Beim Anblick der essbaren Geniestreiche japse ich echt nur noch um Luft! Unglaublich!!!
Begeistert grüßt
EE
Wenn es bei „Empfehlenswerte Seiten“ besser aufgehoben sein sollte: Bitte verschieben. Aber da es direkt mit dem Anrichten von Speisen zu tun hat, fand ich es hier eigentlich passender…
ich kann dir hierbei nur zustimmen.
Mich schüttelt’s dabei auch - kein Wunder, wenn bei so viel Farbstoffen
Lebensmittel, die nicht eingefärbt wurden, auf etliche Leute schon unappetitlich fad aussehend wirken.
Du möchtest uns doch sicher noch erläutern, was genau der gelegentliche Gebrauch von Kreativität und/oder Farbstoffen* in der Küche mit Bildungsferne zu tun hat?
Nicht, dass hier noch der Eindruck entsteht, dass Du einfach nur in der Landschaft herumpöbeln willst…
Wie wärs mit etwas Recherche? Von dem Karies-verursachenden Cute-Design mag man halten was man will, aber bildungsfern sind die Schichten, die das Zeug in Korea kaufen, sicherlicht nicht (da kommts nämlich her, das sind großteils koreanische Designs).
Außerdem gibt es auch Lebensmittelfarben und diverse Früchte mit denen man Cremes u.ä. direkt gefärbt bekommt.
Ih Chemie! Grässliches Dihydrogenmonoxid! *schüttel*
Entschuldigung, aber …
… schon beim Lesen des Worts „Food-Design“ bekomme ich Brechreiz, der sich beim Anschauen der Photos noch verstärkt.
Wenn man mich zwänge, so was zu essen, dann verschwände ich anschließend vielleicht wirklich auf der nächsten Toilette.
Würg!
Pit
P.S.: Gegen Lebensmittelfarben habe ich nichts, aber gegen pseudokreative Modefürze ganz viel.
lass Dir von den Miesepetern nicht den Tag verderben - ich für meinen Teil wüsste nicht, was dagegen spräche, zu einem besonderen Anlass auch etwas besonders Kreatives zu servieren.
Aus Erfahrung weiß ich, dass derlei bei Kindergeburtstagen u.ä. immer sehr großen Anklang findet.
Food-Design bezieht sich auf den Beruf (ja, es gibt Leute, die machen das professionell) aus allen möglichen Dingen etwas herzustellen das wie ganz, ganz tolles Essen aussieht und sich fotographieren lässt.
Sowas landet dann im Katalog oder auf der Speisekarte, da normales Essen fotographiert oft unappetitlich aussieht.
Außerdem kann ich nicht wirklich erkennen, dass alle dargestellten Ideen mit Lebensmittelfarbe gebastelt wurden!
Wenn Du halbwegs Erfahrung mit Lebensmitteln außer Süßigkeiten hast, solltest Du wissen, welche Farben bei Lebensmitteln vorkommen, und welche aus der Tube.
Und Kreativität - alles, was da so zu sehen war, kann ich auch.
lass Dir von den Miesepetern nicht den Tag verderben - ich für
meinen Teil wüsste nicht, was dagegen spräche, zu einem
besonderen Anlass auch etwas besonders Kreatives zu servieren.
Natürlich nicht. Aber diese Farbergüsse auf Muffins sind doch nicht sonderlich kreativ.
Das habe ich vor 20 Jahren schon auf jedem zweiten Kindergeburtstag gesehen.
Ich habe Löwenköpfe, Müllautos (ehrlich), Cricketfelder und sogar ohne Vorlage einen MRT gebacken.
Und ich war wirklich nicht die beste.
Außerdem ging es dem UP wohl eher um die Idee Lebensmittel einmal anders zu präsentieren. Ob sie jetzt Farbstoffe nehmen wollte oder nur Figuren nachmachen wollte, sei mal dahingestellt.
Du liegst schon richtig, ich hatte ein Magnetom gemeint - was aber falsch war, ich hab damals ja ein CT (einen Computertomographen) gebacken (weiße Glasur mit Lakritzstreifne and den Kanten) und einer (kleinen) Puppe auf der Liege.
Gruß
Elke
PS: Es war für die Einweihung des ersten CTs in Johannesburg, Südafrika, den hat mein Mann damals installiert.
Ich sagte doch, dass sowas nicht besonders kreativ oder schwierig ist.
jetzt stell mal Dein Licht nicht unter den Scheffel - etwas muss nicht besonders schwierig sein, um kreativ zu sein.
Was wäre in diesem Zusammenhang denn kreativer, als etwas (eventuell sogar Lustiges) ohne Vorlage zu erschaffen, das es (so) vorher nicht gegeben hat?
Es ist meiner Ansicht nach auf jeden Fall um Welten kreativer, als ein Superedelgourmetrezept minutiös nachzubacken oder - wie bei vielen Kindergeburtstagsfeiern gesehen - lieblos ein paar M&Ms auf den gekauften Marmorkuchen zu klatschen.
Nun liegt es in der Natur der Sache, dass nicht jeder an denselben Dingen Freude hat - ich finde es aber, vorsichtig formuliert, menschlich unter aller Sau, wenn man jemanden, der offenkundig nur andere an der Freude über ein Netzfundstück teilhaben lassen wollte, derart angeht wie hier geschehen.