hallo zusammen. ich habe vor ein paar tagen erfahren dass ich schwanger bin. puh. für mich natürlich ein schock aber das ist eigentlich nicht der grund, warum ich schreibe. der grund ist mein freund. ich bin mit ihm seit mehr als einem jahr zusammen und liebe ihn sehr. ich glaube, er ist der mann meines lebens und ihm geht es genauso. das problem nun ist,dass ich absolut in der zwickmühle stecke und emotional total am boden bin. er wollte nie kinder, dass war für ihn schon immer klar. ich kenne keinen anderen mann, der dies so vehement nicht will wie er… ich weiss, dass er mich liebt aber ich weiss auch, dass ich zurzeit einfach gar nichts für ihn tun kann. ich fühle mich so blockiert, habe das gefühl, er sieht nur noch die schwangere in mir &nicht mehr mich. ich denke auch, dass man sich als mann sehr schnell übergangen fühlen kann da ich ihn ja nicht um seine meinung gebeten habe und er nun vor vollendete tatsachen gestellt ist. die immerhin sein leben total auf den kopf stellen. im internet habe ich schon gegoogelt nach seiten, die diese thematik behandeln aber nichts gefunden… nun sollte ja noch eine frage auftauchen… es gibt halt keine konkrete, ich bin einfach gespannt auf eure meinungen, erfahrungen etc… lg, elisabeth.
Was hat ER denn zur Verhütung beigetragen?
Hallo elisabeth,
das müssen schwierige Tage für dich sein.
Jedenfalls musst du es deinem Freund sagen. Verheimlichen lässt es sich sowieso nicht. Wenn ihr euch wirklich so liebt, wie du es schreibst, dann sollte es nicht dazu kommen, dass er dich verstößt.
Macht euch gemeinsam Gedanken. Wenn das Kind jetzt überhaupt nicht passt, dann würde ich eine Abtreibung in Betracht ziehen. Sowohl für euch als auch für das Kind ist es furchtbar, wenn das Kind ungewollt und ungeliebt auf der Welt ist.
Ich hoffe, ihr schafft es, eine Schuld-Diskussion zu vermeiden. Ihr habt zu zweit ein Problem, das es gemeinsam zu lösen gilt.
Vielleicht stellt sich ja heraus, dass dein Freund überraschend anders reagiert als du es jetzt befürchtest und vielleicht wollt ihr das Kind dann auch.
Ich wünsche euch alles Gute, Tychi
Hallo,
herzlichen Glückwunsch erstmal!
die immerhin sein leben
total auf den kopf stellen.
Deins etwa nicht? Du bist schwanger-nicht er!
LG
Hallo elisabeth,
eine kurze Frage meinerseits. Wie alt ist dein Freund?
Gruß
Samira
Da wären wohl eher Männer gefragt…
Hallo Elisabeth!
Auch ich gratuliere dir erstmal zu deiner Schwangerschaft!
Wie alt ist denn dein Freund? Jüngere Männer wollen in der Regel eher selten Vater werden. Mit der Zeit kann sich diese Einstellung durchaus ändern.
Warum möchte er keine Kinder? Mag es sie generell nicht oder eher Angst vor der Verantwortung?
Da du aber nur Meinungen hören bzw. lesen wolltest: ich würde auf gar keinen Fall abtreiben! Nicht aus Glaubensgründen, dennoch halte ich es für verwerflich. Wer weiß, was die Zukunft bringt. Vielleicht wird er in paar Wochen überfahren, du kommst nie drüber hin weg und dieses Kind wäre das einzige, was dir von deinem Freund bliebe. Oder die Abtreibung läuft dermaßen schief, dass du nie wieder Kinder haben könntest, triffst bald einen anderen, der unbedingt Kinder haben möchte.
Es gibt viele Gründe, warum man ein Kind behalten sollte. Entscheiden musst du ganz allein.
Eine meiner Freundinnen war mit ihrem künftigen Mann nicht mal zusammen, als sie schwanger wurde-beim ersten „Date“(sie kannten sich schon von der Arbeit) Sex und sie ist direkt schwanger geworden. Heute haben sie einen 24jährigen Sohn und eine 21jährige Tochter, sind glücklich verheiratet und haben eine der stabilsten Ehen, die ich kenne.
Alles Gute, egal wie du dich entscheidest!
Seltsam
Hallo Elisabeth,
aber daß man durch Pimpern Kinder zeugen kann, das wußte er?
Tschuldigung, daß ich so provokant frage, aber Männer, die so vehement keine Kinder wollen, sollten konsequent sein und sich sterilisieren lassen.
Tun sie es nicht, müssen sie eben mit dem ‚Restrisiko‘ leben, oder eben nicht mit Frauen schlafen. Das sage ich als Mann.
Als für mich klar war, daß ich keine Kinder mehr möchte (habe zwei davon), hab ich genau diese Konsequenz gezogen und mich sterilisieren lassen.
Gandalf
Liebe Tychi!
Macht euch gemeinsam Gedanken. Wenn das Kind jetzt überhaupt
nicht passt, dann würde ich eine Abtreibung in Betracht
ziehen.
Wann passt ein Kind denn schon?
Da wir hier im Psychobrett sind: Das ist was anderes, als einen Leberfleck wegzumachen! Die psychischen Folgen einer Abtreibung sind nicht ohne, und die trägt die Elisabeth allein!
Sowohl für euch als auch für das Kind ist es
furchtbar, wenn das Kind ungewollt und ungeliebt auf der Welt
ist.
Schönes Klischee. Wer sagt, dass sie es nicht wollen und lieben würde?
Aber das weiß man eben vorher. Ein Kind kannste nicht verhandeln wie’n Schokoriegel. Der Typ hat nicht verhütet, jetzt muss er sich mit dem Ergebnis auseinandersetzen und kann es nicht auf seine Freundin abschieben.
Ich hoffe, ihr schafft es, eine Schuld-Diskussion zu
vermeiden. Ihr habt zu zweit ein Problem, das es gemeinsam zu
lösen gilt.
Vielleicht stellt sich ja heraus, dass dein Freund
überraschend anders reagiert als du es jetzt befürchtest und
vielleicht wollt ihr das Kind dann auch.
Das finde ich mal eine positive Betrachtungsweise!
Aber sicher braucht er Zeit, die Nachricht zu verarbeiten, und die sollte er kriegen.
Ich wünsche euch alles Gute, Tychi
Ich auch!
LiebeGrüßeChrisTine
Liebe Elisabeth!
ich weiss, dass er mich liebt aber ich weiss auch, dass
ich zurzeit einfach gar nichts für ihn tun kann.
Wieso auch? Er sollte jetzt was für dich tun!
…und er nun vor
vollendete tatsachen gestellt ist.
Ja, aber von wem denn? Er ist es doch, von dem du schwanger bist, er war doch dabei und hat nicht verhütet,.
Er ist es doch, der keine Kinder will, aber du bist allein für die Verhütung zuständig? Wenn er so vehement keine Kinder will, warum lässt er es denn drauf ankommen???
Wenn er dich wirklich liebt, steht er hier zu seiner Verantwortung!!!
Habt ihr mal geklärt, warum er so strikt gegen Kinder ist?
die immerhin sein leben
total auf den kopf stellen.
Und was ist mit deinem Leben?
Ich hab das auch schon in der Antwort an Tychi geschrieben: Wenn du jetzt abtreibst, wirst du dich mit den psychischen Folgen auseinandersetzen müssen, er nicht unbedingt. Und wenn du Kinder haben willst, solltest du nicht ihm zuliebe abtreiben. Bedenke auch, was an anderer Stelle schon gesagt wurde: Eine Abtreibung kann zur Folge haben, dass du nie mehr Kinder haben kannst. Und vielleicht hält diese Beziehung nicht ewig.
Denke an dich! Und entlass ihn nicht aus seiner Verantwortung.
Gib ihm aber Zeit, den Gedanken zu bearbeiten!
Alles Gute euch!
LiebeGrüßeChrisTine
Hi Christine
Macht euch gemeinsam Gedanken. Wenn das Kind jetzt überhaupt
nicht passt, dann würde ich eine Abtreibung in Betracht
ziehen.Wann passt ein Kind denn schon?
Es ist zumindest oft klar, wenn es nicht passt.
Da wir hier im Psychobrett sind: Das ist was anderes, als
einen Leberfleck wegzumachen! Die psychischen Folgen einer
Abtreibung sind nicht ohne, und die trägt die Elisabeth
allein!
Stimmt, aber ich wage zu behaupten, dass die psychischen Folgen, ein ungewolltes Kind aufzuziehen, eher schlimmer sind. Und dann nicht nur für sie, sondern auch für das Kind und vielleicht für den Vater.
Sowohl für euch als auch für das Kind ist es
furchtbar, wenn das Kind ungewollt und ungeliebt auf der Welt
ist.Schönes Klischee. Wer sagt, dass sie es
nicht wollen und lieben würde?
Hört sich so an. Kannst ihr Posting ja nochmal lesen.
Aber das weiß man eben vorher. Ein Kind
kannste nicht verhandeln wie’n Schokoriegel. Der Typ hat nicht
verhütet, jetzt muss er sich mit dem Ergebnis
auseinandersetzen und kann es nicht auf seine Freundin
abschieben.
Beide tragen Verantwortung. Normalerweise weiß eine Frau besser ob der Mann verhütet als der Mann es von der Frau weiß.
Ich hoffe, ihr schafft es, eine Schuld-Diskussion zu
vermeiden. Ihr habt zu zweit ein Problem, das es gemeinsam zu
lösen gilt.
Vielleicht stellt sich ja heraus, dass dein Freund
überraschend anders reagiert als du es jetzt befürchtest und
vielleicht wollt ihr das Kind dann auch.Das finde ich mal eine positive Betrachtungsweise!
Gehört in einer realistischen Betrachtung mit dazu.
Viele Grüße, Tychi
Hallo Liebe Leute, wow, vielen Dank erstmal für die vielen Mails. Ich versuche, mal alles einwenig zu „beantworten“.Ich bin sicherlich auch für Meinungen offen, also haltet euch bloss nicht zurück und schreibt von euren Erfahrungen oder Erfahrungen aus dem Freundeskreis, da bin ich noch so froh!
Ich beginne am Beginn. Nun, liebe ChrisTine, ich sehe es eben nicht so, dass er zur zeit nur in meiner Schuld steht, dh nur was für mich tun soll. In meinen Augen wird die Schwangerschaft sogar viel zu oft von Frauen dafür „ausgenutzt“, allzu viel von ihren Männern zu erwarten. Dabei wird vergessen, das zwar die Frau biologisch schwanger ist, der Mann aber genausso sehr an dieser Veränderung teilnimmt. Es gilt sich also gegenseitig zu unterstützen. Gerade in einer Situation wie meiner und gerade auch, weil es für einen Mann ein plötzlicherer Gedanke ist, etwas viel abstrakteres als für die Frau die sich ev schon vor dem positiven Testergebniss unbewusst damit auseinandersetzte. Deine Antwort ist mir etwas zu verurteildend, gerade so, als würde er sich nicht kümmern und wäre nur selber schuld. Stell dir aber einmal vor, in seiner Lage zu sein! Ich kann den Schock sehr gut nachvolllziehen, ein Kind ist wohl die grösste Umstellung im Leben und wenn man sich bewusst dagegen entschieden hat, sieht es wieder anders aus. Zur Verhütung: es gab einen Unfall und ich nahm die „Pille danach“, das Kind wollte einfach „kommen“. Was kann er da spezifisch dafür? Ausserdem ist es auch seine freie Entscheidung, gegen ein Kind zu sein und sich nicht sterilisieren zu lassen.
Ich will weder jetzt Kinder haben noch abtreiben, ich bin einfach total durcheinander und traurig. Es gehen mir Gedanken durch den Kopf, dass ich uns gerne etwas länger noch „für uns“ gehabt hätte , dass er seine unbewusste Einstellung zu mir ändert weil er mich mit etwas impliziert, dass ihm angst macht, er nicht will/wollte. Als Mann hat man keine geringe Chance, in diese Entscheidung mit einbezogen zu werden, will die Frau, dann will sie, auch dass ist ihr gutes Recht. Die überforderung und Angst, die beim Mann daraus folgt, die Ohnmacht, nichts dazu sagen zu können, leuchtet mir da nur ein. Es geht mir leider in diesen Foren oft etwas zu Fingerzeigerisch zu, es geht um eine Schwangerschaft,(!!) ich bin 22 und er ist 30.
Natürlich denke ich auch an mich, ich habe das einfach nicht so einfliessen lassen. Bin keine Frau die sich aufopfert und die Fehler nur bei sich sucht. Es ist halt etwas neues und eine ziemliche scheiss situation, voilà… Es sind nun drei Tage vergangen seit er davon weiss, bei mir vier, dass ist sehr neu. Ich habe auch nicht wirklich Angst, dass er mich verstösst und ich hoffe, es begreifft jemand die Essenz meines Problems. Ich= schwanger, er= grosse Liebe, will keine Kinder (sehr vereinfacht, denn dies ist nicht nur das Problem…) Ich denke nicht, dass wir uns in einer Schuld disukussion verlieren werden, wir beide sind dafür zu rücksichtsvoll und respektvoll… So, es ist etwas lang geworden… Es gäbe noch einiges zu sagen aber ich will euch ja nicht überfordern und bin gespannt und freue mich auf weitere Antworten! Lg, elisabeth…
Hi Christine,
warum nur ergreifst du so demonstrativ partei? Wie kommt du darauf, dass nicht verhütet wurde und wie kommst du nur darauf, dass ER für die Verhütung zuständig wäre?
Wann passt ein Kind denn schon?
Wenn man in der Lage ist einem Kind etwas zu schenken (das Leben) und man sich nicht nur selbst etwas schenkt (das Kind).
Da wir hier im Psychobrett sind: Das ist was anderes, als
einen Leberfleck wegzumachen! Die psychischen Folgen einer
Abtreibung sind nicht ohne, und die trägt die Elisabeth
allein!
Wieso sollte sie die psychischen Folgen alleine tragen? Irgendwie sehe ich bei dir nur die Seite der Frau angesprochen. Und auch wenn sie der Partner/werdende Vater sie nicht unterstützt steht SIE doch nicht zwangsweise alleine auf der Welt.
Sowohl für euch als auch für das Kind ist es
furchtbar, wenn das Kind ungewollt und ungeliebt auf der Welt
ist.Schönes Klischee. Wer sagt, dass sie es
nicht wollen und lieben würde?
Wer sagt dir, dass es dem Kind recht ist keinen Vater zu haben? Wer sagt dir, dass das Kind die Liebe der Mutter als solche empfindet?
Aber das weiß man eben vorher. Ein Kind
kannste nicht verhandeln wie’n Schokoriegel. Der Typ hat nicht
verhütet, jetzt muss er sich mit dem Ergebnis
auseinandersetzen und kann es nicht auf seine Freundin
abschieben.
Vielleicht hat „SIE“ ja auch die Pille „vergessen“? Oder hab ich was im text überlesen *grübel*
Viele Grüße,
J~
Hi,
ich würde
auf gar keinen Fall abtreiben!
Vielleicht wird er in paar Wochen überfahren,
du kommst nie drüber hin weg und dieses Kind wäre das einzige,
was dir von deinem Freund bliebe.
OMG…
Kannst du bitte für ein paar Sekunden auch mal das Kinderkriegen aus Sicht des KINDES betrachten? Sorry, aber deine beiden Statements oben finde ich EXTREM verantwortungslos. Dem Kind gegenüber. Es MUSS ins Leben geworfen werden egal wie die Umstände sind und „darf“ sogar ein „Erinnerungsstück“ sein. Ziemlich egoistische Sichtweise…
Viele Grüße,
J~
Hi Elisabeth,
du machst dir Gedanken um die komplexe Situation von mehreren Standpunkten aus zu betrachten. Das finde ich sehr lobenswert und verantwortungsvoll! Ihr seid beide an der Schwangerschaft beteiligt, ihr seid beide schwanger und du willst das Problem gemeinsam lösen. Vielleicht magst du auch noch mal die Seite des Kindes überdenken in welche deiner zukünftigen Szenarien es hineingeboren würde?
Ich denke, was euch vielleicht gut tun würde wäre ein Beratungsgespräch in einer Schwangerschaftsberatung in der es nicht primär um medizinische Fragen oder juristische Fragen zur Abtreibung geht. Allerdings kann ich dir mit einer Anlaufstelle leider nicht weiterhelfen.
Im Gegensatz zu manch anderen finde ich eine Abtreibung auch im Sinne des zukünftigen Kindes nicht prinzipiell ablehnungswürdig. Bedenke auch, dass du in einer frühen Phase kein Kind in dir hast sondern nur einen Zellhaufen aus dem mal etwas anderes werden könnte.
Viele Grüße und alles Gute,
J~
Informationsgehalt
Liebe Elisabeth!
Viele Informationen, die du jetzt gibst, haben mir vorhin natürlich gefehlt. Wenn du hier in einem Posting deine Geschichte erzählst - was du übrigens gern mal mit Punkt und Komma und Absätzen übersichtlicher tun könntest - dann entsteht bei mir ein Bild, das ich vor dem Hintergrund meiner eigenen Erfahrungen beurteile.
Du hast nach Meinungen gefragt und hast welche bekommen.
Insgesamt finde ich, dass du sehr reflektiert an die Sache herangehst und auch offen für Kritik bis - eine gute Voraussetzung, um eure Probleme lösen zu können.
Zum Thema Abtreibung ist es wohl so, dass man dafür oder dagegen ist - Argumente können einen kaum vom Gegenteil überzeugen, weil es eine innere Haltung ist. Das ist ja auch okay.
Alles Gute noch mal für euch!
LiebeGrüßeChrisTine
hallo elisabeth,
ich denke, du solltest dir zuerst mal im klaren sein, ob du das kind willst, mit allen konsequenzen. wärst du bereit, es alleine aufzuziehen? egal, ob sich dein freund für dich oder gegen dich entscheidet. du wirst - solange er keinen sinnneswandel durchführt - für das kind verantwortlich sein. das bedeutet u.a. viel geld, zeit und arbeit, welche du zusätzlich zu verrichten hast.
wenn du abtreiben willst, dann tue das bitte möglichst schnell. denn der zellhaufen ist extrem schnell eben kein zellhaufen mehr. ich bin selber schwanger und war sehr erstaunt, wie schnell sich ein baby entwickelt! es gibt hier keine moralisch vertretbare „grenze“.
das problem, dass dein freund dich nur noch als schwangere sieht, kann ich verstehen. durch die schwangerschaft verändert sich frau ziemlich und viele dinge, die sonst normal waren, gelten einfach nicht mehr. und das wird mit fortschreitender schwangerschaft noch stärker…
hier könntest du vielleicht versuchen, diejenigen dinge, welche du noch gut kannst, möglichst zu intensivieren. damit er merkt, dass es dich als frau auch noch gibt. nimm dich selber aber auch in deiner neuen situation ernst. das brauchst du und das kind jetzt.
liebe grüsse,
coco
Hi ChrisTine,
deine Beiträge lese ich fast immer ziemlich gerne. Aber hier muss ich dir ein weiteres mal widersprechen.
Zum Thema Abtreibung ist es wohl so, dass man dafür oder
dagegen ist
Meines Wissens nach ist, abgesehen von religiösen Extremisten inkl. der Katholischen Kirche, niemand prinzipiell „dafür“ oder prinzipiell „dagegen“. Die meisten Leute werden bis zu einen gewissen Stadium und/oder bei gewissen Voraussetzungen dafür sein. Das spiegelt sich ja auch im Recht vieler Staaten wieder.
Man darf auch nie vergessen, dass befruchtete Eizellen immer noch einzelne Zellen sind und kein Mensch. Auch meine Spermien sind Zellen aus denen Leben erwachsen kann und wer wollte es mir verbieten es Onan gleich zu tun 
Viele Grüße,
J~
logische Konsequenzen?
Hi coco,
gerne würde ich von dir zwei Fragen beantwortet wissen.
ich denke, du solltest dir zuerst mal im klaren sein, ob du
das kind willst,
Warum ist es deiner Ansicht nach keine gute Idee die Frage einer Schwangerschaft als Paar zu diskutieren und auch zu entscheiden?
Frauen fordern oft mehr Verantwortungsgefühl von Männern ein, sprechen ihnen dieses aber dann urplötzlich total ab wenn es um wichtige Paarprobleme geht.
Wenn sich eine der beiden Parteien auf eine Position von vornherein festlegt muss sich sich nicht über den Gebrauch des Vetorechts der anderen (z.B. Trennung) wundern.
wenn du abtreiben willst, dann tue das bitte möglichst
schnell. denn der zellhaufen ist extrem schnell eben kein
zellhaufen mehr. ich bin selber schwanger und war sehr
erstaunt, wie schnell sich ein baby entwickelt! es gibt hier
keine moralisch vertretbare „grenze“.
Also ist es deiner Ansicht nach auch verwerflich z.B. mit der Kupferspirale zu verhüten? Was macht es für dich aus ein Mensch zu sein? Dass du humane DNS in deinen Zellen hast? Konsequenterweise musst du dann IMHO auch gegen Organspende sein denn diese wird ja auch aus übertrieben gesagt „humanen Zellhaufen“ entnommen. Gegen Organspende zu sein bedeutet aber anderen Menschen die Möglichkeit zu nehmen weiterhin zu leben. Das wäre dann zwar sehr gradlinig zu sich selbst, IMHO aber nicht sehr menschlich.
Viele Grüße,
J~
hallo j
ich denke, du solltest dir zuerst mal im klaren sein, ob du
das kind willst,Warum ist es deiner Ansicht nach keine gute Idee die Frage
einer Schwangerschaft als Paar zu diskutieren und auch zu
entscheiden?
weil meist die frau später unten den psychischen folgen einer abtreibung leidet, nicht der mann.
wenn frau gegen abtreibung ist, dann muss sie sich im klaren sein, dass sie eventuell die verantwortung alleine übernehmen muss. das ist (leider noch?) eine logische konsequenz. v.a. wenn der mann eine abtreibung befürworten würde…
Frauen fordern oft mehr Verantwortungsgefühl von Männern ein,
sprechen ihnen dieses aber dann urplötzlich total ab wenn es
um wichtige Paarprobleme geht.
das ist wohl die biologische ungerechtheit, dass nur ein geschlecht das kind austragen kann/muss.
Wenn sich eine der beiden Parteien auf eine Position von
vornherein festlegt muss sich sich nicht über den Gebrauch des
Vetorechts der anderen (z.B. Trennung) wundern.wenn du abtreiben willst, dann tue das bitte möglichst
schnell. denn der zellhaufen ist extrem schnell eben kein
zellhaufen mehr. ich bin selber schwanger und war sehr
erstaunt, wie schnell sich ein baby entwickelt! es gibt hier
keine moralisch vertretbare „grenze“.Also ist es deiner Ansicht nach auch verwerflich z.B. mit der
Kupferspirale zu verhüten? Was macht es für dich aus ein
Mensch zu sein?
ich kann keine klare grenze zwischen zellhaufen und mensch erkennen und masse mir auch nicht zu, diese in zukunft bestimmen zu können! daher mein pragmatischer ansatz: wenn nötig, dann so schnell wie möglich!
liebe grüsse,
coco
Hallo Elisabeth,
kurz vorweg: Mach ein paar mehr Absätze in deine Postings, die sind - leider - sehr unübersichtlich. Ich finde das Thema spannend und wühl mich durch, aber es ist nicht einfach.
Zum Thema:
Ich glaube, was jetzt fehlt ist die Aussprache! Natürlich bist du erstmal durch den Wind, aber gerade dann kannst du ohnehin keine vernünftige Entscheidung treffen. Also zum einen bleibt es nicht aus, dass du mit ihm sprichst - immerhin ist er beteiligt und hat ein Recht zu erfahren, dass er Vater wird bzw. dass du abtreiben willst (so du es denn willst). Ich glaube, bevor man da keine Reaktion von seiner Seite hat und das Thema mal ein paar Tage gesackt ist, kann man gar nichts großartig raten.
Zum anderen: Wenn du mit ihm geredet hast, gib dem ganzen ein paar Tage (ich weiß jetzt nicht, in welcher Schwangerschaftswoche du bist, aber eine Abtreibung muss ja nicht sofort erfolgen). Gib dir Zeit, dir über deine Gefühle bzgl. dem Kind und ihm klarzuwerden und gib ihm Zeit, den Gedanken ein bisschen zu wälzen. Setz ihn nicht unter Druck, sondern schilder ihm deine Gefühle und Ängste, so wie du sie hier geschildert hast.
Ich kann dir auch nicht zu dem einen oder anderen raten, aber ich hoffe, dass die Situation sich für dich glücklich klärt.
Gruß
Cess