Unfallversicherung - Wie vorgehen?

Hallo zusammen!

Hatten letztes Jahr (16.12.05) einen üblen Unfall bei dem ich mir mein Kniegelenk und Schienbein zertrümmert habe. Mittlerweile ist alles soweit wieder gut verheilt, nur wie früher ist es leider nicht. Wird laut Aussagen der Ärzte auch niemals wieder so werden können.

Habe schon seit einigen Jahren eine Unfallversicherung abgeschlossen und den Schaden der Versicherung auch unverzüglich nach dem Unfall gemeldet. Wie geht es jetzt weiter? Soll der Versicherung eine Übersicht der möglichen Spätfolgen schicken. Wie ist die Abwicklung dieses gesamten Prozesses? Was muss ich beachten und was kann ich erwarten?

Wäre froh von euch einige Infos zu bekommen. Wenn mein Bein schon nicht mehr so werden kann wie früher, so wäre eine finanzielle Entschädigung zumindest ein kleines Trostpflaster!

Viele Grüße Nicole

Du schreibst der Versicherung dass du nun 1 Jahr nach dem Unfall wegen bleibender Körperschäden eine Leistung aus der Unfallversicherung beantragst.
Eine Übersicht kannst du dort ja beilegen.

Die Versicherung wird dich zu einem Gutachter Ihrer Wahl schicken.
Am besten du besprichst dich vorher mit deinem behandelden Arzt, damit du
den Gutachter der in der Regel Erfahrungen damit hat auf das wichtigste
hinweisen kannst.

Die Versicherung wird daraufhin entscheiden welche Leistungen berechtigt sind und in welcher Höhe.

Bist du damit nicht einverstanden, kannst du ebenfalls einen Gutachter deiner Wahl hinzu ziehen und sein Ergebniss einreichen.
Den eigenen Gutachter zahlst jedoch du.

Kannst du dich mit dem Versicherer nicht einigen, zieht Ihr vor Gericht. (Ich hoffe nicht)

Die Beantragung der Leistung ist ebenfalls an Fristen gebunden. Sie stehen in den Versicherungsbedingungen. Normalerweise bis 6Monate nach Ablauf der Wartezeit.

Fragen per Email

schnell…
Hoi Nicole!

Im Fall meiner Tochter haben wir vor Ablauf des Jahres die Versicherung schriftlich informiert, dass es Spätfolgen gibt.
Die haben dann eine Fragebogen geschickt.
Damit bin ich dann zum Arzt des geringsten Mißtrauens und habe den Fragebogen ausfüllen lassen.
Anschliessend kam dann ein Angebot der Versicherung.
Nach Ablehnung des Angebotes kam eine Einladung zum Arzt des Versicherungsvertrauens.
Der erstellte ein Gutachten und es kam zu einer akzeptablen Einigung!

Melde Dich bei der Versicherung! Die Frist wurde Dir mit Eingangsbestätigung nach dem Versicherungsfall mitgeteilt!

aufmunternde Grüsse
Ulli

Achten Sie auf die Friste, je nach AUB hat die Invalidität binnen einem Jahr eingetreten und das ganze binnen 15 Monaten von einem Arzt festgestellt und geltendgemacht zu sein.

Warum?

Fragen per Email

Warum? Die können doch auch hier gestellt werden - dafür ist doch das Forum hier da! :wink:

Hallo Nicole,
hat Dir die Versicherung nach der Unfallmeldung keinen Brief
geschrieben, in dem der weitere Ablauf - Fristen, einreichen
von Arztberichten etc. geschildert wurde?
Ich kann nur empfehlen: u n v e r z ü g l i c h, also spätestens
am 21.12.2006, Kontakt mit der Versicherung aufnehmen.
Gruß joerg koenig

Du schreibst der Versicherung dass du nun 1 Jahr nach dem
Unfall wegen bleibender Körperschäden eine Leistung aus der
Unfallversicherung beantragst.
Eine Übersicht kannst du dort ja beilegen.

Die Versicherung wird dich zu einem Gutachter Ihrer Wahl
schicken.

nein zum behandelnden arzt

Am besten du besprichst dich vorher mit deinem behandelden
Arzt, damit du
den Gutachter der in der Regel Erfahrungen damit hat auf das
wichtigste
hinweisen kannst.

was soll denn der quatsch??

Die Versicherung wird daraufhin entscheiden welche Leistungen
berechtigt sind und in welcher Höhe.

unlogisch wenn gutachter vom vr eingeschaltet wird - dann gibt es nichts zu entscheiden sondern gem. tarif auszahlung

Kannst du dich mit dem Versicherer nicht einigen, zieht Ihr
vor Gericht. (Ich hoffe nicht)

Die Beantragung der Leistung ist ebenfalls an Fristen
gebunden. Sie stehen in den Versicherungsbedingungen.
Normalerweise bis 6Monate nach Ablauf der Wartezeit.

welche wartezeit???

unfall - unerzügliche meldung - nach 12 monaten fragebogen an den bahandelnden arzt - auszahlung nach weiteren 3 monaten

grüße

andreas sokol

Signal Vertreter - ist nicht für den Kunden verantwortlich sondern handlanger seines Unternehmens!

P.S.: Gilt sogar noch mehr für DeBeKa Mitarbeiter, weil Angestellt!

???

Signal Vertreter - ist nicht für den Kunden verantwortlich
sondern handlanger seines Unternehmens!

P.S.: Gilt sogar noch mehr für DeBeKa Mitarbeiter, weil
Angestellt!

Wie passt das denn hier rein?

Signal Vertreter - ist nicht für den Kunden verantwortlich
sondern handlanger seines Unternehmens!

Um mal so wie Du vor einiger Zeit zu fragen:
Beleidigst Du damit alle Einfirmenvertreter als Handlanger? Da fühl’ ich mich aber schon angegriffen und beleidigt :wink:

Ich versteh echt nicht wie Du sowas immer wieder behaupten kannst? Auch wenn jemand Angestellter eines Untenehmens ist, kann er sich mehr denn ein Makler für seine Kunden verantwortlich fühlen.

Du glaubst auch dass das Allerheilmittel ein Versicherunsmakler ist. Ewig wird hier von Deiner Seite aus dieser Stein ins Rollen gebracht.

Nicht alle Kunden ticken so wie du und finden Makler so geil - weil es auch hier genügend von der Sorte gibt die nicht an ihre Kunden denken sondern leider nur an sich. Darüberhinaus, gerade im Privatgeschäft, freut sich doch die Mehrheit darüber wenn sie nicht jährlich neue Policen zugeschickt bekommt und jemand im eigenen Bottich rührt.

Aber das ist ja alles nichts neues für Dich - als Makler ist es ja auch Dein täglich Brot…

P.S.: Gilt sogar noch mehr für DeBeKa Mitarbeiter, weil
Angestellt!

Danke für eure zahlreichen Antworten.
Ich soll wohl der Versicherung bis März 2007 eine Übersicht der zu erwartenden Spätfolgen schicken, damit diese mir einen Bogen für den Arzt zuschicken. So ist die aktuelle Lage. (Die Versicherung ist bei mir übrigens die DeBeKa… :wink:) Was schreibe ich denn am geschicktesten in dem Schreiben, über die evt. Spätfolgen? Bin Beamtin, aber keine Ärztin… :smile:

Grüße an alle, Nicole

Hallo Nicole,
schreib über die von Dir bereits oben genannten Folgen.
Oder gehe zur nächsten Debeka-Geschäftsstelle und lass Dir
dort helfen.
Gruß joerg koenig

Hallo, ich bin kein Versicherungsmakler!!! Ich bin, wenn überhaupt, Honorarmakler und Unternehmensberater und Analyst und Journalist und Geschäftsführer, etc. Such Dir etwas aus.

Der Stein wird immer wieder von mir ins Rollen gebracht. Ich galube auch, dass es schlechte Versicherungsmakler gibt und gute Einfirmenvertreter.

Aber, von den Einen weniger, von den Anderen auch!

Fühl Dich nicht gleich angesprungen, aber die Postings des Herren waren etwas zu einseitig, als das er zu den wenigen Guten gehören kann!

Und davon abgesehen bleibt es dabei - ein Einfirmenvertreter kann nicht das passende Produkt am Markt raussuchen, sondern er muss seins verkaufen!

Thorulf Müller

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War Hinweis auf den Beitrag und Erläuterung zum vorherigen Beitragsersteller!

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Hallo, ich bin kein Versicherungsmakler!!! Ich bin, wenn
überhaupt, Honorarmakler und Unternehmensberater und Analyst
und Journalist und Geschäftsführer, etc. Such Dir etwas aus.

Das hab ich mehrmals hier auch schon von dir gelesen, allerdings verrät deine Visitenkarte hier was anderes.

Der Stein wird immer wieder von mir ins Rollen gebracht. Ich
galube auch, dass es schlechte Versicherungsmakler gibt und
gute Einfirmenvertreter.

Aber, von den Einen weniger, von den Anderen auch!

Fühl Dich nicht gleich angesprungen, aber die Postings des
Herren waren etwas zu einseitig, als das er zu den wenigen
Guten gehören kann!

Fühl mich nicht angesprungen :smile: keine Sorge.

Das hab ich mehrmals hier auch schon von dir gelesen,
allerdings verrät deine Visitenkarte hier was anderes.

Danke für den Hinweis - die ist natürlich völlig falsch, weil veraltet. Werde ich ändern, wenn ich rausfinde wie das geht!

Hallo Nicole,
innerhalb von 15 Monaten nach dem Unfall mußt Du Dauerschäden nachweisen. Gehe zu deinem Hausarzt und lasse dir ein Attest ausstellen, in dem steht, dass auf Grund deiner Unfallverletzungen mit einem Dauerschaden zu rechnen ist und schicke dieses Attest an deine Versicherung. Diese wird dich dann zum Gutachter schicken, der bestimmt wie hoch dein Dauerschaden ist. Das kannst du dann annehmen oder innerhalb 6 Monaten Klage gegen die Festsetzung erheben.

Wünsche dir viel Erfolg
Gisélle

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Hallo, ich bin kein Versicherungsmakler!!! Ich bin, wenn
überhaupt, Honorarmakler und Unternehmensberater und Analyst
und Journalist und Geschäftsführer, etc. Such Dir etwas aus.

Der Stein wird immer wieder von mir ins Rollen gebracht. Ich
galube auch, dass es schlechte Versicherungsmakler gibt und
gute Einfirmenvertreter.

Aber, von den Einen weniger, von den Anderen auch!

Fühl Dich nicht gleich angesprungen, aber die Postings des
Herren waren etwas zu einseitig, als das er zu den wenigen
Guten gehören kann!

Und davon abgesehen bleibt es dabei - ein Einfirmenvertreter
kann nicht das passende Produkt am Markt raussuchen, sondern
er muss seins verkaufen!

Thorulf Müller

Lieber Thorulf, sebstverständlich hast du deine Tätigkeiten inzwischen beeindruckend modifiziert. In dir stecken aber alle Gene eines Maklers und dies führt oft zu einer Art Pavlowschen Reflexes.
Efahrungsgemäß hat ein Makler die im Preis-, Leistungsverhältnis besten Gesellschaften gar nicht unter Vertrag, weil sie mit Maklern nicht zusammen arbeiten, bzw. nur mit bestimmten Maklern, bei bestimmten Vorgaben.
Zusammenarbeit mit Maklern bedeutet, hohe Vertriebskosten und damit natürlich weniger Leistung ! Da keine Gesellschaft zaubern kann, ist dies ja wohl nur logisch.
Wenn ein VU A vom Vers.nehmer 100 EUR bekommt, 15 EUR aber abziehen muss (für Vertrieb , Verw.,usw.), VU B aber nur 7 EUR abziehen muss, ist wohl klar,dass A dies nur schwerlich kompensieren kann.

Natürlich hat ein Einfirmenvertreter im Sinn, dass Produkt seiner Firma zu verkaufen. Wenn er allerdings in den allermeisten Sparten ein spitzenmäßiges Produkt anbieten kann, hat er Glück gehabt und ein Makler wäre wirklich überflüssig. Warum sollte der pot. Kunde auch die z.B. Nr.11, 30, 35, am Markt nehmen,die hohe Maklerprovisionen zahlen und die der Makler u.a, im Angebot hat ?
Was ich jetzt desöfteren festgestellt habe - ein Makler hat immer 2-3 Köderangebote, welche ihm kein Geld bringen (z.B. eine günstige UV, AH,). Ist der Kunde erst mal darauf angesprungen, werden die schweren Geschütze aufgefahren, wie Rentenvers., Krankenvers.,usw., welche nicht unbedingt von den Gesellschaften mit den besten Preis-,Leist.verhältnissen kommen !

Ergänzung: Mit dem von dir erwähnten Debeka Mitarbeiter haben wir ja einen von den glücklichen Einfirmenvertretern. Der Debeka-Mensch kann in fast allen herkömmlichen privaten Sparten mit das beste Produkt anbieten,. Wenn er also Handlanger (wie du so schön negativ besetzt schreibst) dieses Unternehmens ist, was soll daran für den Kunden so schlecht sein und warum sollte der Kunde sich von einem Makler ein ungünstigeres, provisionsträchtigeres Produkt „hineinberaten“ lassen ?

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Efahrungsgemäß hat ein Makler die im Preis-,
Leistungsverhältnis besten Gesellschaften gar nicht unter
Vertrag, weil sie mit Maklern nicht zusammen arbeiten, bzw.
nur mit bestimmten Maklern, bei bestimmten Vorgaben.

Es wird Dich freuen zu hören, dass es noch andere Makler gibt, die bewundernswerter Weise auch mehr als 2,3 Gesellschaften vermitteln können.
Aber damit ich endlich mal gucken kann, ob ich die mit dem besten Preis-/Leistungsverhältnis im Programm habe, schick mir doch bitte per email die Formel zu Berechnungen dieses Quotienten! Danke!

Was ich jetzt desöfteren festgestellt habe - ein Makler hat
immer 2-3 Köderangebote, welche ihm kein Geld bringen (z.B.
eine günstige UV, AH,). Ist der Kunde erst mal darauf
angesprungen, werden die schweren Geschütze aufgefahren, wie
Rentenvers., Krankenvers.,usw., welche nicht unbedingt von den
Gesellschaften mit den besten Preis-,Leist.verhältnissen
kommen !

Okay, ich gestehe hiermit öffentlich, dass ich über meinen Maklerpool und einige Direktanbindungen ich eine kleine Tischler-Handvoll Gesellschaften nicht anbieten kann! Und nun steinigt mich!

Nee, im Ernst: Fahr mal in die andere Richtung durch die Stadt, da wird’S doch wohl auch Makler geben, die ein vernünftiges Portfolio haben. Wer nur 5 Gesellschaften anbieten kann, ist für mich nicht der Makler, wie er im Buche steht!

Frank Wilke