswert, daß man sich gegenüber allen Religions- und Volksgruppen vernünftig verhalten würde. Daß das nicht der Fall ist, steht auf einem ganz anderen Blatt.

Dieser berechtigte und vernünftige Versuch, sich bei dieser speziellen Gruppe zurückzuhalten, wird bei uns - wie so vieles - übertrieben, und zwar insofern, als daß …

Und hier könnte exemplarisch die Fried-/Möllemann-Debatte einsetzen, die ich an dieser aber nicht wieder aufwärmen möchte.

Gruß
Christian

Nur Beifall o.w.T.
Hallo Mike,

einfach nur standing ovations,

wunderbar formuliert obendrein,

cheers, peter

Vielleicht darf ich mal drauf antworten…
Habe zwar bisher nicht mitdiskutiert aber das ganze erscheint mir hier zu einseitig.

Nachgefragt

Im Gegensatz zu den linken
Medien denke ich, dass auch die Juden allmählich ihre
Privilegien ablegen sollten.

Welche wären das denn?
Zähl doch mal auf!

Bevorzugung bei Leistungen für Zuwanderer. Jüdische Zuwanderer aus Osteuropa dürfen sich viel erlauben…

Also: Welche staatlichen oder halbstaalichen Stellen räumen
jüdischen Bürgern deutscher Nationalität Privilegien ein, die
anderen z.B. Glaubensgemeinschaften nicht gewährt werden.

Bei der Genehmigung von Moscheen trifft man bei staatlichen Stellen auf mehr Protest als bei Erluabniseinhlungen zum Synagogenbau.

Das beste was man ihnen tun kann,
ist doch sie als normale Mitmenschen zu betrachten.

Komisch
Irgendwie fallen die „Ottonormaljuden“ gar nicht auf…

So ist es ja auch wünschenswert.

Und als
solche darf der hessische Ministerpräsident sie auch mal in
Vergleiche einbeziehen.

Klaro, legen wir alle unsere Geschichte ab, die uns nicht in
den Kram passt… lebt sich viel ruhiger, wenn man sooo
unschuldig ist, gelle. Man muß nicht mehr so viel denken.

Verzeihst Du nicht auch Deinem Freund, der Dich mal beleidigt hat?! Oder hälst Du ihm das immer vor? Na ja, Du wirst verzeihen. Du bist kein Jude. Deshalb hast Du Vergebung gelernt. Es gint keine Sünde, die groß genug wäre, dass man auch sie vergibt und vergisst. Schon Jesus schrie in der Stunde seines Todes: „Vater, vergib ihnen, sie wissen nicht, was sie tun!“ Das Neue Testament wird aber von den Juden nicht anerkannt. Deshalb wird es im Nahen Osten für alle Teit Auseinandersetzungen geben.

Es gibt eben auch noch nationale Kräfte in diesem Land. Ist
denn national für Dich wirklich gleich faschistisch?

Welche wären das denn…
diese „nationalen“ Kräfte, die unsere Gschichte verleugnen
wollen und nicht „faschistisch“ sind.

National heisst vaterlandsliebend, was hat das mit Faschismus zu tun? Hitler liebte sein Vaterland nicht. Er war nicht national. Er wollte Deutschland ausrotten.

Die Verleugnung und Wegdiskutierung der eigenen unangenehmen
und peinlichen Geschichte eines Volkes ist zumindest
reaktionär und faschistoid (nicht „faschistisch“, da gibt es
Unterschiede…)

Auch das stimmt nicht. Manchmal ist es nötig, zu vergessen. Wir können nicht auf die Vergebung der Juden warten. Sie werden NIE vergeben. „Auge um Auge“ - wie gesagt!

Mike

So Leute, jetzt gibt es bestimmt wieder viel Resonanz. Deutsche mögen ja bekanntlich lieber die Moralkeule als deutsches Selbstbewusstsein.

ganz schön kontrovers, du agent provocateur.

Vielleicht darf ich mal drauf antworten…

klar

Habe zwar bisher nicht mitdiskutiert aber das ganze erscheint
mir hier zu einseitig.

na, bei deinen Ansichten ist das wohl offensichtlich

Im Gegensatz zu den linken
Medien denke ich, dass auch die Juden allmählich ihre
Privilegien ablegen sollten.

Welche wären das denn?
Zähl doch mal auf!

Bevorzugung bei Leistungen für Zuwanderer. Jüdische Zuwanderer
aus Osteuropa dürfen sich viel erlauben…

Was denn? Etwas genauer wäre mir sehr recht.

Also: Welche staatlichen oder halbstaalichen Stellen räumen
jüdischen Bürgern deutscher Nationalität Privilegien ein, die
anderen z.B. Glaubensgemeinschaften nicht gewährt werden.

Bei der Genehmigung von Moscheen trifft man bei staatlichen
Stellen auf mehr Protest als bei Erluabniseinhlungen zum
Synagogenbau.

Scherzfrage: Ist das jetzt eine Bevorzugung der Israelistischen Kultusgemeinden oder eine massive Benachteiligung der Islamischen? Sprich, ist die Nichtdiskriminierung einer einzelnen Gruppe nun bereits ein Privileg hierzulande?
Wenn dem so wäre, dann stünde es aber verflucht schlecht um D.

Und als
solche darf der hessische Ministerpräsident sie auch mal in
Vergleiche einbeziehen.

Klaro, legen wir alle unsere Geschichte ab, die uns nicht in
den Kram passt… lebt sich viel ruhiger, wenn man sooo
unschuldig ist, gelle. Man muß nicht mehr so viel denken.

Verzeihst Du nicht auch Deinem Freund, der Dich mal beleidigt
hat?! Oder hälst Du ihm das immer vor? Na ja, Du wirst
verzeihen. Du bist kein Jude.

  1. Woher weisst Du dass
  2. Woher weisst Du, dass ich Christ bin

Deshalb hast Du Vergebung
gelernt.

das eine hat mit dem anderen absolut gar nichts zu tun.

Bei welcher Sekte bist denn Du unterwegs
Was verbreitest Du hier für einen antisemitischen Käse:
Juden können nicht verzeihen…
Heiligs Blechle

Das Neue Testament wird aber von den Juden nicht
anerkannt. Deshalb wird es im Nahen Osten für alle Teit
Auseinandersetzungen geben.

Quatsch und Unfug
Was für eine Argumentation

Die Verleugnung und Wegdiskutierung der eigenen unangenehmen
und peinlichen Geschichte eines Volkes ist zumindest
reaktionär und faschistoid (nicht „faschistisch“, da gibt es
Unterschiede…)

Auch das stimmt nicht. Manchmal ist es nötig, zu vergessen.

Wer die Geschichte vergisst, wird sie wiederholen!
Und dieses kapitel der Deutschen Geschichte DARF sich nicht wiederholen!

Wir können nicht auf die Vergebung der Juden warten. Sie
werden NIE vergeben. „Auge um Auge“ - wie gesagt!

Aussage ist 1. falsch (Auge um Auge wird immer im falschen zusammenhang genannt)
und 2. Klar Antisemitisch!

Hach wie hübsch: Christlicher Antisemitismus in Reinkultur
No further discussion necessary

Mike

Sternchen ohne Ende! (owT)