Hallo nochmal,
Teil 1:
Meine Meinung ist dazu, wenn du kein Kind haben
willst, dein Freund auch nicht und du
sogar aggressiv wirst in der Gegenwart von Kindern, dann treib
es ab.
Mmmhhh, …
Woraus schließt du, dass er gegen Abtreibung ist? Er rät
schließlich dazu.
Nichts anderes habe ich geschrieben. Er hat sich einseitig pro
Abtreibung geäußert.
Nein, hat er eben nicht. Unter den von UP genannten Voraussetzungen (du, dein, du) rät er zu Abtreibung. Aber es lässt nichts darauf schließen, dass er grundsätzlich für oder gegen Abtreibung ist. Ich differenziere bei diesem Thema auch, wobei ich auch heute noch nicht schlüssig bin. Annies Beispiel ist eines für meine Unschlüssigkeit, aber das möchte ich hier nicht breittreten. Weil ich Annie gegenüber möglicherweise nicht gerecht werde.
Es mag für jemanden, der noch nichts mit
Schwangerschaftskonfliktberatung zu tun hatte, absurd sein.
Aber genau diese Ängste können (nicht müssen) Indiz dafür
sein, das genau das Gegenteil der Fall ist.
„Können“ Indiz sein. Das ist Interpretation, Vermutung. Hanzo hat Fakten zusammengefasst:
Ich bin einfach nicht der Typ dafür, ich habe absolut keinen Bezug zu Kindern, fühle mich unwohl in ihrer Gegenwart-mehr noch: Ich kann Kinder nicht leiden. Ihr Geschrei,selbst ihr Lachen nervt mich, macht mich aggressiv. Ich kann es nicht erklären, es ist einfach so.
Ok, sie hat einschränkend „war“ geschrieben.
Meine Mutter würde das Kind versorgen,während ich arbeiten bin, so dass ich mir um das Finanzielle keine Gedanken machen muss.Ich würde dann auch gerne wieder Vollzeit arbeiten.
Ich will,dass alles so bleibt wie es ohne Kind ist.
Ohne Einschränkung, und das Kind mehr oder weniger betreffend.
mein aktueller Freund, hat mich gefragt: Warum …
Ich konnte ihm keine Antwort geben,denn er hat Recht. Ist es Sinn und Zweck,ein Kind auszutragen, das ich, nur damit ich mein Leben wie bisher leben kann, zu meinen Eltern schiebe?
Zweifel in die andere Richtung.
Mein Freund will dieses Kind auch nicht, bzw. generell keine Kinder, wir waren uns immer einig.Mir fehlt ein wenig seine Unterstützung und sein Rückhalt. Er sagt zwar,letztendlich ist es meine Entscheidung und er würde mich nicht verlassen, wenn ich das Kind austragen würde, …
Hoffnung?
Wenn ich das Kind wollte, wäre es mir natürlich „egal“,wenn mein Freund sich dann aus dem Staub macht
Wenn, …
Nun, ich hatte bereits geschrieben, dass bei mir die Zweifel auch überwiegen. Du hast deine positive Erfahrungen, es gibt sicherlich eben so viele negative. Die Voraussetzungen sind nicht soooo gut. Und daher hatte ich in meinem ersten Posting hier an Gandalf geschrieben:
Du meinst, wenn wir Annie jetzt alle gut zureden, wird es später eine glückliche Familie sein? Annie ein glücklicherer Mensch?
Hast du eigentlich eine Ahnung, für welche Kinder die Klappe
gedacht ist? Für Kinder, deren Mütter in eine extremen
Notsituation durch die Geburt stecken. Das sind Mütter,
die ihre Kinder sonst umbringen oder aussetzen würden! Wer die
Situation dieser Mütter mit der Situation der UP vergleicht,
zeigt nur eines, nämlich völligen Unverstand in diesem Punkt.
Kannst du es sicher wissen?
Sorry Annie, an dieser Stelle, nicht persönlich gemeint, ich habe dir nicht mal direkt geantwortet, weil für mich so viele Dinge unklar sind.
Henzos Antwort ist unreif und zeigt wenig Sachverstand.
Zum ersten Nein, zum zweiten Jein.
Lassen wir es bei unseren Auffassungen, letztendlich diskutieren wir nicht für oder gegen Annie. Eher OT mittlerweile.
Gruß
Der Franke