Unfall auf dem Radweg

  1. Kausalität: das Verhalten des L war ursächlich, denn hätte
    er nicht auf dem Radweg geparkt, wäre der Schaden nicht
    entstanden.

Beweis dafür? Vielleicht wäre der Radfahrer an der Stelle durch sein unaufmerksames Verhalten auch gestürzt, wenn da kein Auto gewesen wäre?

Oder: Hätte Opel das Auto nicht gebaut, hätte der Fahrer da nicht parken können. Ergo hat Opel schuld.

Wenn mir in Zukunft ein Radfahrer verkehrswidrig in die Quere kommt, wird er jedenfalls umgenietet. Du lieferst mir dann schon die passende Argumentation…

Pop

Schwachsinn
Hallo!

Beweis dafür? Vielleicht wäre der Radfahrer an der Stelle
durch sein unaufmerksames Verhalten auch gestürzt, wenn da
kein Auto gewesen wäre?

Oder: Hätte Opel das Auto nicht gebaut, hätte der Fahrer da
nicht parken können. Ergo hat Opel schuld.

Mein Gott! Wenn man den Unterschied zwischen Kausalität und Verschulden nicht versteht, obwohl ich es wohl anschaulich erklärt habe, dann kann man einem halt auch nicht helfen. Ich würde mal empfehlen, auch zu lesen was ich schreibe.

Wenn mir in Zukunft ein Radfahrer verkehrswidrig in die Quere
kommt, wird er jedenfalls umgenietet. Du lieferst mir dann
schon die passende Argumentation…

Ja in diese Richtung habe ich ja nie argumentiert. Außerdem wäre das absichtlich schwere Körperverletzung. Ist ja Schwachsinn was du da schreibst.

Gruß
Tom

Ist ja
Schwachsinn was du da schreibst.

Klar, und wenn du Schwachsinn schreibst ist es die reine Weisheit… Hoffentlich bin ich nie auf einen RA wie dich angewiesen, das wäre dann doch zu peinlich vor Gericht!

Pop

Hallo!

Kein weiterer Kommentar. Wenn eine Beleidigung dein einziges juristisches Argument ist…

Gruß
Tom

Ergänzung: Ingerenz
Hallo!

Ach ja nochwas: einen weiteren Grund für eine Haftung des L. Rechtswidrig ist das Verhalten des L nämlich auch wegen des Verstoßes gegen Verkehrssicherungspflichten. Wer einen Radweg verstellt, schafft eine zusätzliche Gefahrenquelle. Und wer eine Gefahrenquelle schafft, muss auch für die erforderliche Absicherung sorgen. Dies wurde ja offensichtlich nicht gemacht. Da haben wir sogar einen zweiten Anspruchsgrund gegen L (unbeschadet des wahrscheinlich überwiegenden Mitverschuldens des R).

Gruß
Tom

Hallo Sebastian,

(lol)Natürlich nicht. Aber auch ich lese manchmal und kenne
die Neuerungen. Im Gegensatz zu Dir beachte ich aber
alle Neuerungen, nicht nur die, die Radfahrer
betreffen.

Da ich seit 20 Jahren kein KFZ mehr geführt habe, wüsste ich nicht, warum ich mich um Regelungen, die beim Führen eines KFZ gelten, kümmern müsste.

Radfahrer gehören noch viel mehr auf die Straße, dann gewöhnen
sich Autofahrer besser daran, auf sie zu achten.

Also das ist doch Nonsens. Dann parke ich auch künftig auf
Radwegen, um die Radfahrer an die Autos zu gewöhnen? So ein
Unsinn.

Nee, Radwege wären ganz leicht abzuschaffen, wenn Autofahrer sich angewöhnene würden, beim Überholen (übrigens auf Straßen ohne Radweg auch) den MIndestabstand einzuhalten und wenn nicht möglich, davon abzusehen zu überholen.

Wie gesagt, und extra für Dich poste ich den Link doch noch
mal:

http://www.adfc.de/verkehr/stvo/

Na toll, ein Link zum ADFC. Fahrradfahrer aller Länder,
vereinigt Euch gegen die Automafia :wink:

Also, wenn für Dich ein Link à proiri nichts gilt, weil es der Allgemeine Deutsche Fahrrad-Club ist, der die Informationen im Auftrag und in Zusammenarbeit mit dem Bundesministerium für Verkehr erarbeitet hat, dann:

Ich bleibe dabei, Deine sichtweise ist extrem einseitig
geprägt und nicht gerade das, was man als praxisnah
bezeichnet.
5 Jahre als Berufskraftfahrer in HH lassen Deine Ausführungen
in der Praxis ganz anders aussehen (leider).

Kann ich Dir das Kompliment für die einseitige Sicht aus der Windschutzscheiben-Perspektive durchaus zurück geben.

Gruß, Karin

Hallo Karin,

Da ich seit 20 Jahren kein KFZ mehr geführt habe, wüsste ich
nicht, warum ich mich um Regelungen, die beim Führen eines KFZ
gelten, kümmern müsste.

Das würde aber helfen. Um einigermassen partnerschaftlich im Strassenverkehr miteinander umzugehen, sollte man die jeweiligen Rechte und Pflichten kennen. Wie sollte man sonst die Rechte des anderen wahren, wenn man sie überhaupt nicht kennt?

Radfahrer gehören noch viel mehr auf die Straße, dann gewöhnen
sich Autofahrer besser daran, auf sie zu achten.

Also das ist doch Nonsens. Dann parke ich auch künftig auf
Radwegen, um die Radfahrer an die Autos zu gewöhnen? So ein
Unsinn.

Nee, Radwege wären ganz leicht abzuschaffen, wenn Autofahrer
sich angewöhnene würden, beim Überholen (übrigens auf Straßen
ohne Radweg auch) den MIndestabstand einzuhalten und wenn
nicht möglich, davon abzusehen zu überholen.

Also den Vorschlag Radwege abzuschaffen halte ich gelinde gesagt nicht nur für unsinng, sondern auch gefährlich. Wie oft erlebe ich radfahrende Kinder, die mehr rumalbern als auf den Verkehr zu achten.
Nicht nur, weil ich auch ab und an mit dem Fahrrad fahre, halte ich den Mindestabstand ein, oder überhole eben nicht. Dieses Gefühl der Bedrängniss von Seiten des Radfahrers kenne ich aus eigener Erfahrung.
Auch hier wieder: zu einem partnerschaftlichen Verhältnis gehören immer zwei.

Wie gesagt, und extra für Dich poste ich den Link doch noch
mal:

http://www.adfc.de/verkehr/stvo/

Na toll, ein Link zum ADFC. Fahrradfahrer aller Länder,
vereinigt Euch gegen die Automafia :wink:

Also, wenn für Dich ein Link à proiri nichts gilt, weil es der
Allgemeine Deutsche Fahrrad-Club ist, der die Informationen im
Auftrag und in Zusammenarbeit mit dem Bundesministerium für
Verkehr erarbeitet hat, dann:

Ja, das macht der AD A C auch :wink:

Ich bleibe dabei, Deine sichtweise ist extrem einseitig
geprägt und nicht gerade das, was man als praxisnah
bezeichnet.
5 Jahre als Berufskraftfahrer in HH lassen Deine Ausführungen
in der Praxis ganz anders aussehen (leider).

Kann ich Dir das Kompliment für die einseitige Sicht aus der
Windschutzscheiben-Perspektive durchaus zurück geben.

Ich kenne im Gegensatz zu Dir das Verkehrsgeschehen aus der Sicht des PKW-, LKW-, Moped- , Radfahrers und Fussgängers. Denk mal drüber nach.
Gruss Sebastian

Hallo Karin,

Da ich seit 20 Jahren kein KFZ mehr geführt habe, wüsste ich
nicht, warum ich mich um Regelungen, die beim Führen eines KFZ
gelten, kümmern müsste.

was für eine Einstellung! Ja, wieso solltest du die Blickrichtung ändern? Eventuell könnte ja Verständnis für die andere Seite aufkommen und das wollen wir doch nicht, oder?

Gruss, Niels

Also den Vorschlag Radwege abzuschaffen halte ich gelinde
gesagt nicht nur für unsinng, sondern auch gefährlich. Wie oft
erlebe ich radfahrende Kinder, die mehr rumalbern als auf den
Verkehr zu achten.

dürfen bis acht Jahre weder Radweg noch Straße benutzen sondern müssen den Gehweg benutzen, bis zehn Jahre dürfen sie den Gehweg benutzen.

Wie gesagt, und extra für Dich poste ich den Link doch noch
mal:

http://www.adfc.de/verkehr/stvo/

Na toll, ein Link zum ADFC. Fahrradfahrer aller Länder,
vereinigt Euch gegen die Automafia :wink:

Also, wenn für Dich ein Link à proiri nichts gilt, weil es der
Allgemeine Deutsche Fahrrad-Club ist, der die Informationen im
Auftrag und in Zusammenarbeit mit dem Bundesministerium für
Verkehr erarbeitet hat, dann:

Ja, das macht der AD A C auch :wink:

Ja, habe ich einen Verweis Deinerseits auf Seiten des ADAC irgendwo angezweifelt?

Karin
die die Diskussion hier endgültig beenden wird, da offensichtlich nur Radfahrer und keine anderen Verkehrsteilnehmer im Verkehr Fehler machen. So liest Du Dich für mich nämlich.

Mittelposition
Hallo!

Ohne die Diskussion jetzt nochmals ausbreiten zu wollen, glaube ich, dass man sich auf die Mittelposition einigen sollte:

Ich kann Sebastian durchaus darin bestätigen, dass außergewöhnlich viele Radfahrer insbesondere in der Stadt die Verkehrsregeln schlichtwegs als nicht existent ansehen. Ich bin auch ca. 30000km pro Jahr mit dem Auto unterwegs und war früher neben dem Studium ca. 50000km pro Jahr als Berufsfahrer unterwegs und kann da Sebastian nur bestätigen. Einfahren von Radfahrern bei Rot über die Kreuzung, Benutzung von Gehsteigen (nicht durch Kinder) und Fußgängerübergängen, fahren ohne Licht bei Dunkelheit, rechts ohne Seitenabstand vorbeischlängeln an Autokolonnen und dann vorne links abbiegen (was so gerade nicht erlaubt ist!), abbiegen ohne Handzeichen, fahren gegen die Einbahn (auch das ist ja nur bei Kennzeichnung erlaubt) etc. etc. gehört in Städten zum Standardrepertoire der Radfahrer.

Andererseits ist es richtig, dass Autofahrer auch nicht besonders rücksichtsvoll mit Radfahrern umgehen. Überholverbote werden missachtet (insb. Seitenabstand!!) und Vorrangregelungen bei Radfahrerüberfahrten ignoriert. Viele Autofahrer vergessen, dass sie auch als stärkere auf Radfahrer Rücksicht nehmen müssen. Die meisten Unfälle mit Radfahrern (und übrigens auch mit Motorradfahrern) werden vom Autolenker verschuldet.

Also hier eine einseitige Position zu vertreten halte ich für nicht angebracht. Es fehlt grundsätzlich an gegenseitiger Rücksichtnahme.

Gruß
Tom

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dürfen bis acht Jahre weder Radweg noch Straße benutzen
sondern müssen den Gehweg benutzen, bis zehn Jahre
dürfen sie den Gehweg benutzen.

Mit wem glaubst Du es eigentlich zu tun zu haben? Das ist doch alles nichts neues. Aber was ist mit den 12-15 jährigen? Scheinbar beobachtest Du nicht genau, wenn Du Dich im Strassenverkehr bewegst.

Karin
die die Diskussion hier endgültig beenden wird, da
offensichtlich nur Radfahrer und keine anderen
Verkehrsteilnehmer im Verkehr Fehler machen. So liest Du Dich
für mich nämlich.

Das scheint auch besser so. Dein Geschreibe ist sooo weit ab jeglicher Realität. Ich habe nirgendwo geschrieben, das nur Radfahrer Fehler machen und würde sowas nie behaupten. Auch ich mache Fehler im Strassenverkehr, schliesslich sind wir alle Menschen, und die machen nun mal Fehler, sonst gäbe es ja keine Unfälle. Ich hoffe nur, das Deine Einstellung und Argumentation nicht der Arbeitsweise des ADFC entspricht. Du liest nur, was Du lesen willst und siehst nur, was Du sehen willst. Nicht sein kann, was nicht sein darf, nicht wahr?
Gruss Sebastian

Hallo Tom,
danke für diesen Artikel. Das ist genau das, was ich meinte. Es funktioniert nur partnerschaftlich. Und ich bemühe mich um ein partnerschaftliches Verhältnis im Strassenverkehr. Natürlich gelingt mir das nicht immer. Aber Rücksichtnahme ist einer der wichtigsten Punkte im Strassenverkehr. Nicht umsonst steht dieser Paragraph an erster Stelle :wink:
Für mich gibt es keine Rechte ohne Pflichten. Weder im Strassenverkehr, noch sonstwo. Man sollte immer beide Seiten betrachten. Man muss auch nicht immer die Ansicht andersdenkender teilen, aber man sollte sie akzeptieren. Ansonsten geht auf dieser Welt das Gefüge nämlich auseinander.
Gruss Sebastian

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Ein schöner Schlusssatz!!
Hallo Sebastian!

Man muss auch nicht immer die Ansicht

andersdenkender teilen, aber man sollte sie akzeptieren.
Ansonsten geht auf dieser Welt das Gefüge nämlich auseinander.

Ein schöner Schlusssatz, da sprichst du mir aus dem Herzen.

Gruß
Tom